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PARIS #13

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gunvo

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Re: PARIS #13
« Antwort #60 am: 14.08.2017 11:24 »

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Offline Laurent

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Re: PARIS #13
« Antwort #61 am: 14.08.2017 15:14 »
Moin Immo,

Hatte deine Frage komplett vergesen...
Ist vielleicht spät aber lieber später als nie  ;D

Gruß,
Laurent

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Offline Laurent

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Re: PARIS #13
« Antwort #62 am: 9.12.2019 22:49 »
Hallo Zusammen,

Dokumentationshalber lege ich mal den aktualisierten Schaltplan. Heute habe ich mich gewundert, wieso ich die Endstufe so kastriert hatte (Spannung wurde um ca. 40V für die 6V6 reduziert).
Nun habe ich die Versorgung angepasst - lediglich 2 Widerlinge ausgetauscht. Somit habe ich jetzt mehr Headroom im Clean.

Das nächste Projekt mit gleicher Endstufe wird bald kommen (Peavey 5150 I in SE), bevor ich mich auf etwas vielseitigeres widme. Es juckt mich bereits zu lange diese 6-stufige Vorstufe aufzubauen.

Gruß
Laurent

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Online iefes

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Re: PARIS #13
« Antwort #63 am: 10.12.2019 13:26 »
Sehr geil! Sehe das Projekt jetzt zum ersten Mal, echt sauber!  :topjob:

Aus gegebenen Anlass dazu eine Frage:
Du hast die Gleichspannung für V1 über zwei Elkos auf die Referenzspannung bezogen. Kann ich mit dem gleichen Verfahren auch eine Versorgungsspannung für 6V-Relais umsetzen, wie für die TT-Channel Switch Platine benötigt? Ich möchte die AC-Spannung für die Röhren mittels Humdinger auf Masse legen und davon dann noch 5-6V DC erzeugen. Kann ich das so machen wie bei dir hier für V1?

Danke und Gruß

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Offline Laurent

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Re: PARIS #13
« Antwort #64 am: 10.12.2019 17:48 »
Moin,

Ja, das kannst du. Du musst nur sicherstellen, dass:
1- die Referenz nicht hochgelegt ist (sonst ist das mit der externen Schalteri doof und gefährlich).
2- die Referenz durch Humdinger die einzige Referenz ist - also nicht im AC vor der Gleichrichtung bereits irgendwo referenziert wurde.

Hoffe, es ist klar ausgedrückt...  :-\

Gruß
Laurent

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Online iefes

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Re: PARIS #13
« Antwort #65 am: 10.12.2019 21:03 »
Okay, danke dir!  :topjob:
Ja, hochgelegt ist da Nichts. Baue für einen Freund ein AB763 Deluxe One Channel (ohne Rev + Trem), da muss nix hochgelegt werden  :angel: 
Aber bzgl des Humdinger: Der würde vor der Gleichrichtung sitzen und mit dem Schleifer/Pin 2 auf Masse referenzieren, also quasi so wie die beiden 100R in deiner Schaltung (R23+R25) nur eben auf Masse und nicht eine separate Referenz-Spannung. Und die beiden Elkos werden dann ebenfalls auf Masse gelegt.
Eine Frage noch: Die beiden Wiederstände R26 und R32 (je 1 Ohm), haben die irgendeine tatsächliche Bewandtnis oder sind die für die Simulation irgendwie hilfreich?

Grüße

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Offline Laurent

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Re: PARIS #13
« Antwort #66 am: 10.12.2019 22:06 »
Moin,

Vergiss mein Post vorhin. Habe beim Punkt 2 blödsinn tw. erzählt (Punkt 2). Das hat man davon, wenn man von der Arbeit während einer kleinen Pause schreibt...
Wie du es schreibst, passt es mit dem Humdinger. Das hätte ich auch so realisieren können... Und anstelle der 1N4007, kannst du auch UF4007 nutzen.

Die 1 Öhmer sind gekommen, weil ich sonst bei über 7Vdc lande. Habe ich empirisch ermittelt. Hätte ich 1,2R oder 1,5R gehabt, wären sie drin gekommen. Nach den Messungen bin ich noch bei ca. 6,6V mit 230Vac aus der Dose.

Gruß
Laurent


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Offline Mr. Lime

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Re: PARIS #13
« Antwort #67 am: 9.01.2020 13:01 »
Hi,

wie zufrieden bist du denn mit der SE Endstufe in Kombination mit dem High Gain Preamp?
Allzu oft sieht man ja keine mehrstufigen Preamps vor einer einzelnen Endstufenröhre..
Marshall SL-5 wäre da einer der wenigen, die mir einfallen.

Wie macht sich Sustain und Basswiedergabe bei SE so im Vergleich zu PP?
Schon mal NFB angedacht?

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Offline Laurent

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Re: PARIS #13
« Antwort #68 am: 9.01.2020 13:33 »
Moin,

Mit der Endstufe bin ich super zufrieden. Im Clean kann ich die 6V6 schön überfahren und erhalten einen guten satten (lauten) Crunch. Im Lead reicht die Endstufe fürs laut spielen. Im Bandkontext wäre es für brachialem Metal nichts aber mit effizienten LS reicht das allemal. Auch wenn die Endstufe dazu zerrt, empfinde ich keine Verschlechterung des Klangs (Geschmackssache natürlich). Aus meiner Sicht funzt es.
Einige Andere (Germy und Corne zB) hatten auch vor einigen Jahren einen Slo mit dickem SE Röhre eingesetzt. Vielleicht können sie sich auch dazu äußern.

Feedback hatte ich seinerzeit auch bedacht aber ich denke, dass es erst mit lauteren Endstufen wirklich Sinn macht. Ich betreibe den Amp meist bei max. 400mW und brauche es nicht. Könnte sicherlich die Endstufe länger clean halten. Damals hatte ich sogar an einem Fake PI gedacht.
 
Was Basswiedergabe angeht habe ich mit dem 125DSE, der für die 6V6 leicht überdimensioniert ist, satte Basswiedergabe. Das Gleiche empfinde ich mit meinem Minislo, der eine ECL82 SE in der Endstufe hat (mit 125CSE).

Gruß
Laurent

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Offline Mr. Lime

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Re: PARIS #13
« Antwort #69 am: 9.01.2020 18:31 »
Danke vielmals für die Einschätzung!

Ich frage, da ich unlängst einen AX84 SEL Amp erworben habe und mir der Preamp überhaupt nicht zusagt.
Es ist eine KT88 verbaut, allerdings auch nur ein 125DSE, den ich nun mindestens gegen einen 125ESE austauschen möchte. Ob der FSE (20W) gegenüber dem ESE (15W) einen großen Vorteil bei den Bässen bringt?

Bei mir sitzt außerdem eine EZ80 Gleichrichterröhre drin, die für Dioden weichen soll und da bleibt Platz für eine weitere 12AX7.
Clean ist er aktuell auch nicht berauschend, 2 Kanäle mit vernünftiger Lautstärkenbalance könnten eine Herausforderung werden..
Clean muss bei mir halt auch leider wirklich clean sein.  ;D

Bin jedenfalls schon gespannt auf deinen nächsten Bau!  :topjob:

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Offline Laurent

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Re: PARIS #13
« Antwort #70 am: 9.01.2020 19:09 »
Bei der KT88 kommt es darauf an, was da für ne Spannung drauf kommt.
Der Paris 13 habe ich damals so entwickelt, dass ich auch 6L6 betreiben kann. Mit dem 125DSE passt es noch.
Zugegeben, mit einer KT88, muss man es schon detailliert analysieren.

Der nächste Bau (5150 Klon) habe ich nun erstmal auf Eis gelegt. Ich habe zu viele Amps hier rumstehen und möchte nun ein altes Konzept (modular) wieder vorziehen. Dazu muss ich aber erst mein Lastenheft festlegen.
Wahrscheinlich wird es eine Endstufe wie im SAM (6v6 + EL84 in SE) werden. Dazu soll eine austauschbare Vorstufe kommen. Somit erhoffe ich mir Platz trotz vielfalt zu verschaffen  ;D
Wenns funzt, wird eine größere PP Endstufe dazu stoßen.

Gruß
Laurent

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Offline corne

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Re: PARIS #13
« Antwort #71 am: 19.01.2020 01:09 »
Sorry habs jetzt erst gelesen  ;)

Germy hatte mal einen „recordmaster“ entwickelt, den SLO Preamp mit SE Endstufe. Er hatte ne KT66 verbaut, ich habe eine E34L drin. Da gibt es auch zu beiden Teilen Doku hier im Forum (meiner heisst HR10SE). Ich persönlich finde die Kiste sehr gut! Klar merkt man bei dem Amp die kleine Endstufe, vor allem im Clean. Da muss man Gain schon bissl aufdrehen das er laut wird. Und dann ist er eben auch nicht mehr so richtig Clean, aber Clean ist halt auch nicht die Stärke vom SLO. Dafür kann er alles was Zerre ist in allen Facetten unglaublich gut! Von leichter bluesiger Zerre bis ACDC geht allein schon der Clean-Kanal. Crunch geht praktisch schon bis HiGain rein und der Lead macht dann nochmal richtig Dampf. Im Lead kommt man auch auf ordentlich Lautstärke, da taugt der Amp auch gut für lautere Proben ;) Ich selbst habe den Amp viele Jahre in unserer Gemeinde gespielt, wo ich mich nur gegen Akkustik-Gitarren durchsetzen musste, und das war überhaupt kein Problem. Hatte damals nur den Clean genommen, und da das Gain ordentlich rauf und dann konnte ich am Volume an der Gitarre den Amp schön von Clean bis Zerre steuern. Ich selber spiele den Amp an 2x10er Boxen mit ET10 (WGS) drin, das gefällt mir sehr gut, weil die viel Zerre können. Natürlich sind die Bässe nicht so ausgeprägt das gleich die Wände wackeln, aber genau hier kann man mit Boxen noch einiges drehen. Hatte mal eine ENGL 2x12er (die schräge), mit der konnte der Amp auch sehr gut! Da kam dann auch, wen wundert es, mehr Bass raus  ;)
Im übrigen hatten wir damals die Doku Dirk als Projekt angeboten, aber das hat sich wohl im Sande verlaufen...
Lg corne
Move your ass for rock 'n roll baby .... move!!

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Offline Mr. Lime

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Re: PARIS #13
« Antwort #72 am: 20.01.2020 14:15 »
Sorry habs jetzt erst gelesen  ;)

Germy hatte mal einen „recordmaster“ entwickelt, den SLO Preamp mit SE Endstufe. Er hatte ne KT66 verbaut, ich habe eine E34L drin. Da gibt es auch zu beiden Teilen Doku hier im Forum (meiner heisst HR10SE). Ich persönlich finde die Kiste sehr gut! Klar merkt man bei dem Amp die kleine Endstufe, vor allem im Clean. Da muss man Gain schon bissl aufdrehen das er laut wird. Und dann ist er eben auch nicht mehr so richtig Clean, aber Clean ist halt auch nicht die Stärke vom SLO. Dafür kann er alles was Zerre ist in allen Facetten unglaublich gut! Von leichter bluesiger Zerre bis ACDC geht allein schon der Clean-Kanal. Crunch geht praktisch schon bis HiGain rein und der Lead macht dann nochmal richtig Dampf. Im Lead kommt man auch auf ordentlich Lautstärke, da taugt der Amp auch gut für lautere Proben ;) Ich selbst habe den Amp viele Jahre in unserer Gemeinde gespielt, wo ich mich nur gegen Akkustik-Gitarren durchsetzen musste, und das war überhaupt kein Problem. Hatte damals nur den Clean genommen, und da das Gain ordentlich rauf und dann konnte ich am Volume an der Gitarre den Amp schön von Clean bis Zerre steuern. Ich selber spiele den Amp an 2x10er Boxen mit ET10 (WGS) drin, das gefällt mir sehr gut, weil die viel Zerre können. Natürlich sind die Bässe nicht so ausgeprägt das gleich die Wände wackeln, aber genau hier kann man mit Boxen noch einiges drehen. Hatte mal eine ENGL 2x12er (die schräge), mit der konnte der Amp auch sehr gut! Da kam dann auch, wen wundert es, mehr Bass raus  ;)
Im übrigen hatten wir damals die Doku Dirk als Projekt angeboten, aber das hat sich wohl im Sande verlaufen...
Lg corne

Vielen Dank für eure Impressionen!
Klingt ja recht vielversprechend. Boxen habe ich eine 4x12 mit G12-65 (Bass Cones) und 2 Thiele mit Mesa Speakern (EV und V30 Clones), weswegen es von dieser Seite nicht so sehr mangeln sollte. Diese oder nächste Woche kommt der neue ESE OT an - ich bin gespannt.