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Kathodyn-Schaltung: Ausgangswiderstände oben und unten?

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cca88:

--- Zitat von: Ramarro am 22.03.2020 00:04 ---Hallo,

es ist und bleibt wohl immer ein Streitthema, dabei ist es doch eigentlich ganz simpel: Natürlich ist der Ausgangswiderstand anodenseitig wesentlich höher, aber wenn Ra und Rk exakt gleiche Werte aufweisen, dann sind, da sie von ein- und demselben Strom durchflossen werden, zwangsläufig auch die daran anliegenden Signalamplituden exakt gleich – solange die Eingangswiderstände//Gitterableitwiderstände der folgenden Stufen/Endröhren sehr hoch gegenüber Ra und Rk sind, da sie denen ja parallel liegend erscheinen. Und Gitterstromeinsatz bei den Endröhren durch Übersteuerung bedeutet natürlich auch eine drastische Verringerung derer Eingangswiderstände ...

Grüße,
Rolf

--- Ende Zitat ---

Hallo Rolf,
genau - solange der Strom ausschließlich durch die Röhre fließt, sind die Amplituden exakt gleich (bei exakt gleichen Arbeitswiderständen). Das hat sich glaub mal der Herr Kirchhoff so ausgedacht - nd der Herr ohm hat dann auch noch seinen Senf dazugegeben...

Wenn aber der Strom irgendwo in Richtung der Endröhrengitter  abfliessen kann, dann wird es chaotisch und der Kathodyn fängt massiv und extrem an asymetrisch zu zerren...

Da kommen dann die unterschiedlichen Ausgangswiderstände mit ins Spiel

Grüße
Jochen

cca88:
Hallo Thaddäus,
ich hab meine alten Screenshots wieder gefunden...
Cathodyn - Victoria 5E3 - exakt nach Originalschaltplan

Vielleicht helfen sie ja ein bißchen...

Grüße
Jochen

Ramarro:

--- Zitat von: cca88 am 22.03.2020 13:05 ---genau - solange der Strom ausschließlich durch die Röhre fließt, sind die Amplituden exakt gleich

--- Ende Zitat ---

Hallo Jochen,
das hatte ich doch eigentlich auch so gemeint, indem ich schrieb: "solange die Eingangswiderstände//Gitterableitwiderstände der folgenden Stufen/Endröhren sehr hoch gegenüber Ra und Rk sind". Das ist zwar nicht "ganz ausschließlich" aber doch immerhin "fast ganz ausschließlich".  ;)
Sollte ich aber doch noch was übersehen haben, dann klär mich auf, man lernt schließlich nie aus.

Grüße,
Rolf

cca88:

--- Zitat von: Ramarro am 22.03.2020 14:03 ---Hallo Jochen,
das hatte ich doch eigentlich auch so gemeint, indem ich schrieb: "solange die Eingangswiderstände//Gitterableitwiderstände der folgenden Stufen/Endröhren sehr hoch gegenüber Ra und Rk sind". Das ist zwar nicht "ganz ausschließlich" aber doch immerhin "fast ganz ausschließlich".  ;)
Sollte ich aber doch noch was übersehen haben, dann klär mich auf, man lernt schließlich nie aus.

Grüße,
Rolf

--- Ende Zitat ---

Hallo Rolf,
ich glaub wir sind ziemlich einer Meinung.
Solange es keinen Gitterstrom gibt ist alles ok.

Ab dann: Das "bißchen" was, das dann wegfließt bewirkt etwas hörbares.

Hast Du meine Screenshots gesehen? Da kann man das m.E. sehen.

Grüße
Jochen

Thaddäus:

--- Zitat von: cca88 am 22.03.2020 13:05 ---Wenn aber der Strom irgendwo in Richtung der Endröhrengitter  abfliessen kann, dann wird es chaotisch und der Kathodyn fängt massiv und extrem an asymetrisch zu zerren...
Da kommen dann die unterschiedlichen Ausgangswiderstände mit ins Spiel

--- Ende Zitat ---
Hallo Jochen
Und genau an dem Punkt beginnt mein Elektrotechnik-Weltbild seit gestern zu bröckeln. Siehe meine Simu:  Ersten Lauf mit 1M Lastwiderstände alles palleti, aber im zweiten Lauf mit 10k Lastwiderständen müsste doch der obere Kanal viel stärker einbrechen! Tut er aber nicht, sondern zeigt gleiche Amplitude wie der untere Kanal - als ob die Ausgangswiderstände beider Kanäle identisch wären!!

Weiss jemand weshalb?

Gruss Adrian

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