Technik > Tech-Talk Fender

AA764 Vibroverb viel zu leise

<< < (9/13) > >>

Dirk.S:

--- Zitat von: stephan61 am 18.12.2022 16:03 ---Hallo Dirk,
nimm halt eine 6V6 von JJ, die halten bis 500V aus.

Gruß Stephan

--- Ende Zitat ---

Hallo Stefan, ja, ist schon in meinem Warenkorb... Ich versuche aus Interesse trotzdem das Thema mit der Stromstärkenreduzierung vor der Gleichrichterröhre zu verstehen! Wenn man sich in was neues einarbeitet lernt man ja auch immer viel neues dazu.

Gruß,
Dirk

Dirk.S:

--- Zitat von: Ampcop am 18.12.2022 16:12 ---Namd.

Danke das du dir die Mühe gemacht hast wegen extra Bild und so.   :topjob:

Ich hätte noch einen Vorschlag wie du die Sache weiter optimieren kannst. Lege die "Kabelwürste" der Heizungsspannungsversorgung wenn möglich in die Ecke des Chassis. Habe dir fürs besserer Verständnis mal ein Bild angehängt wie das gemeint ist.

Mfg Ampcop

--- Ende Zitat ---


Hallo Ampcop,

Danke, ist in Arbeit :-)

Gruß,
Dirk

iefes:
Hallo Dirk, für die Dimensionierung der Vorwiederstände würde ich erstmal die maximale Strombelastbarkeit der HV-Wicklung deines Netztrafos annehmen (zB 80mA). Wenn du beispielsweise 50V stoppen möchtest, brauchst du Widerstände mit 50x0.08=4W. Dann noch ordentlich Puffer mit einberechnen, also zB mindestens 5W je Widerstand und du hast eine Größenordnung. Ob der Ohm-Wert dann am Ende passt, musst du testen. Anstatt der maximalen Stromleistung kannst du dir auch den Strombedarf deiner Schaltung im Idle berechnen und für die Berechnung der Vorwiederstände heranziehen. Hier aber beachten, dass du vor dem Gleichrichter mit AC unterwegs bist.
So wäre meine Vorgehensweise, lasse mich aber selbstverständlich gern noch korrigieren.

Dirk.S:

--- Zitat von: iefes am 19.12.2022 06:41 ---Hallo Dirk, für die Dimensionierung der Vorwiederstände würde ich erstmal die maximale Strombelastbarkeit der HV-Wicklung deines Netztrafos annehmen (zB 80mA). Wenn du beispielsweise 50V stoppen möchtest, brauchst du Widerstände mit 50x0.08=4W. Dann noch ordentlich Puffer mit einberechnen, also zB mindestens 5W je Widerstand und du hast eine Größenordnung. Ob der Ohm-Wert dann am Ende passt, musst du testen. Anstatt der maximalen Stromleistung kannst du dir auch den Strombedarf deiner Schaltung im Idle berechnen und für die Berechnung der Vorwiederstände heranziehen. Hier aber beachten, dass du vor dem Gleichrichter mit AC unterwegs bist.
So wäre meine Vorgehensweise, lasse mich aber selbstverständlich gern noch korrigieren.

--- Ende Zitat ---

Hallo Iefes,

Ich hab Ausgerechnet dass ich ca. 100 V AC reduzieren muss (mit einem Umrechnungswert von AC=1.2*DC). Meine HV Wicklung hat laut Datenblatt 100mA. Da komme ich auf einen Leistungswert von 10 Watt pro Widerstand (100V*01A=10W). Beim berechnen des Widerstandswertes komme ich gerade an meine Wissens-Grenzen.
Ich habe die "total limiting resistance (per anode) nach http://www.valvewizard.co.uk/bridge.html berechnet (Rlim =Rsec+Rpri x (Vsec/Vpri)² + any extra resistance).

hier habe ich die Werte aus dem Datenblatt des Transformators (soweit vorhanden) eingesetzt und komme auf einen DC Widerstand von Rlim = 146 Ohm. Wenn ich jetzt den Umkehrschluss ziehe und mir die Spannung über U=R*I ausrechne komme ich auf 15V... Ist das jetzt die Spannung die der Interne Widerstand der Anode klaut??? Falls ja könnte ich dann den "any extra resistance" Wert oben so lange erhöhen bis ich die 15V aus meiner oberen Rechnung auf ca. 115V bringe? Das wären dann 1k Ohm?!

Wenn ich also richtig liege brauch ich zwei1kOhm 10W Widerstand pro Anode... besser aber 11W oder 13W. Bei ---- würde ich 11W 1k bekommen. 13W gibts leider nicht mit 1K...

Hab ich hier ein Denkfehler oder würde das soweit stimmen???

Den Strombedarf der Schaltung wollte ich messen in dem ich die B+ Leitung an Pin 8 der Gleichrichterröhre entlötet habe und zw. mein Multimeter geklemmt habe. Ich habe hier aber keinen Amperewert auf dem Messgerät angezeigt bekommen (Messlitzen waren auf Ampere gesteckt und am Messgerät war A eingeschalten).

Ich könnte wie schon gesagt einfach die JJ 6V6 bestellen aber ich möchte ja verstehen wie das Funktioniert... und zusätzlich noch lernen wie ich die Berechnung dafür "RICHTIG" durchführe.

Ich würde mich über etwas Hilfe zum besseren Verständnis freuen,
Gruß,
Dirk

Showitevent:
Moin,

Lastwiderstände sind imho keine sonderlich gute Idee. Zwar lassen sich damit bedingt die Spannungen reduzieren, sie produzieren allerdings eine enorme Abwärme und ändern ab einer gewissen größe entscheidend den Crestfaktor des Netzteils. Da die Last dynamisch ist, ist jegliche Kalkulation quasi für die Katz.

Welche Taps vom Netztrafo nutzt du denn für die UA? Rot - Rot oder Rot/Weiß - Rot/Weiß?

LG Geronimo

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln