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Fender Vibro King: Netztrafo wird heiss
gg.music:
Hallo Eckhard, möglicherweise hat das Kupferband den gleichen Zweck, wie die Schweissnähte, oder es sind sogar welche unter dem Band. Am "Eisenmangel" kann´s in diesem Fall nun wirklich nicht liegen, für einen Amp mit 2 x 6L6 (plus eine 6V6 als Reverb-Driver) ist da ein Mords-Trafo drin. Immerhin ist es ein Custom Shop Amp. Meine Sorge, dass da was nicht ok ist, liegt darin begründet, dass ich den Amp zwar gebraucht, jedoch in einem Musikladen gekauft und deshalb Gewährleitung habe. Für den 2nd Hand Preis hätte man allerdings immer noch 2 andere gute Röhrenamps kaufen können. Und da wär´s schon gut zu wissen, dass der Amp ok ist.
Anyway, ich warte in jedem Fall mal auf die Antwort von Fender USA, so sie denn kommt. Und ich hoffe immer noch auf einen freundlichen VK Besitzer, der seinen Amp einfach mal 1 oder 2 Stunden auf Stanby stehen lässt, die Temperatur des Netztrafos checkt und mir das Ergebnis kurz mitteilt.
Klar, wenn ich was rausfinde, werdet Ihr alle es erfahren.
So long, Gerhard
gg.music:
Hallo Leute, hat denn hier wirklich keiner einen Vibro King ? Ich dachte, im Fender Forum treffen die sich alle !?
Gruß Gerhard
Mesa:
Hallo Gerhard,
habe meinen Vibroking mal in Gang gesetzt und kann Dir sagen, dass der Netztrafo im Standby-Betrieb und auch beim Spielen mit kleiner Lautstärke nur leicht warm wird.
Ich hoffe, Du kannst bei Deinem den Fehler finden.
Grüße
Michael
gg.music:
Hallo Michael,
ganz herzlichen Dank, das hilft mir ein gutes Stück weiter. Ich will keinem Phantom hinterherjagen und ein direkter Vergleich mit einem anderen VK ist wohl die beste Gewähr, dass mein Amp einen Defekt hat. Ich habe mit einigen Leuten gesprochen, auch mit erfahrenen Amptechnikern, und die erste Antwort ist immer, dass Röhrenamps eben heiß werden. Danach folgt vielleicht noch eine Horrorstory, dass man mal einen Amp hatte, der 1000 Grad heiß wurde ... ! Und dennoch keinen Defekt hatte. Naja.
In der Zwischenzeit habe ich den Amp zur Werkstatt des Musikshops gebracht, wo ich das Teil gekauft habe. Der Techniker hörte sich geduldig meine Story an und will den Amp checken. Ich glaube, was ihn beeindruckt hat, ist der hohe Strom (0,5 A) ohne jegliche Belastung (ohne Röhren) und die Relation, dass im Standby mit Heizlast für immerhin 8 Röhren lediglich knapp 0,1 A mehr fliessen (gesamt dann knapp 0,6 A). Bis zum Ende der Woche will er das durchgezogen haben. Ich bin mal gespannt und werde berichten.
Gruß Gerhard
JMP:
Hallo,
Habe zwar keine Ahnung von Fender-Amps, geschweige denn kenne ich einen VK persönlich, denke mir aber folgendes:
Absoluter Leerlauf und Stromaufnahme von 0.5A entspricht einer Leistung von 120 VA. Falls man alle anderen Fehlerquellen ausschliessen kann (Verdrahtungsfehler, Printbruch etc.),liegt eindeutig ein Defekt des NT vor.
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