Technik > Tech-Talk Fender
Champ mania
Ramarro:
Nun gut, man müsste noch etwas mehr darüber wissen, aber ich akzeptier' das erst mal so.
"Mindervoltträchtig" jedoch beantrage ich zum Wort des Jahres zu wählen, das gefällt mir! ;D ;D ;D
Grüßle,
Rolf
MichaelH:
--- Zitat von: Kpt.Maritim am 10.11.2007 22:30 ---Hallo
@Michael&Stefan: ich habe auch nicht gesagt, dass eine EL84 wie eine 6V6 klingen würde. Ich habe auch nicht gesagt, dass man keine bestimmten Röhrentypen ausprobieren soll und das es keine Unterschiede gibt. Wie Kramusha nahe legt. Das habt ihr geschrieben. ich habe den Röährentyp ja ausdrücklich in die Liste der Klangbeeinflussenden Paramter mit aufgenommen. ich habe also exakt das Gegentiel von dem geschrieben, was ihr mir vorwerft.
Ich habe nur und zwar deutlich gesagt, dass man es nicht auf den Röhrentyp reduzieren soll. Das steht wortwörtlich in meinen Beitrag. Und zwar in der Metapher, wo es um Salz und Suppe geht. Ich habe das deswegen angefügt weil mein Vorredner etwas in der Art von:
EL84 klingt nach Schnuschnu und 6V6 klingt nach Blabla geschrieben hat. Nicht das beide Röhren nicht verschieden klingen können. Sie haben doch verschiedene Kennlinien. Die EL84 ist glaube ich etwas steiler und hat keinen Tetrodenknick. Doch die Aussage meines vorrdender hätte liber so lauten sollen:
Und warum hätte der das sagen sollen? Weil eben der Röhrentyp nicht die einzige Ursache von verschiedenem Klang ist. Es ist nicht einmal die wichtigste Ursache. Welche Parameter aus meiner Liste worauf einfluss nehmen, ob es alle sind und wie wichtig jeder ist. Darüber können wir gerne sachlich diskutieren. Das wäre mir ein großes vergnügen. Aber bitte ohne eingeflochtende Bemerkungen zu meiner geistigen Zurechnungsfähigkeit und seien sie auch in Wetteraussagen verformuliert.
@Steven
Everything you've written 101% correct. My Problem always begins, when someone says: Tube A sounds like this and B like this one. There nothing to say against using different Tubes. But there are Books written about, what makes the sound really different. And this aren't only the numbers or the Brands on a Glass Bulb. For example it is very easy to let a 6L6 sound like a 6V6. The things aren't as easy as it seems. A Tube has only a sound, whens ist falls on the ground. A Tube in an circuit has a sound. This is so much trivial as often as people forget ist. But this makes it not less true.
Much greatings
Martin
--- Ende Zitat ---
Huupps. Um dem Ganzen mal von meiner Seite aus ein Ende zu machen - mit Rechnen und Formeln erreicht man (zumindest) nicht den optimalen Sound. Da verlass ich mich lieber auf meine Tinnitus geschädigten Lauscher. Der Vorteil ist da nämlich, wenn`s scheisse klingt tut`s richtig weh. Sorry für die "EL84" Härte in meinem Ton. Aber es geht mir hier nicht ums Wetter und die Zurechnungsfähigkeit einzelner Personen. :o
Sieh es einfach so wie es ist. Es gibt Theoretiker und Praktiker. Ich zähle mich zu den Letzteren. Wohin die Theorie uns führt erlebe ich tagtäglich - in "Prozessen" :'(. Ich frage mich nach dem Sinn, z.B. eine El84 in einer "angepassten" EL34 Umgebung zu betreiben um den (vielleicht) gleichen Sound zu erreichen. Vergiß es - Wunschdenken. Dann nehm ich als Praktiker gleich den passenden Kolben und gut isses. Anderes Beispiel. Viele versuchen den 2203 Sound mit der originalen Vorstufe und mit einer Endstufe mit zwei EL84 in "angepasster" Umgebung zu erreichen. Was meinst du denn, warum das so viele schon erfolglos abgebrochen haben ? Vielleicht hängt das mit dem Verhalten (z.B. Gitter ...) der unterschiedlichen Röhrentypen zusammen ? Da kannst du nämlich anpassen was du willst, das wird nix. Soviel zum Thema Praxis.
Wir haben hier im Forum bzw. in persönlichen Treffen schon diverse Amps gehört, Theorien aufgestellt und und und. Am Ende hat immer das Ohr gesiegt. Und das ist gut so.
Michael
Kpt.Maritim:
Hallo
--- Zitat ---mit Rechnen und Formeln erreicht man (zumindest) nicht den optimalen Sound. Da verlass ich mich lieber auf meine Tinnitus geschädigten Lauscher. Der Vorteil ist da nämlich, wenn`s scheisse klingt tut`s richtig weh. Sorry für die "EL84" Härte in meinem Ton. Aber es geht mir hier nicht ums Wetter und die Zurechnungsfähigkeit einzelner Personen. Shocked
Sieh es einfach so wie es ist. Es gibt Theoretiker und Praktiker.
--- Ende Zitat ---
fast lles falsch. Es müsste erstens heißen:
NUR mit rechnen und NUR ohne Rechnen wird man nicht den richtigen Sound erreichen, sondern nur mit beidem.Mass muss nicht immer alles genau ausrechnen, vieles kann man aus Erfahrungschätzen. Aber man muss alles rechnen können, denn sonst versteht man die funktionsweise des Gerätes nicht und dann ist man überhaupt nicht in der Lage zu sagen, ob man das optimum erreicht hat.
Es mag Theoretiker geben und es mag Praktiker geben. Was mich aber wirklich ankotzt, ist jeden der nicht nur nach Try an Error vorgeht zum Theoretiker zu machen. Ich bin nicht nur theoretiker nicht mal zu Hälfte auch wenn es so aussieht. Aber Formeln lassen sich nunmal besser aufschrecben als mein Bauchgefühl.
--- Zitat ---Ich frage mich nach dem Sinn, z.B. eine El84 in einer "angepassten" EL34 Umgebung zu betreiben um den (vielleicht) gleichen Sound zu erreichen.
--- Ende Zitat ---
Es macht keinen Sinn, es waren nur beispiele von mir zu verdeutlicheung, die Zeigen, dass es nicht der unterschied in der Röhre ist. Tatsähclich geht man so vor, dass man eine bestimmte Soundvorstellung im Kopf hat und noch einige andere Parameter mehr, wie zum Beispiel eventuell schon vorhandene Bauteile, oder Optik oder Gehäusegrößen oder wasauch immer sonst. Dann versucht man den Sound mit den Vorgaben umzusetzen. Dabei entscheidet man sich dann wenn man kann für einen bestimmten Röhrentyp und gegen einen anderen. Man guckt dabei mit welcher Röhre man einen dem Sound gemäße Schaltung mit passenden Arbeitspunkt findet.
Ich finde es schade, dass du so eine festgefahrene Einstellung hast. Am Ende baut man immer für das Ohr klar. Aber heißt das, dass man unterwegs den verstand auschalten muss. ich habe schon oft (immer bis auf einmal) meine Verstärker vorher Gründlich auf den Klang hin berechnet. Ich bin bisher fast jedesmal erstaunt wie gut man einen Klang nur durch Nachdenken vorherbestimmen kann. Ganz trifft man das Gewollte aber nie, das liegt in der natur der Sache. Denn man muss wissen, dass die Rechnungen besser "Methodeische Schätzungen mit bekannter Fehlergröße" heißen sollten. Aber dann wird eben empirisch nachoptimiert. Und auch da braucht man theorie. Woher will man denn ohne wissen, an welcher Stelle in der Schaltung noch ein R geändert werden muss um noch diesen oder jenen Schnitzer im Klang rund zu schleifen?
Viele Grüße
Martin
PS: Der Thread ist für mich hier zu Ende.
Basstler:
Hallo Röhrenfetischisten,
ich denke auch man muß alles ausgewogen betreiben. Man sollte sich zunächst theoretische Gedanken machen und die anvisierten Schaltungen auf die verwendeten Bauteile abstimmen und umgekehrt.
Ich denke auch ,daß beispielsweise die "Umgebung??" für den Sound viel wichtiger ist als die verwendeten Röhren. Also vor allem Trafo!!!! und die Arbeitspunkte bei denen ich meine Röhren betreibe.
Wenn alles gut funktioniert kommt dann natürlich die praktische Optimierung.
Der Klang der Röhren ist meiner Meinung nach eher sekundär. Sicherlich gibt es Unterschiede- besonders wenn die Röhren (wie in Gitarrenverstärkern)ohne- oder fast ohne- Gegenkopplung betrieben werden.
Aber im Moment endet es im Forum mit Fragen wie :
Ich habe einen alten Fender Twin welche Röhren muß da reinstecken damit er wie ein Dual Rectifier klingt. :devil:
Die Tendenzen der einzelnen Röhren hat Dirk ja auch super in seinen Aufstellungen ins Netz gestellt.
Den Charakter des Amps werde ich durch andere Röhrenfabrikate jedoch nicht ändern. :police:
Mein Senf mußte nun auch noch dazu ;D
Viele Grüße
Eckhard
MichaelH:
Hallo Martin,
ich muss da nochmal nachhaken:
- Ich gehe nicht nach "trial and error" vor. Zumindest suggeriert mir das deine Antwort. Immerhin kann ich behaupten einen Elektrotechnischen Beruf erlernt zu haben. Nur mal so als Feststelllung nebenbei.
- Zur "Verdeutlichung": DAS IST GENAU DIE REINE THEORIE. Kein Mensch macht das.
- Einige Leute hier kennen mich persönlich. Daher ist der Begriff "festgefahrene Einstellung" nicht haltbar, da ich mich gerne überzeugen lasse, von dem was ich "höre"
- Nach den seitenlangen Antworten von dir in einigen Threads hier mit Formeln und sonstigem theoretischen Kram (der sicherlich auch z.T. notwendig ist), solltest DU vielleicht erstmal den Beweis antreten, dass du es auch praktisch draufhast. Und dann unterhalten wir uns weiter. Ein Beispiel hierzu. Schau dir die Amps von Cliff und Joachim an. Gerade Letzterer hat es theoretisch mindestens so gut drauf wie du :P. Nur sind seine Antworten hier im Forum hilfreicher. Weil sie auf den Punkt kommen.
Denk mal drüber nach, falls du das noch liest.
Auch Grüße
Michael
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