Technik > Tech-Talk Fender
champ 5c1 projekt
mr.bassman:
Hallo Christian,
--- Zitat ----der netzschalter hat draufstehn: 110V5A, 250V3A. also ich nehm mal nicht an, dass der nur für niederspannung ist und auch mein kollege (ein elektriker) meinte, dass das passt.
--- Ende Zitat ---
IRRTUM! Dein Elektriker-Kollege sollte es besser wissen, wenn er Ahnung von seinem Fach hätte!
Das Teil ist nicht für 230V ~ zulässig!
Schau dir mal NETZSCHALTER von Apem, Marquardt oder Carling an... und unbedingt 2polig schalten!
Gruß - Bernd
sjhusting:
Yep. Hier sind richtige maenner netz-schalter:
http://www.9999hp.net/temp/APEM_646_H_+_647_H.jpg
steven
killy:
Ja, ich wart ja auch schon heiss auf meinen neuen schalter und die buchsen.
In der zwischenzeit ist er in einem karton verpackt.
killy:
hi, nach langer zeit wiedermal...
erstens, den bekannten elektriker, der mit dem schalter meinte "jaja, das passt sicher..." hab ich damals ordentlich geschimpft und dem war das anscheinend einfach egal, der hat mir da nicht zugehört und einfach jaja gesagt. (spinnt der???)naja...
ab jetz frag ich bevor ich den netzstecker einstecke lieber davor nochmal hier nach meinungen.
also ich hab den 5c1 jetz mal ziemlich lang liegengelassen, weil ich andere sachen zu tun hatte.
gestern hab ich dann mal den netzschalter ausgetauscht und die kabelführungs-tips beherzigt und auch unnötig lange kabel verkürzt etc. es ist aber immernoch alles im alten chassis. (wenn die aufgetretenen Probleme sich jetz nicht lösen lassen, werde ich das aber ändern. ich schätze, ich werde dann das Weber-Layout verwenden. zuvor aber mein problembericht.)
jetzt ists so, dass auf einmal nix mehr aus dem speaker kommt, wenn ich ihn anschließe.
ich hab dann ein bisschen gemessen und habe folgende werte. (vielleicht kann sich das wer durchsehen, der gerade zeit und muse hat. wenns keiner macht, dann nehm ich das auch niemandem übel.)
-auf pin 2 der 5y3gt hab ich (statt 340V) 400V. (aber ich hab schon gelesen, dass die 5y3gt reissue höhere ausgangsspannung liefert. ausserdem liefert meine steckdose satte 235V. ich hab da in den letzten tagen mehrmals nachgemessen.)
-auf dem roten draht zum AÜ hab ich ((statt der angegebenen 320V) 380V
-an pin 4 der 6v6gt hab ich (statt 280V) 340V
-an pin 3 der 6v6gt sind (statt 300V) 360V
-pin 8 der 6v6gt hat (statt der 16V) 21V
-pin 8 der 6sj7 hat (statt der angegebenen 130V) 330V!!!!??
-pin 6 der 6sj7 (statt 21V) 280V!!!
-pin 4 der 6sj7 (angegeben: -5V) hat 0V
die Versorgungsspannungen liegen alle 60 Volt höher als angegeben, aber immerhin gerade noch im toleranzbereich lt. layout von +/-20%. aber dieser bereich scheint zu funktionieren. lediglich die erste versorgungsspannung, die aus der 5y3 kommt ist zu hoch. (achja, ich habe die heizungen nicht gemessen, müssten aber auch etwas erhöht sein, da ja meine netzspannung 235V ist. ich will jetz aber nicht schon wieder einschalten. für diese woche reichts mir mal)
da der Kondensator auf pin6 der 6sj7 auf 600V ausgelegt ist, dachte ich mir, dass die gemessenen 280V zwar total daneben sind, aber der kondensator sicher nicht umsonst so groß angelegt ist und dass vielleicht ein häufiges problem (mit mir unbekannter ursache) ist, welches zu hohen spannungen an diesem pin führt. dasselbe bei pin8 der 6sj7.
ich hab das gefühl, dass ich alles richtig verdrahtet hab, ich hab nachkontrolliert.
...mist ich hab jetz leider keine kamera im moment. sonst könnt ich bilder posten. (ob das was helfen würde...?)
könnte es sein, dass die 6sj7 defekt ist? ich hab jetz nur mit einer GE mit metallhülle probiert. ich hab aber auch noch 2 andere (sylvania) da. könnte das was an meinem problem lösen? Ich will nicht jetz alles in einem anderen chassis aufbauen und dann vielleicht dieselben probleme haben.
noch eine frage: ich habe beim AÜ eine buchse eingebaut, wo ich den gelben draht am tip des steckers für den speaker hab und den schwarzen auf ring und sleeve, also auch an der masse. wenn ich jetz aber vom gelben draht auf masse mit einem durchgangsprüfer messe ists so, als ob das kurzgeschlossen wäre. meiner meinung nach ist das in ordnung, weil die sekundärseite des AÜ ja keinen großen Widerstand hat.
hab ich da recht?
Danke.
Christian.
killy:
ok, ich eine andere röhre eingebaut und alles funktioniert jetz wie's soll.
es brummt zwar noch n bisschen und einstreuungen aber nur noch max. 1/4 von dem, was nach meinem ersten zusammenbau vorhanden war. damals war das brummen gefühlt 3-4 mal so laut wie die gitarre. jezt ists umgekehrt. mit dem jensen mod 6" bin ich nach ersten hörversuchen auch sehr zufrieden. ich hab den speaker in so einen 20cm würfelförmigen ikea blumenkasten eingebaut dass ich mal testen kann. geplant wäre dann aber eigentlich eine combo-lösung. ...irgendwann mal.
ich hab allerdings noch einige fragen:
-da die einstreuungen wenn ich die gitarre einfach so halte und nicht spiele und auch wenn kein instrument angesteckt ist manchmal mehr und manchmal weniger werden, also wahrscheinlich von ausserhalb des amps kommen, kann ich das eurer meinung nach mit einem magnetisch abschirmenden chassismaterial (also nicht alu, wie ich jetz hab, sondern stahl oder sowas) in den griff kriegen?
-kann ich mit einer gleichstromheizung was gegen das brummen machen?
ohne fotos ists wahrscheinlich nicht einfach pauschaltips abzugeben, aber momentan hab ich eben leider keine fotografiermaschine.
thx. :danke: und danke auch für alle schon früher gegebenen tips und hinweise. jetzt wo es funktioniert, bin ich auch wesentlich motivierter, alles noch ordentlicher in ein anderes chassis einzubauen. (irgendwann demnächst mal.)
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