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Fwänks Planungs und Bauphase für 5E3

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Fwänk:
Hi Forum,

vielen Dank erst einmal allen die mir mit Ihren Tipps zur Seite stehen.

Nun ein paar weitere Gedanken die durch Fendermans 5e3 auf Steroids entstanden sind. Die Nutzung von 6v6 wie 6l6 finde ich extrem interessant, da im 5e5 oder auch 5d5 (Fender Pro) die mir Steven genannt hat eben 6l6 arbeiten und der Amp ja eine Ausgangsleistung zwischen 18 und 25 Watt haben soll. Evtl. sind diese paar Watt mehr für meine Belange das passende.

Nun habe ich den Duncan Kalkulator bemüht da ich ursprünglich den Ringkerntrafo von Dirk verwenden wollte, der aber nur eine Spannung von 300V abgibt. Berechnet habe ich die Spannungen mit einer 5U4, da die 5Y3 von Sovtek dieser ja entsprechen soll.

In den meisten Beiträgen  für den 5e3 wird aber von höheren Spannungen gesprochen. Mit den 300V komme ich laut Duncan auf ca. 350/360V, Ua  entsprechend etwas weniger. Im Schema von Bernd hat er an Punkt A eine Spannung von ca. 390 V angegeben.

In den Schemas vom 5e5 wird nach der Gleichrichtung auch 390V angegeben, beim 5d5 sind es 370V. Da ich unbedingt bei Dirk die Teile bestellen wollte, kommt jetzt der Fender Universal NT noch in Frage der 350V liefert. Allerdings liege ich damit über 400V. Um an dieser Stelle beide Röhrentypen zu nutzen könnte ich ja eine RC Siebung, anstelle der C-Siebung einsetzen und mit einem Widerstand von 410 Ohm die Spannung nach unten bringen. Jedoch ändern sich damit alle Spannungswerte für die Vorstufe. Das Netzteil würde ich nämlich nach dem Plan vom 5e5 aufbauen. Das heißt anstelle von R1 und R2 (5k, 22k) wären es 10k /10k.

Falls diese Spannungsänderung nicht allzu viel ausmacht könnte ich somit, den Widerstand schaltbar machen und dadurch die Spannungswerte für beide Röhrentypen anpassen. Ist das ein Weg?

Nun habe ich noch das Problem mit dem AÜ, die 6v6 von JJ ist mit einem Raa von 10K angegeben. Die 6l6 mit 5K, der AÜ für den 5e3 von Fender hat eine Primärimpedanz von 6,6K. Da herrscht also genaugenommen eine Fehlanpassung. Der AÜ Fender 125A6A hat auch eine Primärimp. von 4k, also werden eher Anpassungen nach unten wie nach oben vorgenommen.

Den einzigen mit Dual Primär Möglichkeit habe ich bei Welter gefunden für den JTM 45. Der kostet ca. 20 € mehr.
Was ratet Ihr mir bezüglich der Thematik?

Allerdings habe ich dann moralische Bedenken aufgrund des Forumplatzes in dem ich mich bewege.

Dirk wann führst Du Welter?

Vielen Dank für die Hilfe, Frank

sjhusting:
Hi Frank

Dirk's Universal Trafo wird mit den standard 5e3 oder 5e5 Siebkette wahrscheinlich zu viel Saft fuer 6V6s abgeben; die JJs konnte das wahrscheinlich standhalten. Andere haben sie in HRDevilles eingebaut (485V B+!). Ich habe es nie probiert, und habe es auch nicht vor.

350V entspricht eher den 5f4 Super und 5e7 Bandmaster, die weitgehend identisch sind mit den 5e5a Pro ausser die etwas hoehere Spannung (und trafo, speaker, und NFB Widerstand, natuerlich). Ich habe eins gekauft fuer mein Pro build, und da zwangslauefig irgend eine Mischung Super/Pro am ende haben. Mach nichts, wir bauen keine 100-Prozentig Klons hier.

Falls du die Spannung reduzieren willst, es gab ein laengere Thread zu diese Thema vor ein paar Monate.

JJ 6V6 ist 10K, ein 5e3 OT ist 8k. Ich will nur eins sagen 10K/5K ist ein 2:1 Verhaeltnis, das entsprechend gedeckt werden konnte mit ein Multi-tap sekundaer.

steven

El Martin:
Tach Frank!

Der Ringkern von Dirk ist recht fett und liegt Spannungsmäßig eher an der oberen Grenze des Erwarteten. Wegen der 30 Volt zum größeren Trafo würde ich mich nicht verrücktmachen. 10-20% Varianz hatten die Fenderbauteile häufiger...
Schaltmimik für mehrere Spannungen macht nen Amp nicht zuverlässiger und Über-Spannung in Wärme umsetzen ebenfalls. Lieber auf ein paar Watt verzichten. Die werden Dir nicht fehlen.

Beim OT isses ähnlich. Stevens Werte sind genau genug. Der 20 W Fender OT liegt auch bei 8 k lt. Beipackzettel. Der fette OT zeigt halt bei 6V6 geringere Sättigung...

Ciao
Martin

Fwänk:
Hi Forum,
da ich gestern einiges zu tun hatte, erst heute eine Rückmeldung von mir. Ich habe mir jetzt ein paar Datenblätter von 6L6, KT66 und der 6V6 runtergeladen um das Thema von dieser Seite anzugehen. Was mich verwundert hat, sind die Aussagen zu dem Thema Class A Betrieb, Spannungen, Ströme, Abschlusswiderstände im jeweiligen Betriebsbereich.

Mit den Werten die Fender in den Plänen preisgibt ist meiner Meinung nach ein A-Betrieb nicht wirklich möglich. Für mich sieht das so aus wie Autobias  (ist das gleiche wie Kathodenbias, oder?) zwischen A und AB Betrieb.

Nun werde ich die Kennlinien bemühen und die Versorgungsspannung aus dem PSU Kalkulator zur Hand nehmen und ein wenig herumrechnen. Am Ende kapier ich dann auch ein wenig was ich da mache.

Den Weg zu meinen Werten werde ich dann hier aufzeigen und natürlich auch alles weitere dokumentieren. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen Neuling.

Der Ringkerntrafo ist auf jeden Fall ausreichend bezüglich den benötigten Spannungswerten.

Eine Frage habe ich aber noch: die im Shop erhältliche 5Y3 entspricht einer 5U4 oder einer 5V4 und wenn ja welcher genau?

Vielen Dank und Grüße, Frank

sjhusting:
<sigh> here we go again

Wieso fragst du wegen Class A??

Niemand, auch Fender nicht, sagt ein 5e3 Class A ist. Uebrigens, AC30 und 1974 sind auch nicht Class A. But who cares?

Es ist Class AB. Lese die Artikel an die Aiken site bgz AC30/Is it really class A?

Ein Kathoden-bias push pull amp konnte Class A sein, aber meistens ist es 'heisse' AB, was bedeutet, dass es ohne Frage Class AB ist, die Bias aber ist fuer >90% Plate Dissipation eingestellt. Das hat mit die Widerstand das autobias (kathodenbias) gegen Strom-Schwaenkungen ausuebt.

Die 5y3 in die Shop ist die gleich Sovtek wie jeder andere, weil es gibt nur ein aktuelle 5y3, und entspricht ein 5V4, sehe:

http://www.el34world.com/Forum/index.php?topic=2653.msg21553#msg21553

steven

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