Technik > Tech-Talk Fender
Bandmaster 5E7 Übertrager ständig kaputt !
Doas:
Hallo Hannes,
ich habe Deinen Tip mal ausprobiert:
Der AÜ ist mit 4,2k Raa angegeben. Ich habe an die sekundär 0-8Ohm 1V/1000Hz angeschlossen. Ergebnis:
Zwischen HT und den Anodenanschlüssen der Primärseite liegen jeweils ziemlich genau 10V.
Auch bei anderen Spannungen bleibt der Faktor 10 bei beiden Wicklungen gleich.
Bin nun wieder einmal verwirrt. Ist der AÜ vielelicht doch nicht defekt ?! ???
Vielleicht verhält er sich ja aber bei höheren Spannungen / Strömen, also im eingebauten Zustand, anders ?
Viele Grüsse!
Doas
mc_guitar:
Hallo,
Ich mag nicht unken, aber ich hatte letzlich bei einem alten Marshall ein ähnlich gelagertes Problem. Der AÜ funktionierte prima, bei kleinen Lautstärken, verhielt sich beim durchmessen unauffällig und es kam nur zum Durchschlag, wenn die Endstufe richtig Arbeit bekam. Erst nach vielen Versuchen gab der dann schlußendlich doch messbar den Geist auf, vorher war nix zu bemerken.
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=8623.0
Hoffe das ist bei Dir nicht auch der Fall!
Grüße Micha
Doas:
Experten,
ich habe zur Info nochmal alle meine drei AÜs gemessen.
Jeweils 1V/1000Hz an 0-8Ohm Sekundär. Dann zwischen A1+A2 primär gemessen.
Alle 3 AÜs sind mit etwa 4,3kOhm Raa angegeben.
Ritter electronics: 23,35V in Quadrat * 8 = 4,36kOhm - OK
Welter Ü24/25 : 20,7V = 3,43kOhm...n bissl wenig...iss aber der, der durchgebrannt ist...obwohl beide Wicklungen hier auch genau 50% von 20,7V abgeben...
TAD 125A6AX : 23,39V = 4,37kOhm - OK - ist der von dem ich dachte er sei defekt...
Grüsse!
Doas
Hannes:
Hi Doas,
sicherlich kann es auch ein Durchschlag sein, der so hochohmig ist, dass Du bei diesen Spannungen noch nichts messen kannst - ist aber recht unwahrscheinlich.
Bei meinem defekten AÜ konnte man es schon mit 6,3V und 50Hz sehr deutlich messen.
Da Du ja einen Signalgenerator hast - hast Du vielleicht auch ein (Zweikanal-)Oszilloskop? Wenn ja, dann probier doch mal folgendes: Zieh die vorderen Vorstufenröhren, lass nur Phaseninverter und Endstufenröhren drin. Nun gib 1kHz direkt aufs Gitter des Phaseninverters, den Ausgang mit einem Hochlastwiderstand abschließen.
Nun zwei Tastköpfe festklemmen, je einen hinter dem Anodenkondensatoren des Phaseninverters. Dann den Verstärker anschalten und beide Kanäle addieren. Eigentlich sollte da nur ganz wenig zu sehen sein.
Nun Verstärker ausschalten, Tastköpfe umklemmen: Einen am Lastwiderstand, den anderen vor dem Gitter einer Endröhre. Und wieder anschalten, die Amplitude am Signalgenerator so einstellen, dass der Phaseninverter noch nicht verzerrt (lässt sich bei Dreieck am leichtesten sehen), dann das Signal über dem Lastwiderstand prüfen. Ist das asymmetrisch verzerrt?
Grüße,
Hannes
PS: Der eine AÜ hat vielleicht ein zu kleines Übersetzungsverhältnis, aber es ist doch mehr als unwahrscheinlich, dass beide Primärhälften gleichartig beschädigt sind.
Doas:
Hallo Hannes,
klar hab ich einen Zweitstrahloszi. Ich werde Deine Tips probieren!
Nur beim zweiten Schritt ist mir nicht klar : Den Tastkopf am Gitter der Endröhre nur zur Überprüfung ob der PI nicht übersteuert, oder soll dieses Signal noch zum Signal am dummy addiert/subtrahiert werden ?
Viele Grüsse!
Doas
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln