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Bandmaster 5E7 Übertrager ständig kaputt !

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Athlord:

--- Zitat von: Doas am 24.10.2008 13:31 ---
Ob TAD den als Garantie ersetzen wird ?


--- Ende Zitat ---

Hallo,
hier sind wir im Forum von Tube Town..... :P
Stelle diese Frage doch bei TAD im Forum........ :devil:
Ein AÜ mit Windungsschluß ist alles andere als ein Garantiefall.
Finde die Ursache.
Gruss
Jürgen

Ingo_G:

--- Zitat von: Athlord am 24.10.2008 14:07 ---Hallo,
hier sind wir im Forum von Tube Town..... :P
Stelle diese Frage doch bei TAD im Forum........ :devil:
Ein AÜ mit Windungsschluß ist alles andere als ein Garantiefall.
Finde die Ursache.
Gruss
Jürgen

--- Ende Zitat ---

Hallo

warum sollte ein Windungsschluss kein Garantiefall sein? Passiert meistens beim Wickeln selbst, dann wenn man einen Überkopfabzug verwendet und der Draht aufgrund der Geschwindigkeit einen Knoten bildet. Dadurch wird die Lackschicht zerstört, der Knoten selbst übt Druck auf die untere Lage aus, der Windungsschluss ist perfekt. Um einen Garantiefall nachzuweisen, müsste man sich allerdings die Mühe machen und das Teil abwickeln.

Gruß
Ingo

darkbluemurder:

--- Zitat von: Doas am 24.10.2008 13:31 ---Hallo Experten,

das mit der Buchse usw. kann ich ausschliessen. Man würde es beim spielen ja wohl auch hören wenn der Kontakt wackelt.
Nur ich benutze diesen Verstärker.

Mit den Widerständen ist es so:

Der defekte Welter hat vom center jeweils etwa 100Ohm DC Widerstand. Be dem ist kein dauherhafter Kurzschluss vorhanden. Nur beim Spielen funkt es und knistert. Sonst klingt er noch gut.

Der nun defekte TAD hat 11Ohm auf der einen und 100 auf der anderen Seite. Zur Sekundärwicklung messe ich 3,4 MOhm. Das ist auch kein gutes Zeichen.
Der Sound ist sehr leise , die Signale am Dummyload sehen schrecklich aus.
Das sind die Sympthome die mich daran glauben lassen, dass auch dieser AÜ nun defekt ist. Die Röhren usw. sind OK.

Ob TAD den als Garantie ersetzen wird ?

Viele Grüsse!
Doas

--- Ende Zitat ---

Hallo Doas,

die AÜs sind mit Sicherheit beide defekt, auch wenn der Welter "sonst noch gut klingt". "Funken" und "knistern" beim Spielen sind nicht normal. Ein ganz leise klingender Amp auch nicht.
Ich hatte auch einmal so einen Fall bei meinem Fender Bandmaster, als ich ihn vor Jahren das erste Mal modifiziert habe. Ich habe beide Kanäle hintereinander geschaltet, aber kein Master Volumen verwendet. Ein - dann natürlich richtig lauter - Akkord - und der AÜ war hinüber. Die Symptome waren dieselben - Sound zwar OK, aber ganz leise, d.h. Zimmerlautstärke bei Volume 10. Trafo ausgetauscht, Schaltung angepasst - und alles wieder bestens.

Jürgen spricht einen wichtigen Punkt an: kurz hintereinander 2 Aüs zu verbraten deutet auf einen schwerwiegenden Fehler im System hin. Wenn die Ursache nicht gefunden wird (in meinem Fall war es eindeutig ein "Modifikationsanfängerfehler"), besteht das Risiko, dass weitere AÜs dran glauben müssen.

Wenn sich kein Fehler finden lässt, dann deutet das auf einen Material- und/oder Verarbeitungsdefekt des AÜ hin, wie es Ingo auch schon beschrieben hat. Das wäre dann wahrscheinlich ein Garantiefall, es sei denn, der AÜ wäre unsachgemäß eingebaut worden. Da ein solcher Trafo noch keinen dreistelligen Eurobetrag kostet, werde ich aber keine Untersuchung anstellen, wer am Ende was beweisen muss. Ein Prozess wäre hier unwirtschaftlich.

Viele Grüße
Stephan

Kramusha:
Schwingen im HF Bereich, der Lautsprecher wird hochohmig, AÜ wird verheizt?

Ne nochmal: Es könnte auch sein, dass dein Verstärker im Hochfrequenzbereich schwingt. Da der Lautsprecher ja u.A. eine Spule ist, wird er bei diesen hohen Frequenzen sehr hochohmig. Dadurch ist es in etwa so, als wäre keine Last angeschlossen und der Ausgangsübertrager brennt ab.

Möglich?

lg Stefan :)

Hannes:
Hallo zusammen,

ich hatte bisher erst ein einziges Mal einen defekten AÜ zu beklagen, der sich in einem Stereo-EL84-Verstärker befand. Der defekte Kanal war fast so laut wie der intakte, nur verzerrte er sehr früh.

Mit den ohmschen Wicklungswiderständen kann man beim AÜ fast nichts anfangen, erst bei extremen Unterschieden zwischen beiden Hälften bringen die eine Erkenntnis. Schließe mal sekundärseitig eine kleine Wechselspannung an und miss die Wechselspannung jeder Teil-Primärwicklung. Nur wenn diese deutlich voneinander abweichen, ist der AÜ defekt.

Die 3,4 Megaohm zur Primärseite sind beunruhigend - wie gut ist Dein Messgerät? Wie hast Du gemessen - war der AÜ ausgebaut?

An der Übersteuerung allein kann der AÜ kaum kaputt gehen - hast Du andere Fehler ausgeschlossen (zu hoher Ruhestrom, Oszillation, falsche Last)?

Grüße,
Hannes

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