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twin projekt?

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sjhusting:
Mit jeder Amp die ich gebaut habe, ist die Brummen weniger geworden. Die letzte 2 (vibrolette, pro) haben so gut wie kein Brumm. Es ist durchaus moeglich ein absolut Brummfrei Amp zu bauen, es hilft aber wenn du schon in die Design-Phase versuchst, alles so zu legen, das Brummen gar nicht auftritt.

stevo

Joachim:
Hallo, Herbert,

das kommt sicher auf den Amp an, aber mit einem vernünftigen Aufbau ist es auf ein Minimum zu reduzieren. Meine Meßbedingung: Vorstufe und Master voll auf und die Bässe auf maximal. Der Rest ist wurscht, bringt eh nur rauschen, dass einen vom Brummen ablenkt ;D

Mein Fender Pro Clone brummt sehr wenig. Stellt man den Amp so, wie oben beschrieben ein, hört man ein leises Brummen, wenn man in der Nähe des Lautsprechers ist.

Mein SLO clone rauscht unter den gleichen Bedingungen etwas mehr, aber für einen HiGain-Amp auch sehr moderat. Allerdings sind V1 und V2 mit Gleichspannung geheizt. Wenn man den Amp aber aufdreht, überdeckt natürlich ein sattes Rauschen den Brumm. Also zu vernachlässigen.

Bei normalen Lautstärken, ist bei beiden Amps das brummen unauffällig. Am Ende bestimmtst Du ja selbst, wieviel Brummen erlaubt ist. Was Dich nicht stört ist okay. Was andere sagen oder machen, wäre mir dabei relativ egal.

Viele Grüße,
Joachim

Martino:
Hallo zusammen!

Herberts Einwurf ist durchaus berechtig, vor Allem weil ich noch sehr gute
Ohren habe u durchaus heikel bin, aber den Brumm von diesem Aufbau kann
ich überall in unserer 3-Zimmer-Wohnung deutlich hören (bei volume am linken
Anschlag) - Selbst in der Küche, wo ein 6m Gang dazwischen liegt.
Es ist also kein Brumm, wo man ein Auge zudrücken kann - eher die Kategorie,
wo man Musikerfreunden nichts von erzählt in der Sorge sie möchten ihn
antesten  ::)

Ich bin geehrt und dankbar für die Brummprofiversammlung für meinen Twin  :danke:
viele Grüße, Martin

Martino:
Hallo zusammen,

latenight-update:
so gut es geht, sind nun sämtliche leitungen um die oktalfassungen symmetrisch
angeordnet und verdrillt ;
-die OT primaries, hatte ich zu vor schon auf anstoss von Joachim.
-die zuleitungen an pin1 (welche jeweils über 1k5 ans gitter gehen)
-die kathoden. also hab ich mal von den messpunkten abgesehen und direkt zum
rechten massepunkt verlegt.

die heizung habe ich nochmals kontrolliert, exakt +/- 2,9V. phase korrigiert.

aus verzweiflung (brumm unverändert), habe ich nochmals mit dem chopstick
alles abkelopft. Dabei viel mir auf, was ich zuerst übersah. wenn ich auf den
0,001µF eingangskondensator der pa platine klopfe hört man das über den speaker.
ist das normal? der blaue draht von dort, welcher ans gitter von v6a führt
ist ebenso empfindlich.

die elkos habe ich auf deren innenwiderstand gemessen (regel >15 =ok),
alle liegen weit darüber.

anbei nochmal das aktuelle bild - vor lauter aufräumen sieht es zunehmend schlimmer aus :)

Danke+Viele Grüße
Martin

pentatone:
Hi Martin -

ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen, möchte aber mal schnell zwei Ideen loswerden.

1. Versuch mal, die Netzerdung und die Trafoschirmung (war der orange, oder?) auf einen extra Massepunkt zu legen. Ich habe mir neulich auch 'nen Wolf gesucht und bin in meiner Verzweiflung (nur noch "try and error") auf das Phänomen gestoßen, daß sich die Schirmung und die Kathodenmasse (ist bei mir allerdings "cathode-biased") irgendwie nicht mochten. Ich habe dazu neulich auch noch etwas in Net gefunden, weiß aber leider nicht mehr wo.

2. Wenn das auch nicht hilft, würde ich mal in die dritte Dimension gehen und die Heizung weit über die anderen Kabel sozusagen in die Luft legen.


Kopf hoch

Arne

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