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Hi,

den mutmaßlich originalen Schaltplan hab ich in meinem vorherigen Post oben angehängt.

Generell ist ja das Layout der ganzen marshall-esquen Amps ähnlich, wenn man den grundsätzlichen Aufbau bzw. die Motivation dahinter (mehr Gain als ein 2203) verstanden hat.

- Der Killer Kali nutzt ein "Jose Mod" Layout, nur mit vierter Gainstage statt Diodenclipping über den Master
- Friedman BE ist ein modifizierter JCM800 mit Gainstage davor im HBE-Mode, deswegen ist der Gainpoti in dem Fall erst nach Gainstage #2.

...und der "ganz neue" Marshall Dookie Mod ist im Grunde ein auf tight gemachter 2203 bei dem der Cold Clipper gegen eine weitere "warme" Gainstage getauscht wurde, plus paar Anpassungen an den Koppel-Cs und Treble Peaks für die Soundabstimmung.

Wenn man nicht die ganze Flexibilität a la Friedman mit 50 Switches will kriegt man die ganzen Mods auch in jedem 1987/1959/2203/2204-Chassis unter, das ist ja das was die ganzen Marshall-Tuner so machen.
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Tech-Talk Amps / Re: Trace Elliott VA350 Diskussion Röhren und Schaltung
« Letzter Beitrag von Helmholtz am 27.07.2026 23:09 »
Deshalb wundert es mich, dass TE da mit einer ECC83 arbeitet. Entweder dämlich oder mit einem Grund.

Wie gesagt, wenn im TE die Ausgangsleistung per CF begrenzt werden musste, dann eher um PT und OT zu schonen. Den Röhren hilft das m.M.n. nicht.
Oder eben aus Soundgründen.

Im TE muss für max. Ausgangsleistung (vor Endröhren-Clipping) jeder CF eine saubere Spitze-Spitze- Ausgangsspannung (Vpp) von 2xVbias an eine externe Last von etwa 110K liefern.
Laut Schaltplan also 84Vpp.
Um aber die Kathodenspannung um 42V zu erhöhen, ist bei einer effektiven (AC-) Last von etwa 33k (47k//110k) ein  Spitzenstrom von über 3mA nötig.
Dies wäre laut Zollner bei der ECC83 nur möglich mit Gitterstrom.
Ich vermute daher, dass das Gittersignal der ECC83 verzerrt, bevor die 82Vpp an der Kathode erreicht werden.

Sollte sich mittels Oszi klären lassen.
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Tech-Talk Amps / Re: Trace Elliott VA350 Diskussion Röhren und Schaltung
« Letzter Beitrag von cfortner am 27.07.2026 21:32 »
Ich habe einen 500W Amp auf Basis eines Hiwatt DR405 mit sechs KT120 statt KT88 gebaut (individuelle BIAS-Regelung) und sowohl den CF als auch die BIAS-Steuerung angepasst = niederohmig gemacht.

Der CF muss ca. 60V RMS (!)  in 15k Last liefern, damit die sechs KT120 sauber ausgesteuert werden.

Dabei habe ich sehr viele Röhren ausprobiert, ECC83, ECC82, ECC81, 12BH7, ECC99.

Gebaut habe ich den CF mit einer 12BH7, die schafft ca. 65V RMS in 15k Last.

Alle anderen haben das nicht geschafft bis auf die ECC82 (ist aber recht mikrofonisch). Die ECC99 fand ich schwer zu handeln, die fiel raus.

Eine ECC83 hat rechnerisch eine Ausgangsimpedanz von ca. 600 Ohm, reisst da aber nix, die clippt schon unter 40V an 15k, das reicht nicht zum Aussteuern von 6, erst nicht von 8 dicken Kannen.

Warum 15k Last?

Alle dicken Kannen haben mit fixed BIAS einen max. zulässigen Rg von 51k. Das sollte man einhalten, wenn man stabile BIAS-Verhältnisse haben möchte, und bei solchen Boliden möchte ich das schon. Bei drei Kannen parallel bedeutet das 17k, mit Luft 15k zum Testen.

Die sechs KT120 spielen in einem aufgebohrten Mywatt bei 820V Anodenspannung und 410V Grid-Spannung nicht schlecht, bringen gut 500W. Der BIAS ist aber total instabil, der Rg beträgt ca. 140k. Das bedeutet ein sehr ungleichmässiges Hochlaufen der einzelnen Anodenströme, erst recht ein sehr langsames Stabilisieren des BIAS nach Beendigung der Aussteuerung - es dauerte bis ca. 10 sec, bis der Ruhe-BIAS wieder erreicht wurde.

Das führe zu nicht reproduzierbaren Leistungen im warmen Betrieb. Mit der BIAS-Schaltung, die (failsafe) einen Rg von 50k pro Kanne einhielt, war der Amp total stabil.

Deshalb wundert es mich, dass TE da mit einer ECC83 arbeitet. Entweder dämlich oder mit einem Grund.
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Tech-Talk Amps / Re: Trace Elliott VA350 Diskussion Röhren und Schaltung
« Letzter Beitrag von cfortner am 27.07.2026 20:48 »
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... Ich Idiot.

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Quasselecke / Re: Edelstahlbundierung
« Letzter Beitrag von Chryz am 27.07.2026 20:36 »
Schön, dass immerhin bereitwillig auf die Kosten verzichtet wurde – und das Ergebnis ansonsten stimmt!
Ich erlebe das auch hin und wieder in verschiedenen Kontexten, dass Dinge mit Zusatzkosten umgesetzt werden, ohne vorherige Absprache. Finde ich ein absolutes Unding. Aber Kommunikation mit Kunden ist immer so eine Sache...
Viele Grüße,
Chryz
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Tech-Talk Amps / Re: Trace Elliott VA350 Diskussion Röhren und Schaltung
« Letzter Beitrag von Helmholtz am 27.07.2026 15:53 »
90V ist die Kathodenspannung vom Schaltplan.
Die Ausgangsimpedanz des CF ist 1/S, also mit ECC83 hier etwa 600 Ohm.
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Das war's. Problem gelöst.

Die Verbindung zwischen den beiden Anschlüssen des Doppelpotentiometers hatte sich gelöst.

Vielen Dank.
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Das lässt sich viel einfacher und günstiger zu überprüfen. Danke.

Ich werde Ihnen Bescheid geben, ob es funktioniert hat.
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Hallo,

ich würde als erstes die Masseverbindung am Doppelpoti prüfen und nachlöten.

Grüße, René
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Hallo zusammen,

seit Kurzem macht mein AC18 beim Ein- und Ausschalten ein seltsames Brummgeräusch. Nach ein paar Minuten oder mehrmaligem Ein- und Ausschalten verschwindet es.

Wenn der Verstärker dieses Brummgeräusch von sich gibt (es ist nicht sehr laut), funktioniert der Master-Lautstärkeregler nicht richtig. Die Lautstärke scheint immer auf Maximum zu stehen, egal wie der Master-Lautstärkeregler eingestellt ist. Das Einzige, was sich ändert, ist die Lautstärke des Brummgeräuschs, das bei maximaler Lautstärke komplett verschwindet.

Ich habe bereits alle Röhren ausgetauscht, daran liegt es also nicht.

Was wäre die wahrscheinlichste Ursache für dieses Verhalten? Ein defekter Kondensator oder ein defekter Ausgangstransformator?

Vielen Dank für jeden Hinweis.

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Original English text

Hi everyone,

as of late, my AC18 makes a strange rumbling sound when switched on and when switched off.
After a few minutes, or switching the amp on/off for a few times it disappears.

When the amp is making this rumbling sound (which is not very loud) the master volume does not work properly.
The volume always seems to be at maximum, no matter where the master volume is set. The only thing that changes is the volume of the rumble, which completely disappears at maximum volume.

I already replaced all of the tubes, so it is not caused by any of these.

What would be the most likely cause for this behavior? A faulty power capacitor or a faulty output transformer?


Thanks for any input.
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