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Tech-Talk Sicherheit / Re: JCM 900 gefühlt Potenzial auf Masse
« Letzter Beitrag von roehrich am 25.02.2026 21:51 »
Zum Potential: ist das Chassis (und damit dann auch die Potis) geerdet? Welchen Widerstand misst du vom Schutzleiter des Netzkabels zu berührbaren Metallteilen.  Das Multimeter ist da zwar nur eine grobe Schätzung, aber für eine erste Einschätzung brauchbar... eigentlich wird die Prüfung mit einem entsprechenden Tester gemacht, der den Widerstand (im Milliohm-Bereich) mit einem recht hohen Teststrom (mehrere Ampere) misst. Betreibst Du das Gerät an einer Steckdose mit Schutzleiter oder über einen Trenntrafo? Hat vielleicht irgend ein lebensmüder Vorbesitzer die Schutzerde im Inneren abgeklemmt?

Zum Elko: Wenn Du nur die Netzspannung wegnimmst, nuckeln die noch heissen Röhren ruckzuck die Elkos leer. Ganz abgesehen davon sollte der Verstärker auch bereits Entladewiderstände im Netzteil verbaut haben.

Ciao Sebastian
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Tech-Talk Sicherheit / JCM 900 gefühlt Potenzial auf Masse
« Letzter Beitrag von vp-zero am 25.02.2026 21:13 »
Servus,

ich benötige mal wieder Euer Fachwissen.
Ich restauriere gerade meinen JCM 900 MKIII. Alle Elkos getauscht, Potis getauscht und Bias eingestellt.
Beim ersten Testzocken ist mir aufgefallen, dass am Potiknopf ganz leicht Potential drauf ist. Auch nur am eingesteckten Kabel und auch auf Standby.

Das ist auch nicht mit dem Multimeter messbar, fühlt aber halt einfach bissl strange an, wenn man dranfasst.

Ich weiß, dass ich das jetzt nach super Newbie anhört, aber ich kann mir halt nicht wirklich erklären, woher sowas kommt.

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Was mich bei den neuen "Haupt-Elkos" (F+T) wundert, dass die sich relativ schnell entladen, wenn man den Amp ausschaltet.
Check die jedes Mal direkt und erwarte, dass da noch Hochvolt anliegen, sind aber meistens nur 7-8V.

Grüße, Markus.
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Tech-Talk Marshall / Re: Klasse X Kondensator in JCM900
« Letzter Beitrag von carlitz am 25.02.2026 17:03 »
Ah ok, habe mir nicht den Schaltplan angeschaut.

Das ist ja auch ganz gut auf den Seiten des Valve Wizards erklärt.

Da ist auch ein Muster Schaltplan
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Tech-Talk Marshall / Re: Klasse X Kondensator in JCM900
« Letzter Beitrag von _peter am 25.02.2026 11:56 »
Hallo,

der Kondensator ist nötig, wenn es sich bei der Anodenspannungswicklung um eine einfache Wicklung für Brückengleichrichtung (ohne Mittelanzapfung auf Masse) handelt. Du störst die Brückengleichrichtung, wenn du da einen zusätzlichen Massebezug über den Bias-Kreis herstellst. Der Kondensator sorgt für eine galvanische Trennung, damit das nicht passiert.

Gruß, Peter
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Tech-Talk Marshall / Re: Klasse X Kondensator in JCM900
« Letzter Beitrag von carlitz am 25.02.2026 08:58 »
Marshall hat den Class X Kondensator als "quasi" Widerstand genutzt.

Keine Ahnung warum, ich nutze immer ganz normale Widerstände dort.

Marshall hat auch genug eigene Beispiele in Amps, in denen sie das nicht so gemacht haben (und andere Hersteller).
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Tech-Talk Marshall / Re: Klasse X Kondensator in JCM900
« Letzter Beitrag von vp-zero am 25.02.2026 08:13 »
Auch eine interessante Diskussion um die Klasse X Kondensatoren. Wurde mir gestern durch Zufall in den Feed gespült. Nicht, dass ich davon genug Ahnung hätte, um Partei für einen Youtuber zu ergreifen, aber es hört sich sinnig an.

https://youtu.be/ZxA6fTjo2-c

Wie machen denn das andere Ampbauer?

Grüße, Markus.
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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von vp-zero am 22.02.2026 20:28 »
Ouh man! Jetzt hab ich kurz in den alten Nachrichten geschmökert. Shame on me.  :facepalm:
Aber auch voll die Zeitkapsel :D Gibt's deine Saxon Coverband noch?
Und ist der Hans Thomer der Kollege von Amokoma?
N Kumpel geht nämlich gerade zu dem mit seinem 800er. Schon viel Gutes gehört.

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Danke für die Anregungen. :) Die Widerstände direkt an den Sockel hab ich auch vor, aber erst nachdem er läuft wie er soll. Ich halt Dich auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Unter der Woche hab ich dafür leider nicht so Nerv. ;-)

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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von MichaelH am 22.02.2026 18:08 »
Servus,

jetzt an der Bergstraße  8)
Jepp, und vor zwanzig Jahren hattest du mal ein Problem mit dem 5150  :bier:

Zitat
Man merkt auch diese Umstellung auf 5881. Manchmal kommt es mir vor, als hätte die schon produzierte EL34 Amps nochmal umgebaut (war wahrscheinlich so) und irgendwelche Vögel später haben wieder den EL34 Schaltplan zur Hand genommen. Fragen über Fragen.
Ich wollt einfach nen simplen Amp zum bissl rumbasteln
Das war vermutlich so ...

Zitat
Aber egal. Hab mal (Beweis)-Bilder und den Schaltplan vom 5881 SLX angehängt. Wenn ich nicht völlig falsch bin, sind die Endstufen bei allen 3 Typen gleich/ähnlich.

Plate-Spannung bei gesteckten Röhren: ca. 460V.
Niedrigste Bias-Einstellung: 38-39mA.
Spannung an den Bias Elkos bzw. zwischen R26/R27: -45V in der kältesten Einstellung. In dem 5881 Schaltplan steht -42V for USA & -50V.

Jetzt fehlt mir einfach auch die Erfahrung, zu lesen, was das aussagt bzw. wo es hängt.
Ähnlich, schau dir R30 an. 10K oder 22K. Das macht da auch nach Röhrentyp einen Unterschied. Bei dem Amp gehts um den MK3 und nicht den SL-X, weil, da gibt es dann doch wieder kleine Unterschiede. Nimm dir die Schematic, die ich vorhin angehängt habe und check die mal quer, ich glaube die passt ganz gut zu deinem MK3. Da stehen auch andere BIAS Spannungen ...

Ich würde folgendes machen:
- die Schirmgitter-Widerstände von der Platine runter direkt an die Fassungen und auf 1K ändern. Der Unterschied ist hörbar.
- die Gitter-Vorwiderstände ebenfalls direkt an die Fassung und dann evt. den Wert auf die klassischen 5,6K und evtl. so verbauen wie bei der 2203 Endstufe. Auf der Platine die entsprechenden Stellen mit Brücken versehen
- wenn du nicht über 40mA pro Röhre kommst kannst du den BIAS Zweig unverändert lassen meiner Meinung nach. Wenn du kälter willst pass das an, das ist ein Widerstand, mehr nicht

Der Amp hat doch nen Power Select Wahlschalter, Check mal die BIAS Spannung noch wenn umgeschaltet ist  :)
Aber grundsätzlich liegen die Spannungen im von mir erwarteten Bereich.

Und schau dir mal die Chassismasse bei dem Amp an, siehe Bild. Die Schaltungsmasse ist eine Andere, was auch zu Messfehlern führt. BIAS einstellen dann nur mit Adapter, und keine 1Ohm Widerstände gegen Masse einlöten.

Grüße, Michael
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Tech-Talk Marshall / Re: JCM900 MK3 Bias Range stimmt nicht mehr
« Letzter Beitrag von MichaelH am 22.02.2026 17:13 »
Ist es aber Pfusch, den Regelweg mit einem anderen Serienwiderstand zum Bias Poti zu modifizieren?

Servus.
Nein, ist es nicht. Das ist manchmal das Mittel zum Zweck und geht nicht anders. Die Amps kommen aus einer Zeit, da waren bei uns noch 220V Netzspannung angesagt. Auch das hat eine Auswirkung auf den Amp, die Prmärseite ist nicht mehr einstelbar gewesen.

Grüße

Michael
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Job-Angebote und Hilfegesuche / Geschäftsübernahme
« Letzter Beitrag von schirmgitter am 22.02.2026 13:26 »
Ein letzter Versuch, bevor ich meine Bude einfach dicht mache ... zum Unmut vieler Saitenquäler ...

Nachfolger für etablierte "Röhrenambulanz" im Raum Düsseldorf gesucht (komplette Übergabe)
Seit über 40 Jahren repariere ich als Ing. (grad.) Nachrichtentechnik kranke Röhrenverstärker – bevorzugt solche, die von Musikern im harten Bühnenalltag gefordert wurden.
Gitarren- und Bassverstärker, handverdrahtet oder Platine, Vintage oder moderner Klassiker – alles, was glüht, rauscht oder nach Jahrzehnten ehrlicher Arbeit um Zuwendung bittet.
Was ich bislang weitgehend zu umgehen versucht habe, sind die besonderen Klangphilosophien mancher HiFi-Enthusiasten.
Nicht, weil ich es technisch nicht könnte – sondern weil ich meine Leidenschaft eher bei Musikern sehe als bei Diskussionen über „luftiger schwebende Mitten“ durch mondgesegnete Kondensatoren.
Sollte mein Nachfolger daran Freude haben: nur zu.
Ich liefere die Werkstatt – die Therapie organisiert er bitte selbst.
Voraussetzung (nicht verhandelbar):
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Es geht mir nicht um einen Verkauf im klassischen Sinn.
Ich verlange keine Ablösesumme für Werkstatt, Messplatz oder Ersatzteile.
Was ich suche, ist ein fachlich qualifizierter Mensch, der diese Werkstatt mit derselben Leidenschaft und dem gleichen Verantwortungsgefühl weiterführt, wie ich es über Jahrzehnte getan habe.
Der kollegiale Umgang mit Musikern und saubere technische Arbeit stehen für mich über schneller Gewinnmaximierung.
Meine Werkstatt ist seit Jahrzehnten etabliert, wirtschaftlich gesund und bei Musikern bestens bekannt.
Ein treuer Kundenstamm und kontinuierliche Nachfrage sind vorhanden.
Aus Altersgründen (Ü70) möchte ich mein Lebenswerk vollständig übergeben – inklusive Ausstattung, Kundenstamm und auf Wunsch intensiver Einarbeitung.
Wer sich angesprochen fühlt und glaubt, dass Röhrentechnik mehr ist als ein Geschäftsmodell, sollte sich melden.
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