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Hi!

Sowohl als auch.
Fakt ist, dass die Spannung noch fast ganz da ist, wenn die Röhren V1 und V2 draußen sind. Steck ich eine rein, fällt die Spannung leicht, bei der zweiten sehr viel mehr bzw. geht noch deutlicher runter. Ich hab die PSU -Platine jetzt mal raus und hab am Brückengleichrichter "rumgemessen", ich hab zum Glück noch eine weitere PSU Platine da (hatte ich damals schon aufgebaut) und meine "Durchgangsprüfungen miteinander verglichen. Wenn ich mit dem Durchgangsprüfer bei meinem vermutlich defekten Gleichrichter messe (AC -  minus), zeigt das Multimeter unendlich an, beim (vermutlich) funktionierenden (AC -minus)  0,660 Ohm.
Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau, was ich da gemessen habe, ich hab halt nach dem Ausschlussprinzip die beiden identischen Bauteile verglichen und Unterschiede festgestellt.
Ein neuer Gleichrichter ist auf dem Weg zu mir und Filter-Elkos auch. Ich werde beides tauschen, wer weiß ob die evtl. zuviel AC abbekomen haben.
Wobei ich eher denke, dass eine Diode  gar nichts mehr durchgelassen hat. Durch die dicken Elkos ist das bei geringerer Stromentnahme (ohne Röhren) nicht so aufgefallen beim Messen. Mit zunehmender Stromentnahme (V1 und dann V2) kam dann das Einbrechen der Spannung.
Das müsste für meinen Trafo auch der "günstigere" Fall gewesen sein, als eine "Zweirichtungsdiode"...
Bleibt die Frage, durch was das passiert ist. Irgendwann hats mir mal eine Röhre in V1 "zerbröselt"- also Luft gezogen. Evtl könnte ja das ein Grund gewesen sein.
Ich berichte, sobald die Teile wieder eingebaut sind.
Grüße Jogi
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Tech-Talk Marshall / Re: Freundschaftsprojekt: Plexi mod
« Letzter Beitrag von Clipfishcarsten am 4.12.2025 14:40 »
Ein beliebter Fehler in dem verwendeten Schem - und einen den ich auch schon häufiger gemacht habe - ist, dass R71 und R73 keinen Spannungsteiler darstellen! Mit einem "Gain 1"-Poti würde das ganze so funktionieren, dazu fehlt aber ein Widerstand zwischen C1 und R71 der das Signal abschwächt. Im Endeffekt simuliert die dargestellte Schaltung eine voll aufgedrehte 1. Gainstufe, nur dass mit R73 die vorherige Stufe belastet wird und man etwas Bässe und Gain dadurch cuttet.

Mit voll aufgedrehtem Gain 1 hat man aber relativ üble Blocking Distortion, bei solchen Jose Mods kann das ganz interessant ähnlich eines Fuzz-Pedals klingen, aber entspricht sicher nicht der Standardeinstellung für so einen Amp.

Ich hab wie gesagt diese Fehler auch bei manchen mal "zwischen Tür und Angel" ausprobierten Mods gemacht und komische Ergebnisse bekommen, ich merke mir die Funktion solcher Schaltungen meistens so:

1. Erst R im Signalpfad, dann R zu Masse -->Spannungsteiler, reduziertes Signal

2. Erst R gegen Masse, dann R im Signalpfad vor dem folgenden Röhrengitter --> Nur Massereferenz mit Gridstopper (= je nach Größe leichter Tiefpass), kein reduziertes Signal.

3. R<100k gegen Masse in so einem Layout: Belastung der vorherigen Röhrenstufe und Hochpass mit dem Koppel-C davor --> Weniger Gain und Bass. Heißt gerne mal "Feel" oder "Tight" bei Modded Marshall-Derivaten.

Die Variante #2 sieht man manchmal bei Amps mit 4+ Gainstufen nach einer kälter gebiasten Stufe mit wenig(er) Gain, bei Soldano SLO, EVH5150, Dual Rectifier, Bogner Uberschall etc. um hintenraus nochmal nen fetteren Sound mit wenig Lowcut zu erzeugen, aber eigentlich niemals direkt in der ersten Stufe!

Mit "hartverdrahtetem" Gain 1 würde ich mal probieren, den 1M wegzulassen und hinter C1 und C3 einen 820k mit 1nF "Bright Cap" parallel vor der R71/R73-Kombi zu schalten, dann entspricht der Spannungsteiler circa einem 1M log Poti in 12-13 Uhr-Stellung.

Warum die Werte von C1 und C6 getauscht sind verstehe ich bei manchen Jose Mods auch nicht, sinniger ist es den 2n2 nach der ersten Stufe und 22n nach der zweiten zu verbauen.
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Tech-Talk TT-Projekte / Re: PI18 Brummen
« Letzter Beitrag von deputy am 4.12.2025 14:21 »
Hallo in die Runde,

ich hatte diesen Verstärker in 2022 auch gebaut und ebenfalls die exakt gleichen Probleme wie Reinout hier beschreibt. Zunächst keine Lösung gefunden und den Amp erstmal verstauben lassen...

Das Problem ist der Bereich R18/R32 wie auch René vermutet. Das einzige was hier etwas bringt, ist diese Bauteile von der Platine zu entfernen und direkt ans Master zu löten. Dann ist Ruhe. Es stören wohl die nahen Netzteilkomponenten. Im Foto noch provisorisch und ohne die Kondensatoren.

VG Guido
   
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Tech-Talk Amps / Re: Neues Projekt aus Heraton 345H Wrack
« Letzter Beitrag von rakete am 3.12.2025 22:39 »
So - Bauteile eingebaut, und zwar wie angedacht:
47pf PI Stabi/Treble Sniffer. 470p Treble Sniffer über Kathode und Anode V2a. Kondensatoren über Netzteil Dioden. Voltage Dropper geändert: 100mf -> 1,5k/66mf -> 10k / 22mf -> 20k / 22mf -> 10k /22mf.
Kabel zu send durch abgeschirmtes ersetzt.
Zusätzlich habe ich einen 82k über Gain Pot 1 Schleifer / Masse eingebaut. Idee dahinter: Bässe bei aufgedrehtem Pot beschneiden. Voll aufgedreht macht das den Widerstand am AUsgang von V1a etwas klein, aber andererseits dreh ich das eh selten auf. 

Gefällt mir schon viel besser. Ja, etwas weniger Hifi bei Humbuckern evtl, aber auch etwas harmonischer, und nun klappt's auch mit der Jazzmaster. UND: nun gefällt mir auch die G2 Regelung etwas besser. Man muss sie halt sparsam einsetzen Master voll auf, G2 voll runter ist eine schlechte Idee.
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VERKAUFE: Verstärker, Röhren, Gitarren... / Re: Merlin buecher
« Letzter Beitrag von stevoretour am 3.12.2025 15:46 »
:topjob:

0€ und Lieferung frei Haus bis Weihnachten - ist das unverschämt genug?

viele Grüße

If you live very close to Loerrach, sure. Otherwise, “Lieferung frei Haus” is a problem.
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VERKAUFE: Verstärker, Röhren, Gitarren... / Re: Merlin buecher
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 3.12.2025 15:42 »
Mach mir ein Angebot, auch unverschaemt ist iO.

stevo
:topjob:

0€ und Lieferung frei Haus bis Weihnachten - ist das unverschämt genug?

viele Grüße
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VERKAUFE: Verstärker, Röhren, Gitarren... / Merlin buecher
« Letzter Beitrag von stevoretour am 3.12.2025 14:59 »
Hi Folks -

nach lange, lange Pause bin ich wieder da, aber nur alles unnoetiges (was fast alles ist) zu verschollen. Als erstes, habe ich 3 Buecher von Merlin - Preamps 1st & 2nd Edition, und Designing Power Supplies. Alle drei in sehr gute Zustand. Nur als Set zu verkaufen. Mach mir ein Angebot, auch unverschaemt ist iO.

stevo
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Tech-Talk Soldano / Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 3.12.2025 11:56 »
Hallo Jogi,

weiß nicht, wie Du die Spannungsmessung durchgeführt hast (mit Adapter, mit ohne Röhre, von unten an der Platine...). Wie sieht´s mit den Röhrenfassungen aus? Kontaktspray kann helfen.

Grüße
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Vielen Dank für den Input!

Aktuell gehe ich tatsächlich davon aus, das etwas in der DC- Versorgung von V1 und V2 nicht passt. Entweder Gleichrichter oder die Filter Caps (sind 3x 4700uf). Die Teile tausche ich mal und messe wieder. Ich hatte ja auch den kompletten Ausfall der DC-Heizung und gestern habe ich nochmal in unterschiedlichen Betriebszuständen gemessen (warm/kalt) und teilweise waren die Spannungen auch bei 4V, 3V...
Wenn das nichts bringt, bleibt mir immer noch die Option, alle Röhren mit AC zu verdrahten (also V1 und V2 an den AC- Strang zu hängen).
Da es aber mal funktioniert hat- siehe "Treffen im wilden Süden", bin ich guter Hoffnung, dass da einfach ein Bauteil hinüber ist.

Grüße Jogi
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Tech-Talk Soldano / Re: Slo-Clone Wiederinbetriebnahme nach >10 Jahren
« Letzter Beitrag von carlitz am 3.12.2025 08:56 »
Ich würde eher davon ausgehen, dass die Spannung vor dem Spannungsregler zu niedrig ist und daher die Röhren zu wenig Spannung bekommen.

Abhilfe kann schaffen:

- anderen Netztrafo mit passender, höherer Wechselspannung für die DC Versorgung der Vorröhren
- den Gleichrichter durch Schottky Dioden ersetzen, die haben eine niedrigere Durchflusspannung und daher geht nicht so viel vor dem Spannungsregler verloren
- zusätzlich einen Low-Drop Spannungsregler einsetzen, der kommt mit einer kleineren Eingangsspannung zurecht.
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