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Galerie / Re: Framus CS / Ruby Riot Bubinga Class A 30 Watt
« Letzter Beitrag von Emsländer am 5.06.2026 16:55 »
Frage zu dem Amp:
Welche Funktion haben die Operationsverstärker und die Transistoren in diesem Amp?
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Paulecaster am 5.06.2026 16:37 »
Danke!. Ja die eine Hall-Hälfte der ECC83 über ein RC- Glied zu entkoppeln hört sich vernünftig an, selbiges kann dann auch für die 6dr7 geschehen, das kann sowieso nicht schaden.

Zuvor werde ich den 200K aber wieder einbauen und testen ob sich etwas verändert hat.

Ich habe nach einem alternativen Schaltplan zu dem Amp gesucht, werde aber nicht fündig.

Es gibt den Verstärker auch als Super Deluxe 50R mit 4 EL84, dort ist aber der Hall anders beschaltet und das Tremolo ist dort ein Vibrato mit Varistoren

https://www.electroyou.it/forum/download/file.php?id=57507&sid=0eb7840ea04522c5b9f89ba9cb1c4f66&mode=view

edit: die 6dr7ist ja schon von der Vorstufe entkoppelt, da brauche ich nichts tun
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 5.06.2026 08:25 »
Zitat
Sowohl als auch
egal ob am Switch kurzgeschlossen oder offen hat es gerauscht

und

Zitat
Als ich das Ding bekam gab es am Gitter der Recoveryhälfte der ECC83 einen 200K auf Masse der nicht im Schaltbild vorhanden ist.
Weil der nicht original aussah hatte ich den einfach entfernt.

Klingt plausibel und erfolgsversprechend, den 200k wieder zu installieren.

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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 5.06.2026 08:07 »
Evtl. die Hochspannungsversorgung der ECC83 (V2a und V2b) mit einem zusätzlichen RC-Glied "abpuffern" bzw. damit vom Rest entkoppeln. Dadurch sinken zwar die Anodenspannungen ein bisschen, dürfte aber keine gravierende Auswirkungen auf den Sound haben.

Startwerte z.B. 5,6 kOhm und 100 µF (bei meinem HIFI-Stereo-Preamp mit 1 x ECC88, 2 x ECC83, 3 x ECC81 habe ich jede einzelne Doppeltriode so entkoppelt und das Motorboating war weg  :headphone:)

Wahrscheinlich überflüssig zu erwähnen: Beim R auf ausreichend W  und beim C auf ausreichend V achten
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Paulecaster am 4.06.2026 19:46 »
ich habe gerade noch die in den Notizen zum Verstärker geschaut.
Als ich das Ding bekam gab es am Gitter der Recoveryhälfte der ECC83 einen 200K auf Masse der nicht im Schaltbild vorhanden ist.
Weil der nicht original aussah hatte ich den einfach entfernt.
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Paulecaster am 4.06.2026 19:23 »
ziehe ich die 6dr7 rauscht es weiter am Hallpoti beim Drehen. aber das Tickern ist weg
ziehe ich die ECC83 ist das Tickern auch weg und es gibt ein leiseres Grundrauschen
ziehe ich beide ist alles ruhig, am Verstärker funktioniert dann halt nur ein Kanal

ich brauche nun erstmal Pause und schaue mir das in den nächsten Tagen nochmal genauer an

zum Test werde ich mal einen kleinen Kondensator über das Hallpoti legen
ich könnte auch probieren ob es etwas bringt wenn ich die Schirmung von der Signalleitung zur ECC83 von der Signalmasse trenne und sie auf das Gehäuse zu lege
und ich sollte mir möglicherweise auch den Anodenwiderstand an der ECC83 anschauen ob der eine Macke hat

ich berichte dann weiter
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Danke für die Bezugshinweise.
Die Drossel, die ja durchgebrannt war, hatte vorher 19 H (Woden) und jetzt 30 H (Hammond) . Die Spannungen des NT sind für mich korrekt und der AÜ mach für mich ebenfalls einen guten Eindruck. Ebenso die Thermosicherung des NT. Nützliches Feature. Mercury Magnetics habe ich auch schon verbaut. Alles schön und gut aber das Budget des Besitzers ist eben so wie es ist und er wollte da auch nicht anders mitgehen. Ich hätte die alten Übertrager bzw die Drossel auch nach Birmingham schicken können, zu Stephen Grosvenor (Das ist der mit dem Vox AC xx Service guide), der hatte mir das angeboten die originalen Bleche und Spulenkörper wieder neu wickeln zu lassen, wenn sie denn nicht total verbrannt gewesen wären. Der Netztrafo hätte 650 Pfund gekostet und da hab ich dann aufgehört danach zu fragen. Und das mit dem händisch wickeln  statt Maschine (Stichwort Fender Abigail Ybarra) das ist für mich zwar schön und gut wenn man das Instrument so beherrscht, daß da das letzte Quentchen Tone noch rausgekitzelt wird. Aber 95% der Gitarristen sind erstens nicht so gut und zweitens versauen sie sich den Sound eh mit irgendwelchen digitalen Trickgeräten vor dem Amp. Also für mich ist weiterhin die Überlegung, was ist möglich und was ist nötig. Und wenn jetzt der Marc Knopfler zu mir kommen würde, dann würde ich so Sachen verstehen. Obwohl der ja immer nicht oder schlecht oder spät bezahlt. (Jedenfalls hat Carlos das mal erzählt.) Da Spekulanten und Sammler nicht zu meiner bevorzugten Klientel gehören, bleibt mein Ansatz weiterhin der: Mach was machbar ist und überlasse Voo Doo anderen. Und schon bin ich wieder in dieser Diskussion, die mich eigentlich anödet.  Wie sagt mein schwäbischer Nachbar immer so treffend: Einer frisst gern Kartoffelsalat und der andere geht gern Sonntags in die Kirche. Der Besitzer kam eh schon mit einer Preisvorstellung, für die ich grade mal die Rückwand abgeschraubt hätte. Der hat dann doch ganz schön schlucken müssen als es dann doch sehr viel mehr wurde. Und mich nervt auch dann wegen jeder Aktion anzurufen und mir das genehmigen zu lassen. Ich mache keine Kostenvoranschläge mehr. wird sowieso immer anders. Und soviel mach ich ja nicht als Rentner. Die Prominenz kann gern fern bleiben. Ich mach wie gesagt was nötig ist, nicht was möglich ist. Noch kommt dazu, daß ich tatsächlich nicht so oft VOX habe hier. Das Schlimmste war ein VOX AC120 von 1974 (Dallas Ära) oder so. Da saß ich ein halbes Jahr dran. Da ist man tatsächlich froh, wenn der wieder läuft und er klingt wie er klingt. Man kann immer noch was rausholen, aber das machst Du dann.
Also schönen Abend noch.
drstrange

PS: Der Lyle da aus USA,  der hat ja auch ganz "interessante" und "gute" Referenzen.
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Mahlzeit,

Hammond Trafos sind mir u.a. deswegen ein Dorn im Auge weil die defacto eine Bauweise wie man sie im HiFi gerne nutzt auf Instrumentenverstärker umgelegt haben, dadurch sind die Hammonds deutlich linearer, klarer im Bass und haben einen meist deutlich weiteres Frequenzspektrum. Das mag dem einen gefallen, mich stört es, auch weil es den originalen Klang von (insbesondere älteren) Verstärkern beeinflusst. Ein 1750 zB hat eine Primärinduktanz von 6.3H während alte Woden/Albion da gerne auf 30H kommen, was vorwiegend auf dem Windungsaufbau und auch auf die Größe des Kerns (und das Kernmaterial) ankommt. Auch dürfte die Verschachtelung anders sein, eben weil Hammond eher den HiFi Bereich bedient und der Bau größtenteils auf Maschinen abläuft was früher händisch erledigt wurde, der Kern ist Plastik statt Papier wie bei den Originalen was auch einen Einfluss hat.
 Die Differenzen mögen bei Netztrafos nicht so drastisch ausfallen, aber auch hier sind mir Hammonds schon öfter mit nicht passenden Spannungen aufgefallen, und wenn man mich ein paar mal enttäuscht oder nervt (weil der Amp tonal komplett anders klingt und weder ich noch Kunde zufrieden sind), dann wird diese Marke disqualifiziert, so einfach ist das.
Mein ToGo Ersatztrafolieferant war jahrelang Classic Tone, leider haben die den Löffel abgegeben, deswegen bezieh ich Ersatztrafos entweder von hier (meist die Hausmarke), von Piemme oder (wenn mal wieder ein wirklich alter Amp ums Eck kommt und das erhalten des Tones absolut wichtig ist), Pacific Magnetic Components. Deren Albon und Woden Clones sind 1:1 spot on (auch wenn andere zB hier auf Mercury Magnetics schwören).

Gruß
blues
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Naja hier waren halt alle drei Übertrager auch noch im Eimer da wurde es geringfügig teurer.
Schrauben und Verbindungen putzen war die Lieblingsbeschäftigung von G. Weber von Kendrick Amps.
Und was ein Glashaarpinsel ist weiß ich auch. Wenn Du mal Muße hast kannst Du mir mal technisch erklären warum jetzt Hammond so Mist sind und die anderen so toll.
ich sehe das pragmatisch. Das technische Gerät (hier ein NF Verstärker) spielt wieder zur Zufriedenheit des Kunden und zwar die nächsten Jahre, wenn, ja wenn der Guitarrero nicht wieder gleich seine Hose über den eingeschalteten Amp schmeißt, wenn ein Groupie näher als 3 Meter kommt.

HTH
drstrange

100
Die Ironie darfst Du gerne stecken lassen.
und wegen der Trafo Orientierung:
man bekommt auch Woden, Albion oder (selten) Haddon bestückte AC30 mit dem von Dir "aufgedecktem" Geburtsfehler praktisch brummfrei ohne an der Trafo Orientierung drehen zu müssen.  Dazu gehört halt nicht nur ein Umbau des Massekonzepts sonder auch Korrosionsentfernung unter den Schrauben für die Trafodeckel, der Verbindung zwischen den beiden Chassishälften und den diversen Massepunkten am Chassis. Alles kein Hexenwerk wenn man weiß wo man ansetzen muss.
Und zu den 6P14P-EN: die sind eine weise Entscheidung, nur hilft eine erhöhte Pmax wenig wenn die Gitter überlastet werden und dann die Kernschmelze eintritt weil man die ja so originalen 100R belassen hat. Ich will hier nur helfend Hinweise geben um ordentliche Arbeit abzuliefern, keiner hat es gerne wenn der Kunde immer wieder auf der Matte steht weil das Ding dauernd abraucht. Eine Generalüberholung kostet, für einen Copper Panel mit neuem Satz Röhren sind da (je nach Zustand) 600-800€ fällig, dafür läuft er dann aber auch wieder zuverlässig die nächsten 20 -30 Jahre und die Endröhren müssen nicht alle Jahre neu sondern halten halt (je nach Nutzung) 2-5 Jahre oder vllt sogar länger (Wohnzimmeramp).


Gruß
blues
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