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Die Frage warum man ihn nicht weglässt, ist ja gar nicht so provokant, sondern absolut berechtigt.
Mir ist ja auch bewusst, dass die Schalter außerhalb der Spezifikationen betrieben werden.
Andererseits ist das gängige Praxis in zig Amps seit den 60ern und funktioniert.

Damit es technisch sauberere Lösungen gibt, ist mir bewusst.
Dennoch war meine Frage, ob man mit einer Verschaltung eines zweipoligen Schalters in Serie und optionalem Widerstand und/oder Kondensator über der Schaltstrecke das ganze nicht noch etwas abmildern kann.

Außerdem habe ich oft alte originale hier, die etwas Liebe brauchen. Da braucht's ja auch ne vernünftige Lösung ohne den Originalzustand zu sehr zu verändern.


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Ja, ich benutze ihn tatsächlich selbst auch nie.

Das Problem ist, dass früher alles besser (=richtig) war. Gerade Gitarristen sind da ja kein so ganz einfaches Volk.
Ich baue meine Amps zwar für den Eigenbedarf, aber wenn es doch mal wieder zu viele werden, kann es sein, dass einer verkauft wird.
Das ist mit fehlendem Standby deutlich schwerer. War früher ja auch verbaut.

Dazu kommt, dass meistens die Bohrungen in den gängigen Chassis / Faceplates vorhanden sind. Man könnte den Schalter einsetzen und einfach nicht verkabeln oder das Loch zu machen, aber das sieht halt auch irgendwie doof aus.

Zuletzt ist ein Standby hin und wieder mal ganz praktisch (auch wenn's natürlich ohne geht).

Daher verbaue ich sie meist schon.

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In Amps mit Gleichrichterröhre sehe ich auch keinen Bedarf für einen StandBy Schalter.

Ursprünglich wohl als einfacher "Mute" Schalter entwickelt, um in einer Spielpause den Amp ruhig zu bekommen.

Da gibt es allerdings viele andere Möglichkeiten.
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Hallo,
mal die provokante Frage eingeworfen:
Was bringt ein standby Schalter überhaupt bei einem Amp mit GR Röhre?
Dass die Schalter unter diesen Einsatzbedingungen nicht die stabilsten sind zeigt ja auch die obige Diskussion.
Ich verbaue mittlerweile gar keine Standby Schalter mehr. Auch nicht bei Amps mit Diodengleichrichtung. Die Röhren leben immer noch...

Grüße Stephan
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Nein, das ist schon klar.
Aber durch das langsame aufheizen der Röhre, wird auch der erste Ladeelko langsam angeladen. Marshall hatte ja den Standby traditionell zwischen GR-Röhre und dem ersten Ladeelko.
Durch die Standby Zeit ist die Röhre bereits in Betriebstemperatur bevor der Standby umgelegt wird. Dann legt man Standby um und der erste Ladeelko wird schlagartig aufgeladen.
Daher auch den Standby nach dem ersten Ladeelko (halt dann leider DC) und mit einem 47k 2Watt überbrückt, damit immer etwas Strom fließen kann.

Das funktioniert in der Praxis auch super gut! Habe ganz selten Ausfälle in der GR-Röhre. Nur die DC am Standby sorgen immer wieder für Bauchschmerzen. Ist zwar auch gängige Praxis (Fender, Marshall und Co seit zig Jahren) aber ich wollte das halt einfach noch etwas verbessern bzw. den Schalter entlasten.

Daher die Frage mit der zweipoligen Variante in Serie und einem zusätzlichen 100nf 1kV über der Schaltstrecke.

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Tech-Talk Marshall / Re: Widerstand Röhre beim Marshall JCM800 2203 -01
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 12.03.2026 09:47 »
Was war denn an der Röhre defekt, wie hast Du das festgestellt?

Ansonsten: 4 gemachte Röhren (Quartett) wäre der Königsweg. Je nachdem, wie mutig Du bist, kannst Du auch erstmal nur eine tauschen. In beiden Fällen empfiehlt sich nachmessen, ob alles passt und dann nachhören, ob du damit zufrieden bist.
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Hi zusammen und danke für die Antworten.

Ich habe jetzt festgestellt, dass die eine Röhre (bei dem der Widerstand abgeraucht ist) doch defekt ist.
Jetzt die Frage da ich es noch nie gemacht habe.... Röhren immer im Doppelpack wechseln oder alle 4 oder kann man auch einzeln tauschen??
Es sind 4x EL34 verbaut und mit der Nummer VLVE-00104 versehen.

Danke schonmal im Voraus.
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Die Röhrenheizung ist ja immer an und wird nicht durch den Stand By geschaltet.
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Tech-Talk Marshall / Re: Widerstand Röhre beim Marshall JCM800 2203 -01
« Letzter Beitrag von Helmholtz am 11.03.2026 16:38 »
Diese 1R Kathodenwiderstände dienen zur Kontrolle des Ruhestroms ("Bias").
Dazu wird die Spannung über den Widerständen (bzw. zwischen Kathode und Masse) gemessen.
Wenn diese um 35mV DC liegt, arbeiten die Röhren korrekt. 
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Ich hab das auf Fenderguru.com gelesen und in verschiedenen Artikel über Cesar Diaz, dem Amp-Tech von Stevie Ray Vaughan.
Den Kathodenwiderstand gibt es, der hat aber laut meiner letzten Messung 1kOhm und nicht 820 Ohm, wie du geschrieben hast.
Ich kann aber auch gerade nicht mehr nachschauen, denn nachdem der Amp jetzt so gut funktioniert und klingt, hat den ein Bekannter erst einmal zu sich geholt. Er will ihn für ein paar Aufnahmen benutzen (er ist Studiogitarrist).
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