BrownNote Foxy 18 Clone [Baudoku]

Begonnen von Caisa, Dez 19, 2009, 02:17

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Caisa

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YaBB God
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Hallo,

ich bin seit einiger Zeit auf der Suche nach dem richtigen Amp für mich. Hatte schon immer einen 18 Watter im Kopf. Bin dann aber auf die leicht voxy angehauchten Derivate von Ceriatone (18 Watt TMB EF86 und Creme Brulee) aufmerksam geworden. Schlussendlich bin ich nun gerade bei dem Foxy 18 von BrownNote hängengeblieben, da er sowohl Klangregelungs technisch dem entspricht was ich mir vorstelle und die Soundsamples die ich so gehört habe sind einfach nur göttlich.  :danke:
Da ich selbst leider von der technischen Seite aus kaum Ahnung habe, wollte ich das Layout hier mal zur Diskussion frei geben. Vielleicht habt ihr ja noch Verbesserungstipps oder eben segnet das ganze so ab, da es durchdacht scheint?!

Macht es Sinn bei so einem Verstärker noch einen Effektweg einzubauen? Habe gelesen, dass gerade bei den 18 Wattern die Verzerrung überwiegend im PI erzeugt werden und deshalb ein Effektweg für Reverb nicht so viel bringt.

Würde mich jedenfalls freuen, wenn der ein oder andere seine 0.02ct dazu abgiebt. Vielleicht ist das Layout ja für den ein oder anderen von Euch auch Interessant...?

Viele (vorweihnachtliche) Grüße

Stephan
moin moin...

Caisa

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YaBB God
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Hmmm. scheint ja keinen zu interessieren aus meiner einer... ???
Dann nochmal eine konkrete Frage.

Bezüglich der gelb ins Layout eingezeichneten Kondensatoren:
Reicht dort überall eine Spannungsfestigkeit von 400V oder sollte es da an einigen stellen mehr haben?

Gruß Stephan
moin moin...

Dirk

Dirk M.
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YaBB God
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Zitat von: Caisa am Dez 22, 2009, 01:55
Reicht dort überall eine Spannungsfestigkeit von 400V oder sollte es da an einigen stellen mehr haben?

Die 400 V sollten an allen Positionen in diesem Layout ausreichend sein.

Gruß, Dirk
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Caisa

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YaBB God
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Hallo Dirk, danke für die Stellungnahme!

Vielleicht kann ich ja noch jemanden ermutigen die restlichen Fragen zu klären...

Beim Reverb denke ich, dass es wenig Sinn macht dort einen FX Loop zu verbauen, da die Verzerrung dahinter generiert wird (Pi + Endstufe). Wie ist es beim Einsatz vom Mastervolume, da kommt die Verzerrung ja aus der Vorstufe oder? Dann macht der FX Loop schon wieder Sinn...
Wenn das reverb fast nur bei clean sounds verwendung findet, kann man es auch einfach vor den Amp packen oder?

Ansonsten Kommentare zum Layout?

Grüße
Stephan
moin moin...

Bierschinken

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YaBB God
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#4
Hallo,

ich finde Layouts ohne Schaltplan immer etwas rausig, weil man nicht weiss woran man ist.

Was mir so spontan auffällt; warum die Gitter-Rs am Eingang mitten auf das Board setzen?
Entweder als Gridstopper an die Fassung oder lieber direkt an die Buchsen, aber nicht durchs halbe Chassis laufen lassen. Find ich suboptimal.

Warum hat die Endstufe keine Gridstopper? - Würde ich nachrüsten.

Ich glaube der 2k2 Siebwiderstand für die Screens ist zu klein. Wenn ich das richtig sehe im Layout hängen nur die Screens dran und dann fällt da praktisch keine Spannung ab, sodass je nach AÜ die Screens über den Anoden liegen oder zumindest sehr nah dran.

Ein Effektweg macht hier wenig Sinn. Die EF verstärkt einfach nur und bringt selbst wohl kaum Klirr, d.h. sämtlicher Klirr wird im PI bzw. der Endstufe erzeugt, sodass man ein Einschleiweg ein Reverb/Delay o.ä. auch nicht vor die Zerrsektion bekäme.
Ausserdem würde es mMn die Idee des 18W kaputt machen.

Zu den Caps kann ich nichts genau sagen, wenn aber Ub 290V AC ist, dann würde ich mit etwa 350V DC rechnen.
Da würden Caps für 400V DC noch sicher ausreichen.

Grüße,
Swen

Caisa

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Hallo Swen, danke für die Infos!

Einen Schaltplan habe ich leider nicht, sonst hätte ich den mit verlinkt.

Das mit dem Effektweg hab ich mir schon so gedacht, danke für die Bestätigung!

Gruß Stephan
moin moin...

Bierschinken

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Weil ichs grad sehe...

Den Stand-By vor die Gleichrichterröhre setzen und AC-seitig schalten.

Caisa

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#7
Würde u.U. bei dem Wahlschalter der Koppel C's von 0.02µF bis 470pf gehen... oder meint ihr das wird zu dunkel/fett klingen?

Gruß Stephan
moin moin...

Bierschinken

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Hallo,

es geht danach auf ein 1M Poti, da wirst du höchstwahrscheinlich keinen Unterschied hören ob da ein 10n oder 22n als Koppel-C verwendet wird.
Ich würd da eher nen Schalter mit weniger Stellungen nehmen; 4 reichen sicher aus und man hat keine "toten Stellugen". Ist aber sicher Geschmackssache.

Grüße,
Swen

Caisa

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Was für werte würdst du denn vorschlagen Swen?
Denke der 6 Fach Schalter ist einfach nur verbreiteter als einer mit 4 Positionen oder irre ich mich da?

Grüße und schöne Weihnachten!
moin moin...

Caisa

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Nochmal ne Frage hinterher, was für Nachteile (oder evtl Vorteile) ergeben sich, wenn man in dieser Schaltung den Std.By Schalter weg lässt?

Gruß Stephan
moin moin...

Bierschinken

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Hallo Stephan,

ich würde sagen weder, noch.
Ein Standby erfüllt meiner Meinung in den meisten Amps keinen Sinn, ausser in kurzen Pausen auf "Mute" zu schalten.

Grüße,
Swen

Nils H.

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ohne da jetzt wirklich Ahnung von zu haben: ich habe gelesen, dass das Weglassen des Standby-Schalters bei Amps mit Gleichrichter-Röhre nicht so gut sein soll:

Zitat
The only valve which might ever be at risk of failure is a rectifier valve, because it has to supply inrush current to the reservoir capacitor, and some guitar amps fail to use enough limiting resistance to protect against this.

Quelle: Valve Wizard

Gruß, Nils

SvR

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Salü,
Zitat von: Bierschinken am Jan 30, 2010, 09:27
ich würde sagen weder, noch.
Ein Standby erfüllt meiner Meinung in den meisten Amps keinen Sinn, ausser in kurzen Pausen auf "Mute" zu schalten.
Ich dachte immer, der wäre hauptsächlich dafür da um Netzteilelkos und Röhren zu schonen, damit bei kalten Röhren nicht gleich die volle Leerlaufspannung des Trafos anliegt.
Zitat von: NilsH am Jan 30, 2010, 09:33
ohne da jetzt wirklich Ahnung von zu haben: ich habe gelesen, dass das Weglassen des Standby-Schalters bei Amps mit Gleichrichter-Röhre nicht so gut sein soll:
Jetzt bin ich verwirrt. Ich hab mal irgendwo gelesen das man sich gerade bei Gleichrichterröhren Standbyschalter (oder automatische Einschaltverzögerung) sparen kann, weil die Gleichrichterröhre erst dann leitet wenn alle anderen Röhren auch warm sind und deshalb gleich die richtigen Spannungen anliegen und die Elkos und Röhren (auser der Gleichrichterröhre) nicht durch die Leerlaufspannung "belastet" werden. (irgendwie hab ich mich jetzt wiederholt  ;D)
Wer kann mich entwirren?
mfg sven
Rettet den Wald, esst mehr Biber!
PIC32-Tutorial

Nils H.

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