Doku AC30 Nachbau

Begonnen von röhrenlehrling-ordi, Jul 23, 2009, 06:57

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röhrenlehrling-ordi

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Aber am Netztrafo hab ich auch eine Wicklung für Diodengleichrichtung und auf der Oberseite steht:
"Diodengleichrichtung nicht an 2x 275V anschließen, da sonst eingebaute Netzsiebelkos, Röhren und Bauteile im AC-30 beschädigt werden!"

mfg ordi
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Salü,
An den Si-Dioden fällt weniger Spannung ab als an der GZ32. Deshalb musst du noch einen Widerstand nach den Zweiweggleichrichter schalten.
mfg sven
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Zitat von: röhrenlehrling-ordi am Jan 05, 2010, 05:29
Aber am Netztrafo hab ich auch eine Wicklung für Diodengleichrichtung und auf der Oberseite steht:
"Diodengleichrichtung nicht an 2x 275V anschließen, da sonst eingebaute Netzsiebelkos, Röhren und Bauteile im AC-30 beschädigt werden!"

mfg ordi

Bei Brücke wirds ja noh mehr.

Nachdem der "W" wohl zwei Anzapfungen für Si-Diodenbetrieb hat - nimm die!!
Oder wie bereits von Sven geschrieben mit Widerstand
Für Röhrenbetrieb nimm die "Großen"

Es hängt auch davon ab, wieviel Deine Elkos vertragen. Bei Si ist die Spannung natürlich sofort da, auch wenn die Röhren noch kalt sind. Damit geht's ziemlich weit nach oben ab.

Übrigens: 250mA - 315mA sollten für die Anodenspannungssicherung ok sein.  Mehr sollte sich in einem AC30 nicht abspielen.  Mittelträge.

Gruß

Jochen

röhrenlehrling-ordi

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Ok. ich freu mich. hab mir nämlich bei Dirk letztes mal statt 3.15A 0.315A gekauft. die kann ich jetzt gleich einbauen :)

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Zitat von: röhrenlehrling-ordi am Jan 05, 2010, 05:39
Ok. ich freu mich. hab mir nämlich bei Dirk letztes mal statt 3.15A 0.315A gekauft. die kann ich jetzt gleich einbauen :)

mfg ordi

Aber sei nicht traurig, wenn was passiert und auch die nicht geholfen hat!!

Mir ist vor Jahren der Netztrafo von meinem Bassman 100 durch eine kurzgeschlossene Röhre abgeraucht. Anodenspannungssicherung war 500mAT !! Netzspannung war 1,6AT

Manchmal hilft auch das nichts.

Grüße

Jochen

röhrenlehrling-ordi

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Aua. Das tut weh. Mein offizielles Beileid ;)

Ok. Eingeschaltet. Dann war bei 116V ein kurzes Zucken... mal schaun wies weiter geht. Aja. ich hab denke ich den Grund für das "nicht-funktionieren" des TB-Kanals gefunden. Bei der zweiten Röhre glüht da was, was nicht glühen sollte. Ich hab da glaub ich einen Verdrahtungsfehler oder eine unsaubere Lötstelle. Das muss ich nachher gleich prüfen.

mfg ordi
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Ok. Großes Fragezeichen bei mir.

Rk vom Kathodenfolger ist doch zu klein oder? SvR hat da was gerechnet (Ua 281V > Uk 164V) und da kommt heraus, dass das Gitter nicht wirklich auf negativem Potential liegt. Ich kann mir das alles nicht erklären, weil der Kanal ja früher schon gelaufen ist und ich viel gespielt hab. Deswegen hab ich mal im Schaltplan eines AC-30 aus dem jahre 1990 nachgesehen und da ist der Rk vom Kathodenfolger 68k und nicht 56k. Deswegen an die AC-30 user. Kann da vielleicht mal wer nachmessen? Vielleicht liegt es daran, dass bei mir die Spannungen allgemein zu niedrig sind (statt 320V nur 290V beim Eingang der Drossel).

Ergänzung:
Also jetzt zur Zeit funktioniert die GZ34 ok... wenn man mal von den nicht ganz korrekten Spannungen absieht.

mfg ordi
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Salü,
Kurze Ergänzung von mir. Der Kathodenfolger (V2b) ist DC-mässig an den vorhergehenden Anodenfolger (V2a) gekoppelt.
Orid hat am Rk von V2a 1V. Damit müsste der Ia für V2a 0,66mA betragen. Damit würde über den Ra eine Spannung von ca 67V abfallen. Bei einer Ub von 285V liegen also an der Anode ca. 218V an. Diese 218V müssten dann auch an g1 von V2b anliegen. Damit das Gitter trotzdem negativer ist als die Kathode müsste über den Rk von V2b eine Spannung URk>218V abfallen. Damit würde allerdings die zulässige Ufk der ECC83 (180V) weit überschritten. Jemand eine Idee wo der Fehler liegen könnte? (Vergleichsspannungen aus anderen AC30 sind willkomen  :) )
mfg sven

Edit: Ich meinte natürlich ordi und nicht orid. Ich bitte um Verzeihung  :danke:  ;D
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reneztl

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Hi!

Ich mach mich mal ans messen....

Gruß R.

reneztl

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So,

an den Anoden der GZ34 337V

Endstufe
Anoden 332V
Schirmgitter 330V

V2A  Anode Pin 1 175V
V2B Gitter Pin 7  175V
V2B Anode Pin 6  291V
V2B Kathode Pin 8 175

hoff das hilft weiter...

hast du deine R's mal durchgemessen?
Mir fällt grade ein ich hatte bei meim Aufbau damals was ähnliches,
ich hab mit dem amp gespielt n paar Std. und dann ging auf einmal nichts mehr .
War dann ein Anoden R der recht hochohmig wurde und unendlichen Widerstand hatte...
hat mich damals auch ziemlich verrückt gemacht...


Gruß René

röhrenlehrling-ordi

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Interessant. Welchen Schaltplan hast du da genommen?

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Zitat von: röhrenlehrling-ordi am Jan 05, 2010, 06:00
Aua. Das tut weh. Mein offizielles Beileid ;)


mfg ordi

War nicht gar so schlimm; der Originaltrafo liegt bei mir gottseidank immer noch unbeschadet in der Schrankwand. Es hat einen Austauschtrafo erwischt

Danke für's Beileid

Grüße

Jochen

reneztl

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http://www.unet.univie.ac.at/~a9525719/amp/index.html

Hat der Dirk auch im DIY Bereich verlinkt

Meine Angaben über Röhrenpins und Spannungen beziehen sich also auf den Plan...

René

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Ok. Also haben wir den selben Plan....

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Salü,
@reneztl: Danke für deine Messung. Bei dir ist die Ub ja noch höher als bei ordi, daran kanns also nicht liegen.
Die Spannung, die über den Rk von V2a (R13) abfällt wäre noch interessant.
mfg sven

PS: Wenn die ECC83 durch die zu hohe Ufk ein weg hätte, könnte man dann Durchgang zwischen Heizfaden und Kathode messen?
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