GA-5 Modding Thread

Begonnen von bluesfreak, Mär 18, 2007, 01:08

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WiderGates

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Zitat von: klingel am Jul 30, 2010, 01:55
Anondenspannung der Vorstufe
Über R8/R9 liegen jeweils 1,65V an
Kathode: 214V

Endstufe:
Anode: 12,2V
Kathode 370V

Kommt mir alles sehr hoch vor, oder?


Anode und Kathode vertauscht?
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Dieter

klingel

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Ohja... aber nur die Bezeichnung.. richtig angeschlossen sind sie schon

Über R8/R9 liegen jeweils 1,65V an
Anode: 214V

Endstufe:
Kathode: 12,2V
Anaode 370V

Widerstände habe ich gerade alle durchgemessen.. sind alle OK

bea

Gast
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Immer noch viel zu hoch - schau Dir zum Vergleich die Werte an, die ich gerade in "Mein Baby motzt..." wiedergegeben habe. Auch die Fragen und Hinweise dort. Mein VJH ist ja in die gleiche Richtung verändert wie Dein Gerät.

Wie hast Du denn genau das Netzteil verändert?

Ach so: welche Spannung liegt denn direkt am Gleichrichter bzw C6 (Sollwert 260 V)
und vor allem: auf welche Netzspannung ist denn das Gerät eingestellt? Hoffentlich doch auf 240 V ?

Das sind die Gundvoraussetzungen, und sie beeinflussen alles weitere.

Was liegt an den Messpunkten A, B und C an? Die im Schaltplan angegebenen Sollwerte dürfen auf keinen Fall überschritten werden - die Röhren werden in dem Gerät eh (und vermutlich unnötigerweise) am bzw. jenseits des Limits gefahren.

Momentan denke ich darüber nach, mit den Betriebsspannungen ganz runterzugehen und auf datenblattkonforme Konfigurationen überzugehen (Ua = UG2 = 250 V, R14 dementsprechend 135 Ohm, muss aber nochmal nachrechnen.) Aber erst, wenn der Fehler aus meiner Schaltung draussen ist. Dann ergeben sich auch für die ECC83 übliche Betriebsdaten an Stelle von wie jetzt grenzwertigen.

Bea

klingel

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Ja ich habe in dein Thread schon mal rein geschaut, deshalb haben mich meine Werte ja auch so überrascht.
Das komische ist, dass ich am Netzteil gar nichts verändert habe! Wie kann man den die Netzspannung umstellen?

bea

Gast
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Genau weiß ich das nicht.

Aber so weit ich das verstehe, gehen vom Netztrafo farblich codierte Leitunge für die jeweiligen Anzapfungen der Primärwicklung ab. Die Codierung ist auf dem Trafo aufgedruckt. Die aktivierte Spannung geht zum Netzschalter, die beiden anderen auf die Platine zu - soweit ich das erkennen kann - Blindsteckern. Aktiviert ist bei mir Braun/240 V.

LG

Bea

WiderGates

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Blue = 230V
Brown = 240V
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Dieter

Striker52

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Für alle, denen es hilft: Hier ist der Schaltplan des GA-5, wie er im Herbst 2007 serienmäßig aussah mit Farbangaben bei den Trafoanschlüssen. Sollte meines Wissens immer noch stimmen.
Gruß Striker52

klingel

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#442
Also Netzeil technisch ist da alles richtig angeschlossen!

Habe jetzt noch ein bisschen rum probiert, und habe festegestellt, wenn ich den Volume-Regler hochdrehe, (kein Eingangssignal) steigt die Arbeitspunktspannungen der Röhren stark an..soweit, dass mein Multimeter es nicht mehr anzeigen kann!
Sollte das so sein? Kann mir es gerade nicht erklären

Striker52

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#443
Koppelkondensatoren in Ordnung? Die sollten für mindestens 400V ausgelegt sein. Mach die gleiche Messung mal bei gezogener Röhre.
Gruß Striker52

klingel

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Oha, ich hab nur 250V verbaut! Verdammt ich hab keine anderen mehr hier, muss ich wohl bis Montag warten!
Aber kann das wirklich der Grund sein?

Striker52

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YaBB God
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Ja! Die Koppel-Cs blocken die Hochspannung der Anode der vorangehenden Röhre ab. Wenn so ein C durchknallt, liegt am Eingang des Volume-Potis diese Spannung an. Wenn Du dann das Poti aufdrehst, steigt logischerweise die Spannung am Ausgang des Potis, also am Schleifer, bis auf diesen Spannungswert an. Das ist nicht gut für das Röhrengitter und auch nicht gut für alle anderen Bauteile!
Weißt Du eigentlich wirklich was Du da machst? Das sit schon lebensgefährlich!

Bleib gesund,
Striker52

Edit: Und schalt die Kiste bloß nicht mehr ein!

klingel

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#446
Vielen Dank Striker, für die Hilfe!

Ich bin der Gefahren durchaus bewusst, ich habe jedoch öfter mit Hohenspannungen zu tun, und weiß worauf ich aufpassen sollte.
Aber trotzdem sehr nett von dir.
Ich muss jedoch ehrlicherweise zugeben, dass ich mich besser mit der Funktionseweise von Röhren auseinander setzen müssen! Leuchtet natürlich ein dass der Gleichanteil wird abgekoppelt werden muss.
Ich verusche dass jetzt nochmal mit den neuen Koppelkondensatoren, und wenn es dass nicht ist, dann lasse ich die Kiste erstmal ruhen, und belese mich weiter

Striker52

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Okay, klingt vernünftig.
Da ich Deinen Schaltplan nicht kenne, kann ich Dir nur empfehlen, alle Bauteile, die in Signalrichtung hinter einem Koppel-C liegen, zu überprüfen. Z.B. die Cs in einem Ton-Stack usw. Vorsicht auch an den zugehörigen Potis, nicht daß du bei Berührung der Potiachse plötzlich unter Spannung stehst! Ich weiß nicht, wieviel Spannung die abkönnen bevor es zu einem Überschlag kommt.
Berichte bitte weiter, wenn du die Cs getauscht hast, und miß ohne Röhren die Spannung hinter den Koppel-Cs.
Schönes Wochenende noch,
Striker52

klingel

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Fahre doch gleich nochmal zum Elektronik Bauelemte Händler meines Vertrauens.
Im Singalweg, sind sonst nur noch der Poti und die Widerstände (1W), Werte sind alle ok! Oder meinst du ich sollte sie gleich mit austauschen für die paar Cent

Edit_ Poti ist auch ausgemessen und OK!

Ron55555

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YaBB God
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#449
also meine Spannungen liegen etwas unter deinen