Atomic16 / JCA20H im Vergleich zum X88R Crunch-Kanal ?

Begonnen von snyder80, Okt 27, 2010, 08:17

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snyder80

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Sample 3 mit "Mesa 4x12" Box, klingt etwas bassiger und weniger süß.

Stone

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Hi

Ein Sample nur mit dem Brumm wäre nicht uninteressant oder eine genauere Beschreibung - so klingt es nicht schlecht; für mich mit dem nasalen Anteil eines 2204 - das läßt sich nur durch Anhebung der Anodenspannung ausgleichen.

Übersprechungen könntest Du aufgrund des Layouts haben (bitte mal ein Bild vom Innenleben des Amps). Geschrimte Leitungen sind hier sehr anzuraten.

Gruß, Stone

Duesentrieb

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YaBB God
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Über den 680k (oder 2M2 + 1M parallel) mache ich eigentlich immer einen 120-220pF, damit es "frischer" wird.

Wenn der auch mit gezogener PI Röhre lärmt - schau Dir mal die Endstufe, insbes. die Presence an.

snyder80

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YaBB God
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Ich tippe auch auf den Teil ab Master-Vol bis kurz hinterm PI.

Hatte mal die NFB-Leitung vom 8 Ohm Abgriff abgeklemmt und dann waren die Niagarafälle da. Beim Aufdrehen von Presence (also eigtl. mehr Höhen) wurde das Grund-Zischeln auch weniger, obwohl das Signal vor dem PI-Input-Kondensator auf Masse gelegt wurde.

Insbesondere meine ich, dass die NFB-Leitung auch beidseitig geschirmt ist. Muss das noch beheben.

@Olaf: Ich habe die irgendwo von Dir beschriebene Easy-Deep-Mod für "müde Marshall" mit dem Kondensator vor dem NFB-Widerstand:
8 Ohm AÜ Abgriff -> 2n2 500V -> NFB Widerstand 47k -> "normaler" Mixpunkt Tail/Presence  Müsste doch eigtl. so stimmen, oder.

PS: Das "Übersprechen" aus dem Speaker auch ohne PI-Röhre ändert sich NICHT abhängig vom MAsterVol.
Setze ich den Eingang "V1-1" oder "V4-2" (gem. X88-Plan) an Masse ist es bei gezogener PI-Röhre still. Sowohl TMB als auch Master Vol. haben auf das "Übersprechsignal" aus dem Speaker keinerlei Auswirkungen. Es wird aber je nach Gaineinstellung leiser und weniger verzerrt.


snyder80

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Hier noch Bild 2.

Übrigens war das mit dem Übersprechen auch schon vor Meinen "Arbeiten" an der Kiste, so dass ich da eigtl. nix "verschlimmbessert haben kann.

snyder80

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#20
und noch ein Bild zum Schluss.

Ist leider bescheidene Qualität der Fotos...sorry

EDIT: @Stone: Danke erstmal für die "positive Kritik"  ;)

Beim nochmaligen hören meiner Samples - aber Wav-Original - ist da tatsächlich obenrum was süßliches dabei. An einer Box klang es doch wesentlich bassiger/mittiger, da musste ich mit den Höhen auch nicht sonderlich sparsam umgehen - aber alles halt bei Mietwohnungslautstärke.

Stone

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#21
Hallo Olaf

Zitat von: Duesentrieb am Okt 29, 2010, 05:31
Über den 680k (oder 2M2 + 1M parallel) mache ich eigentlich immer einen 120-220pF, damit es "frischer" wird.

Ja, ist richtig, aber es mag an der Aufnahmen liegen - für mich klingt es so, wie der Unterschied von 2203 zu 04, eben ein wenig ... hm ... naja, weicher, nasaler. Wenn er aber eh - wie geschrieben - sehr leise spielen musste, dann ist es normal ;)

Den Sound finde ich aber recht gut - könnte spritziger und knalliger sein, aber das mag wirklich durch die Aufnahme verwischen.

Gruß, Stone

Stone

Gast
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Hi

Hm ... also ich habe Deine Erklärungen jetzt zweimal gelesen und bin da etwas überfragt  ??? Wenn Du die PI-Röhre ziehst, dürfte aus dem Amp eigentlich gar nichts mehr kommen ... weil dann die Verbindung Vorstufe zu Endstufe unterbrochen ist (unabhängig vom Schaltplan, möchte ich behaupten). Was bleibt ist die Anodenspannung, die eben überall anliegt - aber da sollte eigentlich kein Audiosignal aufliegen (die Filterung zwischen den Stufen würde dies auch eliminieren, denke ich).

Da Du von Besserung bei reduziertem Gain sprichst, kann es sein, dass es sich um "blocking distortion" handelt? Also "etwas im Sound"? Wenn nicht, wäre wirklich ein Hörbeispiel (für mich) hilfreich. Aber ich gebe Olaf recht: wenn Du Mastervolume auf Null drehst, sollte Ruhe sein, weitestgehend.

Schirmung an beiden Enden einer Leitung gegen Masse erzeugen eigentlich - aus meiner Erfahrung - nur Brumm, wenn überhaupt.

Gruß, Stone

snyder80

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#23
Öhmm, das war lediglich der Preamp-out (Send nach dem Master-Vol), PI-Röhre war schon gezogen bzw. der Return mit nem Blindtecker betäubt.

Wegen "frischer" (in meinen Ohren offen, weniger spitz): Ohne den CK an Stufe 2 (2k2 wo ich einen 1uF dran hab) gibts weinger Mitten bzw. Höhenzerre. Bässe bleiben bei der Frequenz nahezu gleich.

Ich habe auch mal kurz 180p über den 680k geklemmt, aber ehrlich gesagt hat man es bei niedrigerem Gain kaum gehört. Evtl bei mehr Gain gab noch mehr spitze Höhen.
Da überlege ich eher, den CK schaltbar zu machen, dann aber mit größerem Wert.

Evtl. fliegt auch der bisherige Low-In (JCm800er-like) raus, da es viel zu leise ist und ich einen netten Clean bei Gain bis ca. 2.5/10 habe...

EDIT: Sorry Stone, ich war zu langsam mit diesem Post. Versuche gleich mal eine "Raum-Aufnahme" in allen Varianten zu machen....

snyder80

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Also Mik ist eine Sm57 Kopie direkt an der Bespannung. Box ist ca. 2,5 m vom PC entfernt, der Amp liegt "auf dem Rücken" Luftlinie ca. 1m von dem Mik und dem PC weg.

Die Geräusche am Anfang sind "Referenzen", schnippsen und an der Frontbespannung kratzen - schöööne Geräusche  :-X

Dazu noch meine tollen Ansagen was wann gemacht wurde.

Im 2.ten File hört man den Amp wenn alle Regler auf "0" stehen.

Nach diesen Aufnahmen und dem ganzen Schneiden mag ich garnicht glauben wie Nebengeräuschfrei die Kiste über den Loop-Send klang....

Duesentrieb

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Zitat von: Stone am Okt 29, 2010, 06:40
Hi

Hm ... also ich habe Deine Erklärungen jetzt zweimal gelesen und bin da etwas überfragt  ??? Wenn Du die PI-Röhre ziehst, dürfte aus dem Amp eigentlich gar nichts mehr kommen ... weil dann die Verbindung Vorstufe zu Endstufe unterbrochen ist (unabhängig vom Schaltplan, möchte ich behaupten). Was bleibt ist die Anodenspannung, die eben überall anliegt - aber da sollte eigentlich kein Audiosignal aufliegen (die Filterung zwischen den Stufen würde dies auch eliminieren, denke ich).

Da Du von Besserung bei reduziertem Gain sprichst, kann es sein, dass es sich um "blocking distortion" handelt? Also "etwas im Sound"? Wenn nicht, wäre wirklich ein Hörbeispiel (für mich) hilfreich. Aber ich gebe Olaf recht: wenn Du Mastervolume auf Null drehst, sollte Ruhe sein, weitestgehend.

Schirmung an beiden Enden einer Leitung gegen Masse erzeugen eigentlich - aus meiner Erfahrung - nur Brumm, wenn überhaupt.

Gruß, Stone
Moin Stone, klar ist das weicher. Ein originaler 2204/03 ätz mir die Ohren weg, daher mag ich persönlich "weiche" Sounds viel lieber.

Duesentrieb

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Wieviel Volts U+ produziert das Ämpchen denn?

snyder80

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YaBB God
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Also ich glaube ich muss da übers längere WE mal den kleinen genauer unter die Lupe nehmen...


ca. 335V - 150 Ohm - 332 V - 10k - 268 V - 10k - 240 V
        I                        I                 I                   I
       AÜ                     G2            V2 / V3             V1 

Welchen DC-Widerstand sollte ich denn in etwa am AÜ primär messen, hat da jemand Orientierungswerte ?


snyder80

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Danke für den Richtwert, Olaf.

Ich konnte 107 Ohm bzw. 108 Ohm zu beiden Seiten von der Mittelanzapfung (insges. ca. 214 Ohm) messen.
Da ich jetzt erstmal das Teil debuggen muss und wahrscheinlich PI und PA neuverlöten werde will ich euch nicht weiter auf den Keks gehen.

Fazit für mich ist aber, dass der X88R mit leichten anpassungen (z.B CK an 2.ter Stufe) auch Leadzerre schafft die auch dynamisch spielbar ist und ein bischen den britischen Charakter zeigen kann.

versuch macht kluch,

snyder80