Marshall Super P.A. 100W

Begonnen von knight, Nov 27, 2010, 04:54

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cca88

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Zitat von: Bierschinken am Nov 30, 2010, 05:07
Hallo,

die Zusatzplatine sieht aus wie ein Booster, Treblebooster am Eingang um mehr gain rauszukitzeln.
Ich würde mal Jochens Tip nachgehen, die defekte ECC83 durch eine intakte zu ersetzen, vll. läuft der Amp ja dann schon.
Der Schweinenasennetzstecker ist original, aber extrem unpraktisch. Es gibt schöne Einsätze für mit IEC-Kaltgerätestackplatz für die Schweinenasenstecker.

Grüße,
Swen

Hallo Swen,

aus eigener Erfahrung - der Ersatz der Schweinenase erfordert in jedem Fall Feilarbeit - wurde oben auch geschrieben. Dementsprechend auch Wertverlust; ist aber für "sinnvollen" und sicheren Betrieb unabdingbar....

Mir ist kein Adäquater Ersatz als IEC bekannt; vielleicht im Bereich der Neutrik "PowerCons" - aber genaues weiß ich nicht.

Grundsätzlich stellt sich bei diesem Amp eine "grausame" Gretchenfrage: Museumsstück in weitestgehendem Originalzustand, oder sicher und bühnentauglich spielbar?

Ich persönlich würde zu zweiterem tendieren.


Grüße

Jochen

_peter

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Hallo,

Zitat von: jacob am Nov 30, 2010, 10:52
Hi Peter,

Du meinst doch ganz bestimmt die vier kleinen, roten 470K Piher- Summenwiderstände der Kanäle, oder?
BTW: je nach Baureihe ist noch jeweils eine der vier Widerstände mit einem 470pF Kondensator überbrückt (so wie beim 1959).

Genau. Da habe ich schlampig geguckt.

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

Bierschinken

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Hi,

Jochen, diese Dinger hier sollen angeblich ohne Feilarbeit passen.
Im Zweifel nochmal beim Vertrieb nachfragen.

Grüße,
Swen

PS: Ansonsten bin ich bei Jochen; Gretchenfrage: Player oder Museum

cca88

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Zitat von: Bierschinken am Nov 30, 2010, 09:03
Hi,

Jochen, diese Dinger hier sollen angeblich ohne Feilarbeit passen.
Im Zweifel nochmal beim Vertrieb nachfragen.

Grüße,
Swen

PS: Ansonsten bin ich bei Jochen; Gretchenfrage: Player oder Museum


angeblich ja - tun'se aber nich

...aus EIGENER Erfahrung


Grüße

Jochen

knight

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#19
Hi,

also da der Amp nicht genutzt wird ist die Antwort auf die Frage:
ZitatGretchenfrage: Player oder Museum
Eindeutig Museum

@Swen: Inbetriebnahme bzw. Fehlersuche wurde mit einem komplett neuen Satz Röhren gestartet, ohne Erfolg.

Zitatdie Zusatzplatine sieht aus wie ein Booster, Treblebooster am Eingang um mehr gain rauszukitzeln.
Wirkt dieser "Booster" auf alle Kanäle? Die Stromversorgung ist so wie ich gesehen habe auf der Heizung der "durchgeblasenen" Röhre.

BTW: Schweinenasen sind doch eigentlich ganz niedlich  ;)

:gutenacht: Manfred
Lieber nen Spatz in der Hand, als nen Sprung in der Kiste!

bluesfreak

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Servus,

Da Museum also Schweinenase drinnen lassen. ich würd dann die Platine mal entfernen und dann einen ersten Check ohne Röhren machen, also messen was denn so anliegt an den diversen Heizungen, Kathoden, Gittern und Anoden... Wenn Du die Werte hier postest wird bestimmt einem was auffallen, ich würde anhand der defekten Röhre auch mal auf die Gitter/Kathodenwiderstände gucken.. die alten CCs brechen gern oder sehen optisch noch ok aus obwohl ihre Werte irgendwo hingedriftet sind

just my 2c

Stefan  8)

Bierschinken

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Zitat von: bluesfreak am Dez 01, 2010, 05:14
dann einen ersten Check ohne Röhren machen, also messen was denn so anliegt an den diversen Heizungen, Kathoden, Gittern und Anoden... Wenn Du die Werte hier postest wird bestimmt einem was auffallen
Datt wird ne Nullnummer  ;D

bluesfreak

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Why? GRR hat der doch keine?  ???

Nils H.

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Was Swen bestimmt meint: Ohne Röhren ist die Anodenspannung ungefähr überall die gleiche, nämlich die hinterm GR, und die Kathoden sind alle null. Vermutlich ist die Messung ohne Röhren aussagelos.

Gruß, Nils

darkbluemurder

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Hallo,

die Messung ohne Röhren ist unter drei Gesichtspunkten sinnvoll:

1. ich kann feststellen, ob NT und oder Gleichrichter keinen Kurzschluss haben, wenn die Sicherungen drin bleiben,
2. ich kann feststellen, ob überhaupt eine B+ vorhanden ist und
3. ich kann feststellen, ob an Pin 5 der Endstufenröhren negative Gittervorspannung anliegt.

Sind diese Punkte alle OK, Amp ausschalten, Elkos entladen, Röhren einsetzen, Amp wieder einschalten und dann B+, Anoden- und Kathodenspannungen messen.

Viele Grüße
Stephan
Bauten
Chieftain, HoSo56, Cleartone, Dirty Shirley, CJ 11, Junior Chief, Peggy 40

Conversions
Marshall 1959 SLP RI zu Minimalist HRM, Fender Bassman zu Mark Overdrive Special, Marshall 100W JMP zu Fat BE100, Marshall JTM 45 Reissue zu Dirty Daisy; Guyatone Bassman zu Basstonemaster

jacob

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Moin Stephan,

sorry, aber ich finde: wenn einer noch nicht mal über solche Trivialitäten bescheid weiss, dann sollte er schon im eigenen Interesse (und auch im Interesse seiner Angehörigen) tunlichst von Basteleien an seinem Röhrenamp ablassen :police:

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

Nils H.

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Zitat von: jacob am Dez 03, 2010, 11:52
Moin Stephan,

sorry, aber ich finde: wenn einer noch nicht mal über solche Trivialitäten bescheid weiss, dann sollte er schon im eigenen Interesse (und auch im Interesse seiner Angehörigen) tunlichst von Basteleien an seinem Röhrenamp ablassen :police:

Gruß

Jacob

Möchte einer meine Werkzeugkiste, Lötstation und Bauteilekiste kaufen? Ich geb's auf :devil:.

Im Ernst: Stephan hat natürlich recht, unter diesen Gesichtspunkten ist das natürlich sinnvoll, den Amp ohne Röhren durchzumessen. Aber ich bleibe dabei, das Messen der verschiedenen Anoden und Kathoden kann man sich sparen, das sagt wenig aus.

Gruß, Nils

bluesfreak

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Zitat von: Nils H. am Dez 03, 2010, 06:40Aber ich bleibe dabei, das Messen der verschiedenen Anoden und Kathoden kann man sich sparen, das sagt wenig aus.

Die Aussage finde ich etwas ignorant denn dadurch kann man neben den Punkten die Stephan genannt hat feststellen ob die Kabelage stimmt und ob man nicht irgendwo nen Klops bei der Sockelbeschaltung drinnen hat. Ich weiß, es klingt simpel aber als beruflicher Troubleshooter (an echtem HighTech Gerät) fall ich immer wieder über Probleme die einfach soo simpel sind daß man da gar nicht daran denkt. Ich hab in den knapp 22 Jahren Beruf inzwischen festgestellt daß Otto Normalverbraucher bei der Fehlersuche meist viel zu hoch ansetzt und versucht wird den Gaul von hinten aufzuzäumen. Ich sag ja nix bei Boards die nen Hunni oder so kosten weil da kostet Fehlersuche und Anlagendowntime mehr als das Board wert ist aber wenn dann Komponenten die mehrere Zehntausend Euro kosten einfach gewechselt werden nur weil ein Steckkontakt zurückgeschoben wurde oder eine Picofuse auf dem Board an Altersschwäche gestorben ist krieg ich graue Haare...

Nils H.

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mrwmpf.. hast ja recht. Mea culpa. Ich war jung und es war schon spät. :bier:

Gruß, Nils

:bier: