Kleiner 2 Kanal amp mit ca 20 Watt

Begonnen von Ron55555, Jan 02, 2011, 02:44

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Nils H.

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Immer wieder gerne ;D. Von welchem Netzteilpunkt Du die Spannung abgreifst, ist im Übrigen komplett Latte. Der Elko über dem unteren Widerstand sorgt für Ruhe auf dieser Referenzspannung, und weil kaum Strom fließt, braucht der auch nicht sehr groß zu sein - laut dem Wizard reicht alles ab 10µ.

Trotzdem fließt natürlich ein kleiner Strom, den man bei der Dimensionierung der Netzteilwiderstände nicht vergessen darf. Dieser kleine Strom kann einem ggf. die vorberechneten Widerstände verhageln, wenn man ihn vergisst - so ging's mir, und ich musste hinterher meine Widerstände im Netzteil ändern ;D.

Gruß, Nils

Ron55555

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#31
Hallo

hab V1-V3 auf DC und V4-V6 auf AC gelassen

Gruß Ronald

Ron55555

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Der Plan sollte doch eigentlich erst mal so passen ???

Gruß Ronald

Striker52

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Jawoll, sieht erstmal gut aus. Kann eigentlich nix kaputt gehen, wenn's nach Plan gebaut wird. Ich würde zunächst mal die Endstufe aufbauen und dann testen, dananch die beiden Kanäle.
Gruß Axel

Ron55555

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Hallo Axel,

genau so war auch mein Gedanke, notfalls die Widerstände anpassen wenn das Netzteil fertig ist,
aber vorab befasse ich mich jetzt erst mal mit dem Layout,
danke für´s rüber schauen

Gruß Ronald

fiestared

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Hallo Ronald,

Ich hab' das Netzteil mal gerade in den PSU Designer geschickt, weil mir die HT Sicherungswerte mit 325mA ein wenig niedrig erschienen - und siehe da, es könnte beim einschalten eng werden!!! Der Spitzen-Einschaltstrom liegt bei ca. 0,5 sec.
über 0,750 mA. Ferner ist, denke ich, zu berüksichtigen, daß die Spannung (auch zu diesem Zeitpunkt) jenseits der 250V liegt.


Wäre doch blöd, wenn bei jedem 20'ten Einschalten die Sicherungen goodbye sagen... 

Grüße Axel

mac-alex_2003

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Hallo Ronald,

Was mir beim Durchschauen aufgefallen ist:

- Warum nimmst Du im Clean Kanal einen asymmetrischen Arbeitspunkt? Für ein schön cleanes Signal eignet sich ein symmetrischer besser.

- Im Clean Kanal nimmst Du ein TS mit 33k und 500pF. Das gibt einen sehr mittig betonten Sound der clean schnell pappig klingen wird

- Im verzerrten Kanal nimmst Du 56k und 220pF im TS. Das klingt recht scooped, evtl fährst Du mit einem TS mit 33-47k und 500pF besser.

- so wie das Bass Poti im verzerrten Kanal angeschlossen ist regelt es leider nicht viel :-)

- Die Leerlaufschutzdioden sind mit 1N4007 etwas gering dimensioniert. Mit 300VAC kommst Du auf rund 410VDC. Damit können an der Stelle maximal 820V auftreten, wofür die 1N4007 mit 1000V Uf je nach Toleranzlagen ein bischen knapp werden könnte. Auf jeden Fall wäre es besser zumindest zwei Dioden in Reihe zu nehmen. Ideal sind solche Dioden wie BY509, die ich auch verbaue. Je Seite direkt eine an den Sockel hin und gut ist. Allerdings sind sie teurer als die 1N4007.

- Beim CF musst Du mit der Ufk aufpassen. Evtl solltest Du die Heizung hochlegen.

- Die 6V6 hat je nach Datenblatt eine maximale Anodenspannung von 315 bis 350V, die Du mit dem Trafo überschreiten würdest.

- Der G1 Widerstand ist mit 220k zu hoch gewählt, die 6V6 lässt hier nur 100k zu bei fixed Bias.

Viele Grüße aus dem Süden,
Marc

Ron55555

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Vielen für euren Rat, da werde ich Gleich mal ansetzen und etwas nach arbeiten,
TS mal in den Simulator eingeben, und mal schauen ob vieleicht einen anderen Trafo finde bzw, mein Netzteil etwas überarbeiten,
den Clean Kanal habe ich wie schon geschrieben aus meinem Sam 1:1 übernommen wo ich wüsste wie er klingt,
aber bessere ihn gern nach wenn es besser klingen kann,

Gruß Ronald

Striker52

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Schau mal wegen dem Tone-Stack nicht zuviel in den Simulator (ich nehme an Duncan?), sondern probiere das später nach Gehör. Ich habe bei einem meiner Amps auch tagelang am Duncan-Simulator rumgespielt, weil mir der Regelbereich des Bass- und Treble-Potis nicht gefallen hat, bin aber nach der Bildschirmdarstellung zu keinem vernünftigen Ergebnis bekommen. Eines Tages habe ich dann einfach ein paar herumliegende Kondensatoren ausprobiert und hatte innerhalb weniger als 30 Minuten genau das Ergebnis hinbekommen, das ich wollte. Als ich die Werte dann hinterher nochmal in den Simulator eigegeben hatte, habe ich nur minimale Unterschiede in den Kurven gesehen, aus denen ich niemals auf den tatsächlich erzielten Klangunterschied geschlossen hätte. Für die Funktion des Amps ist das sowieso erstmal unerheblich; das ist Feintuning, das du später noch machen kannst.
Marc hat natürlich mit seinem Hinweis über die prinzipiellen Klangergebnisse recht, aber das sind schnell gemachte Änderungen, die ich seit meinem oben geschilderten Aha-Erlebnis nur noch nach Gehör mache.
Weiterhin viel Erfolg,
Axel

mac-alex_2003

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Hallo,

Die TS Sachen sind Erfahrungen, die man auch nach Gehör hintunen kann. Kritischer sind die nicht eingehaltenen Datenblätter, da dies am Ende zum Versagen von Bauteilen führen kann.

Simulationen sind so eine Sache. Wie Axel geschrieben hat sieht man da mitunter nicht soviel. Wenn man aber mal mit den Ohren die Erfahrung gemacht hat ist es interessant das nachzuspionieren und dann daraus zu lernen. Bei weiteren Simulationen kann man dann schon viel mehr rauslesen!

Lg
Marc

Nils H.

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Moin,

wenn Du die JJ 6V6S einsetzt, ist das mit der Anodenspannung unkritisch, die hat eine Ua max von 500V und eine Ug2 max von 450V. Ich erreiche mit dem TT-139VA in meinem Amp so rund 415V Anodenspannung, das ist also für die JJ im Rahmen.

Kritisch ist allerdings der Arbeitspunkt. Ich hatte das für ein Netzteil mit dem 139VA und den JJ mal durchgerechnet, man muss die Röhren ziemlich kalt einstellen, damit der A-Zweig der Arbeitsgerade nicht über der Pa max liegt, gerade vor dem Hintergrund, dass Dirk mal gesagt hat, bei den JJ sollte man eher mit 10W als mit 14W rechnen. Da ich die Endstufe so nie aufgebaut habe, weiß ich aber nicht, wie's am Ende geklungen hätte.

Gruß, Nils

mac-alex_2003

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Ok, die JJ 6V6S ist dann schon Pflicht, eine normale 6V6GT hält das nicht aus.

Ron55555

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Ron55555

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#43
bezüglich des PT habe ich noch eine etwas teurere Alternative gefunden

http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p1014_Hammond-370CAX.html

mit dem wäre ich mit ca 350V an der 6V6 und wenn ich das richtig gelesen habe hat er auch alle
Leitungen die ich benötige

Gruß Ronald

Edit: könnte glaube etwas zu schwach sein

Ron55555

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Da bin ich wieder,

den PT denke ich werde ich lassen und ein paar angesprochene dinge habe ich geändert,
spricht eigentlich was dagegen die PSU um ein weiteres RC Glied zu erweitern,
dann wäre ich am ersten Abgriff bei ca 350V für die 6V6 Annode,
bezüglich des G1 R mit 220k, Fender verwendet auch 220k R´s daher hab ich es übernommen


Gruß Ronald