Schaltungsdetail beim Suhr Badger 30

Begonnen von carlitz, Apr 19, 2010, 12:57

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carlitz

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YaBB God
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Hallo,

R120 habe ich nachgemessen, das eine Stelle mit Vergußmasse gibt (siehe Bild) und unter der Platine noch 3 Widerstände von dem Doppelpoti abgehen.

Deine Rechnung macht aber Sinn.

Die Schrimgitterregelung habe ich NICHT analysiert. Ich denke auch, das die Anodenspannung auf der Platine des London Power Reglers aufbereitet (gefiltert) wird und dann an die Anoden geht.

Gruß
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Headsurgeon

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YaBB God
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Hi Carlitz,

bzgl. Anodenspannung: einer dicken Elkos (Platine C12 oder C9) wird dem C120
in deinem Schaltplan entsprechen.

Die Anodenspannung kann nicht durch einen Regler gehen: es gibt nur einen
Leistungstransistor auf der Platine, und der ist mit der Schirmgitterspannung beschaeftigt.
Hast du dir den Typ des Leistungstransistors/MOSFET notiert?
Q2 koennte eine aktive Strombegrenzung sein.

Gruesse!

Zitat von: carlitz am Apr 27, 2010, 02:05
Hallo,

Die Schrimgitterregelung habe ich NICHT analysiert. Ich denke auch, das die Anodenspannung auf der Platine des London Power Reglers aufbereitet (gefiltert) wird und dann an die Anoden geht.

Gruß

Namenlos

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YaBB God
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Hallo Carlitz,
unter der Vergussmasse meine ich ganz links einen 470kOhm Widerstand zu erkennen und die anderen beiden müssten 47? sein, kann das sein, dass die parallel zu den Elkos sind? Nachprüfen könnte man das indem man die V1 zieht und misst ob ein Strom über R132 fließt (bzw das gleiche mit V1+V2 und R136 oder V1+V2+V3 und R137). Weißt du wie hoch die Wechselspannung am Trafoausgang ist?

Wenn Anodenspannung geregelt werden würde wären auch die Vorstufen betroffen, das wäre sehr ungewöhnlich und würde wahrscheinlich seltsam klingen.

Grüße
Henning

carlitz

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YaBB God
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HAllo, nein es wird nur die Gitterspannung geregelt. Die Anodenspannung ist unabhängig von der Regelung.

Die Spannungswerte im Schaltplan sind stabil und unabhängig von der Regelung.

Die Trafowechselspannung habe ich nicht gemessen, müsste aber ungefähr 309V / 1,3 = 237V sein.

Der Regler war ein Ixys Mosfet, den Typ habe ich nicht aufgeschrieben.

Ich muss mal nochmal meine Aufnahmen suchen. Da ich den Amp nicht mehr habe, kann ich leider auch nichts mehr nachschauen.

gruß
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El Martin

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Hi!

VVR geht in vielen Variationen. Kompletten Amp mit geregelter Spannung versorgen liefert bei Kathodenbias Amps durchaus vernünftige Ergebnisse. Viele Trainwreck Liverpool Klons sind erfolgreich so geregelt.
Man benötigt hier lediglich noch einen Knopf für die VVR auf der Front. V, TMB, Pres, VVR.

Wenn man nur die Endstufe abwürgt, überfährt man diese heftiger. KANN gewünscht sein, muss aber nicht. Nimmt man auch am PI die geregelte Spannung, wird ein zweiter Volumensteller sinnvoll. Damit kann der Anteil des Überfahrens angepasst werden. Vermute den Tonbeispielen und der Reglerkonfiguration nach, dass der Badger nur im Bereich der Endstufe VVR hat.

Auf jeden Fall ein interessanter Amp.

Ciao
Martin
Rot ist schwarz und plus ist minus...

Rote Litzen sollst Du küssen, denn zum Küssen sind sie da.

carlitz

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Korrekt, im Badger wird nur die Spannung am G2 der Endröhre geregelt... :guitar:
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darkbluemurder

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Zitat von: darkbluemurder am Apr 20, 2010, 11:50
Hi,

der würde mich auch interessieren. Vermute aber, dass es eine plexi-ähnliche Vorstufe mit TMB mit einer 18W-Endstufe (bzw. 30W mit doppelt so vielen Endröhren) und eben Power Scaling ist.

VG Stephan

Hallo,

ich hatte mich beim 30W getäuscht, er läuft mit 2 EL34, nicht mit 4 EL84.
Die Klangregelung ist etwas anders als beim 18W. John Suhr hat die Werte im SLO-Clone-Forum gepostet.

Treble: 470pf, 250kA Poti
Middle: 22nf, 25kB Poti
Bass: 22nf, 500kA Poti
Slope: 33k

Also klassisch Marshall bis auf das Treble-Poti (im Marshall 250kB).

Ich überlege, so etwas ähnliches zu bauen - wie wäre es mit 2 EL84 plus 2 6V6 Endröhren, bei denen man jedes Paar einzeln oder beide gemeinsam betreiben kann?

Viele Grüße
Stephan
Bauten
Chieftain, HoSo56, Cleartone, Dirty Shirley, CJ 11, Junior Chief, Peggy 40

Conversions
Marshall 1959 SLP RI zu Minimalist HRM, Fender Bassman zu Mark Overdrive Special, Marshall 100W JMP zu Fat BE100, Marshall JTM 45 Reissue zu Dirty Daisy; Guyatone Bassman zu Basstonemaster

Manfred

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#37
Hallo,

ich habe zum Powerscaling folgende Seite gefunden:
http://luisamark.com/mark/files/default.html

Gruß Manfred

Bierschinken

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Hallo,

die Variante find ich gut.

Meiner Meinung darf man nicht die Vorstufenspannung runter regeln, denn dann zerrts früher und wird schnell matschig.
Wenn man nur Ua/Ug2 regelt, dann fährt man die Lautstärke runter und bekommt nicht den großen Matsch.

Grüße,
Swen

MichiK

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Hallo miteinander,

ich habe mir überlegt, die Schaltung evtl mal nachzubauen habe allerdings noch 2 offene Fragen die sich aus dem von Carlitz geposteten Schaltplan und den Bildern für mich nicht so recht erschliessen.

1. Wie könnten die vergossenen Widerstände verschaltet sein? Das ist mir schleierhaft und geht für mich aus dem Schaltplan nicht hervor.

2. Neben den großen 68uF Elkos auf der Platine befindet sich ein Keramikwiderstand(5W 4K7) und ein 220 kOhm Widerstand. Wo sind die in dem Schaltplan verschaltet? Ich habe gestern einfach mal versucht anhand des Schaltplans und der Bilder das Platinenlayout nachzuvollziehen. Vielleicht war es auch schon zu spät :)

Es wäre sehr nett wenn jemand weitere Infos hätte, gerne auch ein Bild von der Unterseite der Platine.
Bin für jegliche Hilfe und Gedankenanstösse dankbar!

Gruß Michael

carlitz

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Hallo,

die Werte im Schaltplan entsprechen den gemessenen Werten. Egal wie die Widerstände verschaltet sind.

Der 220kOhm Widerstand dient als "Bleeding Resistor" zur Entladung der Elkos

Der 4k7 Widerstand weiss ich nicht, den habe ich scheinbar vergessen.


Gruß
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MichiK

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hallo Carlitz

vielen Dank für deine Antwort! Das mit dem bleeding-resistor hilft mir schon mal weiter, und die Sache mit den Widerständen hab ich auch kapiert, hatte einige Fehler in meinem Layout.

Dann ist soweit alles top bis auf den 4k7! Der wird ja leider auch nicht ohne Grund da rumstehen.
Naja ich hoffe es findet sich noch eine Antwort, oder ein Bild von der Unterseite der Platine. Mal weiter das große weite Netz durchforsten.

Gruß Michael

MichiK

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Servus zusammen,

So hab das Gerät mal nachgebaut, klingt in der Tat super!

Das Einzige mit dem ich noch nicht so klarkomme ist das London-Power-Scaling. Ich habe mich mal so grob an dem Plan http://luisamark.com/mark/files/Power%20Scaling%20for%2018%20watt.gif orientiert und anhand der Bilder von Carlitz den ein oder anderen Bauteilwert dem Badger angepasst.
Allerdings kann ich die Spannung in einem recht breiten Spektrum regeln. Und zwar von 10V bis ~ 375V was knapp unter meinem B+ nach der 5Y3 liegt. Wenn ich mir jetz verfügbare Datenblätter von EL84 anschaue fällt mir auf dass bei Ug2 als Maximum meist nur 300 V angegeben ist.
Hat jemand einen Tip wie ich die Maximalspannung hier begrenzen könnte? Eigentlich müsste es ja ein Spannungsteiler am 1Ohm Widerstand in Kombination mit einem höheren Widerstandswert am Massepunkt(damit mit die Minimalspannung nicht zu niedrig wird) des Regelpotis tun oder sehe ich das falsch?
Was mich auch noch interessieren würde: Was ist das für ein schönes weinrotes Bauteil nebem dem 1Ohm Widerstand auf der PowerScaling Platine? Könnte ein Kondensator sein? Oder eben jener besagte Widerstand um den Spannungsteiler zu realisieren?

Danke für eure Antworten und einen Gruss
Michael


carlitz

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Hallo,

das rote Bauteil ist ein Kondensator.

Bei der Grösse würde ich sagen 0,1uF / 630V.

Kann ich bei Gelegenheit bei dem Amp nochmal nachschaue (da der allerdings nicht mir gehört, kann das was dauern)

Gruß
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MichiK

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Hallo Carlitz,

ja das wäre natürlich super wenn du das machen könntest!

Gruß Michael