Loewenherz #1 (Single Ended 6L6GC)

Begonnen von Asdain, Feb 12, 2011, 07:13

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Ramarro

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Nur mal interessehalber, warum nimmst Du eigentlich nicht eine Ausführung des Princeton mit Drossel als Vorlage? 5E2 oder 5F2? Zwar habe ich es nicht ausprobiert, aber normalerweise sollten die doch deutlich brummärmer sein.

Grüße,
Rolf
Wer As (Ab) sagt, muss auch Bes (Bb) sagen.

Asdain

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#16
@ Swen :
Also einfach eine Diode mit "Sperrseite" an  der Anode und andere Seite gegen Masse ?

Genau das hatte ich vor, ich plane halt erstmal mit dem komplizierteren Tonestack ^^

achja, hatte ich ja wegeditiert:
Im ersten Post hatte ich ursprünglich mal stehen was ich so an Teilen da hatte (Hammod 370HX , Hammond 125ESE, 6L6GC, und Kleinteile)
der Trafo hat einen Mittelabgriff in der Heizwicklung. Ich hatte gedacht diesen an die Kathode der Endstufenröhre zu legen. (gute Idee ? schlechte Idee?)

@Rolf:
weil ich gerade keine Drossel da habe und das ganze eigentlich mal ein Projekt zum 'übriggebliebene Teile loswerden' werden sollte : P
Grüße,
auch Rolf  :bier:

Rev 0.4 (Mit Fragezeichen wegen der Diode ??? )
Schöne Grüße,
Rolf 0O

Ramarro

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Aha, das ist natürlich ein überzeugendes Argument! javascript:void(0);

Grüße,
Rolf
Wer As (Ab) sagt, muss auch Bes (Bb) sagen.

Asdain

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Ich habe leider keine Erfahrung damit, wie viel besser eine Drossel wirklich ist.
Wenn es sich wirklich lohnt kann ich die 20-30 euro sicher verschmerzen.
Schöne Grüße,
Rolf 0O

Ramarro

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Vielleicht kann Swen da mehr zu sagen von seiner Champ-Erfahrung her? Kann mich nicht erinnern, ob er eine Drossel eingebaut hatte ... Sonst mach erst mal, man kann die ja notfalls auch noch nachrüsten, wenn's suboptimal sein sollte.

Wer As (Ab) sagt, muss auch Bes (Bb) sagen.

Bierschinken

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YaBB God
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Hi Jungs,

Drossel: Das ist ein reines Rechenexempel!

Netzfrequenz 50Hz, "Schmutzfrequenz" dank 2-Weg-Gleichrichtung 100Hz....jetzt kann man sich den Blindwiderstand der Spule ausrechnen und darüber den Siebfaktor und vergleichen mit einem Festwiderstand.

Das zur theoretischen Betrachtung, jetzt kommt der "practical approach"; Drossel ist hinter dem Anodenabgriff Unfug.
Da kann man ohnehin schon so gut sieben ohne schmerzlichen Spannungsverlust, sodass man die Drossel nicht braucht.
Anders sieht das aus vor dem Anodenabgriff, da kann man jedes Quäntchen bessere Siebung in einem Eintakter gebrauchen, aaaaber da hier ein Halbleitergleichrichter genutzt wird kann man satt sieben.
Keine Limitierung auf 22µ durch ne doofe 5Y3, sodass man große Elkos verwenden kann.
Da der Si-Gleichrichter auch noch mehr Spannung raus haut, kann man die oft gut innem fetten Widerstand verbraten und erreicht noch bessere Siebwirkung - oder man macht den Spagat zwischen gutem Siebfaktor und höherer Ub um z.b. dickere Kolben wie die 6L6 gescheit fahren zu können.

Kurzum; hier keine Drossel notwendig, spart Platz, Geld, Gewicht.

Zitatachja, hatte ich ja wegeditiert:
Im ersten Post hatte ich ursprünglich mal stehen was ich so an Teilen da hatte (Hammod 370HX , Hammond 125ESE, 6L6GC, und Kleinteile)
der Trafo hat einen Mittelabgriff in der Heizwicklung. Ich hatte gedacht diesen an die Kathode der Endstufenröhre zu legen. (gute Idee ? schlechte Idee?)
Ich will dir nicht alles vorkauen, warum glaubst du dass es eine gute Idee sein könnte, bzw. wie bist du darauf gekommen?

Grüße,
Swen

Athlord

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Moin,
als Anregung hänge ich mal den Plan vom Epiphone Galaxy an.
Cheers
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

Asdain

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#22
@ Swen:

ok gut, damit hat sich die Drossel erledigt ^^

Zum Heizung hochlegen: ich dachte es wäre ne gute Idee, weil so die Heizwicklung immer ein höheres Potential hat als die Kathoden der Vorstufe und dadurch keine Elektronen "absaugt"-> weniger Brummen in der Vorstufe.

@ Jürgen:

Danke für den Plan  :bier:


rev 0.4b:
Schöne Grüße,
Rolf 0O

Bierschinken

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Hallo,

den Galaxy find ich ziemlich unglücklich.
Ich wette, dass da nicht genug Pegel an der 6L6 ankommt um die komplett auszusteuern.
Da verwendet man lieber steilere Röhren wie ne EL34.

Das Tonestack klingt aber auch ganz anders. Die Mittendämpfung ist ziemlich Soundprägend und färbt sehr deutlich.
Wer Tweedsound mag und die tragenden dicken Mitten, der ist mit dem Mittenloch nicht so zufrieden.

Asdain, na siehste, haste doch schon nen Grund gefunden, die Heizung aufs Kathodenpotenzial zu legen ;-)

Grüße,
Swen

PS: Die Diode passt so. Für mehr Hinterründe such mal nach "Leerlauffestigkeit" oder sowas. Da gibts nen sehr ausführlichen Thread zu.

Asdain

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#24
das habe ich wohl ; )

den Fred muss ich gleich mal suchen und studieren :)
hier aber erstmal Rev 0.5, allerdings muss ich die Spannung wohl gleich nochmal checken ^^



EDIT:

Hier noch die rev 0.6: Mit Ua =375V und Ug2= 368V



PS: Habe den Schutzdioden-Thread endteckt: http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,9552.0.html
Schöne Grüße,
Rolf 0O

Thisamplifierisloud

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@Bierschinken : Ich schäm mich so... Du hast ja so recht.

Ich geh in den Keller und schreibe zur Strafe 10x :

fg = 1/(2*pi*R*C).
Der den Argumentenverstärker trägt.

Asdain

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#26
EDIT:

Ok Spannungswerte nochmal gecheckt,.. jeh nach innenwiderstand des Trafos muss ich vielleicht auf 220Ohm R2.

Hier Rev 0.6b mit Triode/Pentode Switch und noch was heisserer Vorstufe:


(C11 ist natürlich unsinn, den hab ich vergessen zu entfernen nachdem ich mit Gleichgerichteter Heizung experimentiert hatte)

Meinungen ? Kommentare ? Anregungen ? Ideen ? Kritik ? mehr Spam ?  :guitar:

PS: ich hab mir jetzt auch mal LT-Spice besorgt.
@Bierschinken: Du meintest das Tonestack wäre unglücklich, meinst du das wegen zu starker signaldämpfung ?
Schöne Grüße,
Rolf 0O

Bierschinken

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Das Tonestack macht prinzipiell das Gleiche wie das Fender, allerdings....

- ist die Grunddämpfung größer
- dafür wirkt das Tonestack unabhängig von der Volumestellung (wobei genau das bei der Fenderregelung eig prima ist, mMn)
- der mögliche "Höhenboost" ist kleiner
- braucht mehr Bauteile.

- praktisch: lässt sich nicht so schön an den Potis verdrahten. (Imo)

Aber probier beides mal aus. Vll. gefällt dir eines deutlich besser als das Andere :)

Grüße,
Swen

Asdain

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#28
Danke Swen für deine Hilfe  :danke:
ich schreib dir ne Widmung ins Chassis  ::)


Ich glaube ich werde doch von Anfang an das Fender Tonestack benutzen, ganz weinfach weil es sich einfacher überbrücken lässt ;)

Hier Rev 6c mit Fender Klangregelung, Tonestack-Bypass, Fat-Switch...



die Schalter könnten Alle als Push/Pull ausgelegt sein, das würde die Front schön minimalistisch Gestalten.
Zum Beispiel:
Gain:Pull->Fat
Tone: Pull->Bypass
Master:Pull->Triode
Feedback: .... vielleicht fällt mir ja noch ein Schalter ein ;)

Edit: oh da ist schon die Idee ;)
den Kathoden-Kondensator der Endstufe Switchen :P
Schöne Grüße,
Rolf 0O

Bierschinken

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YaBB God
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Hi,

rechne mal nicht zuviel rum. Ist schon gut, dass du das machst, aber ob da nachher 15V mehr oder weniger irgendwo sind ist letztlich egal und kann und muss ruckizucki angepasst werden.

Leg mal nen Widerstand parallel zum Fat-Schalter, dann knallts beim Umschalten nicht.
Der Widerstand sollte etwa >10xRk sein.

Und ansonsten geb ich dir den guten Tip nicht zuviele Schalter und "Features" unterzubringen.
Wenn man noch unerfahren ist, machts das nur unübersichtlich beim Debuggen.
Ausserdem klingen die Sachen in der Theorie immer ganz super, aber in der Praxis brauchts dann kein Schwein.
Lieber den Grundsound des Amps so abstimmen, wie du das brauchst, dann kannste dir die fuffzehn Schalter sparen ;)

Das Tonestack zu überbrücken bringt übrigens nix. Der Pegel bleibt gleich, eine Boostfunktion wie z.b. beim PAB (Dumble) o.ä. gibts da nicht.
Probier unbedingt das Moonlightstack aus und verlass dich nicht auf mein Gefasel, wer weiss, vll. ist das Fender gar nicht dein Ding?

Grüße,
Swen