Kleiner 2 Kanal amp mit ca 20 Watt

Begonnen von Ron55555, Jan 02, 2011, 02:44

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Ron55555

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Zitat von: Striker52 am Apr 04, 2011, 11:43
Hi Ronald,
hab mir deinen Plan mit den Meßwerten grade mal angesehen.
Bei R33 / R37 passt was nicht: Wenn du vor R37 11,05 Volt mißt, dann muß es nach dem Teiler, also da wo R37 und R38 sich treffen,
(33k/(33k+470k)) x 11,05V = 0,725V sein.
Du hast aber laut Messung nur 0,224V Das ist ein Drittel des Sollwertes. Einer der beiden Widerstände hat nicht den Wert, der im Schaltplan steht. Wenn R37 wirklich 470k hat, dann hat R38 nur 10k, um auf 0,224V zu kommen (10k/(10k+470k)) x 11,05 = 0,230V. Kontrolliere mal deine Bauteilewerte.


also die Bauteile Werte stimmen Farbcode Orange/Orange/Schwarz/Rot und gemessen 34 kOhm und der andere ist auch 470kOhm, dennoch gebe ich dir recht sehr komisch

Zitat von: Striker52 am Apr 04, 2011, 11:43

Stimmen die 109V vor C7? Wenn du alle Potis in Mittelstellung hast (also 12 Uhr), kommen aus dem logarithmischen Volume-Poti 15% des Einganssignals raus. 15% von 109V wären aber 2,8 bis 2,9V. 9,25V wäre in Mittelstellung des Volume-Potis zu hoch.

PS: Wenn du die Messung wiederholst, miß auch mal die Signalspannung an den Gittern. Und stelle sicher, dass die Gain- und Vol-Potis tatsächlich auf 12 Uhr stehen. Bei 1M log muß dann zwischen Schleifer und Masse 150k zu messen sein.

wie geschrieben alles gemessen mit meinem Digitaloszi, das werde ich alles heute Abend noch mal mit dem Hameg messen, das zeigt mir jenefalls nur einen Wert an und nicht sechs Werte

Zitat von: Striker52 am Apr 04, 2011, 11:43

Wenn du 5V in den Amp reingibst, dann müssten nach den ersten Trioden im OD und im Clean Kanal viel mehr rauskommen. Eine halbe ECC83 hat ohne Kathoden-C einen Verstärkungsfaktor von ca. 30, mit Kathoden-C 50-60. Die Spannungswerte, die du nach den Koppel-Cs angibst deuten eher auf ein Eingangssignal von 100mV hin.
Am besten ausgeschlafen nochmal messen.


über die 5 V kann mann getrost hinweg schauen, da es aus einer PC Soundkarte kommt, bei meinen ersten Tests mit dem Hameg war das auch egal ob ich 1V, 5V oder 50V einstellte das Signal war immer gleich,
um einen genauen anhaltspunkt zu haben werde ich es aber mal nachmessen


Vielen Dank schon mal

Gruß Ronald



Ron55555

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#151
So da bin ich wieder und habe mal alles mit dem Hameg gemessen und komme auch auf andere Werte,
ich denke natürlich nicht das der Messfehler am Digitaloszi lag  >:(

Edit: alle Potis halb offen hab auch mal gemessen die 1M log ca 139-162 Ohm Mittelwert Gain und beide Kanäle Volume

Striker52

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#152
Also die von dir gemessen Signalspannungen scheine grob in Ordnung zu sein. Wenn ich mit den Verstärkungsfaktoren (ECC83 mit Kath-C ca. 60-70, ohne ca 28, Kathodenfolger <1, PI ca. 20) rechne, komme ich auf deine gemessenen Werte.Auch die Werte hinter den Spannungsteilern scheinen grob zu stimmen (ich hab jetzt nicht nachgerechnet wie die exakten Werte bei einem 1khz Signal sein müssten.)
Gerade sehe ich: Der Verstärkungsfaktor der V1b ist zu niedrig. Bei 1,4V am Gitter, sollten an der Anode ca. 1,4 x 28 = 39V rauskommen (siehe V2a: 5  x 28 = 140). Da scheint mir was faul zu sein?
Löse doch mal die Verbindung am Eingang des Master-Potis und löte dort testweise ein Kabel mit einer Kroko-Klemme an. Dann klemm die Kroko-Klemme an den Eingang und dann der Reihe nach hinter die Koppelkondensatoren jeder Stufe. Stöpsel deine Klampfe ein, und höre ab welcher Stelle der Sound nicht mehr stimmt. Vor der Stelle, an der der Klang nicht mehr paßt, liegt der Wurm.
Viel Erfolg,
Axel

Edit: wenn'sschon am Eingang nicht klingt, liegt der Fehler in der Endstufe.


Ron55555

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#153
Zitat von: Striker52 am Apr 06, 2011, 08:54
Also die von dir gemessen Signalspannungen scheine grob in Ordnung zu sein. Wenn ich mit den Verstärkungsfaktoren (ECC83 mit Kath-C ca. 60-70, ohne ca 28, Kathodenfolger <1, PI ca. 20) rechne, komme ich auf deine gemessenen Werte.Auch die Werte hinter den Spannungsteilern scheinen grob zu stimmen (ich hab jetzt nicht nachgerechnet wie die exakten Werte bei einem 1khz Signal sein müssten.)
Gerade sehe ich: Der Verstärkungsfaktor der V1b ist zu niedrig. Bei 1,4V am Gitter, sollten an der Anode ca. 1,4 x 28 = 39V rauskommen (siehe V2a: 5  x 28 = 140). Da scheint mir was faul zu sein?
Löse doch mal die Verbindung am Eingang des Master-Potis und löte dort testweise ein Kabel mit einer Kroko-Klemme an. Dann klemm die Kroko-Klemme an den Eingang und dann der Reihe nach hinter die Koppelkondensatoren jeder Stufe. Stöpsel deine Klampfe ein, und höre ab welcher Stelle der Sound nicht mehr stimmt. Vor der Stelle, an der der Klang nicht mehr paßt, liegt der Wurm.
Viel Erfolg,
Axel

Edit: wenn'sschon am Eingang nicht klingt, liegt der Fehler in der Endstufe.



das Problem mit meinem Schnarren habe ich sowohl im Clean als auch im OD, nur im OD deutlich stärker durch die Verstärkung,
an V1b ich ein 10k Kathoden R welcher ja den Arbeitspunkt senkt, senkt er nicht auch die Verstärkung?
mein Gedanke war an den Prunkt C19/R20 eine Buchse an zu löten und mein Pepper Shredder ein zu stecken um ein Signal in die Endstufe zu geben,


Striker52

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Warum so umständlich? Mit dem angelöteten Draht bist flexibler. Damit kannst du im Prinzip den ganzen Signalweg in beiden Kanälen verfolgen.
Gruß Axel

Ron55555

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#155
ich denke nicht das mein Problem in der Vorstufe liegt, ich meine das schnarren wenn ich in die Saiten haue

Edit: wie auch immer, ich werde es mal testen, dann werde ich ja sehen ob ich mit meiner waagen Vermutung richtig lag oder nicht,
schließlich bin ich der jenige mit der weit geringeren Erfahrung, aber schon mal Danke für den Tip zur Fehlersuche, hätte ich eigentlich selber drauf kommen mussen


Ron55555

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Da bin ich wieder, leider ohne Erfolg und meine Vermutung hat sich natürlich nicht bewahrheit,
wie du geschrieben hast habe ich ein Kabel an den Eingang des Master Poti gelötet und
wollte mit von Stufe zu Stufe vor arbeiten, Kanal-Schalter auch Lead-Kanal und angeklemmt hinter den ersten
Koppelkontensator C1 und ich habe sofort das schnarren wenn ich auf die Saiten schlage,
dann habe ich die erste Stufe im Clean Kanal angeklemmt, alle einstellung gelassen, und das selbe und genauso stark,
von Stufe zu Stufe wird es logischer weise Stärker, dann habe ich mir eine Buchse genommen und mit
Masse verbunden und dem Eingang vom Master und mein Pepper an die Endstufe gehangen und es
Rockt und ist alles OK ohne schnarren  ???
alles sehr merkwürdig

Gruß Ronald

Striker52

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Dann kontrollier mal dein Eingangsbuchse oder tausch sie aus.
Gruß Axel

PS: dein Gitarrenkabel ist in Ordnung?

Ron55555

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#158
Hallo Axel,

das Kabel ist OK, mit dem Slo läuft´s ohne Probleme,
ich hab jetzt noch mal die Eingangsbuchse überprüft und konnte nichts verdächtiges entdecken,
die Gridstopper hab ich etwas vergrößert Clean 47k und OD 33k, es ist minimal besser aber nicht weg,
dann ist mir jedoch etwas aufgefallen wo das Knacken/schnarren auftritt, bei jedem Hammer-On habe ich ein knacken,
wenn ich mit den Fingern auf die Saiten tippe, und wenn ich die Saiten so stark anspiele das sie die Bünde berrühren kommt das schnarren,
ist keine Lösung beschreibt aber mein Problem besser

Gruß Ronald

Striker52

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Ok, löte mal ein Kabel an die Eingangsbuchse, ans andere Ende eine Krokoklemme. Klampfe an die Buchse.
jetzt die Krokoklemme an den Eingang des PI. Hier müsste es noch gut klingen. An der Stelle hast du ja deinen Pepper dran gehabt. Arbeite dich jetzt mit der Krokoklemmme weiter in Richtung Eingang, bis der schnarrende Sound erscheint.
Bist du ganz sicher, dass deine Eingangsbuchse in Ordnung ist?

Der Effekt mit dem Hammering ist merkwürdig, weil die Bünde ja eigentlich keine elektrische Verbindungzu irgendwas haben ???

Die Gridstopper würde ich als Fehlerquelle ausschließen; das ist späteres Feintuning.

Grade fällt mir ein, dass vielleicht ein Potischleifer schlechten Kontakt hat. Dann müsste es Krachen oder Knacksen, wenn du das Poti  drehst.

Hattest du den Signalgenerator (PC) an der Eingangsbuchse angeschlossen oder per Klemme?


Viel Erfolg,
Axel

Ron55555

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Zitat von: Striker52 am Apr 08, 2011, 05:50
Ok, löte mal ein Kabel an die Eingangsbuchse, ans andere Ende eine Krokoklemme. Klampfe an die Buchse.
jetzt die Krokoklemme an den Eingang des PI. Hier müsste es noch gut klingen. An der Stelle hast du ja deinen Pepper dran gehabt. Arbeite dich jetzt mit der Krokoklemmme weiter in Richtung Eingang, bis der schnarrende Sound erscheint.
Bist du ganz sicher, dass deine Eingangsbuchse in Ordnung ist?

ich möchte nicht Ausschließen das die Switchcraft Buchse defekt ist aber ich konnte mit durchmessen keinen kurzschluss oder Fehler fest stellen, nur bin ich mit einer anderen Buchse (mit 1M GitterableitR und Gridstopper) direkt an den Sockel gegangen und hatte das selbe,

Zitat von: Striker52 am Apr 08, 2011, 05:50

Der Effekt mit dem Hammering ist merkwürdig, weil die Bünde ja eigentlich keine elektrische Verbindungzu irgendwas haben ???


das wundert mich allerdings auch

Zitat von: Striker52 am Apr 08, 2011, 05:50

Grade fällt mir ein, dass vielleicht ein Potischleifer schlechten Kontakt hat. Dann müsste es Krachen oder Knacksen, wenn du das Poti  drehst.

Hattest du den Signalgenerator (PC) an der Eingangsbuchse angeschlossen oder per Klemme?


Viel Erfolg,
Axel

kein Knacken wenn ich die Potis drehe, das PC-Signal habe ich über die Klinkenbuchse eingespeist

Ron55555

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ich hab die Buchse jetzt getauscht gegen eine Cliff Buchse, das geräuch ist geringer geworden aber leider noch da,
mein Test muss ich für heut auch erst mal beenden, da ich jetzt meine Söhne ins Bett bringe,
im Clean muss ich Volume halbauf drehen um das schnarren wahr zu nehmen und dass ist um schlafen doch zu laut,
was mir jedoch aufgefallen ist, dass mein "Clean" Kanal alles andere als Clean ist, der ist bei halb aufgedrehten Poti
sowas von crunchy das es jamma schade ist

ich werde am Sonntag sicherlich nochmal Zeit finden um mich vom PI rückwärts zu arbeiten,

Gruß und Dank
Ronald

Ron55555

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#162
kurzer Zwischenstand,

Hab heut leider nicht viel Zeit finden können, da das Wetter einfach mal zu schade war um zuhaus zu sitzen,
was ich aber noch geändert ist mein Clean Kanal, welcher jetzt auch schön Clean ist (hatte aber Olaf in Atnwort #75 schon geschrieben gehabt, ein Kathodenbypass C weg lassen)
und R38 hab ich auch vergrößert, wodurch logischer weise hinten auch etwas mehr Signal an kommt, und über 10 Uhr sollte ich in meinem kleinen Zimmer
das Volume Poti nicht mehr drehen, das Schnarren ist mir in diesem Kanal bis jetzt bei recht moderater Lautstärke noch nicht aufgefallen,
im OD Kanal habe ich am nur noch einen 100k R an den Eingang des Master Poti gelötet um die Gesamtlautstärke zu senken,
andert aber alles leider nichts daran das ich noch auf der suche nach dem Fehler des schnarren bin 

Gruß Ronald

Edit: was mit noch aufgefallen beim Bias einstellen (Methode über mA Messung, B+ und Pin 3 über den AÜ), eine Röhre hat 15,3 mA und die andere 21,4 mA

Ron55555

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#163
So da bin ich wieder,

ich konnte den Fehler jetzt so weit es geht eingrenzen, habe jedoch immer noch keine Lösung gefunden,
Fakt ist der Fehler liegt in der Endstufe und nicht in der Vorstufen, nur werde ich es noch mal mit einem Satz neuen Röhren probieren,
an einer Buchse habe ich mir eine 1M Ableitwiderstand und zwei kabel gelötet mit Klemme um mich wie Axel
schon geschrieben hat, rückwärts zu arbeiten
also meine Buchse an Masse und vor C19 geklemmt, Klampfe ran, Bridge EMG 81 Pickup voll auf gedreht, in die Saiten gehauen und es kam sofort das Schnarren,
was mich erst mal wunderte da es mit dem Pepper nicht kam, dann habe ich die Endröhren raus gezogen,
meiner Buchse hinter C19 geklemmt und in den Return vom FX in meinem Slo gesteckt, und siehe da kein schrarren, nicht die geringste zerre im Clean Kanal auch dreiviertel auf gedreht nicht,
alles super sauber und auch der Lead Kanal ohne schnarren bei sehr hoher Lautstärke (Sch.... auf die Nachbarn  :devil:)
nur fallen mir jetzt nur noch die Endröhren ein, die es sein könnten

Gruß Ronald

Bierschinken

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Hi Ron,

meiner Meinung stimmt die Kathodenspannung des Pi nicht!
Da fallen 15-17V über dem 470Ω ab!? - das wären ja 30mA!

Check nochmal die Werte des der Bauteile um den PI und die Verbindungen, ich wette, dass da was nicht stimmt.
Miss mal die Spannungen im Kathodenzweig Stück für Stück bitte; am besten Versorgungsspannung, Anodenspannung, Gitterspannung, Kathodenspannung, Spannung über 10k, Spannung über 4k7.

Damit sollte sich der PI recht gut anaslysieren lassen.

Grüße,
Swen