Verlöten der Boxenverkabelung - Es passt nicht ???

Begonnen von snyder80, Jul 06, 2011, 10:53

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snyder80

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Hallo Zusammen!

Ich möchte gerne meine alte Framus 212 intern mit nem 2,5mm-Speakerkabel erneuern. Vorher waren da 0,75mm Kabel mit Kabelschuhen gesteckt UND verlötet. War ein Krampf die ab zu bekommen...

Ich habe vor, wie "üblich" die neuen Kabel durch die Lötösen durchzustecken und dann zu löten. Aber das neue 2,5er Kabel ist zu dick und passt nicht durch die Lötösen am V30 !

Also, wie bekomme ich das 2,5er Kabel durch die kleinen Lötösen an den Celsetions am besten durch? Das Umwickeln der Ösen und anschließende verlöten (wie bei Turrets) stelle ich mir aber von der Verbindung eher suboptimal vor...
Oder wie macht Ihr das (insbesondere die Fraktion mit 4,0mm Kabeln in der Box, also ACY und co...)?


Vielen Dank im Voraus,
snyder80


PS: Möglichst bitte die Hinweise zum "Voodoo" der dickeren Kabel vermeiden, denn ob da was dahinter steckt kann ich dann ja selber hören ;) 

PPS: @Dirk: Wenn das Thema besser in das Anfänger-Forum passt, kann es gerne verschoben werden....

Böxle

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Hallo,
man kann einfach so viele Ader des abisolierten Endes der Litze abschneiden, bis diese durch das Loch der Lötöse passt.
Tschüss,
Böxle

sonic-surfer

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Gibt das eine Bassbox oder warum der grosse Querschnitt im cm-Bereich  :devil:

snyder80

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Zitat von: sonic-surfer am Jul 06, 2011, 01:33
Gibt das eine Bassbox oder warum der grosse Querschnitt im cm-Bereich  :devil:


Hast Du Deine Brille verlegt ?  ;) Hatte doch von mm geschrieben (allerdings ohne das hoch2)...


@Böxle: Klar, man kann die Kabel einer "Diät" unterziehen, aber dann hätte ich ja auch gleich dünnere Kabel nehemn können. Und die Dicken (also die Kabel) sollen ja förderlich für... also äh ... "besser" sein.  8)

Hab es jetzt selber geschafft, indem ich einfach die Kabel ERST durch die Ösen gefriemelt und DANN die Litzen verdillt habe. Aber 2,5er Kabel sind echt das Maximum , was die Celestions da durchlassen.

Grüße,

snyder80

jacob

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Hi Snyder,

ZITAT: "@Böxle: Klar, man kann die Kabel einer "Diät" unterziehen, aber dann hätte ich ja auch gleich dünnere Kabel nehemn können."

Das ist jetzt aber scherzhaft gemeint, oder?

Falls nein, dann darfst Du natürlich auf keinen Fall vergessen, auch die beiden Litzen vom Terminal zur Schwingspule durch einen 2,5er Querschnitt "upzugraden". Sonst hast Du da nämlich einen "Flaschenhals", und der erhoffte, druckvolle & ultrafette Sound bleibt aus  :devil:

Mach's einfach so, wie es Böxle geschrieben hat (und gutes Verzinnen nicht vergessen!)

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

sonic-surfer

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Nils H.

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Moin!

Die Löcher in den Terminals sind ja eigentlich auch nicht zum durchstecken der Litze gedacht, sondern damit die Sicherungsnase der Kabelschuhe da einrasten kann.

Abgesehen davon, dass ich nicht löte sondern Kabelschuhe benutze, würde ich auf das durchpopeln verzichten und stattdessen die Litze flächig auflegen und dann verlöten. Das hält bombig, die Verbindung ist super, und im Zweifelsfall bekommt man die Litze dann auch mal wieder ab, ohne möglicherweise das Terminal zu ruinieren.

Gruß, Nils

snyder80

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#7
Hi Jacob!

Also es war ca. 50/50 Ernst/Spaß.  O0

Ich weiß, dass alleine schon die Frage nach "dem optimalen" Leitungsquerschnitt der Boxenverkabelung unglaublich polarisiert (da gabs hier ja auch schon den ein oder anderen Thread).

Z.B. meint/e Olaf ja Kabel zum Speaker müssen nicht dicker sein als die des AÜ und nimmt Omas Lampenkabel (auch für diesen "Flaschenhals" spricht einiges), ACY dagegen verkauft 4mm Fatballs und auch Larry und bluesfreak scheinen dickere Kabel zu mögen.

Wollte halt mal selber testen, ob ich da was bei dickeren Kabeln höhren kann. Und wenn ich schon die dicken Kabel nehme, dann sollten eben auch alle Adren/Litzen mit dem Lautsprecher-Terminal-Ding (Tagboard) verbunden sein. Denn "ohne Kontakt auch kein Leit".  :angel:

Mir gings ja auch eigtl. nur um s handwerkliche, und da habe ich feststellen müssen, dass das verdrillen/verzinnen nach der Durchführung der Leiter eben wesentlich einfacher (und möglich) ist.

Grüße,
snyder80

bea

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Zitat von: snyder80 am Jul 06, 2011, 02:55
"ohne Kontakt auch kein Leit".  

Kontakt und damit Leit hast Du aber spätestens innerhalb der Isolierung. Das mit dem "Tapered" ausdünnen und verdrillen klapt übrigens ganz gut - ich durfte das schonmal machen, um die 4 mm*2-Strippen meiner HiFi-Boxen an die gerne mal zu engen Anschlussfelder mancher Endstufen anzuschließen (Sony TA-E-7).

Böxle

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Moin,
was bei dicken Kabeln auch  Sinn macht, ist diese so zu zu fixieren, daß die mechanische Belastung von den Anschlussterminals der Lautsprecher genommen wird.
Tschüss,
Böxle

jacob

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Moin Böxle,

das sollte man generell so machen, wenn möglich. Auch bei Kabeln mit "normalem" Querschnitt.

Gruß

Jacob
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Böxle

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Hallo Jacob,
wenn ich es mir so richtig überlege, mache ich das auch so.....jetzt, wo du es sagst.... ;)

Tschüss,
Böxle