Lautsprecher im Querschnitt

Begonnen von robdog.ch, Dez 18, 2011, 05:28

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robdog.ch

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YaBB God
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N'Abend Zusammen

Heute hat mich ein Kollege (Lehrer am Gymnasium) angefragt, ob ich ihm einen alten/defekten Lautsprecher hätte. Er möchte ihn in der Mitte sauber aufsägen (er weis zwar nicht wie, aber ok...) um den Schülern das Innenleben bzw. den Aufbau zu zeigen.

Mit einer entsprechenden Zeichnung aus dem Netz scheint er nicht zufrieden zu sein  :facepalm:

Zum aufsägen hätte ich mir nun folgendes gedacht:

1. Membran abnehmen und in der Mitte aufschneiden (Japanmesser o.ä.)
2. aufsägen des Chassis, Magnet etc, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das wegen dem beweglichen Magnet gut kommt
3. je eine Hälfte Chassis/Magnet und Membran wieder zusammenbasteln

Hat schon jemand so etwas gemacht? Andere Ideen zur Vorgehensweise? Und dann vor allem, wie löse ich überhaupt eine Membran professionell vom LS ab?

Vielen Dank schon im Voraus!

Viele Grüsse
Röbi
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Holzdruide

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YaBB God
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I shot the Sheriff
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Hallo Röbi

Der Magnet ist normal ultrahart, ähnlich Glas, bestenfalls mit Trennständer und Diamantscheibe, vorsicht Splitter sind Lebensgefährlich. Besser wären ein industrieller Laser oder Wasserstrahlcutter.

Ich würde das nicht machen, Falls Du es mit Trennscheibe versuchst rate ich Dir Schutzhelm mit Vollvisier und Lederkleidung zu tragen und vorher beten.

Gruß Franz

PS: sag Deinem Kollegen das ist nicht  :facepalm: sondern  :facepalm: :help: :facepalm: :devil: :facepalm: :gutenacht:

robdog.ch

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YaBB God
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Hi Franz

Danke für Deine Sicht der Dinge! Aber mit Trennscheibe werde ich das sicher nicht machen - dazu ist mir das Leben zu viel wert!  ;D
Ich dachte eher an die eine Bandsäge bei uns im Betrieb, da könnte man einen kleinen Speaker (bis ca. 8") wunderbar einspannen und dann mit reguliertem Vorschub und mit Kühlung durch.

Aber erst muss ich noch die Membran irgendwie runter kriegen und zwar so, dass ich sie nach dem Aufsägen wieder montieren kann - also die Hälfte davon  ;)

Gruss
Röbi
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Dirk

Dirk M.
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Zitat von: robdog.ch am Dez 18, 2011, 05:28
Zum aufsägen hätte ich mir nun folgendes gedacht:

Nun ja, die Idee mag zwar etwas "schräg" klingen aber ehrlich gesagt sind mir Lehre, die noch ein gewisses Engagement an den Tag legen viel angenehmer als die üblichen farblosen Gestalten ! Ich habe KEINE Idee wie man einen Lautsprecher aufschneiden könnte aber Dein Bekannter sollte sich doch einfach mal direkt mit den Lautsprecherhersteller selbst in Verbindung setzen und dort nachfragen. Es gibt bereits solche Modelle / Schnitte und ich habe diese auch schon mehrfach selbst gesehen. Vielleicht haben die ja noch ein paar solcher Modelle irgendwo in der Besenkammer rum liegen und stellen davon eines zur Verfügung.

Gruß, Dirk
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rednerweb

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Hallo Röbi,

ZitatIch dachte eher an die eine Bandsäge bei uns im Betrieb, da könnte man einen kleinen Speaker (bis ca. 8") wunderbar einspannen und dann mit reguliertem Vorschub und mit Kühlung durch.

Mit einer Bandsäge wirst du spätestens beim Permanentmagneten Schwierigkeiten haben.

Ich würde den Speaker in seine Einzelteile zerlegen. Membran mit Spule kann man dann mit einer guten Schere zerteilen. Das chassis und den innneren Dorn/Führung, oder wie das heisst, kann man dann durchaus mit einer Bandsäge zerteilen, das ist "normaler" Stahl.

Einzig der Permanentmagnet ist ein wenig kritisch aber auch kein Hexenwerk, der Stahl dürfte ziemlich spröde und hart sein aber mit einer Flex und einer normalen Trennscheibe geht das schon. Lass das von einem Fachman aus deiner Werkstatt durchführen, die sollten auch wissen was Arbeitssicherheit heisst.

Gruß

guanre

 

guitarthunder

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Zitat von: guanre am Dez 19, 2011, 10:45
Hallo Röbi,

Mit einer Bandsäge wirst du spätestens beim Permanentmagneten Schwierigkeiten haben.

Ich würde den Speaker in seine Einzelteile zerlegen. Membran mit Spule kann man dann mit einer guten Schere zerteilen. Das chassis und den innneren Dorn/Führung, oder wie das heisst, kann man dann durchaus mit einer Bandsäge zerteilen, das ist "normaler" Stahl.

Einzig der Permanentmagnet ist ein wenig kritisch aber auch kein Hexenwerk, der Stahl dürfte ziemlich spröde und hart sein aber mit einer Flex und einer normalen Trennscheibe geht das schon. Lass das von einem Fachman aus deiner Werkstatt durchführen, die sollten auch wissen was Arbeitssicherheit heisst.

Gruß

guanre

Hi Röbi
Wir haben bei uns  in der Firma ganz dünne Trennscheiben für die kleine Flex.Die beziehen wir von der großen Schraubenfirma aus Künzelsau.Die gibt es aber auch manchmal in Baumärkten.Die machen vor nichts halt.Nur verkanten darf man sie nicht.
Gruß Michael

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Hallo Zämä

Danke für Eure Tipps und Inputs! Ich werde morgen Abend nochmal mit ihm sprechen!!

Der mit der Flex ist mir etwas ungeheuer und zwar eben genau deswegen, weil man auf gar keinen Fall verkannten darf... Nur spontan nachgedacht riskiere ich lieber ein kleines Bandsägenblatt - ist zwar teuerer, aber für mich und andere weniger gefährlich. Sollte es tatsächlich zur Aktion kommen werde ich sicherlich zuvor noch mit dem Abteilungschef der Rüsterei reden  ;)

Grüsse
Röbi
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Schimanski

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Der Magnet ist aus Sintermaterial und sehr spröde. Das Material kann auf keinen Fall wie Stahl gesägt werden, in der Ausbildung wollten wir mal einen Magnet abdrehen, Fehlanzeige - das Zeug zerbröselt einfach.
Ein Alnico-Magnet könnte gehen, Neodym ist m.W. ebenfalls gesintert und spröde.
O-Saft ists!

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Zitat von: Schimanski am Dez 19, 2011, 07:21
Der Magnet ist aus Sintermaterial und sehr spröde. Das Material kann auf keinen Fall wie Stahl gesägt werden, in der Ausbildung wollten wir mal einen Magnet abdrehen, Fehlanzeige - das Zeug zerbröselt einfach.
Ein Alnico-Magnet könnte gehen, Neodym ist m.W. ebenfalls gesintert und spröde.

Moin

Hm...seehhhr interessant!  >:D

Danke und Gruss
Röbi
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Holzdruide

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YaBB God
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Hi Röbi

Dirks Idee einen Hersteller nach einem Schnittmodell zu fragen wäre das beste, macht keine Arbeit und sieht sicher perfekt aus, mit DIY wird das bestenfalls was zum genieren, das hast Du nicht verdient.

Hab heute mit meinem Bruder drüber gesprochen der hatte viel mit Speaker zu tun, Waterjet, Laserjet oder Diamantschleifgerät, Bei einer Bandsäge kannst Du höchstens zusehen wie die Zähne kleiner werden, Rille kriegst Du keine rein auch nicht mit Hartmetallzähnen.

Eventuell die Hälfte in den Schraubstock spannen und mit einem Hammerschlag brechen.

Gruß Franz

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Zitat von: Rohrbruch am Dez 19, 2011, 09:46
Hi Röbi

Dirks Idee einen Hersteller nach einem Schnittmodell zu fragen wäre das beste, macht keine Arbeit und sieht sicher perfekt aus, mit DIY wird das bestenfalls was zum genieren, das hast Du nicht verdient.

Hab heute mit meinem Bruder drüber gesprochen der hatte viel mit Speaker zu tun, Waterjet, Laserjet oder Diamantschleifgerät, Bei einer Bandsäge kannst Du höchstens zusehen wie die Zähne kleiner werden, Rille kriegst Du keine rein auch nicht mit Hartmetallzähnen.

Eventuell die Hälfte in den Schraubstock spannen und mit einem Hammerschlag brechen.

Gruß Franz

Hi Franz

Wie gesagt würde ich es eh noch mit dem Abteilungsleiter besprechen. Die Idee von Dirk finde ich auch sehr gut, aber ob sich mein Kollege davon überzeugen lässt bezweifle ich eher! Ich verstehe ja nicht einmal weshalb er nicht einfach eine gute Zeichnung aus dem Netz nimmt und einen auseinander gebauten Speaker wo man die Einzelteile sieht? Beides zwangsweise miteinander kombinieren zu wollen ergibt mir persönlich auch keinen Sinn!

Grüsse
Röbi
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Moin Allerseits

Leider habe ich meinen Kollegen heute nicht ereichen können. Dafür habe ich mit dem Fachmann in der Firma gesprochen und der klärt mal das eine oder andere ab - was genau weis ich nicht. Er sagte nur, dass er eine Idee hätte. Naja, dann mal sehen  ^-^

Gruss
Röbi
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