Aktive Pickups mit passiven mischen????!!!???

Begonnen von mutzi1969, Mär 01, 2012, 02:37

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mutzi1969

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Hallo,

habe hier noch zwei aktive Singlecoils(9V) einer OLP Luke rumfliegen.
Ich hatte überlegt,bevor ich mir neue kaufe,die Teile noch mal versuchsweise in eine Strat (H-S-S) einzubauen..
An der Bridge sitzt ein passiver Dimarzio Megadrive..

Ist es möglich die beiden Spezien miteinander zu kombinieren?

A.Ja klar,wenn du willst,dass hier gleich alles in die Luft fliegt!?
B.Gehts noch?!
C.Logisch geht das,wenn du auf Cafe mit Orangensaft stehst!
D.Nö,es sei denn,der DiMarzio soll demnächst den Löffel reichen!
E.Alles völliger Quatsch...die richtige Antwort lautet:

hoffe,es weiß jemand bescheid..

Danke
Gruß Olli

Fritz1949

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Hallo Olli,

F.

Beide Typen zusammen geschaltet geht, wegen der unterschiedlichen Impedanz, nicht richtig.
Da wirst Du hauptsächlich den aktiven Pickup hören.

Gruß, Fritz.
Musik machen.
Bastel mit Dynacord BASS-KING und Eminent.
Z.B. aus BASS-KING T "all tube" Gitarrenverstärker.
Gitarren justieren, Gitarrenelektronik, Aufnahmetechnik, mixen.

12stringbassman

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Du könntest versuchen, die aktiven Pickups mit einem Serienwiderstand zum passiven dazuzumischen. Einzeln geschaltet sollte der Serienwiderstand allerdings nicht im Signalweg sein, denn dann wäre ja einer der Vorteile der Aktivelektronik im Instrument für die Katz'.

Eine andere Möglichkeit wäre, dem passiven Pickup mit einem simplen Buffer einen niederohmigen Ausgung zu verpassen. Dann könntest DU auch ein niederohmiges (z.B. 25kOhm) Volume-Poti verwenden und müsstest nicht mehr auf die Kabelkapazität achten.

Grüße

Matthias
"Fachmännisch wurde genau berechnet, dass der
Starnberger See tief, seicht, lang, kurz, schmal und breit zu gleicher Zeit ist." (Karl Valentin)

mutzi1969

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Mathias...och,nunja,das lassen wir dann wohl mal lieber...das hört sich dann schon so an als sollte man Tee nicht mit Cafe mischen...

Zitat von: 12stringbassman am Mär 01, 2012, 04:18
Du könntest versuchen, die aktiven Pickups mit einem Serienwiderstand zum passiven dazuzumischen. Einzeln geschaltet sollte der Serienwiderstand allerdings nicht im Signalweg sein, denn dann wäre ja einer der Vorteile der Aktivelektronik im Instrument für die Katz'.

Eine andere Möglichkeit wäre, dem passiven Pickup mit einem simplen Buffer einen niederohmigen Ausgung zu verpassen. Dann könntest DU auch ein niederohmiges (z.B. 25kOhm) Volume-Poti verwenden und müsstest nicht mehr auf die Kabelkapazität achten.

Grüße

Matthias

mutzi1969

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...F. stand aber nicht zu Debatte  ...aber ich hatte mir schon gedacht,dass das nicht so einfach ohne Kompromisse funktioniert


Zitat von: Fritz1949 am Mär 01, 2012, 03:32
Hallo Olli,

F.

Beide Typen zusammen geschaltet geht, wegen der unterschiedlichen Impedanz, nicht richtig.
Da wirst Du hauptsächlich den aktiven Pickup hören.

Gruß, Fritz.

12stringbassman

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#5
Zitat von: mutzi1969 am Mär 01, 2012, 06:50
Mathias...och,nunja,das lassen wir dann wohl mal lieber...das hört sich dann schon so an als sollte man Tee nicht mit Cafe mischen...
Wieso?
Ein sog. "aktiver" Pickup ist auch nix anderes als ein passiver mit eingebautem Vorverstärker bzw. Impedanzwandler.
Magnet, Polstücke, Spulenkörper, Draht draufgewickelt, Basta.

OK, die "Aktiven" haben meistens weniger Windungen auf den Spulen, dafür mit dickerem Draht, der Vorverstärker holt den geringeren Pegel wieder auf, wodurch sich bei geeigneter Dimensionierung unter dem Strich trotz zusätzlicher Verstärkerstufe ein niedrigerer Nebengeräuschpegel ergibt, aber ansonsten ist es das Gleiche in grün.

Das ist wirklich keine Raketenwissenschaft und schon gar nix geheimnisvolles (was uns die Werbung der einschlägig bekannten Anbieter immer wieder weiszumachen versucht).

Grüße

Matthias
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Fritz1949

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Zitat von: mutzi1969 am Mär 01, 2012, 06:55
...F. stand aber nicht zu Debatte  ...aber ich hatte mir schon gedacht,dass das nicht so einfach ohne Kompromisse funktioniert

Die einzige elektrische Unverträglichkeit existiert beim Zusammenschalten der verschiedenen Typen. Deswegen F

Denn eigentlich soll ja ein aktiver Pickup nicht anders klingen als ein passiver. Vorausgesetzt es handelt sich um das gleiche Modell.
Musik machen.
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mutzi1969

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...in einem anderen Forum hatte mir jemand geraten den EMG Pa2 Boosterschaltkreis hinter dem passiven Humbucker zu schalten,dann wäre alles auch beim Zusammenschalten  kein Problem mehr?


Zitat von: 12stringbassman am Mär 01, 2012, 07:20
Wieso?
Ein sog. "aktiver" Pickup ist auch nix anderes als ein passiver mit eingebautem Vorverstärker bzw. Impedanzwandler.
Magnet, Polstücke, Spulenkörper, Draht draufgewickelt, Basta.

OK, die "Aktiven" haben meistens weniger Windungen auf den Spulen, dafür mit dickerem Draht, der Vorverstärker holt den geringeren Pegel wieder auf, wodurch sich bei geeigneter Dimensionierung unter dem Strich trotz zusätzlicher Verstärkerstufe ein niedrigerer Nebengeräuschpegel ergibt, aber ansonsten ist es das Gleiche in grün.

Das ist wirklich keine Raketenwissenschaft und schon gar nix geheimnisvolles (was uns die Werbung der einschlägig bekannten Anbieter immer wieder weiszumachen versucht).

Grüße

Matthias

mutzi1969

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[move]ACHTUNG!ACHTUNG!Eine Blitznachricht!!
[/b][/size][/move]

Mir ist gerade in Erinnerung geraten,dass ich damals bei Musik Produktiv nachgefragt hatte,ob es sich um 1:1 EMG Copies handele,worauf mir ein Mitarbeiter mitteilte,dass es sich um passive leiser (nicht niederohmig) konstruierte PUs handele,die dann wieder auf Normalnivau geboostet werden (wahrscheinlich aus Kostengründen)

Jetzt habe ich die Teile ohne Stromversorgung durchgemessen und war mehr als erstaunt:auf der Ohmskala meines analogen Multimeters steht der Zeiger auf dem zweiten Strich rechts der 100k Marke!

Um Meßfehler auszuschließen habe ich zur Kontrolle noch einen normalen passiven SC mit ca,6k durchgemessen.

Kann mir das mal jemand erklären??


Zitat von: Fritz1949 am Mär 01, 2012, 09:05
Die einzige elektrische Unverträglichkeit existiert beim Zusammenschalten der verschiedenen Typen. Deswegen F

Denn eigentlich soll ja ein aktiver Pickup nicht anders klingen als ein passiver. Vorausgesetzt es handelt sich um das gleiche Modell.

Schimanski

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Äh, die Spule(n) sind aber so nicht direkt zu messen......Du misst da am OP-Ausgang.
O-Saft ists!

mutzi1969

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also,da kommt ein rotes Kabel (+für die Batterie) und dann noch an anderer Stelle Hot und Masse...die beiden hab ich dann gemessen..

also kann ich dann quasi nur den Gesamtohmwert mit Strom messen oder wie ist das???

Zitat von: Schimanski am Mär 03, 2012, 05:06
Äh, die Spule(n) sind aber so nicht direkt zu messen......Du misst da am OP-Ausgang.

12stringbassman

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Du kannst so gar nix vernünftiges messen. Was Du misst, ist der Ausgangswiderstand des Vorverstärkers. Ohne Spannungsversorgung kommt da irgendwas raus, und mit etwas recht niederohmiges.

Wenn Du den Gleichstromwiderstand der Spulen messen willst (wozu auch immer), musst Du den Anschluss der Spulen an den Vorverstärker auftrennen. Da die meisten "Aktiv"-Pickups dämlicherweise mit Epoxy vergossen sind (man könnte ja sehen, dass da gar nix besonderes drin ist), geht das i.d.R. nicht zerstörungsfrei.

Zu welchem Zweck willst Du diesen Widerstand wissen?

Grüße

Matthias
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...naja,das wollte ich eigentlich deswegen messen um herauszufinden,ob es sich um echte niederohmige Pus ala EMG handelt oder um pseudoaktive...leiser konstuierte die durch den internen Booster wieder auf Normallautstärke gepushed werden...

wenn man bei den Teilen die Batterie abmacht, kann man auf den Dingern auch spielen..allerdings sind sie dann viel leiser...das ist bei EMG Aktivpus ja nicht möglich,außerdem war ab Werk ein 500k Poti verbaut..



Zitat von: 12stringbassman am Mär 03, 2012, 06:26
Du kannst so gar nix vernünftiges messen. Was Du misst, ist der Ausgangswiderstand des Vorverstärkers. Ohne Spannungsversorgung kommt da irgendwas raus, und mit etwas recht niederohmiges.

Wenn Du den Gleichstromwiderstand der Spulen messen willst (wozu auch immer), musst Du den Anschluss der Spulen an den Vorverstärker auftrennen. Da die meisten "Aktiv"-Pickups dämlicherweise mit Epoxy vergossen sind (man könnte ja sehen, dass da gar nix besonderes drin ist), geht das i.d.R. nicht zerstörungsfrei.

Zu welchem Zweck willst Du diesen Widerstand wissen?

Grüße

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Schimanski

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EMGs und Konsorten haben einen Ausgangswiderstand, der im Bereich normaler Passiv-TAs liegt.
Der Unterschied ist aber, dass wir immer nur den reinen Gleichstromwiderstand messen (und die Industrie gibt diesen ebenfalls als Maßstab an).
Der Widerstand der Spulen steigt mit zunehmender Frequenz aber erheblich an, weswegen ja z.B. die parasitäre Kapazität der Leitung oder Potiwiderstand die Resonanz und somit Klang beeinflussen - bei Aktiv-Teilen findet eine Entkopplung statt, der Widerstand wird also nicht größer, somit ist die klangliche Veränderung kaum/nicht vorhanden.

Übrigens gehen EMGs auch ohne Batterie, nur wie bei Deinen TAs sehr leise.
O-Saft ists!