2 von 4 El84 nicht "füttern"?

Begonnen von Volka, Mär 02, 2012, 12:14

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Alex78

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#15
Gibt das, wenn man es genau nimmt, nicht ein Problem mit dem Arbeitspunkt? 
Weil der Ruhestrom von 4 Röhren fließt, aber nur zwei davon ausgesteuert werden?

Grüße
Alex

EDIT: Ich tippe zu langsam. Dies war keine Antwort auf den vorhergehenden Post von Sven, sondern bezieht sich auf die ursprüngliche Frage.

silverface

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...um die Fragen von Volka und Alex weiter zu führen:

Wenn ein Paar arbeitet und das andere durch die nichtvorhandene Wechselspannung am Gitter zum Nichtstun gezwungen wird, dann müssen doch die 2 schuftenden Arbeitspferde nicht nur den gegen eine um 50% zu geringe Abschlussimpedanz ankämpfen, sondern auch noch mit dem Innenwiderstand der Faulenzer fertig werden? Wie groß ist dieser Innenwiderstand? 2 mal (Ua-Uk)/Ia ?

Gernot

Manfred

Gast
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#17
Hallo,

so mal als Idee zur Umschaltung zur Diskussionsgrundlage.
Schalter in Ruhestellung (gezeichnet) -> 4 x EL84, Rk= 65 Ohm
Schalter betätigt -> 2 x El84, Rk = 130 Ohm
das zweite Paar wird mit einer hohen negativen Spannung z.B -30V, oder wie erforderlich, am Gitter "stillgelegt" und wechselspannungsmäßig nicht mehr angesteuert. Die Wechselspannungsänderung am Rk sollte da nicht mehr viel bewegen.

Gruß
Manfred





Beano

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#18
Hallo Manfred,

damit veränderst du doch den Arbeitspunkt der Endstufe, wenn du den Rk von 65 auf 130 Ohm erhöhst ohne gleichzeitig zwei Röhren komplett abzuschalten.

Oder habe ich was falsch verstanden.

Ich würde mal die Abschaltung eines Paares versuchen und sehen wie weit die B+ wirklich ansteigt.

Grüße,
Mathias

Manfred

Gast
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#19
Hallo Mathias,

Zitatdamit veränderst du doch den Arbeitspunkt der Endstufe, wenn du den Rk von 65 auf 130 Ohm erhöhst ohne gleichzeitig zwei Röhren komplett abzuschalten.

Das zweite Röhrenpaar  wird quasi durch die hohe negative Gitterspannung abgeschaltet, denn bei -30V fließt nur noch ein äußerst geringer Anodenstrom. Der Strom durch den Rk ist jetzt nur noch die Hälfte, deshalb der doppelte Widerstand um die gleiche Gittervorspannung zu erzeugen, also den Arbeitspunkt zu erhalten.
Ich habe oben noch vergessen zu erwähnen, das man den Ck natürlich auch noch umschalten könnte, wenn es denn erforderlich ist.

Gruß
Manfred

Beano

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Moin Manfred,

ah, Danke. Ich hatte übersehen, dass du mit den -30V die Röhren ja komplett sperrst.
Mir ist allerdings noch nicht klar, welchen Vorteil diese recht aufwändige Variante gegenüber dem einfachen Schalten an den Kathoden eines Paares bringt.
Das Problem mit der steigenden B+-Spannung hätte ich doch auch hier.

Grüße,
Mathias

Manfred

Gast
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#21
Hallo Mathias,

wenn man das denn so realisieren wollte, müsste man bei den vielen Wechslern, 6 an der Zahl, ein Relais zum Umschalten verwenden. So könnte man zwei weiter spendieren und für die beide "stillgelegten" Röhren jeweils einen 6,8kOhm Leistungswiderstand an der Anode gegen Masse schalten um jeweils den Biasstrom zu simulieren.
Das wären aber etwa 15W pro Widerstand und damit dieser nicht heiß wird müsste man diesen mit gut doppelter Leistung bemessen. Eine andere Möglichkeit wäre ein umschaltbares Mosfet-Netzteil oder ein Ladekondensatorumschaltung.
Ich hatte geschrieben:
ZitatDie Wechselspannungsänderung am Rk sollte da nicht mehr viel bewegen.
Da muss ich mich korrigieren, denn da hat man ja keine, weil diese ja durch den Ck "kurzgeschlossen" wird.

Der Aufwand würde sehr groß, aber wie zu Beginn gesagt, das war nur so eine Idee.

Gruß
Manfred

Volka

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YaBB God
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Ja nee, ich weiss ja nun auch nicht...

also, erstmal besten Dank für eure Gedanken/Überlegungen etc.  :danke:

Die Antwort auf meine Frage/Überlegung lautet also 42 ! Ich hatte schon befürchtet es wäre Rembrandt oder noch schlimmer Ägypten...  ;D

Vielleicht probiere ich es demnächst einfach mal (so wie beim Sam MK2, nur eben Gegentakt) und berichte dann vom Ergebnis (BADDABUMM!!!  :devil: )

Muss jetzt los zum Lalla-Machen (120.Geburtstag oder so)

Schönes WE,
Volka