19" Preamp - ein paar Fragen

Begonnen von Bierschinken, Mär 11, 2012, 03:30

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Bierschinken

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YaBB God
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Moin Jungs!

Der Titel kommt euch vielleicht in etwa bekannt vor und ja, zur Endstufe soll nun ein Preamp folgen!


Ich umreisse das Projekt ganz kurz;
- 19", 2HE
- Clean, Fender, TMBV+Bright
- Lead, Hot rodded Marshall Shredstyle, 2 schaltbare Gains und EQs mit TMBV+Presence
- Schaltbar über Klinkenbuchsen, einmal Clean/Lead und einmal Rhythm/Solo
- Output galvanisch getrennt per Übertrager


Wo ich jetzt grade vor den ersten Entwürfen hänge sind folgende Punkte:
- Wie realisiere ich die Umschaltung 2er Gains, die nicht interaktiv sein sollen und deren Umschaltung Geräuschlos funktionieren soll?
- Welche Schaltung des Leads kommt in Frage? - ich schiele da in Richtung der Splawn/Cameron/etc. Modder
- Welchen Übertrager nehme ich für den Ausgang und wie muss dieser Beschaltet werden? - Muss es da ein Jensen/Lundahl sein?

Grüße,
Swen

Fandango

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YaBB God
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Hallo Swen,
Zitat- Wie realisiere ich die Umschaltung 2er Gains, die nicht interaktiv sein sollen und deren Umschaltung Geräuschlos funktionieren soll?
hast Du sowas schon mal mit JFets probiert?
Man muss nur aufpassen dass die nicht zuviel Spannung abkriegen, also nach einem C oder vor dem Gitter.
Du kannst eine Ansteuerung dieser Transistoren so machen dass sie stufenlos ab- oder zuregeln, einen hohen R und einen kleinen C ans Gate, ansonsten alles wie bei einem Relais.
Oder, wenn Du keinen Transistor drin haben willst nimm LDRs, die sind nur nicht ganz so schnell.
Von Relais rate ich grundsätzlich ab, ist aber auch Ansichtssache.

Gruß,
Georg
I doubt if any of my favorite players even own a soldering iron.

Duesentrieb

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YaBB God
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Übertrager: Lehle. LTHZ oder so . . . schreib ihn mal an. Habe gerade 2 erworben.

Bierschinken

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YaBB God
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Hallo,

hab mal eine Skizze für die Gain-Umschaltung gemacht.
Gibts da grundsätzliche Meinungen zu?




Habt ihr Empfehlungen für FET-Typen? - Ansteuern könnte ich z.b. mit +12V


Olaf, danke, werde Burkhard mal anpeilen, wenn ich garkeine Alternativen finde.

Grüße,
Swen

jacob

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YaBB God
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Rote Amps klingen besser!
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#4
Hi Swen,

wenn z.B. die beiden Gainregler voll auf sind, dann wird das Signal über den Koppelkondensator des stummgeschalteten Zweigs auf Masse gezogen.
Ich würde die beiden Fets einfach jeweils in Reihe vor die Gainregler hängen,  anstatt die Schleifer gegen Masse kurzzuschliessen.
Also je einen längs am Eingang und am Schleifer der Potis.

EDIT: warum nimmst Du da nicht einfach vier AQYs?

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

Bierschinken

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YaBB God
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Hallo Jacob,

danke, das war mir noch garnicht aufgegangen!
Jetzt überlege ich grade, ob ich nicht mit einem Relais hingehe und nur die beiden Schleifer schalte.
Da hätte ich halt die Befürchtung, das es beim Umschalten knallt. - Alternativ eben ein AQY-Wechsler!?
Opinions?

Grüße,
Swen

chipsatz

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YaBB God
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Hallo Swen,

wenn keine Gleichspannung auf den Potis liegt, sollte es eigentlich nicht knallen.
Man muss nur noch die Ansteuerung der Relaisspule gut vom "Rest des Amps" entkoppeln, damit auch kein Umschaltknacks über die Stromversorgung (B+ usw.) einstreuen kann.

Gruß,
mike

Jürgen

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YaBB God
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Ich würde die Umschaltung mit 2xVTL5C1 machen, wie beim SLO. Da knackt nichts!

MfG Jürgen

jacob

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YaBB God
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Moin Swen,

die Panasonic / Matsushita AQY gibt es ja sowohl als Schliesser (AQY 214 EH) und als Öffner (AQY 414 EH), damit kann man sich schön was zusammenstricken. Sie machen Spannungen bis 400V AC mit und sind wesentlich langzeitstabiler als Vactrols.

BTW: mir ist es leider noch nie gelungen, eine absolut (!) geräuschfreie Umschaltung (bei normal aufgerissenem Mastervolume während des Spielens) so weit vorne im Preamp mit Relais hinzubekommen.

Natürlich ist die "Knacktoleranzschwelle" bei jedem anders gelagert...

Die meisten Bastler (wenn sie es denn überhaupt erwähnen) schreiben ja zuerst mal: "knackt nicht", und auf gezielte Nachfrage heisst es dann "knackt doch etwas" u.s.w...

Reed- Relais sind da wahrscheinlich ganz ok.

Gruß

Jacob
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chipsatz

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YaBB God
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Zitat von: jacob am Mär 30, 2012, 09:15
BTW: mir ist es leider noch nie gelungen, eine absolut (!) geräuschfreie Umschaltung (bei normal aufgerissenem Mastervolume während des Spielens) so weit vorne im Preamp mit Relais hinzubekommen.

Hallo,
das Geräusch kommt oft garnicht von den Kontakten selber, sondern vom Schaltstrom der Relaisspule, der dann wieder in den sensiblen Teil des Amps einstreut (z.B. über B+ oder woher auch immer).
Ich finde auch dass die ACYs da wahrscheinlich die Beste Wahl sind.

Gruß,
mike

Fandango

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YaBB God
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#10
Hallo,
in einem analogen Amp wird eine Umschaltung wohl immer etwas zu hören sein, eine 100%ige Potenzialgleichheit an den zu schaltenden Teilen bekommt man nicht hin, auch wenn man sich große Mühe gibt nicht, 100% nie.
Zudem ist ja auch noch während des Umschaltvorgangs mit einem Relais für eine kurze Zeit der Kontakt offen, es knackt also im Prinzip gleich zwei mal.
Wenn der Schaltstrom der Relaisspule hörbar wird, so wie mike schreibt, dann hat man entweder etwas falsch gemacht oder der eigentliche Umschaltknacks ist schon so leise dass man fast nichts mehr verbessern kann.
Eine Möglichkeit gegen den Knack ist noch eine Mutingschaltung die man z.B. mit einem FET aufbauen könnte, insgesamt aber dann doch etwas kompliziert weil zuerst stufenlos und unhörbar gemutet werden muss, dann erst das Relais umschalten darf und dann die Lautstärke wieder hoch, und das im kürzesten Zeitraum den man hinbekommen kann.
Mit einer solchen Schaltung baut man sich aber wieder potentielle Fehlerquellen ein, wie mans macht ist also falsch.
Reed-Relais sind meiner Meinung nach erste Wahl wenn man schon mit Relais arbeiten will, man kann sie an die Stellen einbauen wo geschaltet werden soll, die Kontakte bleiben immer sauber und man hat auch die Möglichkeit die Umschaltzeit so kurz wie möglich zu halten wenn man mit zwei Ansteuerschaltungen arbeitet, also zuerst schaltet das eine Relais ein und kurz danach das andere erst aus, so also dass der folgende Stromkreis eingangsseitig nie in der Luft hängt, das in einer Verbindung mit einer sanften Mutingschaltung und man dürfte so gut wie nichts mehr hören.
Wie gesagt, man kann alles schön kompliziert machen...

Gruß,
Georg
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Kramusha

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YaBB God
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Von diesen AQY Dingern hab ich noch paar Stück rumliegen, die kannst du haben wenn du willst. Ich brauch das ganze Zeug eh nimmer.

Bierschinken

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YaBB God
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Moin,

dank spärlicher Zeit war ich nichtmehr dazu gekommen, hier weiter nachzudenken geschweige denn loszulegen.
Lediglich habe ich den obligatorischen Krempel an Teilen geordert.

In Sachen Übertrager werde ich es erstmal mit dem Monacor LTR-110 versuchen.
Da war ich schlicht neugierig. Den Frequenzgang werde ich messen und wenns mir dann doch nicht gefällt, fliegt der wieder raus.

Zurück zur letzten Sache; die Umschaltung der Gainpotis.
Also entweder beide Potis parallel und dann mit einem Relais/AQY - oder einen Optokoppler vor jedes Poti und hinter jeden Schleifer.

Die Frage wäre, welche Optokoppler kann man verwenden?
VTL5C1; der hat Off nen Widerstand von 50MΩ, kostet allerdings um 5€/Stck - gibts da günstigere Alternativen?

Danke!

Grüße,
Swen

Duesentrieb

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YaBB God
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#13
Hab mir noch einmal Deinen ersten Post angesehen-warum nimmst Du nicht Andys Platine?
Die trifft es doch 95%? Und den Rest kannst Du anpassen . . . alternativ kann ich Dir eine von mir anbieten --> PM.

Bierschinken

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YaBB God
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Moiners,

hab das Ding jetzt fast fertig, was fehlt ist noch die Verdrahtung der Relais und der Ausgangsübertrager.

Habt ihr ne Idee wie man den Monacor LTR-110 gescheit montieren kann? - Aufbau ist auf Eyeletboards mit ø=5mm

Über die Verschaltung bin ich mir auch noch nicht ganz im Klaren.
Der Übertrager wird aus einem Kathodenfolger gespeist.
Bei der Wahl der Kapazität des Koppelkondensators bin ich mir unschlüssig.
Kann ich hier hergehen und den wie folgt wählen: Übertragungsverhältnis 1:1, also ist die Widerstandskomponente für den Hochpass aus Koppelkondensator und Übertrager gleich der Eingangsimpedanz des Folgegerätes?

D.h. ich gehe von etwa 100kOhm für Folgegeräte aus, dann reichen mir 100nF als Koppel-C um bis 60Hz alles sauber rüberzubringen?

Danke!

Grüße,
Swen