Impedanzanpassung mit PP-Übertrager

Begonnen von silverface, Mär 11, 2012, 03:09

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

silverface

****
Sr. Member
Beiträge: 151
Gespeichert
Hallo allerseits,

wer kann mir bei folgender Frage Klarheit verschaffen?

Ein 4 Ohm Lautsprecher soll an einen 16 Ohm Ausgang angepasst werden. Zufällig ist ein PP-Übertrager mit passenden Anschlüssen und ausreichender Leistung vorhanden. Also die Sekundärseite wie einen Spartrafo beschalten und die Sache müsste erledigt sein. (Die Primäranschlüsse gehören natürlich isoliert)

Oder sind von der Primärseite Rückwirkungen zu erwarten? Sollte sie hochohmig abgeschlossen werden? Oder mit einem Kompensationsnetzwerk?

Beste Grüße, Gernot

es345 (†)

*****
YaBB God
Beiträge: 820
Gespeichert
Hallo Gernot,

Das passt so wie Du es beschrieben hast. Wichtig ist - wie Du schon geschrieben hast -, die Primärseite nicht zu beschalten und die Primäranschlüsse/kabel gut zu isolieren, damit Du bei versehentlicher Berührung von der Musik nicht "elektrisiert" wirst.  ;)

Gruß Hans- Georg

Fandango

*****
YaBB God
Beiträge: 458
Gespeichert
Hallo,
entgegen dem Vorschlag von Hans-Georg würde ich die Primärseite hochohmig abschließen, denn durch ein kurzes Rechtecksignal hast Du dann einen Funkeninduktor da stehen.
Oder Du baust einen oder zwei Varistoren ein z.B. S10 K625, die sind in fast jedem Schaltnetzteil zu finden. Sowas, am Besten zwei davon, für jeden Anodenanschlus einen an der Mittelpunkt.


Vielleicht ist das auch unnötig, ich denke aber doch dass sowas sicherer wäre.

Gruß,
Georg
I doubt if any of my favorite players even own a soldering iron.

El Martin

*****
YaBB God
Beiträge: 2.449
Gespeichert
Hi!

Dirk hatte immer nen Trafo zur Impedanzanpassung im Angebot.


Ciao
Martin
Rot ist schwarz und plus ist minus...

Rote Litzen sollst Du küssen, denn zum Küssen sind sie da.

silverface

****
Sr. Member
Beiträge: 151
Gespeichert
Danke für eure Antworten!

Die Sache liegt schon etliche Jahre zurück, da wusste ich noch nichts von diesem Forum und von Dirks Shop. Aus dem Bauch heraus hab ich damals die Primärseite mit ca. 10 x Raa abgeschlossen, mehr so nach der Überlegung: Wenns schon nicht nützt, wirds auch nicht schaden. Eure Meinungen bestätigen meine Vermutungen.

Noch eine Frage zu Varistoren: Wenn "C" in seinem Katalog eine "Varistor-Spannung" angibt, meint er damit den Scheitel- oder die Effektivwert?

Grüße, Gernot

Manfred

Gast
Gespeichert
Hallo Gernot,

die auf dem Varistor angebene Spannung, ist die maximal zulässige Betriebsspannung.
Hierbei ist der Effektivwert gemeint.
D.h nicht die Spannung auf die am Varistor im Ableitfall auftritt, diese ist höher und abhängig vom Ableitstrom.
Bei der maximalem Betriebsspannung fließt ein Leckstrom der gerade noch keine Eigenerwärmung des Varistors verursacht.

Hier findet man die Datenblätter:
http://www.angliac.com/epcos/literature/siov_sfc.pdf

Im Anhang dazu was allgemeines zu Varistoren.

silverface

****
Sr. Member
Beiträge: 151
Gespeichert
Danke!

Oder wie der Bayer sagt: "Jetzt hob i 's"

Gernot