Kleiner 2 Kanal amp mit ca 20 Watt

Begonnen von Ron55555, Jan 02, 2011, 02:44

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Ron55555

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YaBB God
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#435
Hallo und Guten Abend,

ich weiss der Tread ist etwas älter, aber meine Frage ist zu diesem Amp daher habe ich ihn noch mal vor gekramt,
folgende Feststellung habe ich gemacht die ich mir leider nicht erklären kann,
wenn ich zum Beispiel eine Saite oder ein Akkord an spiele und in den Standby schalte dann ist sofort alles stumm, soweit auch alles richtig,
aber wenn ich nun den Powerschalter aus mache höre ich das ausklingen des Akkordes bis die Kondensatoren leer gelaufen sind ???

Gruß Ronald

Edit: Plan ist im vorletzten Post

es345 (†)

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Hallo Ronald,

Meine Plausibilisierung:

Phase 1.
Du schaltest die Hochspannung ab, aber nicht den Bias. Ab einer bestimmten Spannung auf Ub ist die Endstufe komplett gesperrt, die Kondensatoren entladen sich nur noch ganz langsam, es bleibt für einen längeren Zeitraum noch eine signifikante Spannung auf Ub.

Phase 2.
Du schaltest Power ab. Jetzt bricht der Bias zusammen, die Endröhren leiten wieder und Du hörst mit der abfallenden Restspannung auf Ub Deinen ausklingenden Akkord :)

Gruß Hans- Georg

Ron55555

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Hallo Hans-Georg,

verstehe was du meinst, danke für die Erklärung, aber warum habe ich es bei anderen Amps nicht, sondern nur bei diesem, das wundert mich halt etwas,

Gruß Ronald

Beano

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#438
Hi,

hast du das Netzteil denn bei allen Amps ähnlich aufgebaut?
Ich kenne das Phänomen und habe die gleiche Frage vor ein paar Monaten selbst gestellt, irgendwo muss es da einen Thread geben.

Meine Amps zeigen dieses Verhalten alle in unterschiedlicher Stärke. Ich benutze aber immer die gleiche Topologie, also Standby AC und immer die gleiche Bias-Schaltung (mit angepassten Widerstandswerten).
Vergleiche doch mal die Netzteile von Amps die sich so verhalten und den anderen.

Grüße,
Mathias

Grooverock

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Danke für die Erklärung!

Hab mich das gleich auch schon gefragt hab mir aber keine weiteren Gedanken darüber gemacht... So wichtig war es mir dann nicht...
Viele Grüße, Kim
Dreckig und laut...

Ron55555

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Hallo Mathias,

also dieses Phänomen habe ich nur bei diesem Amp und keinen weiteren,
mein Gedanke geht schon dahin dass 6 x 50 µF in der Siebung nicht nur etwas
übertrieben sondern auch zu viel des Guten sein könnten,

Gruß Ronald

Beano

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#441
Hey,

ich würde da trotzdem nix ändern, solange dir der Sound gefällt!
Ist ja kein Defekt oder so und stören sollte es ja auch nicht. Warte doch einfach 1-2 Minuten länger bevor du ganz ausschaltest, dann ist das Phänomen geringer oder ganz weg.

Grüße,
Mathias

Ron55555

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der Grund würde mich dennoch interessieren  ???

Beano

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Hast du denn mal deine Netzteile verglichen?
Tritt es bei den anderen auch dann nicht auf, wenn du kurz nacheinander schaltest?

Grüße,
Mathias

Ron55555

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naja, die Netzteile der anderen Amps sind dann doch etwas anders aufgebaut,
weniger Siebglieder, 1. Zweig AÜ/Anode, 2. Zweig Screens, 3. Zweig PI und letzter Zweig die Röhren davor, 50-100µF die ersten beiden RC Glieder und dann kleinere Elkos, reicht ja auch aus

Gruß Ronald

es345 (†)

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Zitatder Grund würde mich dennoch interessieren 

Hallo Ronald,

wenn Dir die Erläuterung nicht reicht, dann heißt es: selber messen.

Miß während der Ausschaltsequenz:
- den Kathodenstrom der Endröhren,
- Ub
- Biasspannung

Gruß Hans- Georg

Ron55555

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Hallo Hans-Georg,

das werde ich mal bei Gelegenheit tun, der Strom selber kommt ja aus dem leerlaufen der Elkos, warum ist das bei anderen Amp nicht (SLO100, Engl Rackhead, TT66),


Gruß Ronald

Bierschinken

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Erfahrungsgemäß ist die Maßgebende Stelle der Ladekondensator für die Biasspannung.
Ist der groß und die Last durch den Biastrimmer klein, hält er lange die negative Gittervorspannung und die Röhre sperrt wirklich voll durch bis sie kalt genug ist und die HV klein genug ist.

Ist der Ladeelko aber klein, oft sind das nur 22µ oder sowas mit 20-40k Last, dann ist die Spannung auch ruck zuck runter und du hörst das ausfaden des Akkords.

Grüße,
Swen

Ron55555

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Zitat von: Bierschinken am Jun 12, 2012, 07:40
Erfahrungsgemäß ist die Maßgebende Stelle der Ladekondensator für die Biasspannung.
Ist der groß und die Last durch den Biastrimmer klein, hält er lange die negative Gittervorspannung und die Röhre sperrt wirklich voll durch bis sie kalt genug ist und die HV klein genug ist.

Ist der Ladeelko aber klein, oft sind das nur 22µ oder sowas mit 20-40k Last, dann ist die Spannung auch ruck zuck runter und du hörst das ausfaden des Akkords.

Grüße,
Swen


Hi Swen,

ich verstehe langsam (sehr langsam ::)), bei mir sind es halt 47µF die deutlich schneller leer werden als die Elkos im Netzteil

Gruß Ronald