Solid-State-Tubes: Revolution oder alter Kack im neuen Frack?

Begonnen von The stooge, Sep 09, 2012, 10:26

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Dirk

Dirk M.
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Zitat von: jacob am Sep 10, 2012, 10:38
@Swen: hast Du das mit dem LND-150 denn schon mal 1:1 ausprobiert? Solche Novalsockel zum Adapterbau bekommt man ja noch recht gut...  8)

Ich heiss zwar nicht Swen... der LND150 müsste IMO etwas anders gebiast werden, damit er sauber arbeitet. 330 - 380 k Kathoden-R statt den üblichen 1,5k bei Röhren.
Der LND 150 ist für verschiedene Anwendungszwecke eine gute Alternative zu der normalen Röhren z.B. Treiber / CF. Man muss es ausprobieren und selbst entscheiden.

Gruß, Dirk
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Bierschinken

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Ja, einfach reinstöpseln funktioniert wahrscheinich nicht so gut, wenn man aber in der Fassung noch etwas Beschaltung um den LND packt, dann könnte ich mir vorstelen, dass das ganz vernünftig funktioniert.

jacob

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Hi Swirk,

danke für den Tip, dann werde ich bei meiner nächsten Bestellung doch mal so ein paar Dinger mitordern.

BTW: wenn man sich mal überlegt, dass der Transistor schon 1950 patentiert (zwei Jahre, bevor Mullards EL34 auf den Markt kam!) und der erste integrierte Schaltkreis 1962 produziert wurde...  :P

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

tubeampgrufti

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Zitat Raph:
Nja, bei Leistungsröhren macht so was imo Sinn. Wenn ich damit pro Jahr n Pärchen 6L6 spare, und das auch noch was taugt, ist das gar nicht so blöd. (für mich doch, weil ich quasi nur EL84 verbaue, aber egal...)


Hej Raph
Sicher, auch ich sehe nur einen Sinn bei Endröhren und wie schon gesagt bei "unverzerrten" Einsätzen wie PA und Bass oder eben ev. HIFI und auch nur bei sehr grossen Leistungen, zB. über 100 Watt wo die Quartette oder gar Sextette (KT88 oder 6550 usw) ganz schön "ins Tuch" gehen.

Tschüss

jacob

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Oder als V1 bei den "kleinen" bzgl. der Mikrofonie...  :angel:

Gruß

Jacob
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tubeampgrufti

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Zitat von: jacob am Sep 10, 2012, 01:55
Oder als V1 bei den "kleinen" bzgl. der Mikrofonie...  :angel:

Gruß

Jacob

naja, warum nicht? wobei - die V1 doch eher viel zum "Sound" beiträgt und ob da eine "sandige ..."???
eben, ich möchte es halt mal hören, probieren usw.

mal sehen was noch kommt!

Gruss
bruno

SvR

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Salü,
Früher gabs solche Röhrenersatzschaltungen mit Transistoren als Ersatz für Zeilenendstufenröhren. Pollin hatte mal welche im Program (hat immer noch?). Was bei den Daten leider fehlt ist, wie sich die Röhre im Grenzbereich verhält (wenn zum Beispiel Gitterstrom fließen sollte). Wär ja für alle die Endstufenzerre fahren interessant. Ansonsten gilt halt:Probieren geht über studieren. Es ist ja auch nicht unbedingt die Frage wie es klingt, sondern ob es (vielleicht sogar besser als mit Röhren ;)) klingt.
mfg sven
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tubeampgrufti

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Zitat von: SvR am Sep 10, 2012, 06:22
Ansonsten gilt halt:Probieren geht über studieren. Es ist ja auch nicht unbedingt die Frage wie es klingt, sondern ob es (vielleicht sogar besser als mit Röhren ;)) klingt.
mfg sven

Etwas optimistisch, oder?  :bier:
Ich liesse mich aber gerne diesbezüglich überraschen. Es ist sicher richtig, dass man ab und zu den "konservativen Tubefunde" in sich überwindet! Aber bei mir sitzt der halt schon sehr, sehr tief! :devil:

Gruss
bruno

jacob

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Moin Bruno,

dabei sollte nicht vergessen, dass es selbst heutzutage immer noch mehr als genug richtig beschissen klingende Röhrenverstärker gibt, bei denen kein einziger Halbleiter im Signalweg liegt  :P
Das Argument "Hauptsache Röhre" zieht also nicht zwangsläufig  :angel:

Gruß

Jacob
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Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

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Zitat von: jacob am Sep 11, 2012, 10:02

Das Argument "Hauptsache Röhre" zieht also nicht zwangsläufig  :angel:

Gruß

Jacob

Ja, Jacob, das unterschreibe ich sofort! Sowohl in der HIFI- wie auch in der Gitarren-Abteilung. Nur, es gehen halt so etwa 1/3 Transen und 2/3 Röhrenamps und Dampfradios über meine Werkbank. Dabei sind die "Emitionen" einfach klar verteilt: Transen sind "Arbeit", Röhrenamps "Vergnügen".
Aber wenn die Patienten dann geheilt sind hat mich danach schon manche Transe positiv und oft ein Röhrenamp halt auch negativ überrascht.
Aber das "Herz" schlägt halt mehr auf der "Röhrenseite"  :angel:

So jetzt mutiere ich den "Fred" haarscharf Richtung Quasselecke und höre darum sofort auf!  :facepalm:

Gruss
bruno

LIGHTMATROSE

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 :gutenmorgen:
Luschert doch mal unter:
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...diese verrückten Russen...

Nigel

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Moin Moin!

Ich kannte mal n Typen der hat genau soetwas für seinen Twin gebastelt. Es handelte sich um Hochvolttransistoren
von Panasonic, die eigentlich für HF-Anwendungen gedacht waren. Die waren für eine Spannung von 450 Volt ausgelegt
und konnten angeblich mehrere 100Watt leisten. Die Konstruktion war freiverdrahtet am Rörhensockel verlötet, die Bauteile allerdings nicht dafür geeignet.
Die Konstruktion hielt auch nicht sehr lange.

Ich fands klanglich sehr gut, eigentlich kaum ein Unterschied zur Röhrenbestückung. Das bestätigt die Theorie, dass der Sound im Röhrenverstärker nicht
durch die Röhre ansich gemacht wird, sondern durch die Art der einfachen Beschaltung, die Menge an Strom und Spannung, die Umgestzt wird, die Kilogramm Kupfer, die Verbaut sind. Eine modulierte Gleichspannung von über 450 Volt, getrennt durch einen Ausgangstrafo hört sich zwangsläufig anders an als 12V oder weniger ohne AÜ.

Lieben Gruß,

Nigel


arnie65

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Hi,
wofür brauchen die Dinger denn den Heizunganschluss ?

???
Arnd

Nils H.

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Zitat von: arnie65 am Sep 13, 2012, 02:52
Hi,
wofür brauchen die Dinger denn den Heizunganschluss ?

???
Arnd

für die Beleuchtung...? Die Dinger leuchten doch bunt. Sonst wüsste ich nicht, wofür.

LöD

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YaBB God
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könnte es nicht sein um den PT einfach von der Heizugswicklung auch so zu belasten als ob Röhren eingebaut wären? ... hmm naja vllt auch nicht?
Rainer Spekulatius
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)