6100 Midiplatine und Systemsicherheit

Begonnen von Fl@shR!Der, Okt 27, 2012, 12:55

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Fl@shR!Der

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YaBB God
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Hallo Leute,

hier mal eine kleine Frage zum 6100er.

Wie ich des öfteren bereits erfahren durfte und auch hier im Forum in diversen anderen Themen bereits nachzulesen ist, stellt die Spannungsversorgung des Midiboards eines der zentralen "Probleme" für die Betriebssicherheit (und dem Leben der Endstufenröhren) des Verstärkers dar.

Nun meine Frage:

Die Midiplatine hat ja nicht gerade die beste Stromversorgung. Deshalb könnte man sie doch einfach auch aus dem System nehmen (abstecken)? Kann ich das einfach tun, oder muss ich dabei noch andere Sachen beachten?
Ich denke nicht, dass der minimale Stromverbrauch dieser kleinen Einheit am Gesamtsystem einen zu korrigierenden Einfluss darstellt. Allerdings hätte man somit ein störanfälliges Teil weniger am Amp.


Schöne Grüße
Reinhard
Schöne Grüße wünsche ich immer mit, sollte ich es dennoch mal vergessen:

Schöne Grüße Reinhard

Böxle

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Hallo Reinhard,

die Platine ist aber auch für die Kanalumschaltung zuständig, darum würde ich sie lieber drin lassen... :)

Tschüss,
Böxle

Athlord

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YaBB God
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Hallo,
das Midiboard lässt sich nicht einfach abstecken - danach geht nichts mehr.
Hauptproblem sind diese winzigen eingelöteten Sicherungen, die gerne und schnell durchbrennen.
Ich habe vor einiger Zeit folgenden Umbau für einen Freund vorgenommen:
- Netzteilplatine ausgebaut
- die winzigen Sicherungen für die Midi-Spannungsversorgung ausgelötet und dafür Kabelenden (ca. 10cm) eingelötet.
- Rückseitig zwei 12mm Löcher gebohrt und Sicherungshalter für 5x20 Sicherungen eingebaut
- Netzteilplatine eingebaut
- Kabelenden an den Sicherungshaltern aufgelegt
- Sicherungen rein
fertig.

Auf dem Midiboard sitzt (wie Böxle schon schreibt) auch ein teil Schalterei für die Kanäle, da müsstest Du Dir jede Menge Brücken anfertigen,
um das rausnehmen zu können.

Cheers
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

Fl@shR!Der

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YaBB God
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Hm... mist ... habs mir doch geleich gedacht, dass da wohl ein Haken mit dabei ist. ::)


Allerdings hört es sich vernünftig an, die Sicherungen etwas größer zu dimensionieren. Wenn ich ihn das nächste mal offen habe, werd ich mir das genauer ansehen.

Danke Jürgen für den Tip!


Schöne Grüße
Reinhard
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Schöne Grüße Reinhard

cca88

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YaBB God
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Zitat von: Fl@shR!Der am Okt 27, 2012, 12:57
Hm... mist ... habs mir doch geleich gedacht, dass da wohl ein Haken mit dabei ist. ::)


Allerdings hört es sich vernünftig an, die Sicherungen etwas größer zu dimensionieren. Wenn ich ihn das nächste mal offen habe, werd ich mir das genauer ansehen.

Danke Jürgen für den Tip!


Schöne Grüße
Reinhard



Hallo Reinhard,

daß das MIDI-Board selbst gefährlich für den Amp ist, wäre mir neu.

Was mir jedoch bekannt ist: bei einem Spannungsüberschlag an der Fassung - zwischen Anode und Heizung, kann aufgrund der Gestaltung der Stromversorgungauch das Midi-Board hopps gehen. Meiner Kenntnis nach gibt es für das Board seit Jahren von Marshall keine Ersatzteile mehr.


Falls vom Board selbst Gefahren ausgehen sollten - wäre ich um Erläuterung dankbar.

Grüße



Jochen

Duesentrieb

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Zitat von: cca88 am Okt 27, 2012, 02:16
Falls vom Board selbst Gefahren ausgehen sollten - wäre ich um Erläuterung dankbar.
Ich auch.
MWn sind es die Spikes, die dem Amp schaden können . . .

Athlord

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YaBB God
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Moin,
auf dem Midiboard ist nichts an exotischen Bauteilen drauf - die gibt es alle noch.
Das EPROM habe ich beim Umbau gesichert und kann daher jederzeit ein neues EPROM anfertigen.
Die Sicherungen für die Spannungsabsicherung des Midiboard sind eng bemessen und zerlegen sich bei Spannungsüberschlägen daher sehr schnell.
Vom Midiboard geht mMn. keinerlei Gefahr aus, die dort verwendeten Spannungen betragen maximal 15VDC.
Cheers
Jürgen
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Athlord

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YaBB God
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Moin,
ich muss das hier leider aus gegebenem Anlass mal ausgraben:
Ich werde niemandem den Inhalt des Midi-EEPROM vom 6100 zugänglich machen, da dieses durch Copyright von Marshall geschützt ist.
Also bitte kein PN dazu öä.

Gruss
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

Fl@shR!Der

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YaBB God
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Weil dieses Thema gerade nochmal aktuell wird:

Ich konnte vor kurzem Kontakt zu einem Mitarbeiter beim Marshallservice herstellen. Der hat mir mal genau erklärt, was es mit der "Kettenreaktion" des 6100er im Zusammenhang mit der Midiplatine auf sich hat und wie man das am einfachsten beheben kann. Sobald ich da genauere Infos hab (war im Gespräch zu schnell für mein Hirn), werd ich das hier posten, so dass jeder seinen 6100er optimal betriebssicher machen kann! :)


Schöne Grüße
Reinhard
Schöne Grüße wünsche ich immer mit, sollte ich es dennoch mal vergessen:

Schöne Grüße Reinhard

Uwe

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Hallo zusammen,

hatte das Problem mal vor 15 Jahren!
Röhre durchgebrannt und dann war das Midiboard defekt (EProm durch usw.). Netter Mensch aus der Werkstatt bei Musik Meyer hat mir den Eprom gegen Gebühr zugeschickt.
Davor hatte ich schon immer das Problem, da ich den Combo besitze, Midiboard wird extrem heiß durch die Röhren und dann gab es Aussetzer!
1. Maßname.: Aus dem Combo wurde ein Topteil mit Box (Röhren stehen über den IC und nicht mehr darunter) => keine Aussetzer mehr, da Midiboard kalt, auch nach 6h spielen.
2. Maßahme: Gute Endstufenröhren von Tubetown eingebaut
3. Maßnahme: Überspannungs-Ableitdioden und zusätzlich noch Varistoren in die Spannungsversorgung des Midiboards eingebaut  => jede Überspannung vermeiden wenn es zum Kurzschluss kommt.
Seit den Umbaumaßnahmen gibt es keine Probleme mehr!
Außerdem klingt das Teil nach der Röhrenoptimierung gemäß Tubetown richtig geil!

Schöne Grüße
Uwe