Orange OR120M - macht Geräusche

Begonnen von Bierschinken, Dez 13, 2012, 11:19

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Bierschinken

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YaBB God
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Moin Jungs,

ich hab hier nen Orange OR120M, der nach dem Einschalten im kalten Zustand kurz "Raschel-", "Kruspel-" wie auch immer - Geräusche macht.

Die Geräusche sind nicht vom Gainpoti beeinflussbar, aber mittels des Masters kann ich sie (fast?) vollständig eliminieren.
Elkos sind neu.
Der Kathodenelko an V1b ists nicht.
Vorstufenröhren sind auch frisch.

Es scheint kein Wackler zu sein, sondern ein echtes "elektronisches" Problem.

Jemand ein paar Ideen?

Grüße,
Swen

Jürgen

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Athlord

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Koppelkondensatoren?
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

jacob

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Rote Amps klingen besser!
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Moin Swen,

teste die Sache auch mal mit neuen Endröhren.

Es könnte natürlich auch mit einer kalten Lötstelle zu tun haben.

Gruß

Jacob

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

Ron55555

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Rock´N´Roll
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#4
Zitat von: Athlord am Dez 14, 2012, 06:17
Koppelkondensatoren?

ich schließe mich an Jürgens Meinung an, ich hatte das mal bei nem Blues Jr. gehabt und den selben Tip bekommen,
und das war in meinem Falle auch der Fehler, der kruspelte auch nach dem einschalten bzw. wenn ich ihn eine weile
ruhig da stehen hatte

Gruß Ronald

Bierschinken

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Moin,

Send/Return sids nicht. Schließe ich das Gitter der Folgestufe kurz gegen Masse, bleibt das Geräusch. Das hatte ich schon probiert.

Endröhren; glaube ich erstmal nicht. Wenn, dann müsste ich mir das Störgeräusch über die Feedbackleitung wieder nach vorne im Amp holen...aber ich werds mal checken.

Koppelkondensatoren: Welche? - Da bleiben nur die 100n am Pi.
Hier konnte ich zumindest keine Spannungen bzw. Spannungsveränderungen messen, wenn das Geräusch auftritt.

Grüße,
Swen

cca88

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Zitat von: Bierschinken am Dez 14, 2012, 09:48
Moin,

Send/Return sids nicht. Schließe ich das Gitter der Folgestufe kurz gegen Masse, bleibt das Geräusch. Das hatte ich schon probiert.

Endröhren; glaube ich erstmal nicht. Wenn, dann müsste ich mir das Störgeräusch über die Feedbackleitung wieder nach vorne im Amp holen...aber ich werds mal checken.

Koppelkondensatoren: Welche? - Da bleiben nur die 100n am Pi.
Hier konnte ich zumindest keine Spannungen bzw. Spannungsveränderungen messen, wenn das Geräusch auftritt.

Grüße,
Swen

Hallo Swen,

Anodenwiderstand?

Grüße

Jochen

Bierschinken

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Zitat von: cca88 am Dez 14, 2012, 10:51
Hallo Swen,

Anodenwiderstand?

Grüße

Jochen

Der 340k war gedriftet, den hatte ich ausgetauscht.
Bleiben die beiden am PI. Ohmsch sind die in Ordnung. Wer weiss, was die unter Spannung machen...

Grüße,
Swen

cca88

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Zitat von: Bierschinken am Dez 14, 2012, 11:58
Der 340k war gedriftet, den hatte ich ausgetauscht.
Bleiben die beiden am PI. Ohmsch sind die in Ordnung. Wer weiss, was die unter Spannung machen...

Grüße,
Swen



Hallo Swen,

kannst du das "kruschpeln" auf dem Scope sehen?

Grüße


Jochen

Martin M

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Moinmoin zusammen,

Es wird wohl zwischen Gain und Master liegen, wie das Verhalten des Geräusches zeigt. An über die Feddback-Loop dorthin "zurückgebrachte" Probleme aus der Endstufe glaube ich nicht.
Was ich in solchen Fällen mache:
1.) Suchen des Bereiches im Schaltplan
2.) Suchen des Bereiches im Gerät (Platine / Verdrahtung)
3.) Abklopfen und "Hin- und Herbewegen" aller Bauteile inkl. der Röhren und Kabelverbindungen (Probleme oxidierter Fassungen/Stecker!) in diesem Bereich. Ich nehme übrigens Psion-Touchscreen-Bedienstifte, früher auch mal chinesische Essstäbchen, dafür.
4.) Weiteres Vorgehen je nach Ergebnis von 3.)

In meinem Hauptberufsleben, wo Röhren keine, dafür hochintegrierte Schaltungen und Multilayer-Platinen eine Rolle spielen, geht 3.) auch mit gezieltem Einsatz von Kältespray. Da würd' ich aber mal raten, bei Röhrengeräten Abstand von zu nehmen ;)

HTH

Martin

Bierschinken

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Abklopfen, Kabelbewegen im relevanten Bereich habe ich schon durch, daher schliesse ich ja Kontaktprobleme erstmal aus.

Grüße,
Swen

loco

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Hallo
Störgeräusche dieser Art können auch durch nicht sauber schließende
Netzschalterkontakte entstehen.
Gruß --.- loco

Martin M

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Moinmoin,

wenn du das Gitter der Stufe nach dem Insert auf Masse gelegt hast, das Geräusch dabei unverändert bleibt und du wirklich und nicht zu zaghaft alles abgeklopft hast, bleibt ja nicht mehr viel übrig:

Meines Wissens teilt sich die Triode hinter dem Return schon den Glaskolben mit der Phasenumkehrstufe, mit der sie galvanisch gekoppelt ist. Dazwischen kann also nix mehr passieren. Hast du das Gitter wechsel- oder gleichspannungsmäßig an Masse gelegt? in letzterem Fall - du schriebst: Gitter des ersten Systems an Masse -> Geräusch bleibt / Master auf Null -> Geräusch verschwindet - fallen auch alle Bauteile vor dem Gitter als Fehlerursache aus.

Ich weiß nicht mehr auswendig, ob der Master-Regler ein Doppelpoti ist, welches beide Ausgänge der Phasenumkehrstufe gegen Masse regelt oder ein enfaches Poti, welches die beiden Ausgänge der Phasenumkehr verbindet. Ich komme im Moment auch nicht an (m)einen Schaltplan. Jedenfalls sitzt das Masterpoti nach meiner Erinnerung ganz einfach zwischen der Phasenumkehrstufe und den Endröhren.

Wenn also meine Erinnerung nicht trügt, kann es nur an dieser Röhre, deren direkter Beschaltung oder am Masterpoti selbst liegen.

Als erstes würde ich sicherlich das Masterpoti selbst in Verdacht haben.
Als zweites: Hast du die Röhre mal getauscht (gegen andere im Amp, soweit ich weiß, sind außer den Endröhren nur ECC83 drin) und was passiert dann mit dem Geräusch beim Spielen mit Gain und Master?
Wenn die Röhre ansonsten in Ordnung ist, gibt es als drittes nur noch 2 Kondensatoren (jeweils an den heißen bzw. beiden Enden des Masterpotis) und 4 oder 5 Widerstände im interessanten Bereich.

An den Lötstellen und allen Verbindungen zwischen den Bauteilen wirst du auch geguckt / gerappelt haben, oder?
Ansonsten: Geht das Geräusch ganz weg, wenn der Amp warm ist? Wenn das immer so ist, würde ich ggf. damit leben...

HTH

Martin

_peter

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Hallo Martin,

jetzt habe ich eine Bildschirmseite Text gelesen und da stand nichts, was
nicht schon durch die vorherigen Beiträge klar war. Auch deine Fragen sind
durch Swens vorige Posts bereits beantworten worden. Lies doch bitte erst
mal, was schon geschrieben wurde, bevor du antwortest.

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

Bierschinken

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#14
Moin,

Koppel-Cs und Anoden/Kathoden-R am PI getauscht, Problem bleibt bestehen.

Ich würd jetzt auf gut Glück noch den Kathodenwiderstand der vorigen Stufe austauschen und den Kondensator über dem Anodenwiderstand (Der ist bereits getauscht).
Und dann mal sehen...

Am Netzschalter hab ich mal rumgewackelt, da tut sich nix.
Fänd ich auch eher komisch, wenn ich das Störgeräusch mit dem Mastervolume so beeinflussen könnte.

Grüße,
Swen

EDIT:

Hab mal Die Anode von V2a mit 100n gegen GND kurzgeschlossen, Störgeräusch bleibt.
Mit dem Scope konnte ich es jetzt auch einmal direkt am Eingang des PPIMV sehen.

Hab nochmal an den Leitungen gerappelt, da tut sich nix.
Fassung?