Elko explodiert! Hilfe! Roost 100W

Begonnen von hendrik_g, Jan 17, 2013, 01:52

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hendrik_g

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Hi!
Gestern ist bei unserer Bandprobe in einer Pause (Amp war auf stand-by) ein großer Elko mit einem lauten Knall und Blitz explodiert. Zuerst dachten wir es wäre eine Röhre gewesen... Der Amp war aber noch eingeschaltet, habe ihn dann schnell ausgemacht und Stecker gezogen. Als wir dann reingeguckt haben, konnten wir sehen dass ein Elko explodiert ist, wahrscheinlich war er ausgetrocknet. Ich konnte noch nicht weiter in den Verstärker reingucken, aber vllt habt ihr ne Erklärung dafür, oder wisst was ich jetzt zu tun hab :)
Danke!

Beano

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YaBB God
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Hi,

ich vermute mal der Elko war noch original, richtig?
Es ist leider so, dass Elkos mit der Zeit austrocknen - die Wärme in Röhrenamps begünstigt diesen Vorgang noch zusätzlich - irgendwann kann ein Elko dann eben den Geist aufgeben.

Der Verstärker gehört erstmal ordentlich gereinigt, teilweise ist das Zeug leider schwierig zu entfernen.
Dann würde ich gleich ALLE Elkos im Amp austauschen.

Grüße
Mathias

Bierschinken

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YaBB God
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Hallo,

Grund: Altersschwäche oder Bauteildefekt.

Ab zu einem fähigen Techniker damit, der soll das rausfinden, was da ols ist und es wieder in Odnung bringen.

Grüße,
Swen

Fritz1949

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Hallo,

das kann auch Überspannung gewesen sein. Auf jeden Fall sollte man auch den Widerstand vor dem Elko, so vorhanden, prüfen.

Kondensatoren haben bei mir, bis jetzt, immer ohne Knall den Geist auf gegeben. Es sei denn ich lege eine zu hohe Spannung an. Dann knallt's. Früher wurden Kondensatoren gerne als Knaller zweckentfremdet. Heute haben die ja Sicherheitsventile (die Einkerbungen auf der Oberseite bei Elkos).

Gruß, Fritz.
Musik machen.
Bastel mit Dynacord BASS-KING und Eminent.
Z.B. aus BASS-KING T "all tube" Gitarrenverstärker.
Gitarren justieren, Gitarrenelektronik, Aufnahmetechnik, mixen.

Bierschinken

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YaBB God
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Hallo,

jenachdem, wie das Oxid durschlägt, knallt das auch ohne Überspannung.

Die Überspannung rafft nur "gesunde" Elkos dahin, weil dann die Oxidschichtdicke zu gering ist und eben durchschlägt.

Grüße,
Swen

hendrik_g

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Sooo, erstma danke an die schnellen Antworten. Ja, als ich den offenen Elko gesehen hab, aber anscheinend nichts herausgelaufen ist, dacht ich schon dass er ausgetrocknet war... Es waren aber auch nicht mehr die original Elkos. Ich restauriere noch eine 150W Version des Amps, und war daher schon etwas vertraut mit der (recht einfachen) Schaltung und konnt auf einem Blick vergleichen. Es waren 470µF von Phillips drin, bis 400V. Allerdings liegen dort 420V an, und es sollte auch nach Schaltplan 200µF sein. Die waren noch leicht aufzutreiben, die Widerstände hab ich vorsichtshalber auch gewechselt und die 2x32µF auch gleich mit... wer weiss wie lang die schon da drin sind.
Jedenfalls hatte der Amp gestern seinen (mind.) zweiten Geburtstag und hat keine Probleme gemacht, klingt super! Diese Roost Amps kann ich wirklich nur jedem weiterempfehlen! ;)

_peter

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YaBB God
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Hallo,

Zitat von: hendrik_g am Jan 24, 2013, 12:22
Diese Roost Amps kann ich wirklich nur jedem weiterempfehlen! ;)

Das sind sind ja auch halbe Hiwatts. Eigentlich müsste man den Thread glatt
ins Hiwatt-Board verschieben.  ;)

Glückwunsch zum reparierten Amp.

Gruß, Peter

vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

hendrik_g

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Danke!

Und hier noch n Bild von dem Teil :)

silverface

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Sieht aus wie die Dinger, die nach Silvester überall herumliegen. Hab gar nicht gewusst, dass Philips auch Feuerwerkskörper erzeugt ;-)

Gernot