Tremolo bei Princeton Reverb Clone

Begonnen von Grosswesir, Sep 13, 2013, 06:43

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Striker52

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Hi,
irgendwas scheint an der Beschaltung der Endröhren faul zu sein. Die dürfen keinen Gitterstrom ziehen; d.h. die gemessene Spannung an R10/R20 muss identisch sein mit der Spannung an den Gittern der Endröhre, da über R10->R11->Gitter kein Strom fließt, also auch kein Spannungsabfall stattfinden kann.
Zieh mal die Endröhren, und miss dann die Spannung an R10/R20 und hinter R11 und R21. Wenn jetzt die Werte unterschiedlich sind, hast du irgendwo in dem Bereich einen Kriechstrom. Kannst auch mal den Spannungsabfall über R10, über R11, über R10+R11 messen (mit und ohne Endröhre) und das Gleiche an der 2. Endröhre.
Dann lass mal die Endröhren raus und miss die Spannung an R10/R20, aber mit einem Zeigemessgerät oder Oszilloskop, um zu sehen ob der Tremolo überhaupt arbeitet.

Gruß Axel

Grosswesir

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Update:

Hallo Forum,
falls es noch jemanden interessiert: Der Verstärker ist jetzt fertig und läuft. Leider hat sich herausgestellt, dass der zuerst verwendete Netztrafo eine zu geringe (Anoden-)spannung lieferte. Nach Einbau des originalen Netztrafos und Rückbau der Bias Platine arbeitet der Verstärker jetzt einwandfrei, die Spannungen sind alle im Normbereich. Der Tremoloeffekt ist jetzt gut hörbar, allerdings nicht so stark ausgeprägt wie z.B. beim Vibro Champ (hier wird der Effekt in der Vorstufe erzeugt). Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Klang, der wirklich sehr 'fendermässig' ist.
Vielen Dank an alle, die mit Rat zur Seite gestanden haben.

Gruß
Martin
Kaum macht man es richtig, schon geht's.

jacob

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YaBB God
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Rote Amps klingen besser!
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Hi Martin,

schön, dass er jetzt ordnungsgemäß tut!

Just for the record:
wieso hattest Du denn eigentlich nicht gleich einen Trafo gekauft, der die korrekten Spannungen liefert?

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

Grosswesir

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Moin Jacob,

es war wie beschrieben eine Bauteileverwertung. Der Trafo lag halt noch in der Bastelkiste. Einen Versuch war es ja wert, aber im Nachhinein leider nicht praktikabel.
Für den Trafo ist allerdings bereits eine Anschlussverwendung vorgesehen: Er wird in einen 18 Watt Plexi wandern, der bereits in Planung ist. Die geforderte Anodenspannung liegt bei ca. 290V, das schafft der Trafo locker. Ausserdem hat er eine 20V Wicklung für Fixed Bias.

Gruß
Martin


Kaum macht man es richtig, schon geht's.

Grosswesir

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Zitat von: Grosswesir am Okt 09, 2013, 10:35
Moin Jacob,

es war wie beschrieben eine Bauteileverwertung. Der Trafo lag halt noch in der Bastelkiste. Einen Versuch war es ja wert, aber im Nachhinein leider nicht praktikabel.
Für den Trafo ist allerdings bereits eine Anschlussverwendung vorgesehen: Er wird in einen 18 Watt Plexi wandern, der bereits in Planung ist. Die geforderte Anodenspannung (2xEL84) liegt bei ca. 290V, das schafft der Trafo locker. Ausserdem hat er eine 20V Wicklung für Fixed Bias und eine Heizwicklung mit Mittelanzapfung.

Gruß
Martin
Kaum macht man es richtig, schon geht's.

Alex78

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Danke für die Rückmeldung.
Viel Spaß mit dem Amp!

Grüße
Alex