Kanalumschaltung / MIDI

Begonnen von Dirk, Aug 13, 2013, 11:16

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Dirk

Dirk M.
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Hallo,

die Midi-Platine kann auch aus 9 VDC gespeist werden oder 5 VDC, dann aber ohne Gleichrichtung bzw. Spannungsstabilisierung.
Es gibt auch einen µC der für den Einsatz als Looper programmiert ist.

Für einen Midi-Through brauchts wohl ein klein wenig an Elektronik (Verstärker) um das Signal sauber über die Distanz zu bringen. Ich habe es aber bis jetzt noch nicht ausprobiert.

Gruß, Dirk
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Duesentrieb

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Im Musikding gibts ne DIY Lösung dafür.

Nils H.

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#107
Zitat von: Dirk am Feb 11, 2014, 04:24
Hallo,

die Midi-Platine kann auch aus 9 VDC gespeist werden oder 5 VDC, dann aber ohne Gleichrichtung bzw. Spannungsstabilisierung.
Es gibt auch einen µC der für den Einsatz als Looper programmiert ist.

Für einen Midi-Through brauchts wohl ein klein wenig an Elektronik (Verstärker) um das Signal sauber über die Distanz zu bringen. Ich habe es aber bis jetzt noch nicht ausprobiert.

Gruß, Dirk

Ich hab bei meinem Looper die Quick'n'Dirty-Lösung gewählt und greife den MIDI-THRU einfach über die üblich 220R-Beschaltung hinterm Optokoppler am RXD-Pin des AVR ab. Im Test zu Hause war das bei einer Leitungslänge von 1,5 m bis zum MIDI-Interface kein Problem (billiges Midikabel vom blauen R), im Rack ist der Weg ja noch kürzer (30 cm). Das Floorboard betreibe ich über eine 6 m-Leitung zum Rack, der MIDI-OUt ist da ebenfalls ohne Verstärker direkt am TXD des µC abgefriffen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ein AVR die 5 mA-Stromschleife problemlos treiben können sollte. Ich hatte jedenfalls noch keine Übertragungsfehler, und der AVR ist mir bis jetzt auch noch nicht abgeraucht.

Gruß, Nils

Michael_K

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Danke schonmal für die Hinweise!
Wenn ich das richtig sehe kann ich mit 9VDC einfach hinter den Gleichrichter-Dioden reingehen und den Rest so lassen? Welchen Zweck erfüllen die Kondensatoren in der Stromversorgung?
Wo ist der Unterschied zwischen Looper-µC und dem µC im Bausatz? "Der kann doch auch Loopern"
Midi-Through muss ich dann wohl nach den Hinweisen von Nils testen. Eventuell bekäme ich den Looper + Effekte aber auch noch im Amp-Case unter, dann könnte es einfach das letzte Glied in der Midi-Kette sein.

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

wenn die Polung stimmt, dann kannst Du auch vor den Dioden mit der DC Spannung schon rein.
Beim Looper werden alle Kanäle unabhängig von einander geschaltet. Beim Kanalumschalter kann nur Ausgang 1 oder 2 oder 3 oder 4 an sein.

Gruß, Dirk
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Michael_K

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Top, danke! Dann wär das mit der Stromversorgung ja geklärt.
Ich hatte das in der Doku so verstanden, dass die Ausgänge 5-8 ohnehin für Looper-Schaltungen geeignet wären. Stellt der Looper µC dann 8 unabhängige Ausgänge zur Verfügung?
Beste Grüße,
Michael

Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Michael_K am Feb 12, 2014, 10:16
Top, danke! Dann wär das mit der Stromversorgung ja geklärt.
Ich hatte das in der Doku so verstanden, dass die Ausgänge 5-8 ohnehin für Looper-Schaltungen geeignet wären. Stellt der Looper µC dann 8 unabhängige Ausgänge zur Verfügung?

Nachtrag: meine vorhergehende Aussage bezüglich der DC Eingangsspannung bezieht sich auf 9 VDC. Mit 5 VDC wird dies nicht möglich sein wegen dem Spannungsfall über den Dioden und dem 7805.

Wenn Du nur 4 Kanäle benötigst, dann kannst Du auch einfach nur die I 5 - 8 Eingänge und Ausgänge verwenden.

Gruß, Dirk
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Michael_K

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Okay Spitze. 9VDC waren mein Plan, die hab ich eh überall rumliegen wegen Pedalen. Im Sinne der Flexibilität finde ich die Möglichkeit 4 Loops + 4 Kanalumschaltungen zur Verfügung zu haben optimal. Mehr Loops brauche ich nicht. Mein jetziger Amp ist zwar Midi-fähig, aber wer weiß wann ich mal Lust bekomme auf was Anderes, dann ist es gut die Option zu haben. Falls die Quick'n'Dirty Nummer beim Midi-Through nicht hinhaut, sollte sich das aber recht simpel so umsetzen lassen, wie hier gezeigt: http://www.docstudios.de/midibox/midi-thru.pdf
Besten Dank,
Michael

Germy

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Hi Ihr Lieben,

ich bin auch schon auf dem Weg zur MIDIfizierung. Von Röhren zum µC ist ja auch nur ein kleiner Sprung :-[ :-[

Langsam mache ich mich mit den MIDI-Bytes vertraut. Mit Display sieht man einfach mehr.

Gruß Germy

Germy

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Hi liebe MIDI-Wütige,

ich muss mal ein großes Lob an Dirk richten.   :topjob:

Der Bausatz von Dirk ist unschlagbar billig. Es sind nicht die Teile auf der Platine, die den Wert ausmachen, sondern die Programmierung. Einem µC zu sagen, das er bei den MIDI Daten zwischen 2- und 3-Byte-Befehlen unterscheiden muss und dann noch auf den richtigen Kanal reagieren muss, ist nicht so eben mal erledigt. Ein MIDI-Thru findet ihr überall im Netz und läßt sich mit einem 20 cent (74HC00, 4049) sehr billig realisieren. Um sinnvoll noch ein LCD-Display zu installieren, müsste man den µC in einen größeren Typ wechseln, da man 6 Ports mehr benötigt. Ebenso die MIDI-Kanal-Vorwahl.

Ich denke, Dirk hat hier genau das Mittelmaß gefunden und für 35€ inkl. Platine doch sehr preiswert.

Ich persönlich habe so viele Sonderwünsche, dass ich mich selbst auf den Weg zu einem eigenen Controller gemacht habe, aber der ist sehr steinig und kostet Zeit und Geld, wenn man in der Welt der Bits und Bytes 30 Jahre nicht anwesend war.

Mit der MIDI-Platine von Dirk lassen sich sehr viele Wünsche einfach realisieren, ohne sich mit hexadezimalen Zahlen herumzuschlagen.

Gruß Germy

sixpounder

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#115
Hallo zusammen,

ich muss dieses Thema nochmal aufleben lassen.
Ich habe eine Kanalumschaltung entwickelt (siehe Anhang) und wollte diese mit dem Midi-Board von Dirk schalten.

Was mich irritiert ist der ULN2803-Baustein. Mir ist soweit klar, dass ich damit auf meine NPN-Transistoren bei Kanalumschaltug verzichten könnte, aber kann der ULN auch ausreichend Strom liefern, um mehrere Relais zu steuern? Was wären mögliche Alternativen?

VG, Alex

P.S. Ach ja was ich noch vergessen habe. Diese Mute Funktion, wo wird sie in der Schaltung für gewöhnlich eingebaut?

kugelblitz

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Hallo Alex,

Zitat von: sixpounder am Jul 30, 2014, 02:57
P.S. Ach ja was ich noch vergessen habe. Diese Mute Funktion, wo wird sie in der Schaltung für gewöhnlich eingebaut?

In der Regel vor dem PI oder aufwendiger vor den Endröhren, auf jedenfall möglichst Spät im Signalpfad wenn alle Kanäle vereint sind. Denkbar wäre auch vor Hall/FX damit Hallfahnen/Delays etc nicht unterbrochen werden.

Gruß,
Sepp

Dirk

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Zitat von: sixpounder am Jul 30, 2014, 02:57
Was mich irritiert ist der ULN2803-Baustein. Mir ist soweit klar, dass ich damit auf meine NPN-Transistoren bei Kanalumschaltug verzichten könnte, aber kann der ULN auch ausreichend Strom liefern, um mehrere Relais zu steuern?

Hier ein absoluter Geheimtipp: schau mal ins Datenblatt  ;)

Gruß, Dirk
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sixpounder

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Hallo,
@Sepp
Danke für die Info So wirds gemacht, vor dem Loop.

@Dirk
Das ist das Problem, in deiner Doku wird der Gesamtstrom mit 500mA angegeben. Wie ich das aus dem Datenblatt intepretiere, ist jeder Ausgangspin mit 500mA belastbar, Oder verstehe ich die Angaben falsch?

VG, Alex

Dirk

Dirk M.
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Die 500 mA beziehen sich auf das MIDI Modul bestückt mit den Finder Relais bei maximaler Last, also 5 Relais ein. Die OnBoard Spannungsversorgung läuft damit ebenfalls stabil bei einer Versorgung aus der 6,3 V Heizspannung.
Was Du zusätzlich an Relais verwenden willst und welche Leistung die benötigen weiss ich nicht. Wenn Du aber sowieso Transistoren ansteuern willst, dann kannst Du auch den Treiber weg lassen und direkt vom µC die Transistoren ansteuern.

Gruß, Dirk
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