Sunn 200S Bassamp

Begonnen von robdog.ch, Nov 10, 2013, 09:27

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robdog.ch

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YaBB God
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Moinmoin

Hier habe ich mal zwei Fotos, eins nur das Board und dann eingelötet. Die geschirmte Leitung wurde nach dem Foto noch richtig verlegt und befestigt.

Eigentlich wollte ich den Amp heute Abend durchmessen und testen, aber nach solch einem Arbeitstag hab' ich dazu keine Energie mehr...

Grüsse
Röbi
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robdog.ch

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YaBB God
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SCHOCK!!!

Amp fachgerecht angeschlossen und vorgeglüht. Während dessen die Spannungen am Trafo gemessen; Bias-Spannung = -180V  :o
Hat's mir den Trafo gekillt als der Bias-Elko hops ging??
Mir wurde ganz anders beim Gedanken, in den Staaten einen neuen Netztrafo ordern zu müssen.

Dann hat doch noch das Wissen über den Schock gesiegt. Wäre die Sekundärsicherung durch würden Hoch- und Biasspannung im irgendwo schweben. So war's dann tatsächlich. Sicherung gewechselt, Trafo wieder gemessen und im Anschluss das Netzteil.

Die Spannungen im Netzteil sind gut 30V tiefer als beim ersten Aufbau. Dazu aber morgen mehr, wenn ich den Amp komplett durchmessen werde - oder zumindest will!

Mehr interessiert hat mich ehrlich gesagt der Sound und allfällige Nebengeräusche. Zum Glück nichts zu bemerken, kein fiepen, kein Brummen und nur wenig Rauschen. Das stimmt mich schonmal positiv!

Ich werde die Spannungen dann auch gleich nachreichen wenn ich sie hab  ;)

Grüsse
Röbi

PS: vielleicht sollten wir alle morgen Donnerstag unsere Amp NICHT einschalten - will ja keiner Himmelfahrt "feiern"  :sex:
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robdog.ch

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YaBB God
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N'Abend

Also, der Ruhestrom ist eingestellt und der Amp durchgemessen. Das Schema mit den aktuellen Spannungen, sowie Fotos wird's in der Galerie geben. Morgen Samstag erfolgt aber erstmal noch der richtige Test im Bandraum - und vor allem mit dem Bass am Stöpsel  8)

Grüsse
Röbi
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robdog.ch

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YaBB God
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N'Abend Allerseits

Der Amp steht nun seit einigen Wochen beim Kollegen im Bandraum und erfreut ihn mit sehr zufriedenstellenden Sounds.

Scheinbar neigt der Amp nun, nach einigen Spielstunden, aber zu einem dumpfen Knall, wenn er vom Standby-Modus her eingeschalten wird. Potistellungen etc. scheinen keinen Einfluss auf die Intensität des Knalls zu haben.
Der Knall ist im vergleich zum Sound leise, im Vergleich zur gesprochenem jedoch laut. Ich hänge das file mal an...weis zwar jetzt noch grad nicht ob's vom Format her geht.

Wie gesagt ist der Amp nicht hier bei mir und ich bin auch nicht mehr (Auto)mobil. Bevor ich Werkzeug etc. mit dem Zug herum schleppe wäre es mir recht, eine oder mehrere Ideen zur Ursache zu haben.

Ich selbst habe sowas noch nie gehabt bei meinen Amps und bin ehrlich gesagt etwas ratlos. Einzig dass die beiden Ebenen des Schalters evtl. nicht 100% gleichzeitig schalten erscheint mir logisch. In dem Fall würde man ja vermutlich direkt beim Schalter einen C gegen Masse ziehen oder!?

Vielen Dank und Grüsse
Röbi
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YaBB God
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Ich möchte das hier nochmals hervor holen. Hat evtl. jemand 'ne Ahnung was dieser dumpfe Knall sein könnte, bzw. wie,warum...?

Danke und Gruss
Röbi
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schuppimax

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YaBB God
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Hallo Röbi
Ich habe mir den Schaltplan mal angeschaut Da wäre C16 (X1) ein Kandidat. Im Netzteil C1 Belastbar mit 500V ist bei Trafospannung 360V sehr Knapp (360V x 1,4=504V. Die nächsten Kandidaten sind die Gleichrichter und die GZ34. Laut Datenblatt müsste die Trafowicklungen etwa 100 Ohm haben, wenn nicht fehlen die Schutzwiderstände .Eventuell hat die GZ34 einen schaden
Ich hoffe dass es dir ein bisschen weiter hilft,
Gruß Schuppimax

Athlord

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YaBB God
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#66
Zitat von: schuppimax am Jul 30, 2014, 10:51

Ich habe mir den Schaltplan mal angeschaut Da wäre C16 (X1) ein Kandidat. Im Netzteil C1 Belastbar mit 500V ist bei Trafospannung 360V sehr Knapp (360V x 1,4=504V.

Moin Schuppimax,
dem widerspreche ich:
Das sind F&T Caps, die 500V Typen haben eine Toleranz von +30 %.
Außerdem liegt die real gemessene Spannung bei 468VDC und damit locker im grünen Bereich.
Ich würde auch eher in Richtung Spannungsversorgung/Gleichrichtung tippen.
Cheers
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

schuppimax

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Hallo Jürgen
Ich habe mir nur den Plan richtig angeschaut also welche Caps verbaut wurden habe ich gar nicht beachtet. War wohl wider zu oberflächlich
Gruß Schuppimax

tubeampgrufti

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Hi Röbi

Ich hatte vor etwa einem Monat ein ähnliches Problem bei einem Eigenbauprojekt eines "Fender-Tweed-ähnlichem" Nachbau. Ich habe auf Wunsch des Besitzers einen Standby zwischen GZ34 und dem Siebwiderstand 4,7 kOhm eingebaut, was zuerst problemlos funktionierte, bis genau das Gleiche von dir beschriebene passierte. Mit einem neuen Schalter (hier vom Shop) gings dann wieder ohne Knall für ein paar Tage und es kam genau gleich wieder. Ich habe dann nach dem Schalter aber vor dem 4,7 k ein RC-Glied eingebaut: 22 Ohm/10 uF-500V-F&T und gut wars. Der Besitzer spielt fast täglich und seit mehreren Wochen ist alles ok!
Erklärung?  ??? ev. "Funkenlöschung"?

Ob dir das bei deinem Amp auch hilft?

Gruss
bruno

robdog.ch

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YaBB God
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Hallo und vielen Dank für Eure Inputs!!

Hm, ob das mit dem RC-Glied hilft weis ich nicht, aber ich werde es ausprobieren! Schliesslich ist ja das Ziel dass der Amp beim Einschalten nicht mehr knallt!

Mal sehen wann ich die Zeit finde mit dem Zug und dem ganzen Material nach Bern zu reisen  :)

Ihr werdet aber auf alle Fälle von mir hören!

Grüsse und vielen Dank nochmals!
Röbi

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robdog.ch

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YaBB God
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N'Abend allerseits

Ich habe den Amp letzten Samstag mit zwei Widerständen (47Ohm) zwischen Standby und GZ34 ergänzt.
Am Knall, beim Einschalten des Standby, hat sich rein gar nichts geändert. Aufgefallen ist jedoch, dass nach nur ganz kurzem Aus- und wieder Einschalten des Standby's kein Knall entsteht, wenn der Standby jedoch einige Sekunden (oder länger) ausgeschaltet bleibt doch wieder! Zur Wiederholung, Poti- und restliche Schalterstellungen haben nicht den geringsten Einfluss auf die "Klangfarbe" oder die Lautstärke des Knalls.
Irgendwo stimmt doch da etwas mit einem oder mehreren Potentialen nicht, aber ich kann mir noch nicht wirklich einen Reim darauf machen, wo das sein könnte bzw. welches Bauteil evtl. defekt sein könnte. Das Netzteil ist ja eigentlich 0815 und die Schaltung scheint mir auch i.O. Nur bei der 6AN8 bin ich immer noch nicht ganz durch...

Wir, Marco und ich, sind nun so verblieben, dass er als erstes den Standby und erst danach den Power einschaltet, dann ist logischerweise Ruhe. Ausschalten geschieht normal, erst Standby, dann Power.

Viele Grüsse und danke für eventuelle Tipps
Röbi
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es345 (†)

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YaBB God
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Hi Röbi,

bitte bau mal C16 aus und teste, ob der Effekt verschwindet. 

Die Theorie zu diesem Test: Beim Einschalten springt der Pegel am der UL Anzapfung von 0V auf 467V. Dieser Spannungshub wird über C16 - natürlich reduziert - auf die Kathode der 6AN8 gegeben und kommt dann verstärkt als "Amp Bumm" aus em Lautsprecher. Wenn Du nur kurz aus- und wieder einschaltest, sinkt die Spannung an B+/1 nicht komplett ab und der "Bumm" entsteht nicht.

Hoffentlich stimmts.  :)

Gruß Hans- Georg

robdog.ch

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YaBB God
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Hi Hans-Georg

Ich möchte mich erstmal entschuldigen dass ich so lange nicht reagiert habe! Die familiäre Situation (sehr stressige Phasen der Kinder) lassen momentan fast 0 Spielraum für irgend etwas  ::)
Zum Glück kommt das irgend wann wieder besser...............HOFFENTLICH!

Deine Erläuterung leuchtet mir ein, vielen Dank dafür!! Das wird bei meinem nächsten Besuch bei M. sicher ein Versuch sein.

Ich wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass das Schema scheinbar noch einen Fehler beinhaltet (C13). Den werde ich so bald wie möglich korrigieren!

Viele Grüsse und danke nochmals!
Röbi
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