Speaker Paralell oder in Reihe

Begonnen von Freak, Nov 05, 2014, 06:59

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Freak

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Macht das vom Sound her einen unterschied wenn ich an meinen amp
2 speaker entweder in reihe oder paralell anstöpsle?

Dirk

Dirk M.
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2T or not 2T
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Theoretisch ja, da sich hierbei der Impedanzverlauf insbesondere bei höheren Frequenzen ändert was direkte Rückwirkung auf die Endstufe hat.


Gruß, Dirk
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Freak

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Ok,

also muss ich testen ob es ein brauchbarer klang ist

Grüße

LöD

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nichts ist gelber als Gelb selber!
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Primär sollte Lautsprecherimpedanz und Amp-Ausgangsimpedanz passen.
Wenn Du aber am Amp 4Ohm und 16 Ohm wählen kannsts, dann kannst Du natürlich auch die Speaker parallel / seriell testen.
Allerdings wird sich da klanglich auch der Ausgangsübertrager auswirken, der nämlich bei 4 ohm anders "abgegriffen" wird als bei 16 Ohm und damit auch anders klingt.
Grüße
LöD
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

Freak

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Zitat von: LöD am Nov 06, 2014, 04:29
Wenn Du aber am Amp 4Ohm und 16 Ohm wählen kannsts, dann kannst Du natürlich auch die Speaker parallel / seriell testen.

ich meinte es eigentlich so

wenn ein amp nur einen 16 Ohm ausgang hat
und ich dann 2x8 Ohm Speaker in reihe schalte und sie am amp anschließe

Ob das irgendwelche nachteile oder risiken mit sich bringt

Verstehe auch nicht wieso man dann bei verschiedenen boxen auf der Rückseite nen schalter mit 8 und 16 Ohm hat
vorallem wie das funktioniert^^

und warum es die gleichen speaker einmal mit 8 und einmal mit 16 Ohm gibt ???

Grüße

darkbluemurder

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#5
Hallo,

Zitat von: Freak am Nov 07, 2014, 04:27
ich meinte es eigentlich so

wenn ein amp nur einen 16 Ohm ausgang hat
und ich dann 2x8 Ohm Speaker in reihe schalte und sie am amp anschließe

Ob das irgendwelche nachteile oder risiken mit sich bringt

2 x 8 Ohm in Reihe = 16 Ohm, passt also auf den 16 Ohm-Anschluss des Amps. In diesem Fall solltest Du die Speaker in Reihe schalten, um die optimale Anpassung an den Amp zu haben.

Zitat von: Freak am Nov 07, 2014, 04:27
Verstehe auch nicht wieso man dann bei verschiedenen boxen auf der Rückseite nen schalter mit 8 und 16 Ohm hat
vorallem wie das funktioniert^^

Bei Amps funktioniert es über verschiedene Abgriffe des Ausgangsübertragers auf der Sekundärseite. Der Schalter dient dann dazu, auf eine etwa vorhandene Box mit 8 oder 16 Ohm die jeweils optimale Anpassung zu finden.

Bei Boxen kenne ich nur 16 Ohm/4 Ohm-Schaltungen. Hier schaltet ein Wahlschalter an der Box die Lautsprecher von zwei Serie/Parallel-Paaren auf alle Lautsprecher parallel. Bei 16 Ohm/8 Ohm-Umschaltungen müssten 1 oder 2 Speaker abgeschaltet werden, um das hinzubekommen - je nach Leistung des Amps und Belastbarkeit der Speaker keine gute Idee.

Zitat von: Freak am Nov 07, 2014, 04:27und warum es die gleichen speaker einmal mit 8 und einmal mit 16 Ohm gibt ???

Damit man für Amps, die nur einen 8 ohm bzw. 16 Ohm Ausgang haben, den Speaker wählen kann, der die optimale Anpassung an den Amp bringt.

Viele Grüße
Stephan
Bauten
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Conversions
Marshall 1959 SLP RI zu Minimalist HRM, Fender Bassman zu Mark Overdrive Special, Marshall 100W JMP zu Fat BE100, Marshall JTM 45 Reissue zu Dirty Daisy; Guyatone Bassman zu Basstonemaster

Freak

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Hallo Stephan,

vielen Dank für deine erklärung  :)
Jetzt verstehe ich schon ein wenig mehr

Aber wie wird dann in einem Speaker vom gleichen Hersteller und Typ die unterschiedliche Impedanz erreicht?
wird da dann gerade ein wiederstand reingemacht?

Athlord

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Zitat von: Freak am Nov 07, 2014, 07:16
Hallo Stephan,

vielen Dank für deine erklärung  :)
Jetzt verstehe ich schon ein wenig mehr

Aber wie wird dann in einem Speaker vom gleichen Hersteller und Typ die unterschiedliche Impedanz erreicht?
wird da dann gerade ein wiederstand reingemacht?

Nein, da wird kein Widerstand reingemacht - da ist Widerstand drinne!
Der Widerstand kommt durch die Schwingspule.
Bevor Du jetzt noch weiter Fragen zum Lautsprecher stelltst, lese bitte den nachfolgend verlinkten Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamischer_Lautsprecher

Gruss
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

Freak

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_peter

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Hallo,

Zitat von: LöD am Nov 06, 2014, 04:29
Allerdings wird sich da klanglich auch der Ausgangsübertrager auswirken, der nämlich bei 4 ohm anders "abgegriffen" wird als bei 16 Ohm und damit auch anders klingt.

Diese Aussage verstehe ich nicht. Inwiefern wird der Ausgangsübertrager anders "abgegriffen"?
Die NFB-Leitung ist doch im Normalfall an eine bestimmte Wicklung des AÜ gelötet und an dieser
müsste doch je nach Aussteuerung immer die gleiche Spannung anliegen, unabhängig davon,
an welchem Abgriff die Last abgenommen wird, oder?

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

Athlord

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Hallo Peter,
schweres Thema!
Es ist akustisch ein Unterschied, ob man zwei 8 Ohm Speaker parallel am 4 Ohm Ausgang oder in Serie am 16 Ohm Ausgang betreibt.
Ursächlich dafür ist, das die 8 Ohm vom Lautsprecher ja nur nominal sind, da diese sich auf einen statischen Messwert beziehen.
Dazu kommt dann der Ausgangsübertrager, der mit seiner Sekundärwicklung nominal für 4 / 8 / 16 Ohm gewickelt ist.
Das dient hauptsächlich dazu, das beide "Parteien" grob aufeinander abgestimmt sind, es sind große Toleranzen möglich/zulässig.
Damit geht man quasi fließend in das Thema Fehlanpassung über...
Cheers
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

_peter

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Hmmm...

ja, von den Soundunterschieden bei parallel und seriell habe ich schon gehört,
aber die kommen ja dann vom Impedanzverlauf der Speaker und nicht vom AÜ.
Vielleicht habe ich die Aussage auch falsch interpretiert.

Gruß, Peter
vintagevalveamps
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es345 (†)

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Hallo Peter

Zum OT Einfluss:
Wenn ich an einem OT bei 4/8/16 Ohm abgreife, kann das Ergebnis leicht unterschiedlich sein, aber nicht unberdingt hörbar.
Einen interessanter Thread mit etwas Hintergrundinfo zu diesem Sub-Thema  ist hier http://music-electronics-forum.com/t37648/

Gruss Hans- Georg

_peter

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Danke für den Link, sehr interessant!

Gruß, Peter
vintagevalveamps
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Lupinello

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#14
Servus,

ich trau mir schon wenigstens tendenziell einen Soundunterschied zwischen Par.- u. Ser.-Schaltung von Lautsprechern zu definieren:
Par.: mehr in den Mitten ausgehöhlter Sound, wodurch dem zu Folge Bässe und Höhen besser zum Vorschein kommen
Ser.: leicht angehobene Mitten, was die bei par. gegebenen Verhältnisse zur Mitte hin verschiebt und Klanganteile der Höhen und Bässe übertönt oder unterdrückt.
Warum meine ich das?
Weil ich es schon bei verschiedenen LS mit meinem kleinen Helferlein (http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,10475.msg95250.html#msg95250) ausprobiert habe und
ganz einfach am Beispiel einer Stratocaster mit Steghumbucker und der Tatsache, dass mehr Draht einfach oder in Serie das Ergebnis mittisiert, erklärt:
1. Hals-PU 5,8K: rund mit Höhenanteilen
2. Hals PU 6,5K (mit entsprechend mehr Wicklungen): die Mitten werden stärker
3. Hals-PU 5,8K mit Mitten-PU 6K par., zusammen 2,95K: notch!= Mittenauslöschung bei noch vorhandenen Bässen und klaren Höhen
4. Steghumbucker seriell z.B.10K: Mitten genug

Der Ausgangsübertrager spielt aber mit.
Der Ausgangsübertrager hat bei 4 Ohm weniger Wicklungen  in der Sekundärspule als bei 8 oder 16 Ohm und so könnte ich aus meinen Erfahrungen einfach sagen: "weniger Wicklungen und damit weniger Mitten". Das getraue ich mich aber nicht zu sagen.
Vielleicht kann jemand anderer zur Wirkung des Ausgangsübertrager an 4, 8, und 16 Ohm etwas fundiertes sagen...würde mich sehr interessieren!

Meine Tests mir dem "Helferlein" für serielle Verschaltung waren niemals so, dass ich wesentliche Soundverschiebungen hatte.
Die Tendenz war aber trotz oder gar auch wegen des Ausgangsübertragers klar wie oben erklärt.


Schöne Grüße
Woifi
Sound is a chain gang