19" 1He Endstufe und ca. 40W aus zwei 6l6

Begonnen von hofnar, Jan 18, 2015, 09:08

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cca88

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Zitat von: Hofnar am Mär 15, 2015, 05:34
Hi,

jetzt hätte ich das Netz auch mal messen sollen.  :facepalm:

Wird gleich nochmal gemacht.

Also Netz lag bei 227V, das Multimeter (KeinTRMS) sagt am ersten Elko 469V  und dazu das angehängte Bild.



Gruß
Chris

Chris,

sorry ich kann die Informationen so nicht deuten :(

was will uns das angehängte Foto sagen?

Grüße

Jochen

hofnar

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Hi,

446V RMS. Die 39V ist der reine Wechselspannungsanteil. Wie ich daraus den Spitzenwert ermitteln kann weiß ich auch nicht so genau.  :help:

Gruß
Chris

cca88

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Zitat von: Hofnar am Mär 15, 2015, 06:02
Hi,

446V RMS. Die 39V ist der reine Wechselspannungsanteil. Wie ich daraus den Spitzenwert ermitteln kann weiß ich auch nicht so genau.  :help:

Gruß
Chris

Hallo Chris,

kannst Du ein "ganz normales DC-Scopefoto" des Sägezahns machen?

Grüße

Jochen

hofnar

Gast
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Hi,

hoffe du meinst es so wie im Bild1. Bin mit der Spannung auf 2V/Div. Anschließend habe ich noch eins mit einer min/max (452V-466V) Messung gemacht. Ich glaube, daß der Messbereich einfach zu ungenau bei 200V/Div wird. So wie ich das sehe habe ich eine Spitzenspannung von ca. 466V bei 227V Netz.

Gruß
Chris

cca88

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Zitat von: Hofnar am Mär 15, 2015, 06:34
Hi,

hoffe du meinst es so wie im Bild1. Bin mit der Spannung auf 2V/Div. Anschließend habe ich noch eins mit einer min/max (452V-466V) Messung gemacht. Ich glaube, daß der Messbereich einfach zu ungenau bei 200V/Div wird. So wie ich das sehe habe ich eine Spitzenspannung von ca. 466V bei 227V Netz.

Gruß
Chris

Hallo Chris,

genau so hab ich es gemeint :)
- das bedeutet, daß Du mit Röhren bei ca 230V ca 470V Spitze erwarten kannst - bei 240V also im "normgerechten Maximalfall ca 490V-495V. Wie sich das Netzteil ohne Last verhält kannst du eigentlich ganz problemlos ansehen - Einfach auf dem Scope mitschauen, was die Betriebsspannung beim Einschalten (ohne Standby - gleich auf Betrieb) tut. Bei kalten Röhren.

Bringt sie schon nicht gleich um und die Elkos auch nicht.

Grüße

Jochen

hofnar

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Hi,

super. Dann kommt als nächstes der Proberaum.  :guitar:

Ganz nebenbei, die Endstufe wiegt nur 6Kg.  ;D ;D ;D

Gruß
Chris

hofnar

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Hi,

also zurück aus dem Proberaum kann ich nur sagen.  :topjob:

Hab sie über ein ElevenRack mit einer Mesa FiftyFifty verglichen und bin echt begeistert.
Einzig im Vergleich zu einer Engl E540 könnte der Depth Regler ein bisschen mehr Bums in dem letzten drittel haben. Ich bin mit dem Kondensator schon von 4,7µ auf 2,2µ runter. Gibt es noch andere Möglichkeiten? Hab mal den aktuellen Plan ran gehangen.

Gruß
Chris

Bierschinken

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Hi,

mit dem Kondensator änderst du ja letztlich nur die Durchlassfrequenz.
Du könntest den 33k-Feedbck-R verkleinern und dadurch eine stärkere Wirkung des Depth erzeugen.

Ansonsten könntest du überlegen an anderer Stelle im Gerät mehr Bass zu erzeugen, sodass der "Boost" des Depth ausreicht.

Grüße,
Swen

hofnar

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Hi,

ok das werde ich dann mal versuchen. Vielleicht schaltbar oder mit Poti.

Wie ist das mit der Durchlassfrequenz genau? Um so kleiner C um so niedrieger die Frequenz? Vielleicht sollte ich das dann doch nochmal im Proberaum mit einem größeren testen?

Gruß
Chris

Ulder

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Hi Chris,

je größer C, desto kleiner die Frequenz.

f= 1/(2*pi*C*(Rf+Rs)), bei Dir Rf=33k und Rs=4k7,
f= 1918,91 Hz

Typisch für Fender/Marshall ist ein Bereich von 100-300Hz.

Grüße
Jan

Bierschinken

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Hallo,

man kann sich das durch "logisch denken" ein bisschen herleiten, was die Kapazität des Kondensators macht.

Die Gegenkopplung verringert das Eingangssignal.
Dieser Kondensator hebt die Gegenkopplung auf, da er Wechselstrom am Widerstand "vorbeileitet".
Der Blindwiderstand des Kondesators wird mit der Frequenz kleiner.
D.h. je höher die Frequenz, desto mehr wird Gegengekoppelt, d.h. umso mehr Höhen werden gedämpft.
Ergo um mehr Bassanteil zu bekommen, muss weniger Bass gegengekoppelt werden und damit der Kondensator kleiner werden.

Grüße,
Swen

hofnar

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Hi,

also nach dem letzten Proberaumtest habe ich mich nun für die 10nF in Kombination mit 22K im Feedback entschieden. Klingt im Bass etwas aufgeräumter und Druck ist nun auch genug vorhanden. Ich habe auch den Eindruck, daß die Endstufe nun etwas lauter kann.

Beim Testen kam es mir so vor, um so höher die Frequenz (um so kleiner der C) des Depth, um so matschiger der Sound. Zumindest im HiGainbereich.

Gruß
Chris