VVr G2 in Laney VC30

Begonnen von slinky, Jun 14, 2016, 04:04

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slinky

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Hallo zusammen,

Mein Laney VC30 soll einen VVr bekommen. Hab noch einen Kit von Hall in der Bauteilkiste gefunden. Ich möchte nur die Schirmgitter regeln. Einen PPIMV hat der VC30 schon.

Nur nochmal zur Sicherheit an die Experten... ist es korrekt, wenn ich den VVR einfach zwischen C31/R58 (VVR input) und den 100 R Schirmgitterwiderständen (VVR output) installiere?

Schaltplan im Anhang.

Danke euch und viele GRüße
Jan

Del Pedro

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Hi Jan,

ich denke das passt. Ich würde es zumindest auch so machen wenn ich die Schirmgitter regeln wollte.

Grüße
Peter
Viele Grüße
Peter

Laurent

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Moin,

Und wenn du es richtig elegant machen möchtest, kannst du ein zusätzlicher Elko am Ausgang vom VVR spendieren.

Gruss,
Laurent

Bierschinken

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Zitat von: Laurent am Jun 14, 2016, 06:48

Und wenn du es richtig elegant machen möchtest, kannst du ein zusätzlicher Elko am Ausgang vom VVR spendieren.

Wozu? - Welchen Zweck erfüllt er?

Grüße,
Swen

Laurent

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#4
Als ich vor einigen Monaten die Endstufe von meinem MiniSlo unter die Luppe genommen habe, ist mir aufgefallen (aufm Scope),  dass wenn ich einen Elko nach dem VoCom einbaue,  dass die Versorgung unter Vollast stabiler ist und die Ausgangsleistung sich dadurch stark verbessert. Wohl gemerkt, den VoCo regelt Ug2 und Ub. Da es sich aber um eine SE-Endstufe handelt,  sollte es nicht relevant sein,  dass beide Spannungen zusammengeregelt werden, da Ia einigermaßen gleich bleibt.
So war das damals auch vom Erbauer vom VoCom vorgesehen,  wenn ich mich nicht irre (Archiv liegt irgendwo herum, auch im Forum denke ich).

Gruss,
Laurent

EDIT: Ub in Ia korrigiert

slinky

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...dann lag ich ja schonmal ganz gut. Das mit dem Elko hab ich noch nicht ganz verstanden. Welche Werte sollte der haben? Habe nichts weiter darüber gefunden...

Und Peter, du würdest die Anodenspannung mit regeln?


Athlord

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Moin,
ich habe vor einiger Zeit einen Badger 18 nachgebaut.
Ich würde beide Spannungen regeln.
Im Anhang das VVR vom Badger.
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

Bierschinken

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Moin,
Zitat von: Laurent am Jun 14, 2016, 10:56
[...]  dass wenn ich einen Elko nach dem VoCom einbaue,  dass die Versorgung unter Vollast stabiler ist.
Dann muss aber die Schirmgittervorsorgung irgendwo nicht ganz gepasst haben; sprich zu hochohmig oder zu wenig Kapazität schon vor dem Regler.
Der FET sollte eigentlich so schnell und niederohmig sein (mΩ - wenige Ω), dass ein Stützkondensator überflüssig sein sollte.

Lediglich zur Stabilisation der Regelung und zum Kurzschliessen auftretender Sprechwechselspannungen auf der Ub durch das Aussteuern der Endstufenröhre sollte da ein Kondensator hin. Aber die Größe dürfte unkritisch sein!?

Grüße,
Swen

Laurent

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Moin,

Stimme dir zu,  dass der FET eigentlich schnell und niederohmig schaltet. An der Schaltung sollte nichts verkehrt gewesen sein. TT RKT 56VA und mini PSU (Abgriff vom VoCom nach dem 470R).
Wie gesagt, ich habe es beobachtet und habe mit dem Elko am Ausgang vom VVR beste Ergebnisse erzielt. Dementsprechend versehe ich nun einen 10uF - 22uF an der Stelle. Wert könnte vielleicht sogar kleiner ausfallen.
Man kann es auch ohne ausprobieren und gucken, ob ein Elko wirklich notwendig ist oder nicht.

Gruss,
Laurent

Athlord

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Suhr verwendet dort einen 68µF...
Cheers
Jürgen
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Bierschinken

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Zitat von: Laurent am Jun 15, 2016, 09:39
Stimme dir zu,  dass der FET eigentlich schnell und niederohmig schaltet. An der Schaltung sollte nichts verkehrt gewesen sein.
Nein, da war sicher nichts verkehrt, aber vermutlich hochohmig.
Du hattest halt einfach "sag" und den hast du verringert durch das zusätzliche bereitstellen von Ladung im Kondensator. Hätte vermutlich genau so funktioniert, den KOndensator am Schirmgitterabgriff, vor der Regelung, zu vergrößern :)

Grüße,
Swen

Laurent

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Wenn ich die Amps wieder hier im Haus habe, werde ich mal das Verhalten genauer untersuchen. Interessiert mich.

Gruss,
Laurent

Bierschinken

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Klingt spannend  :)

Wenn du dran gehst, schreib hier rein oder mich auch ruhig direkt an, interessiert mich sehr.

Grüße,
Swen

Del Pedro

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Zitat von: slinky am Jun 15, 2016, 01:18
Und Peter, du würdest die Anodenspannung mit regeln?

Hallo Jan,

ich glaube zwar, dass alle die sich hier im Thread zu Wort gemeldet haben mehr Ahnung haben als ich, aber wenn du mich schon direkt fragst:
Bei deinem Amp sollte es ziemlich einfach sein nur die Schirmgitterspannung zu regeln. Zusätzlich die Anodenspannung wird schon aufwendiger. Daher würde ich es rein aus Faulheit zuerst nur mit der Schirmgitterspannung versuchen :)
Persönlich gefällt es mir aber besser wenn auch die Anodenspannung geregelt wird. Ich habe zwei Amps bei denen das so gemacht ist, und ich bin damit sehr zufrieden (zusammen mit einem (PPI-) Master Volume). Vor einigen Jahren habe ich bei einem anderen Verstärker auch mal kurz versucht nur die Schirmgitter zu regeln. Das hat mir weniger gut gefallen: die Lautstärke ließ sich nicht mehr so gleichmäßig regeln und der Sound wurde beim Runterregeln auch mehr gefärbt. Habe es dann ruckzuck wieder auf Regelung von Anoden+Schirmgitter umgebaut. Das ist aber schon ein paar Jahre her, ich kann nicht ausschließen, dass ich damals nicht einen Fehler eingebaut habe :)
Ach ja, alle Amps bei denen ich Spannungsregelung ausprobiert habe liefen mit Kathodenbias und ohne Gegenkopplung.
Viele Grüße
Peter

slinky

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Hallo Peter,

ohne Leiterbahn auftrennen und dergleichen wird es nichts mit Regelung der Anoden. Hab den Amp grad mal auf. Ich mach jetzt die einfache Variante nur G2, das andere lass ich sein. Ein Lötpunkt ist vorhanden, da die Röhren PTP verdrahtet sind. Mal sehen ob mir das VVr im Laney gefällt. Beim DC-30 hatte ich es wieder rausgeschmissen, allerdings hab ich damals den gesamten Amp geregelt, das war nix.

Grüße
Jan