Hiwatt Dr103 , Röhren aus dem Shop

Begonnen von Stratokater, Feb 20, 2019, 01:52

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Stratokater

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Hallo,

Ich habe einen Hiwatt Dr103 erstanden , die empfohlenen jj el 34l  hier aus dem Shop
Hab ich eingebaut und beim messen festgestellt dass diese auf Ca 50ma laufen...
Spannung hab ich auf 245v eingestellt , bei 225 v laufen sie noch einen tacken höher.
Ist das noch im Normebereich oder sollte man evtl. über den doublebiasmod nachdenken?
Der einfache biasmod funktioniert hier nicht , bei meinem custom 50 schon...
Hat evtl. jemand ein tagboard von dem doublebiasmod auf der vorh. Lötleiste ?

VIelen Dank!


bea

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Das ist fast das Doppelte dessen, was für EL34 normal und angemessen ist.
Alles weitere dürfte sich daraus ergeben.
Liebe Grüße

Beate

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

Zitat von: Stratokater am Feb 20, 2019, 01:52
Hab ich eingebaut und beim messen festgestellt dass diese auf Ca 50ma laufen...

wie sind die restlichen Spannungen ? Anodenspannung, und Vorspannung und wie wurden die 50 mA ermittelt ? Wurde der Verstärker umgebaut ?
50 mA bei 450 V wären rechnerisch 22,5 W, was noch zulässig wäre. Wenn die 50 mA den Schirmstrom enthalten, dann ist die Verlustleistung nochmal etwas geringer, aber ohne weiteren Infos zu den Spannungennur schwer zu bewerten.

Gruß, Dirk

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Stratokater

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Hi,
danke für die Antworten .
Also ich hab tatsächlich 448v gemessen , am amp selbst wurden wohl nur die gitterwiderstände
Getauscht von 100ohm auf 1,5k , sonst alles original ...
Ich will ihn nur mit zwei el 34 fahren , impedanz pass ich natürlich auf .)
Gemessen hab ich mit nem biasadapterstecker ...
Wenn das so okay ist würd ich ihn ungern umbauen , oder besser doch ?
Dann würd ich gerne mal einen Entwurf vom tagboard erstellen die Tage und eure Meinung dazu hören ,oder hat einer so etwas parat ?
Vielen Dank!

Dirk

Dirk M.
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hast Du vor der Messung den tatsächlichen Widerstand des Messadapters ermittelt und damit gerechnet ?
Der Tausch der Gitterwiderstände ist schon mal sehr gut. Eine Schwachstelle weniger. Man könnte den Ruhestrom noch etwas weiter reduzieren, aber ein HiWatt läuft nun mal sehr heiß und ich vermute, dass am Ende die Röhren mit rund 20 Watt Verlustleistung betrieben werden, da in der Messung auch noch der Strom über die Schirmgitter enthalten ist. Wenn man es genau wissen möchte, kann man diesen über den Schirmgitterwiderständen ebenfalls ermitteln und vom Messergebnis abziehen.

Gruß, Dirk

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_peter

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Zitat von: Stratokater am Feb 20, 2019, 01:52
die empfohlenen jj el 34l  hier aus dem Shop

Nur zur Klarheit: meinst du normale E34L oder die für Hiwatt selektierten?

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

Stratokater

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Hallo,

Ich habe el 34 l für Mesa und Hiwatt hier bestellt , gematched...

Gruß, Bene

Stratokater

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hallo zusammen ,

Ich hab mal gerade über den doublebiasmod geschaut und versucht ihn auf die vorh. lötleiste
Zu übertragen.
Meiner Meinung ist es die richtige Entscheidung , da die el34 nach einer halben Stunde auf fast 55ma laufen und ich befürchte bei meinem Glück dass die Röhren dann in einer livesituation aufgeben.
Wäre toll wenn ihr mal drüberschaut .
Eilt aber nicht .
Danke !!!

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

es wäre zudem noch nett eine Antwort auf meine Frage weiter oben zu bekommen bezüglich des Messwiderstands und der Berechnung.

Gruß, Dirk
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Stratokater

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Hallo,
Gerechnet habe ich nicht , aber lt. meinem Multimeter beträgt der messwiderstand 1,8 Ohm .

Gruß .

Dirk

Dirk M.
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1,8 Ohm ?
Das wäre aber eine heftige Abweichung und ich würde raten dies nochmals zu überprüfen und auch sicher zu stellen, dass die Batterien im Meßgerät voll sind.
Wären es wirklich 1,8 Ohm dann ergibt dies bei einem Spannungsfall von 55 mV
I = U/R -> I = 0,055/1,8 = 0,0305 A = 30,5 mA und das ist mehr also OK.
Bevor Du Dir Gedanken über einstellbare Bias-Versorgung etc. machst würde ich raten erst einmal nach Der Meßtechnik zu schauen und sicher zu stellen, dass diese auch ordentlich funktioniert.

Gruß, Dirk
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roehrich

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Guten Abend,

und wenn wir schon beim Thema "Messen" sind: Je nach Qualität des Multimeters, bzw. der Strippen können diese schon ein paar 10tel-Ohm aufweisen. Einfach mal die beiden Spitzen direkt aneinander halten. Wenn das Messobjekt auch nur etwa ein Ohm hat, kann der Messfehler dadurch beträchtlich werden!

Ciao
Sebastian

Dirk

Dirk M.
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Daher soll ja auch der Adapter vor Messung erst ohmsch gemessen werden, dann hat man den Widerstand des kompletten Systems inkl. Leitungen und Stecker.

Gruß, Dirk
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roehrich

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Jein ... der Kathodenstrom fließt ja größtenteils durch den Messwiderstand im Adapter, der Strom durchs Multimeter (und damit auch sämtliche Leitungen zwischen Adapter und Instrument) kann vernachlässigt werden. Der Wert des Widerstands sollte recht genau bekannt sein. Misst man jetzt nun mit einem einfachen Multimeter den Wert (im ausgeschalteten Zustand) so wird das die Summe aus dem eigentlichen Widerstandswert und dem Widerstand der Leitungen anzeigen (vorausgesetzt man benutzt nicht eine Vierdrahtmessung). Wenn der Messwiderstand 1Ohm beträgt und die Strippen 0.2Ohm beitragen, ist das schon ein Fehler von 20%.

Ciao
Sebastian

Dirk

Dirk M.
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Da hast Du recht, somit müsste der Widerstand der Leitung selbst abgezogen werden, was allerdings ein Problem ist, da die Messleitungen und Stecker fest mit dem Messwiderstand verlötet sind. Wenn sauber gearbeitet wird, dann sollte dieser Widerstandswert in der Tat sehr gering sein, ich habe aber auch schon andere Fälle gesehen und da war wegen schlecht Lötstelle der Widerstand am Stecker sehr hoch.
Daher würde ich, wenn man 1,8 Ohm (oder noch mehr) misst, den Adapter und das Messgerät nochmal gründlich prüfen. Insbesondere leere Batterien im Messgerät scheint Fehlerursache Nummer Eins zu sein insbesondere bei so geringen Spannungen - hatten wir schon so oft z.B. bei Heizspannungsmessung und die ist doch noch ein gutes Stück über den hier erwähnten 55 mV.

Gruß, Dirk
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