Fender Super Champ X2 FX-Loop/Power Amp Input

Begonnen von sanativ, Aug 22, 2025, 04:16

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sanativ

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Hallo Freunde,

ich würde gerne einen Fx-Loop, bzw Power Amp-Input in meinen Super Champ X2 integrieren.

Für den SCXD habe ich viele solcher Mods gesehen und traue mir das auch zu. Ich kann recht ordentlich löten und einigermaßen Schalpläne lesen. Leider finde ich aber keinen solchen.

Weiß von euch jemand besser bescheid wie ich da vorgehen könnte? Hat das schonmal jemand von euch gemacht und wenn ja, wie?


Danke und Grüße,
Frank

Röhre69

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Hallo sanativ,

tube-driven oder per Halbleiter (OPV, z.B. TL072)?

Grüße

Röhre69

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In der Kiste ist wenig Platz, da wäre die OPV-Lösung vermutlich praktikabler.

"Fender Hot Rod Deluxe schematic" findest Du im Netz. Oben rechts siehst Du dann, wie der FX-Loop da mit TL072 umgesetzt ist. Die Bezeichnungen sind dann "PREAMP OUT" und "POWER AMP IN" anstatt "send" und "return".

viel Erfolg

cca88

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Zitat von: sanativ am Aug 22, 2025, 04:16
Hallo Freunde,

ich würde gerne einen Fx-Loop, bzw Power Amp-Input in meinen Super Champ X2 integrieren.

Für den SCXD habe ich viele solcher Mods gesehen und traue mir das auch zu. Ich kann recht ordentlich löten und einigermaßen Schalpläne lesen. Leider finde ich aber keinen solchen.

Weiß von euch jemand besser bescheid wie ich da vorgehen könnte? Hat das schonmal jemand von euch gemacht und wenn ja, wie?


Danke und Grüße,
Frank

Hallo Frank,
lad dir dochmal das service manual bei elektrotanya runter, falls Du es noch nicht hast.

Eine passive loop könnte man zwischen R26 und R5 reinkleben....
Alles was ab da passiert ist "in etwa" ein tweed deluxe.


Grüße
Jochen




Grüße
Jochen

sanativ

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Ich habe die Schaltpläne des XD und X2 verglichen  und es sieht aus, wie wenn die Modifikation für den passiven Send/Return am C64 auch beim X2 funktionieren müsste.

Showitevent

guitronimo
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#5
Moin,

den C64 würde ich zum AC Entkoppeln erhalten. Ansonsten hat Jochen schon gesagt, R26, der ja in Serie zu C64 liegt wäre quasi ideal.

Allerdings hast Du den Effektanteil dann nicht auf dem Lineout. Wenn Du darauf verzichten kannst, würde ich mich auch dafür aussprechen.

Technisch kannst Du den auch bei R42 einbinden, der R42 sollte dann NACH DEM RETURN kommen.  Hier kommt es aber darauf an, wie ein entsprechendes Loop Modul aufgebaut ist. Ich würde den Send nicht direkt von U3A treiben. Ein Buffer mit entsprechender Pegelanpassung wäre von Vorteil. Für beide Versionen.

LG Geronimo

Edit: Wenn Du den Line Out garnicht brauchst, kannst Du:
- C15 entfernen
- C14 entfernen
- C2 entfernen
Der Op-Amp U2-B wird damit zum linearen Buffer mit einer recht niederohmigen Impedanz - quasi Ideal.


Dann hast Du schonmal einen gepufferten Send (beschriftet mit Line Out)

Dann müsste die Verbindung, die von U2-A zu C64 geht aufgetrennt werden.
An den C64 kannst Du dann einen Return einbinden.

Der Effektloop wäre dann nur Seriell!
Auf eigene Gefahr. Aber im Grunde brauchst Du nur einen Bohrer und eine Buchse um einen Seriellen Loop zu bauen.
Siehe Anhang!

Sollte die Aufholverstärkung nach dem Return zu gering scheinen, kann R5 größer werden - 100K vielleicht. Das müsste man ausprobieren, da das stark auf die Ausgangsimpedanz des Effektgerätes ankäme.