Helmholtz

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Zitat von: frizzy am Okt 04, 2026, 10:21
Die 14,8VAC sind sowohl beim Poti Ausgang, beim Koppel-C und am Röhrenpin gemessen. Sind die 14,8 VAC als Signalstärke aus einer aufgerissenen 2204 Vorstufe plausibel?

Der PI ist V4.

Die 14.8Vrms (entsprechend 42Vpp) sind auf jeden Fall mehr als man braucht, um den PI und die Endstufe zu übersteuern.
Ich frage mich, ob es ein Kontaktproblem am PI- Sockel gibt.

Was die Röhrennummerierung betrifft, war ich irritiert, dass der PI in Deinen letzten Schaltplan der Endstufe mit V3 bezeichnet ist.


frizzy

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Zitat von: Helmholtz am Okt 04, 2026, 11:14
Die 14.8Vrms (entsprechend 42Vpp) sind auf jeden Fall mehr als man braucht, um den PI und die Endstufe zu übersteuern.
Ich frage mich, ob es ein Kontaktproblem am PI- Sockel gibt.

Das heißt das Problem können wir eingrenzen und sagen, das entweder der Röhrensockel was hat (die Röhre nicht, weil ich habe da schon eine andere probiert) oder die Beschaltung am Board (ist es realistisch, dass die Widerstände oder der 100 nF Kondensator in der PI-Schaltung irgendwie "defekt" sind?

Werde als erstes mal den Röhrensockel und alle Kabel dort herum durchchecken

Zitat von: Helmholtz am Okt 04, 2026, 11:14
Was die Röhrennummerierung betrifft, war ich irritiert, dass der PI in Deinen letzten Schaltplan der Endstufe mit V3 bezeichnet ist.
Upsi danke für den Hinweis, das war wohl noch ein Relikt vom Kopieren...

Röhre69

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Zitatist es realistisch, dass die Widerstände oder der 100 nF Kondensator in der PI-Schaltung irgendwie "defekt" sind?

Natürlich, prinzipiell kann alles kaputtgehen. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist --> ???? Bei Kondensatoren in der Regel höher als bei Widerständen. Es schadet nicht, das quer-zu-checken (Fehlerausschlußprinzip), vor allem dann, wenn man schon länger im Dunklen tappt. Bei gezogener Röhre meist gut durchführbar. Im spannungsfreien Zustand natürlich.

:police: Röhrensockel? Du meinst wahrscheinlich die Röhrenfassung! :police:

Helmholtz

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Ich sehe 2 denkbare Ursachen für fehlende Verstärkung bei guten DC Spannungen:
1)  Kurzschluss am 47p Kondensator zwischen den Anoden
2)  Kurzschluss am 1M Gitterableitwiderstand am Pin 2 oder zumindest viel zu kleiner Wert.

_peter

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Hallo,

wenn der 100nF am zweiten Gitter (Pin 7) defekt ist, könnte das auch so einen Effekt haben?

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

Helmholtz

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#65
Zitat von: _peter am Okt 05, 2026, 10:49
Hallo,
wenn der 100nF am zweiten Gitter (Pin 7) defekt ist, könnte das auch so einen Effekt haben?
Gruß, Peter

Wäre er kurzgeschlossen, wären die DC Spannungen auffällig verändert.
Wäre er offen, wäre die GK praktisch deaktiviert. Das Eingangssignal sollte aber trotzdem verstärkt werden, wenn auch wohl nicht mehr symmetrisch. 

frizzy

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#66
Die Röhre wars.

Ich dachte ich hätte als allererstes die Röhren sukzessive getauscht, aber ich hab damals ganz am Anfang wohl den Fehler in der Vorstufe vermutet und den PI nicht gecheckt.

Hab nämlich heute, bevor ich alles auseinander gebaut hätte, nochmal drüber nachgedacht - der Aufbau ist nämlich super sauber und alle Bauteile in Ordnung. Tja, war tatsächlich die Röhre. Merke: nur weil von der Apotheke gebranded, heißt nicht, dass die gut ist (zugegebenermaßen ist die wohl schon älter und in meiner ersatzteilbox rumgeflogen...). Und es sind meistens die dümmsten Fehler ever.

Wie dem auch sei, jetzt ballert der ordentlich. Spannungen beim Ausgang PI Richtung Endstufe sind ca. 62 VAC jetzt jeweils.

Herzlichen Dank an euch alle für die Hilfe und ich habe tatsächlich viel gelernt!