Digital-steuerbarer LDR

Begonnen von Hannes, Mai 02, 2005, 07:04

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Eugen L.

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YaBB God
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Moin hier ist der link http://www.sprut.de/electronic/pic/projekte/brenner5/.
Was sagst du dazu? Was wüdst du lieber nehmen?

Gruß

Eugen
Rock rules ,Metal art

Stephan G.

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YaBB God
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Hi, Eugen!
Mein Tipp: Vergiss es!
Heutzutage programmiert man seine Flash-µCs IN-SYSTEM!!!
Da der PIC eh schlecht zu programmieren ist, empfehle ich Dir die Atmel AVR-Serie - die sind absolut problemlos, sauschnell  und günstig dazu.
Wenn Du 40 Euro investieren kannst, bekommst Du ein komplettes Paket, um als Anfänger gleich richtig loszulegen!

Guckst Du bei Reichelt, suche "avr isp"

Damit kannst Du alle! AVR programmieren, ohne sie aus der Schaltung nehmen zu müssen!

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MacCaldres

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YaBB God
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klang nicht der name
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hey ich grab mal wieder alte kamellen aus *g*

ista us dem projekt was geowrden?
http://pinnwand-veranstaltungen.de/

Pinnwand Veranstaltungen - Die Addresse für Veranstaltungen im Norden

Manfred

Gast
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Hallo,

ich würde für die Ansteuerung der LEDs keine PWM benutzen, da alles was mit steile Schaltflanken arbeitet Störungen bis in sehr hohe Frequenzbereiche verursacht, welche dann unangenehm hörbar sein können.
Beim Dynacord Reference wurden die LEDs mit über eine Digital-Analog-Umsetzer gesteuerten Konstansstromquellen bestromt.   

Gruß
Manfred

Feierabendklampfer

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YaBB God
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Hi!

bastle zur Zeit auch wieder an so nem Teil rum. Das Problem ist, abgesehen von digital, für mich schon das LEDStrom--LDRWiderstandsverhältnis, welches alles andere als linear ist:
10M : 2,4 uA
1M : 11,2uA
100K : 34uA
10K : 0,102mA
1k: 0,420mA
100R :5,29 mA
60R : 10mA
...mit einer weißen LED
Jetzt brauch ich nen Spannungs-Stromwandler der daraus was lineares macht.

Bastlergrüße
Kinder betet Papi lötet!

Sebastian

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Hallo,

Die Sache mit den LDRs interessiert mich.... über DA-Wandler die Dinger anzusteuern statt mit PWM scheint mir auch wesentlich resourcenfreundlicher zu sein. Kann mir das gut in Verbindung mit nem I2C Expander vorstellen. Die gibts für 8 und 16 Bit (soweit ich weiß), was ja mehr als ausreichend ist, evtl kann man auch Bereiche "grobstufiger" unterteilen, um die Unlinearitäten halbwegs in den Griff zu kriegen.
Habt ihr auch vor die LDRs als Potiersatz zu nehmen? Dann wären es ja schon direkt 2 Stück pro Poti (aber wohl immernoch besser als SMD Digitalpotis).

PS: Der PIC Brenner hat eine Schnittstelle, um PICs in der Schaltung zu brennen, also genauso einfach wie bei Atmels. Habe sowohl den Brenner5 hier als auch en Atmega32 Experimentierboard mit ISP Schittstelle.. geht bei beiden problemlos.

M f G
Sebastian

Stephan G.

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YaBB God
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#21
Hi, Folks!

Zum Thema PWM:

Die LDR-Koppler sind so träge, dass wahrscheinlich ein paar kHz als PWM-Frequenz ausreichen könnten - je nach Lösung sind meiner Meinung nach 10 kHz mehr als ausreichend!!!

Viel interessanter ist das Thema Linearität:

Die eigentliche Verbiegung kommt vermutlich von der Sende-LED. Wenn man sich die Mühe macht, die entsprechende Anzahl der Messwerte in eine log-Kennlinie zu "pressen", ist die Kennlinie fast eine Gerade - ergo: man kann damit relativ unproblematisch rechnen. 2 Werte der Kennlinie sollten genügen...

Da die Einstellungen sowieso von einem µC gesteuert werden, soll der auch bitte schön die Kacke errechnen. Damit wird die eigentliche Elektronik sehr, sehr, sehr, sehr einfach...  ;D


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Hannes

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YaBB God
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Hallo!

Wenn man einen µC benutzt, dann packt man die ganzen Werte einfach in eine Lookup-Table, dann braucht der µC noch nicht einmal viel rechnen. Interessanter wäre da schon, ob alle LDR/LED-Kombinationen gleich sind. Ansonsten müsste man alle ausmessen, was doch recht aufwändig wäre.

Per D/A-Wandler ist es wohl am einfachsten, es gibt auch 8bit-DAs, die mehrere Ausgänge haben.

Es ist die Frage, ob man das nicht vielleicht auch ohne LDRs auf eine andere Art und Weise hinbekommen könnte...

Grüße,
Hannes

Stephan G.

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YaBB God
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Hi, Folks!

Naja, ob man mit 8 Bit Auflösung ein Poti emulieren kann ...

Schliesslich haben wir ja verschiedene Potiwerte von 10 k (Mids) bis 1 M (Gain/Vol/...).
Im Idealfall will ich mit meiner Schaltung aber auch unübliche Werte einstellen und wünsch' mir deshalb was flexibles...
Bei 1M -> :256 = 3,9 k pro Step .... Nicht gerade berauschend... Und eine logarithmische Kennlinie zusammenzubasteln, um im "niederohmigen" Bereich was bewegen zu können, ist nicht mein Ding.
PWM hat den Vorteil, dass ich im Prinzip die LED direkt am Portpin (Rv nicht vergessen!) betreiben kann und keine zusätzliche (fehlerbehaftete und platzverschwendende) Elektronik mehr brauche ...
PWM kann man natürlich auf verschiedene Arten ausführen - eine glitch-free-PWM-Unit braucht man hierfür aber nun wirklich nicht.
Bei den heutigen Geschwindigkeiten kann man das nebenbei in einem Zeitschlitz erledigen und noch jede Menge andere Tasks laufen lassen...

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Sebastian

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Hallo,

gehts nur um ein einziges Volume Poti? Dann finde ich PWM sicher auch einfacher.
Mein Problem wäre eine komplette Klangregelung mit Gain und Master, dh. 6 Potis, die nachgebildet werden müssen. Bleibe ich bei der "normalen" passiven Klangregelung dann macht das 12 LEDs, die gePWMt werden müssten. Dann ist noch das Problem, dass LDRs wohl kaum in Poti-Werten zu bekommen sind, also muss man quasi schon eine Art Offset draufgeben um z.B. auf ein 250k Poti zu kommen. Alles doch recht aufwendig wie ich finde.
Gibts denn nichts "besseres" für den Zweck?

M f G
Sebastian

Stephan G.

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Hi, Folks!

Nein, um die Spannungsfestigkeit für Röhrenamps zu erlangen, kommt man um die LDR's nicht rum...

Natürlich darf man sich nicht der Illusion hingeben, man kriegt fertige Schaltungen, die man nur noch mit einem Sollwert, z. B. 0 ... 100%, versorgt und einfach in die Amp-Schaltung integriert  ...  momentmal - ist das etwa eine Geschäftsidee ???


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Manfred

Gast
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#26
Hallo Feierabendklampfer,

die Erzeugung eines gewünschten Kurvenverlaufs aus einer gemessen Kurve ist mit Bauteilen so gut wie nicht realisierbar.
Da muß man Microprozessor und Software bemühen. Es wir einen Tabelle programmiert die jeweils ein Ist/Soll Wertepaar
enthält. D.h ein gewünschter Eckwert korrospondiert mit einem gemessenen Wert. Die Tabelle wird durchlaufen und mit dem Wunschwert verglichen.
liegt nun der Wunschwert zwischen den zwei Eckwerten wird die Suche beendet und der Ausgabewerte durch Interpolation gewonnen und ausgegeben.
Im Klartext: Ich möchte z.B. einen Widerstand von 60kOhm haben. Die Suche hält bei 10 kOhm an. Nun wird in dem Bereich 10kOhm, 34uA und 100kOhm,102uA
interpoliert. Angenommen der Widerstandsverlauf sei in diesem Kurvenbereich linear. Die Stromdifferenz ist 68uA, die Widerstanddifferenz 90kOhm, die Kurve steigt also mit etwa 0,755 uA pro kOhm. Die Widerstandsdifferenz von 50kOhm bedeutet nun eine Stromdifferenz von etwa 32,5 uA und es muß 66,5 uA ausgegeben werden.
Es können so beliebige Widerstandsverläufe linear, positiv- und negativ logarithmisch realisiert werden. Je höher die Zahl der gemessenen Stützpunkte, desto genauer die Ergebniskurve. Allerdings müssen die LDRs selektiert werden, da diese eine starke Wertstreuung haben.

Gruß
Manfred

Feierabendklampfer

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YaBB God
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Hi Manfred!

Merci, endlich mal jemand der Klartext tippen kann. Die starke Krümmung der Kennlinie fängt halt im Milliamperebereich der Diode an...

Ich will eigentlich auch nur ein VolPoti zwischen Vor- Und Endstufe per Pedal realisieren ohne die Tonleitung aus dem Amp zu schleifen.

Bastlergrüße
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Stephan G.

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YaBB God
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Hi, Folks!

Klartext zu schreiben geht leider nur bei genauen Angaben zu bekannten Bauteilen. Bei Selbstbauten von LDR-Kopplern muss ich passen. Ich persönlich verwende nur einen bestimmten Typ von Kopplern, bei dem ich mir die Werte und Kennlinien MÜHSAM erarbeitet habe.  :P
Aber das Zusammentragen der allgemein gemachten Angaben sollten dem Elektroniker für so manchen Denkanstoss hilfreich sein...  :laugh:
Wie immer gilt: Fertige Konzepte wird man wohl nicht einfach so finden.           


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