Mix von zwei Preampchannels für LESLIE-Verschnitt

Begonnen von JMP, Okt 30, 2007, 08:50

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JMP

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Da mein Bauwahnsinn kein Ende kennt, und nach einigen, erfolgreich selbst gebauten Gitarrenröhrenverstärker-Amps, halse ich mir im Moment das nächste Projekt auf:

EIN LESLIE !

Da ich immer schon sowas haben wollte, keine Lust aber hatte fertige Kisten zu kaufen ($$$$!) bzw. die durchaus (für meinen Geschmack  ;D) suboptimal klingen, wage ich eine mehr weniger Restposten-Eigenkonstruktion. Aus über die Monate mühsam zusammengesammelten Trümmern (Trommel, Hörner, Gehäuse, verschiedene Motoren) ist die Kiste jetzt bald soweit, mechanisch und lautsprechertechnisch zu funktionieren (Eine F-Weiche muss ich noch konstruieren und die Spannungsregler für den Treble-Rotor sind noch in der Entwicklung)

Nun folgt in bälde der letzte Schritt: DER AMP !

Da ich ja, was anderes will wie üblich, hier meine wohlfeile Bastelrichtung:

2 Kanäle (2203 Preamps)
2xKT88 Fixed Bias, vielleicht UL, (schaun wie das klingt)

Nun meine Frage: Wie mixe ich 2 Preamps zusammen, ohne das der eine Master zu sehr auf den anderen einwirkt ? Ich meine, ich habe es noch probiert, aber hat da Einer eine Idee dazu ?!?
LG
Martin

El Martin

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Nabend!


Einfachste Lösung: Jeweils über einen eigenen Widerstand auf einen dritten Widerstand, der auf Masse
geht, vor einem Gitter einer Triode.

Wenn Du experimentieren willst, ginge auch: über eine Trafo mit zwei Primärwicklungen und einer Sekundärwicklung. Manche Menschen (?) gehen auch an zwei Stellen mit zwei Signalen in den PI rein. Gibt bei Hallschaltungen.

Ma gucken, was die anderen Lötkolben so von sich geben  O0

88er, fixed bias, UL? BOING! das macht KAWUMM!

Ciao
Martin
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Rote Litzen sollst Du küssen, denn zum Küssen sind sie da.

Kramusha

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Mischwiderstände? So wie im Plexi, da werden der Bright und der Normal Kanal auch zusammengemischt mit ich glaub 270k.

Lg Stefan :)

El Martin

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RISCHTISCH! R, MISCH!

Je größer MISCH, desto mehr UNABHÄNG...ISCH!
(in gewissen Grenzen)

Ciao
Martin
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JMP

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SCHÄM  :-X

Da habe ich schon einen Plexi-Preamp komplett aufgebaut, ohne darüber nachzudenken, die beiden Kanäle mal GLEICHZEITIG zu benutzen   :gutenmorgen:

Alles klar, Vielen Dank !




LG
Martin

rednerweb

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Hallo JMP,

ich beschäftige mich auch schon seit geraumer Zeit mit dem Bau eines Leslies, wo ich aber noch Probleme habe ist die Wahl eines geeigneten Motors. D.h. ich suche noch einem geeigneten Motor der zu auch noch sehr laufruhig sein soll.
Im Moment habe ich das Problem das alle bisherigen Motoren Schwingungen auf das Gehäuse übertragen haben, was mich erheblich stört. Alle Versuche mit Dämpfung usw. sind fehlgeschlagen.
Die Konstruktion der Rotationstrommel mit Lagern usw. ist fertig, fehlt halt noch der geeignete Motor.
Irgendein Tip?

Gruß

rednerweb

loco

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Hallo
Um die Schwingungen vom Gehäuse fernzuhalten sollte alles was Lärm macht über "Schwingmetalle"
vom Gehäuse mechanisch entkoppelt werden.
http://www.schwingmetall.de/html/allgemein/home_de.html
Gruß aus Hamburg --.-loco

Ramarro

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Zitat von: El_Martin am Okt 30, 2007, 08:59
Manche Menschen (?) gehen auch an zwei Stellen mit zwei Signalen in den PI rein. Gibt bei Hallschaltungen.

Hi,
das würde mich mal näher interessieren. In welchen Amps findet man sowas?

Grüße,
Rolf
Wer As (Ab) sagt, muss auch Bes (Bb) sagen.

Kpt.Maritim

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Hallo

Besorg dir bei Ebay ein altes Grundig Tonbandgerät. Ein TK17, TK8 oder irgendwas in der Art. Die haben gute sehr ruhige Motoren von Pabst drinne.

Viele Grüße
Martin

JMP

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Ich habe in meinem Fundus so ganz dicke ABB-Dinger (DC), die schaffen es nicht nur laufruhig zu sein, sondern auch können sie die Tempoumschaltung (48/400 entspricht bei mir an der Motowelle 84/700) mit genügend Kraft bewerkstelligen.



LG
Martin

El Martin

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 :gutenmorgen:

@Rolf
Ich meine, das bei einem Magnatone Amp gesehen zu haben, dessen Schaltbild mir Steven zusandte. Muss noch mal gucken.
Wenn Du den Pi als Differentialverstärker auffasst, dessen einer Engang an Masse hängt, bist Du schon fast da. Das zweite Signal (am "Masse"-Eingang) hat natürlich ne andere Phase, sonst hiess es ja nicht Diff. Verstärker, Menno...
Dann ist es nur ne Frage der Bauteiledimensionierung.

Ciao
Martin

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Ramarro

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Danke soweit erstmal, Martin. Differenzverstärker liegt durchaus in meinem Verständnisbereich, damit haben wir früher noch diskrete OpAmps aufgebaut bevor der erste uA 709 erschwinglich wurde.  ;)
Was mich eigentlich interessiert, ist die Anwendung zusammen mit Hall, die Du erwähnt hattest. Könnte ja vielleicht eine bessere Lösung sein, als die übliche Einschleifung über einen hochohmigen Widerstand.

Grüße,
Rolf
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El Martin

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Hi!

Hoffentlich interessiert das JMP auch ein bisschen, sonst habe ich wieder einen Fred gekapert (Moin, Moin Käptn Maritim!)

@Rolf
Mir fällt direkt kein gängiger Amp ein, wo das so gemacht wird. Der o.a. Magnatone hat ja auch das Wundervibrato.
Ob es die "bessere Lösung" ist? Was ist besser Marshall oder Fender? Das kommt drauf an...
Im Prinzip bleibt nur suchen im Netz, Leute fragen und dann ggf. doch selber probieren.

Leider ist ein Teil der pfiffigen Lösungen aus den alten Tagen auf der Strecke geblieben.

Apropos Hall: ich wollte mal probieren, ne ECL82 (Triode und Endpentode in einem Röhrchen)  als Halltreiber und Aufholstufe einzusetzen. Sowas ist zwar auch nicht neu, aber auch nicht gängig.

Ciao
Martin
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haebbe58

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hallo zusammen,

als inspiration zum thema mischen habe ich mal einen schaltplan vom peavey valvex angehängt, sehr interessantes konzept und mittlerweile auch sehr gesucht.

gruß
h58


JMP

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@ El_Martin

Keine Sorge, das wären zum teil auch meine nächsten Fragen gewesen, da in dem Gehäuse noch ein alter Federhall herumbaumelt, muss aber noch ausmessen , was für einer dass ist.

LG
Martin