Vanilla Overdive & Pepper Shredder ... Erfahrungen

Begonnen von haebbe58, Jan 06, 2008, 12:36

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Dirk

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Zitat von: mischko1960 am Jan 12, 2008, 02:36
Vor einen Line II Spider Modleramp :-\ klangt der Vanilla sch... :-X  sorry... :devil:
Das ist zu erwarten und hierfür sind die Teile auch nicht gedacht. Das dürfte bei anderen Amps dieser Art auch nicht viel besser sein.

Gruß, Dirk
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guitarthunder

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Hallo Mirko

Ich komm nächste Woche mal vorbei und leih mir den Vanilla Overdrive mal aus.Mal gespannt wie der vor meinem Marshall
klingt.Ich ruf mal morgen oder übermorgen an.

Tschüss
Michael

Hans

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Hallo

irgendwie habt ihr nicht verstanden wo die Motivation für diese LoV Projekte herkommt. Hier geht es nicht darum Verstärker XYZ zu ersetzen und zu toppen sondern darum, Leute an die Röhrentechnik heranzuführen ohne sie umzubringen  :devil:.

Das die Teile ihre Schwächen haben ist normal denn man bewegt sich im Knick der Kennlinie und da ist Klirr angesagt. Aber der Vorteil ist du kannst an die Anodenspannung fassen und nix passiert. 
Jemand der so eine Verstärker aufgebaut hat , hat folgende Fertigkeiten erlernt:

- Stückliste lesen und bestellen
- Schaltplan lesen
- Bestückungsplan lesen, wenn es mal Platinen gibt
- korrekt Verdrahtung lernen
- löten lernen

Summa Summarum der Nachbauer wird nicht dümmer dabei, nur Bühnen - Maßstäbe darf man an solche Projekte nicht anlegen  ;). Jemand der sowas aufgebaut hat kann sich getrost an was größeres wagen  ;D

Salu Hans

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Vielleicht kann ja einer ein Soundfile hochladen damit man das besser beurteilen kann :).


Gibts eigentlich noch andere Effektgeräte die nur mit Röhren arbeiten?, weil dazu hab ich nicht wirklich viel gefunden.



mfg CLaus

Dirk

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Zitat von: Hans am Jan 12, 2008, 11:33
Summa Summarum der Nachbauer wird nicht dümmer dabei, nur Bühnen - Maßstäbe darf man an solche Projekte nicht anlegen  ;)
Hans, da muss ich etwas widersprechen. Die Teile sind auf alle Fälle auch für den "Bühnen-Betrieb" voll und ganz geeignet. Klang selbst ist hierbei aber wie bei allen Dingen dieser Art eine Frage des Geschmackes. Ich habe auch bewusst die 12U7 bzw die 12AU7 genommen, da diese weit aus besser mit den 12 V zurecht kommen, als 12AX7 und wenn man sich anschaut wieviele Preamps dieser Art - also mit Niederspannung - auf dem Markt sind und was dort verwendet wird, braucht es keiner weiteren Erklärung  :devil:
Du gehst sicherlich von dem Standpunkt "audiotauglich" aus. Von diesem Standpunkt aus gesehen, gebe ich Dir soweit Recht, denn dazu sind diese Pres nicht geeignet aber auch nicht gedacht. Die Technik selbst bei Audio/Hiend 30283gitarren/Bassamps ist zwar sehr, sehr stark verwand ABER zwischen den Klangvorstellungen liegen Welten. So ist z.B. ein hoher Klirr bei Audio-Amps absolut nicht gewünscht, bei Gitarren-Amps hingegen aber sehr gerne gesehen bzw. gehört denn dadurch "klingt" der Verstärker erst richtig gut.  :guitar:

Gruß, Dirk

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Hans

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Hallo

du hast recht ich habe was Verstärker angeht immer die falsche Brille auf.
Mir kommt es immer darauf an einen Verstärker zu bauen der das eingespeiste Signal möglichst sauber wiedergibt, aber genau das ist ja bei Gitarrenverstärkern und Effektgeräten nicht gewünscht. Man möge mir meine zu Hifi-lastige Sichtweise verzeihen  ::).

Salu Hans

Kpt.Maritim

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Hallo

Ich recherchiere gerade sehr viele Schaltungen und vergleiche und untersuche was wohl wesentlich für welchen Soun des jeweiligen Gerätes ist. Guckt man sich zum Beispiel die auslegung des RaL der Endstufen bei den Champs an, dann stellt man fest, dass Hifidemensionierungsregeln überhaupt nicht weiterhelfen. Das selbe bei den großen Endstufen. Selbst bei kleinen Eintaktern und Vorstufen liegt der Arbeitspunkt häufig nicht in der Mitte der Lastgeraden, obwohl man sie im Sinne von Klirrarmut genau da hinlegen muss. Mit dem Diciol unterm Kopfkissen, versteht man vielleicht wie eine Schaltung funzt, wie man Gitarrenverstärker auslegt, wird man daraus nie und nimmer erfahren. Da gibts noch kein Buch drüber. Ich wollte damit aber nicht gesagt, haben dass Hans das nicht könnte. Ganz im Gegentum, der Hans ist jemand, von dem man noch einiges abgucken kann.

Was mir ein Rätsel ist, ist das selbst die Verstärker aus der Frühzeit der Gitarrenverstärker nicht gerade optimal für einen möglichst cleanen Betrieb ausgelegt waren. Das ist darum verwunderlich, weil zu dieser zeit (40ger) ja gerade ein cleaner Sound angestrebt wurde. Vollzieht man Arbeitspunkt und Lastgerade der Champendstufe nach, dann fällt auf, dass man sie noch deutlich verbessern könnte, wenn es nur um clean ginge. Das selbe habe ich bei den alten Gibsons der 40ger gesehn. Das ist wirklich kurios. Ich verestehe ja noch, dass man aof große Gegenkopplungen verzichtet hat, weil man Stufen sparen wollte, aber selbst ohne Gegenkopplungen hätte man die Teile cleaner hinbekommen.

Viele Grüße
Martin

sjhusting

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Die Gibson Verstaerkern der 39er und 40er waren fuer Jazzers gebaut. Jetzt hoer mal Charlie Christian aufnahmen, der Urvater aller elektrische Gitarre. Bitte vergiss fuer ein Moment den Gain-Ruiniert Ohren. Christian spielte auf kein Fall hifi clean. Es gibt regelrecht Verzerrung da. Auch bei Wes Montgomery gibts auf manche Aufnahmen starke (relativ gesehen, er, gehoert) Verzerrung. Howard Roberts spielte immer mit ein bisschen Verzerrung.

Leo hat seine Gitarren und Amps fuer Western Swing Musiker gebaut. Er hat mit den gleichen Schaltungen wie jeder andere angefangen, hat sie angepasst bis sie seine Ohren gefiel, dann hat er an bestimmte Musiker gegeben fuer tests und Feedback (Rex Galion, Jody Carver, uva). Er hat die zugehoert und angepasst. Die akkzeptierten Schaltungen war ein Anfangspunkt; nichts mehr. Die Ohren die Musiker hatten Vorrang.

Der grosse Bruch von Tweed bis BF fang an mit den 5f6 und 5f8 - mehr Power, LTPI, etc. Leo hat auf beschwerde von Musiker reagiert, das die Standel Amps die von Fender ueberlegen sind.

Was all das mit den Thema zu tun hat, habe ich keine Ahnung. Aber Theorie ist eben nur Theorie - wenn der Praxis mit der Theorie nicht uebereinstimmt, hat der Praxis Vorrang.

steven

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Hallo Steven,

das ist eine gute Erklärung danke:

ZitatWas all das mit den Thema zu tun hat, habe ich keine Ahnung. Aber Theorie ist eben nur Theorie - wenn der Praxis mit der Theorie nicht uebereinstimmt, hat der Praxis Vorrang.

Nene so einfach ist das nicht. Es gibt nicht nur Theorie und Praxis, es gibt zwei Theorien und Praxis. Zunächst ist da die, die beschreibt warum ein bestimtter Rk eine bestimmte Ug hervorruft oder warum aus einem bestimmten C und einem bestimmten R eine bestimmte Filtercharakteristik folgt. Diese Theorie stimmt mit der Praxis überein, es ist die Theorie der physikalisch korrekten Beschreibung eines Verstärkers. Diese Sorte Theorie ist ist bei Gitarrenverstärkern, solange diese noch nicht mit Zauberei funktionieren, völlig zutreffend und man muss sie kennen, wenn man Schaltungen netwerfen will.

In den Ingeneurwissenschaften wie beim bau von allen anderen Dingen gibt es immer noch eine zweite Theorie. das ist die normative Theorie. Die sagt nicht wie es funktioniert, sondern was man machen muss um es gut zu machen. Diese Tjeorie kann an sich garnicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Die Zehn Gebote der Bibel sagen wie man gut lebt (OK da kann man geteilter meinung sein) sie beschreiben nicht wie das Leben auf der funktioniert. So ist das auch Bei der Theorie von gutem verstärkerbau, die müssen wir erst mit der Welt übereinstimmend machen. Diese Theorie ist wie die Zehn Gebote nicht letztgültig belegbar. Diese Art Theorie ist bei Gitarrenverstärkern ganz anders als bei Hifiverstärkern.

Dieser Scheinwiderspruch zwischen Theorie und Praxis regt mich schon ewig auf. Über die physikalische Theorie gibt es nichts zu streiten, da muss sich auch der Praktiker dranne halten, es sei denn er kann zaubern. Wie man Draht lötet muss auch der Theoretiker wissen. Damit ist der Unterschied zwischen beiden Weg. Worüber wir dann freidlich un in Ruhe diskutieren können ist die zweite Sorte Theorie.

Viele Grüße
Martin

Dirk

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Zitat von: Hans am Jan 13, 2008, 11:58
Mir kommt es immer darauf an einen Verstärker zu bauen der das eingespeiste Signal möglichst sauber wiedergibt, aber genau das ist ja bei Gitarrenverstärkern und Effektgeräten nicht gewünscht. Man möge mir meine zu Hifi-lastige Sichtweise verzeihen  ::).

@Hans: Du solltest Dir echt mal ein paar Gedanken mache und Dir mal eine Lederjacke und eine E-Gitarre zulegen. Auch im fortgeschrittenen Alter ist dies immer noch möglich und denke schon mal jetzt an die Zeit, wenn Du in Rente bist. Da ist man froh wenn man ein paar nette Hobbies zum Zeitvertreib hat  ;D ;D ;D

Weihnachten ist zwar schon vorbei aber ich denke dass wir immer noch eine kleine Spendenaktion starten können für solch ein Einsteiger - Set. Das wäre och mal was, oder ? :devil:

Gruß, Dirk
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Kpt.Maritim

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Hallo

Ich habe noch eine Lederjacke nebst Hose im Schrank. Habe ich abgelegt, als ich mein Motporrad abgemeldet hatte. Außerdem muss ich ja seit Donnerstag ein Vorbild sein. Bis ich in Rente gehe würde ich meine Lederkluft an Hans verborgen. Dann brauche ich sie wieder.

Viele Grüße
Martin

Hans

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Nee , Nee lasst nur ich bleibe auf der Seite des Lötkolbens. ;D

Mein alter Musiklehrer, den ich letztens auf einem Klassentreffen wieder traf, konnte sich noch sehr gut an meine unmusikalische Ader erinnern und das nach 36 Jahren  ;D.

Mein Untalent muss einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben  :devil:

Salu Hans
PS Das mit der Rente ist so eine Sache, wenn die Franzosen nicht anfangen zu spinnen sind es noch 9 Jahre und der Rest von heute  :P

Dirk

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@Hans: Alternative wäre noch E-Bass, dann hast Du 2 Saiten weniger  ::)
@Martin: welche Kleidergrösse hast Du ? Ich befürchte, dass es da ein paar "Passprobleme" gibt.
...und damit ich es nicht vergessen:

ALLES GUTE ZUR VATERSCHAFT !

Gruß, Dirk
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Hans

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Zitat von: Dirk am Jan 13, 2008, 05:10
@Martin: welche Kleidergrösse hast Du ? Ich befürchte, dass es da ein paar "Passprobleme" gibt.

Jetzt wirds aber persönlich, Dirk  ;D

Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs, Martin. Hat der Nachwuchs schon einen Lötkolben  >:D

Salu Hans

Kpt.Maritim

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Hallo

Morgen hole ich ihnaus dem Krankenhaus ab. ich denke, dass ich übermorgen Anfange den Schraubenziehger und den Unterschied von Links- und Rechtsgewinde zu erklären.

Meine Kleidergröße ist 52 oben wie unten, keine Ahnung ob der Hans da reinpasst. Ein paar Nietenarmbänder finde ich bestimmt auch noch aus meiner Sturm-Und-Drangzeit. Irgendwo müsste noch mein alte Jeanskutte mit den ganzen Aufnähern rumgammeln. Die originalen Bierflecken bleiben drauf. Ich bin ja jetzt im Cordhosenalter, apropos, ich ziehe mir mal meinen Westover aus, ist etwas warm hier.

Danke auch beiden!

Ich geb virtuell einen aus, und wenn ihr mal an der Ostsee seid (Zappanale?), dann bestehe ich darauf euch als Gätse zu empfangen. Meine Grillkünste sind berüchtigt.

Viele Grüße
Martin