mini 12V Röhren Amp

Begonnen von Joni, Aug 14, 2008, 03:53

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Joni

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Hallo,
erst mal zu mir: ich bin 18 Jahre alt und interessiere mich schon seit langer Zeit für Elektronik und spiele sehr gerne E-Gitarre. Vor vor einem 1/2 Jahr hab ich mir einen EL84 Class A Amp gebaut, mit welchem ich auch sehr zufrieden bin (übertönt mit ca. 6 Watt meinen 30 Watt Transistoramp).

Jedoch war ich noch auf der Suche nach einem Verstärker den man auch mit einem 12V Akku betreiben kann.
Zuerst habe ich versucht aus 12V ca. 230V zu machen, was aber mit sehr viel Verlusten verbunden ist und somit für eine Mobile Stromversorgung nicht so ganz optimal ist.
Nach langen "Recherchen" hab ich dann ein paar Schaltpläne gefunden bei denen Batterrieröhren verwendet werden...
...und nach etlichen Stunden ist dann mein 12V Röhren Amp entstanden.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden.
Das einzigste was zu Wünschen übrig lässt ist die Lautstärke... eben 30mW, aber um vor sich hin zu spielen reicht es.
Naja, jetzt schau ich das ich einen effektiveren Lautsprecher bekomme, dann wird das schon was.

Hier die Bilder:

Joni

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Und nun noch das Innenleben:
(Zu meiner Verteidigung, bei 12V kann man so ne Verkabelung durchaus mal durchgehen lassen) ;)

loco

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YaBB God
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Hallo
Schönes Teil!!
Ist der Schalplan top secret?
Gruß aus Hamburg --.-loco

Joni

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Hier der Schaltplan: http://www.sophtamps.ca/schematics/sopht_12k5-v6.jpg

Den Übertrager hab ich selbst gewickelt: Einmal 600 wdg und 40 wdg für 4Ohm, das geht grad noch so von Hand.

loco

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YaBB God
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Hallo
Den Plan kenne ich . Der EH-Speaker den du verwendest ist gut vom Sound, aber schlecht vom Wirkungsgrad. Einige der alten gebrauchten
Alnico Lautsprecher (aus alten Röhrenradios) , die in den einschlägigen Auktionshäusern angeboten werden, sind für deinen Zweck besser
geeignet. Gruß loco

Treblerotor

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YaBB God
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Hallo Joni!

Respekt!!!!
Mich würde furchtbar interessieren, was das Gerät für eine Stromaufnahme hat und welchen Akku Du dafür verwendest.
Frage an alle: weshalb liegt der Lautsprecher an Masse?

Gruß
Roland
Halt mir mal bitte jemand die Ohren zu, ich schalte jetzt ein!!!

El Martin

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YaBB God
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Prima Ding!

Wie wolltest Du denn aus 12 Volt 230 Volt machen? Trafo oder Schaltnetztteil?

Ich habe ja einen HiGain(?) Amp nach Trainwreck Art mit zwei Vorstufenröhren gebastelt, dessen 0,5 W auch noch für die Nachbarn reichen  :guitar: ...

SuFu: "Lil' Wreck"

Einen DC/DC Wandler wollte ich eigentlich auch schon mal zur Versorgung einer Röhrenschaltung umgefrickelt haben. Da kann man recht schnell noch mal was auf die kleinen Kerne wickeln, um zus. Spannungen zu haben...

Ciao
Martin
Rot ist schwarz und plus ist minus...

Rote Litzen sollst Du küssen, denn zum Küssen sind sie da.

Joni

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Hi, vielen Dank für das gute Feedback.

Beim Einschalten steigt der Stromverbrauch der Heizung kurz auf über 1A, was aber nach wenigen Sekunden auf konstante 0.52A sinkt. Wenn Heizung und Anodenspanung an sind braucht er ca. 0,60A an 12.0V. Ist eigentlich sehr wenig.

Als Akku hab ich jetzt noch keinen Speziellen, aber ich nehme dazu auf jeden Fall eine Blei-Akku. Ich denk mal so mit ca. 3Ah müsste das für ne Weile spielen reichen. Die Röhren, die ich verwende sind sowieso für Blei-Akkus gedacht, da sie früher hauptsächlich in Autos zum Einsatz kamen.

Also zu dem aus 12V 230V machen: Das hab ich zuerst mit Trafos und ner Kippstufe versucht, aber da war das 50Hz Brummen so laut zu hören. Das lag sicherlich auch daran, dass die Trafos die ich verwendet habe nicht ausgegossen waren, eben das was ich im Keller noch so gefunden habe. ;)
Bei der 230V Version wollte ich eine ECC82 in Gegentaktschaltung verwenden, welche nicht sehr viel Leistung braucht aber um die Leistung zu erzeugen hätte man bei meinem Versuchsaufbau ca. 3A an 12V gebraucht, was mir für eine Batterie zu viel ist.

Dann hab ich es mit einem Step-Up-Wandler versucht, aber da gibt es für so hohe Spannungen nur wenige IC's.
Das ist das einzige was ich gefunden habe: http://www.gjlay.de/pub/neptun/index.html#netzteil
(Schaltung ist unter dem Punkt "Hochspannung-Netzteil" zu finden). Aber solche Induktivitäten zu bekommen puh...

Mit meinen Step-UpVersuchsaufbauten bin ich nie über 90V gekommen, da hab ich mich wohl verrechnet, denn laut Oszilloskop hat Frequenz und Tastgrad gestimmt.
Naja irgendwann war ich das Herumexperimentieren leid und hab mich für die 12u7 und 12k5 entschieden. :)

Treblerotor

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YaBB God
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#8
Hallo,
so ist es auch viel stilechter - ohne Halbleiter.
Kennt Ihr noch die Zerhackerpatronen, mit denen früher die Autoradios die Anodenspannung aus 12V gemacht haben?
Brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr   ;)

Gruß
Roland
Halt mir mal bitte jemand die Ohren zu, ich schalte jetzt ein!!!

mr.bassman

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YaBB God
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#9
Hallo Roland,
ZitatKennt Ihr noch die Zerhackerpatronen, mit denen früher die Autoradios die Anodenspannung aus 12V gemacht haben?
Nur zu gut aus meiner Lehrzeit, da war so etwas noch "in"!  ;D  Aber woher kennst Du diese Teile, hast Du sie im Rundfunk-Museum gesehen, Du bist doch noch so´n junger Hüpfer!?!  :devil:
Zerhacker-Patronen gibt es tatsächlich noch bei oppermann-electronic, da werden Restposten aus sowjetischer Fertigung ca. 1964-65 angeboten!

Gruß

Bernd
Miete & Strom gehen eigentlich, am schlimmsten sind die Fixkosten für Bauteile-Bestellungen!

Treblerotor

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YaBB God
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Hallo Bernd,

hach tut das gut, wenn man irgendwo mal zu den "jüngeren" gehört. Nee, nee, nix Museum - Bosch Dienst Autoradioreparatur, so um 1984. Glaubst Du, hartgesottene Oldtimer-Restauratöre bauen Mikroprozessorradios in Ihre Opa-Autos? Ich denke, daß diese Zerhacker mit ihrem Wagner-Hammer für unsere Zwecke zu geräuschig sind, sowohl mechanisch als auch elektrisch. Oder? Aber beim Thema 12V für Röhren kann man diese Technologie ruhig mal erwähnen.

Gruß
Roland
Halt mir mal bitte jemand die Ohren zu, ich schalte jetzt ein!!!