"Turret-Board" aus Holz?

Begonnen von _AlX_, Feb 14, 2009, 12:09

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sjhusting

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Zitat von: TubeNewbie am Feb 17, 2009, 01:21
Jetzt soll schon Regenwald weichen für ein Turretboard?


Vielleicht kannst du ein gross genug Stuck Elfenbein finden.

Was hast du eigentlich gegen Pertinax und normalle Turrets? Sie erfullen ihr Zweck wunderbar - zweckmaessig, konnte man sagen.

steven

jacob

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Hi alex,

klau doch einfach Mutti ein Frühstücksbrettchen (die sind ja häufig auch aus Tropenhölzern) und gut is'.
Und wenn dann tatsächlich im Laufe der Zeit Kruschpelgeräusche auftauchen sollten, dann schmeisst Du es einfach wieder raus und fertigst Dir halt ein "amtliches" Turretboard aus Epoxy (von Pertinax/FR2 rate ich Dir ab).

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

_AlX_

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#17
Zitat von: Martino am Feb 17, 2009, 12:33
Allein die 'Turrets' für Deine Holzplatine kosten doppelt so viel wie eine 2*31 Lötleiste

martin

Hi Martin,

ich hab die Preise vom letzten Baumarktbesuch nicht mehr wirklich im Kopf, aber ich glaube, ein 100er-Pack Schrauben als "Turrets" hält sich mit der 2*31er-Leiste preislich schon die Waage. Nur dass man mit 2x31 nicht allzu weit kommt; in meinem letzen Amp stecken insgesamt drei Leisten zu 2*50, und das ist einfach schon ein gewisser Platzverhau. Der nächste Amp darf da gerne etwas kompakter ausfallen, weshalb ich sehr versucht bin, das mal mit Schrauben und Holz auszuprobieren.

Gruß,
Alex


Edit: Die Idee mit den Frühstücksbrettchen ist ja super. Die Dinger gibt es als Schneidebretter im Euroladen ja ebenfalls aus Kunststoff, der vermutlich weniger Feuchtigkeit zieht als eine Holzplatte. Wenn man da was in ausreichender Stärke für Schrauben hernimmt... Neue Welten tun sich auf.  :)

Zitat von: stevo am Feb 17, 2009, 01:46
Was hast du eigentlich gegen Pertinax und normalle Turrets? Sie erfullen ihr Zweck wunderbar - zweckmaessig, konnte man sagen.

Bestimmt, aber sie sind auch teurer und bedeuten mehr Herstellungsaufwand.
"Hey ihr da Ohm, macht doch Watt ihr Volt!"

Martino

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#18
Zitat von: _AlX_ am Feb 17, 2009, 02:01
ein 100er-Pack Holzschrauben als "Turrets" hält sich mit der 2*31er-Leiste preislich schon die Waage

Hallo AlX

Ich will Deine Idee ja nicht schlecht machen oder KTM (Keystone Turret Mobbing) :) einführen, aber in soeinem Amp
steckt meist viel Liebe (Geld, Zeit, Gehirnschmalz, Visionen). Ich hätte mit der Draht um Schraube gewickelt
-Ausführung keine anhaltende Freude. Weder optisch, noch verarbeitungstechnisch - da investier ich gern 20eur
für fibreboard und keystone. Nix für ungut, ich bin jedenfalls gespannt wohin das führt.

Schöne Grüße, Martin

ps
Zitat von: _AlX_ am Feb 17, 2009, 02:01
Bestimmt, aber sie sind auch teurer und bedeuten mehr Herstellungsaufwand.

der Herstellungsaufwand macht jedenfalls spaß. das ist wie das chrom polieren einer gut klingenden 4 in 2 anlage auf der Z

sjhusting

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Zitat von: _AlX_ am Feb 17, 2009, 02:01

Bestimmt, aber sie sind auch teurer und bedeuten mehr Herstellungsaufwand.

Hmm, 20 euro fuer ein halb-meter Board und 50 Turrets, wenn das zu viel ist, solltest du gleich aufhoeren.

Aufwand? Ich brauche weniger als 1 Std ein typische Tweed (Pro, Twin) zu bohren und die Turrets zu setzen. Voraussetzung ist gute Planung - was du auch mit Holz brauchen wirst - und Uebung - was du auch mit Holz brauchen wirst.

Und jetzt klinke mich wieder aus.

steven

dknia

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#20
Zitatder Herstellungsaufwand macht jedenfalls spaß. das ist wie das chrom polieren einer gut klingenden 4 in 2 anlage auf der Z

Das Z habe ich gegen im letzten Jahr gegen KTM getauscht.
ZitatVielleicht kannst du ein gross genug Stuck Elfenbein finden

Zitatklau doch einfach Mutti ein Frühstücksbrettchen (die sind ja häufig auch aus Tropenhölzern) und gut is'.

Endlich sind hier mal wieder Leute mit denen man sich anständig unterhalten kann. ;D

Gruß Herbert

_AlX_

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Gut, irgendwann ist es wahrscheinlich einfach eine Geschmacksfrage.  :) Mir macht z.B. das Bohren ansich spätestens beim Chassis meines Amps nicht mehr so viel Spaß, wie z.B. das Bestücken oder das Verlöten. Und ein "Schraubenboard" ist auch besser nach den eigenen Platzansprüchen einzurichten und schnell ohne Ausbau mal um ein oder zwei Löt-"Stützpunkte" (Joints?) ergänzt weil man nicht erst neu für Turrets bohren muss, was mir persönlich nicht unlieb ist. Wenn ich da den Aufwand von 20 Eus und 1 Stunde nur um 50% reduzieren kann, hab ich doch schon was gewonnen wie ich finde. Allerdings habe ich weder die eine oder die andere Variante schonmal selber hergestellt. Ich überlege nur vorab, und spreche nicht etwa aus Erfahrung. Gut möglich, dass Turrets in vorgebohrte Löcher installieren auf Dauer angenehmer ist, als Schrauben in Holz- oder Kunststoffplatten reinzutreiben, spätestens wenn man das gleiche Board mehr als einmal herstellen will.
"Hey ihr da Ohm, macht doch Watt ihr Volt!"

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_AlX_

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tätää tätää
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rednerweb

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Nix tätää tätää,

einfach machen.

Gruß

rednerweb

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Zitat_AIX_ wünscht sich: ... eine Lösung, welche die Vorteile beider Varianten verbindet, wäre ja erstrebenswert.

Hallo Alex,

Dann schau Dir doch mal diese Idee an. Ich denke das geht so in die Richtung.
Damit habe ich testweise meinen Vibro Champ gebaut und er ist bis heute so geblieben.

http://www.brieskorn.de/Guitar___Amps/Verstarkerprojekte/AA764/Platine/platine.html

Von der Verwendung von Holz kann ich Dir aus den schon viel zitierten Gründen nur abraten!

/Bernd

Stephan G.

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Hi, Folks!

Nicht umsonst ist der Fred im Bereich Sicherheit platziert - ich finds wichtig, solchen Unsinn im Keim zu ersticken ...

Im Grunde spricht nix gegen irgendein Material als Board-Grundlage - solange es möglich ist, ein Gerät normgerecht aufzubauen. Aber solange es eine so genannte "Isolationskoordination" (DIN VDE 0110, teilw. DIN VDE 0432) gibt, muss man auch danach handeln. Weicht man von diesen Normen ab - kein Problem, solange die Ersatzlösung mindestens genauso wirksam ist ...

Für Epoxyd und ähnliche (etablierte) Materialien sind nunmal geprüfte Werte vorhanden, somit kann ich mich als Ampdesigner darauf berufen und bin aus dem Schneider. Alle anderen Spirenzchen müssen durch Prüfung auf ihre Eignung untersucht und somit bewiesen werden (aber nicht im Hobbykeller) ...

Also: vielleicht kann man mit Holz, Schokolade oder sogar Marzipan die gleichen Ergebnisse in Bezug auf Isolationswerte und Durchschlagsfestigkeit erreichen - aber der Beweis muss erbracht werden  :police:

Ansonsten: Vergesst das mal ganz schnell - die Ersparnis von ein paar Euro geht ganz schnell aus - vom Tütenkleben im Knast wird man nicht reich, und die "Holz-Rücklagen" sind schnell aufgebraucht  ...
... naja - immerhin ist genug Seife da! Muss man nur aufheben ...  :sex:

PLAY LOUD!!  :guitar:

P.S.: Ich weiss, das gibt Schelte - iss mir aber egal!

Bitte kein Holz als Schaltungsträger verwenden!!!
Forget TRIAL AND ERROR!  BURN AND LEARN!

dknia

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#27
Hallo Stephan,

die Anwendung einer Norm ist grundsätzlich freiwillig. Ich kann mich durch die Anwendung einer Norm nicht von irgend einer Verantwortung freikaufen.
d.h. Wenn trotz Anwendung einer Norm etwas passiert, bin ich haftbar.
Die Gerichte gehen nur von der Vermutung aus das bei Anwendung von Normen, nach den  anerkannten Regeln
der Technik gehandelt wurde.

Du hast natürlich Recht das  man sich durch Einhaltung von Normen auf der sicheren Seite bewegt.

Ich finde nur das man sich in Deutschland zuviel hinter Gesetzen und Verordnungen versteckt. Ich finde jeder sollte so handeln das niemanden etwas passieren kann. Egal was für Normen übertroffen, eingehalten oder eben nicht eingehalten werden.
http://www.dke.de/DKE/Normen+erarbeiten/Normung+was+ist+das.htm

Gruß Herbert



Chryz

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Servus Herbert,
dass man sich oft hinter Normen versteckt (-en muss), sehe ich ebenso wie du. Aber wenn man sich darüber hinwegsetzt, setzt das voraus, dass man die Normen und die entsprechende Materie bis ins Detail verstanden hat und beurteilen kann! Da das bei uns Hobby Bastlern oft nicht der Fall ist, finde ich es durchaus hilfreich und sinnvoll sich an gewisse Normen zu halten. Auch wenn sie ein paar Euro mehr kosten.
Was mich vielmehr ärgert ist, dass man kaum eine (bezahlbare) Möglichkeit hat, seinen Eigenbau prüfen zu lassen. Die Leute, denen ich das hier im Forum zutrauen würde, haben sich auch ohne Anfrage schon des öfteren davon distanziert...
mfg

Chryz

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