Metallbearbeitung - Jetzt mal Klartext

Begonnen von Dirk, Jun 14, 2009, 12:01

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Dirk

Dirk M.
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@Martin: bezüglich Formate gibt es verschiedene Fallstricke - sogar bei HPGL !!! - was sich dann auf Genauigkeiten, Positionen etc. auswirkt. Es hat schon seine Gründe, wieso ich verschiedene Vorgaben mache bezüglich der Formate mache. Was Du für Dich persönlich nimmst ist Dir überlassen, aber da Du mit Sicherheit nicht die Einblicke ins Fräsen hast, die wir haben, sollten wir eine "Format-Diskussion" unterlassen.
Über einer HPGL-Treiber zu "Drucken" sollte zwar funktionieren, aber müsste erst getestet werden. Du kannst mir aber auch gerne mal ein Beispiel zu schicken, sodass man das mal in den Konverter laden kann. Wie bereits oben geschrieben am besten mal ein Kreis mit 100 mm Durchmesser und ein Viereck mit 50 mm Kantenlänge.

Gruß, Dirk
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mac-alex_2003

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Hallo,

mein Chassis-Lieferant verarbeitet immer dxf-Dateien, da diese ein recht einfaches Vektor-Format sind. Wenn mich nicht alles täuscht kann Corel auch in dxf exportieren.
Die Nacharbeit an den Daten beschränkt sich bei ihm auf Eckausschnitte zum Falzen und die Faltabschläge an den Maßen.

Der Vorteil für Euch bei Corel ist ganz klar, dass evtl. fertige Bibliotheken verwendet werden können. Denn wenn da eine Kurve nicht geschlossen ist freut sich der Fräser...

Falls es Dich interessiert kann ich Dir gerne mal ein solches File zusenden.

Viele Grüße,
Marc

Dirk

Dirk M.
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Hi Marc,

Danke für's Angebot aber ich kenne dieses Dateiformat, nur das ist eigentlich nicht das "Problemchen". Für mich sieht es im Moment eher so aus, dass sich die meisten Wortmeldungen garnicht mit der einleitenden Frage auseinander gesetzt haben bzw diese nicht verstanden haben oder garnicht verstehen weil das Hintergrundwissen fehlt oder ganz andere Vorstellungen haben. So scheint Martin als Beispiel zu meinen, er könnte ganz einfach ein Chassis mit allen Ausschnitten komplett zeichnen, die Datei rüber schicken und das wird dann so  ausgeschnitten wie gezeichnet und fertig. Ich bin mir sehr sicher, dass weder er noch die meisten anderen sich die Beispieldatei angeschaut haben, denn dann würde es zu verschiedenen Aussagen erst gar nicht kommen.

Also nochmal die Frage: hat sich jemand die ursprünglichen Zeichnungen angeschaut, etwas damit "gearbeitet" und das grundlegende Konzept verstanden ?

Gruß, Dirk

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Kramusha

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Nö, wie soll ich die denn ohne Corel Draw aufmachen? ;D Die nächsten drei Wochen bin ich eh weg, daher is das jetzt eh zweitrangig..

Kpt.Maritim

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Hallo Dirk,

ZitatSo scheint Martin als Beispiel zu meinen, er könnte ganz einfach ein Chassis mit allen Ausschnitten komplett zeichnen, die Datei rüber schicken und das wird dann so  ausgeschnitten wie gezeichnet und fertig.

Nein das denke ich nicht. Obwohl die Vorstellung verlockend wäre.

Mir fehlt definitiv wie vielen anderen die Zeit mich in Corel rein zuarbeiten, ich habe es vor einigen Jahren verworfen, weil es zu viel Firlefanz hatte und unintuitiv war. Ich möchte nur dafür plädieren die Sache nicht auf eine einzige Software einzuschränken. Ich hatte mir vorgestellt, dass man ein Muster svg hat. In dem die Ausschnitte schon eingefügt sind, die schiebt man nur noch an passende Stellen schiebt und die löscht, die die zu viel sind, z.B. wenn man nur 2xECC in der Vorstufe statt drei will usw. Dann druckt man in ein HPGL damit deine Fräse es auch versteh. Man könnte dann für jede Gehäusegröße ein eigenes Muster-svg zum Download anbiete. Jede Software die svg versteht und das sind viele, wäre dann einsetzbar.

Wenn es Unterschiede zwischen HPGL und HPGL gibt, dann ist die ganze Sache natürlich gestorben und dieses Format ziemlich diskreditiert. Wozu Standarts, wenn sie keine sind?

Viele Grüße
Martin


Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Kpt.Maritim am Jun 14, 2009, 10:33
Wenn es Unterschiede zwischen HPGL und HPGL gibt, dann ist die ganze Sache natürlich gestorben und dieses Format ziemlich diskreditiert. Wozu Standarts, wenn sie keine sind?

Nein, das verstehst Du falsch. Man kann beim Export verschiedene Angaben machen die zu einer fehlerhaften Weiterverarbeitung führen können. Der Unterschied ist also nicht HPGL zu HPGL sondern der Inhalt.

Aber hier mal SVG im Anhang. Was siehst Du bzw. wie lässt sich das bei Dir einlesen ?

Gruß, Dirk
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Headsurgeon

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Es wuerde mich sehr wundern, wenn AutoCad inzwischen kein HPGL mehr unterstuetzt....
mal versucht einen Plotter als Ausgabedevice zu waehlen und auf eine Datei zu schreiben?
Dann anschauen mit PrintGL oder HP2xx.

Gruesse!

Zitat von: Kramusha am Jun 14, 2009, 04:34
Ich hab AutoCAD 2008, da hab ich gerade nachgesehen welche Formate das exportieren kann:

.dwf, .wmf, .sat, .stl, .eps, .dxx, .bmp, .dwg (das normale Speicherformat), .dgn

Kann man damit was anfangen?

lg Stefan :)

haebbe58

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Hallo Leute,

um nochmal auf Dirks Angangsfrage zurückzukommen (Kenntnisse usw.) ...

Also ich hab noch nie mit Corel gearbeitet. Hab jetzt mal versucht, eine Demoversion bei Corel runterzuladen, damit ich wenigstens mal anschauen kann, worüber hier überhaupt geredet wird... erfolglos, die bieten das zwar an, aber der Download funktioniert nicht ... zumindest bei mir nicht (Mozilla).

Davon abgesehen bin ich nicht der IT-Profi, der sich da gerne durch solche  Parameter-Dschungel hangelt ... ich finde es z.B. auch schon ziemlich nervig, mit MS Visio zu arbeiten (muß ich manchmal geschäftlich).

Das soll jetzt nicht heißen, dass das Angebot von Dirk nicht gut ist ... nur für mich kommt es nicht in Frage ...da ich ehrlich gesagt keine Ahnung von dem ganzen Diskussionsinhalt hier habe.

Schade, ich würde gerne auf so ein Angebot, sich Gehäuse individuell fräsen zu lassen, zurückkommen (mit Horror denke ich man meine letzten Metallarbeiten). Aber für mich kommt das aufgrund mangelnder Kenntnisse für Vorlagen in dieser Form leider nicht in Frage.

Gruß
Häbbe

darkbluemurder

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Zitat von: Dirk am Jun 14, 2009, 10:23
Also nochmal die Frage: hat sich jemand die ursprünglichen Zeichnungen angeschaut, etwas damit "gearbeitet" und das grundlegende Konzept verstanden ?

Gruß, Dirk

Hallo Dirk,

bis jetzt noch nicht, aber für mich klingt das grundsätzlich sehr interessant. Ich bin in der Tat einer derjenigen, die sich mit Metallarbeiten schwer tut. Bohren ist OK, mit dem Stufenbohrer ist es auch kein Problem mehr, runde Ausschnitte zu vergrößern, aber größere Ausschnitte sind für mich nach wie vor unangenehm. Bei nächster Gelegenheit schaue ich mir das an.

Viele Grüße
Stephan
Bauten
Chieftain, HoSo56, Cleartone, Dirty Shirley, CJ 11, Junior Chief, Peggy 40

Conversions
Marshall 1959 SLP RI zu Minimalist HRM, Fender Bassman zu Mark Overdrive Special, Marshall 100W JMP zu Fat BE100, Marshall JTM 45 Reissue zu Dirty Daisy; Guyatone Bassman zu Basstonemaster

Kpt.Maritim

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Hallo Dirk,

ich sehe ein Viereck mit runden Löchern und Schlitzen dran (Fassungen) dazu zwei Rechtecke (Trafodurchbrüche). Allerdings sehe ich die Grafik vermutlich nicht ganz. Eine Röhrenfassung ist abgeschnitten ebenso ein Trafodurchbruch. Der für mich sichtbare Bereich ist schmaler als die vermutliche Grafik.

Beim Testweise Import in Open Office, das ein Vektorprogramm dabei hat, bekomme ich eine Fehlermeldung.

Viele Grüße
Martin


Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Kpt.Maritim am Jun 15, 2009, 10:03
ich sehe ein Viereck mit runden Löchern und Schlitzen dran (Fassungen) dazu zwei Rechtecke (Trafodurchbrüche). Allerdings sehe ich die Grafik vermutlich nicht ganz. Eine Röhrenfassung ist abgeschnitten ebenso ein Trafodurchbruch. Der für mich sichtbare Bereich ist schmaler als die vermutliche Grafik.

Hast Du Dir das im Browser angeschaut ? Dort scheint es in der Tat nicht ganz dargestellt zu werden.

Zitat von: Kpt.Maritim am Jun 15, 2009, 10:03
Beim Testweise Import in Open Office, das ein Vektorprogramm dabei hat, bekomme ich eine Fehlermeldung.

Wobei wir wieder beim Thema "Standardformat" wären....

Hast Du dieses Programm im Einsatz:
http://www.inkscape.org/?lang=de

Gruß, Dirk
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Athlord

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#26
Moin,
für mich als Maschinenbauer sind "Metallarbeiten" nichts besonderes.......... ;)
Allerdings wirkt der Lösungsvorschlag von Dirk etwas ungewöhnlich.
Ich würde folgenden Lösungsweg vorschlagen:
Der sicherste Weg - ohne Fehler oder Missverständnisse - führt über eine Zeichnung mit definierten Bezugspunkten.
Am besten wäre eine ausdruckbare Grundzeichnung, die man hier runterladen kann.
In dieser Zeichnung sind die gewünschten Durchbrüche - auf Mitte bemaßt - einzuzeichnen.
Diese Durchbrüche sind nicht frei wählbar sondern können aus einem vorgegebenem Vorrat ausgewählt werden - also kein Schnickschnack.
Diese Zeichnung kann man dann an Dirk einsenden oder wieder einscannen und mailen.
So könnte Dirk das schnellstmöglich und einfach in Corel umsetzen. (Ja Dirk, das geht wohl nicht einfacher)
Man könnte dann einen Grundpreis festlegen und für die jeweiligen Durchbrüche auch.
So hat man eine Übersicht, was das bearbeiten kostet.
Just my two Cent.
Gruss
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

Kpt.Maritim

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Hallo

Ich habe es mit DIA geöffnet und dort war die Grafik abgeschnitten, obwohl das Arbeitsblatt in das ich sie geladen habe wesentlich größer ist, als ein Browserfenster. Ich arbeite schon länger mit DIA und hatte das Problem noch niemals vorher, vermute also eher nicht, dass es an mir liegt.

DIA wäre glaube ich ein guter Kandidat. Für eine Software für sowas.

- Open Source
- Plattformübergreifen (Linus, Mac und Windows)
- Exportiert HPGL
- Vorlagen könnten im Hauseigenen DIA-Format gespeichert werden
- Bibliotheken für Durchbrüche sind möglich
- Sehr minimalistisch

Link

http://dia-installer.de/index_de.html

Die Frage ist nur, ob deine Fräse dieses HPGL mag. Ich habe mal eines mit einem Rechteck und einer Elipse gemacht, es ist in deinem Mailkasten.

Viele Grüße
Martin

Chryz

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Servus,
anbei mal ein Screenshot von der Darstellung mit Firefox unter Linux (das fehlerhafte) und mit Inkscape (vermutlich richtig). Vielleicht hilft es weiter.
mfg

Chryz

Hans

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Hallo

habe mir die Datei angesehen und folgende Anmerkung. Corel Draw und andere Vektorgrafikprogramme können nicht die Werkzeugdurchmesser berücksichtigen. Das heißt fährt man die gezeichnetet Kontur z.B. mit einem 3mm Fräser ab so wird ein Trafoausbruch von geplanten 100x100mm am Ende 103x103mm groß werden. Das kommt daher weil die Fräseprogramme immer auf der Linienmitte ansetzen.
Dieses Problem muss schon beim zeichnen berücksichtigt werden was den Prozess verkompliziert. Oder Dirk muss jede angelieferte Datei mit einem Spezialprogramm nachbearbeiten. Hier käme BOCNC in Frage. Das bedeutet zusätzlichen Aufwand für Dirk bei der Umsetzung der Grafik.
Auch muss der Ersteller der Grafik klar angeben ob er Aussenkontur oder Innenkontur gezeichnet hat. Sonst gibt es selbst mit automatischer Werkzeugkorrektur Ausschuß  :devil:.

Nur mal so'ne Anmerkung zum Thema  ;).

Salu Hans