Brauche dringend hilfe Vov ac30 cc2x knattern

Begonnen von Creepels, Aug 09, 2009, 10:26

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Creepels

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Hi, habe heute einen gebrauchten Ac30 cc2x gekauft...eigentlich guter zustand, röhren sind neu rein gekommen, gut das master volume poti kratzt schon ein bischen, aber das scheint bei den dingern ja üblich zu sein. Sound find ich natürlich große klasse von dem ding, hab ihn aber nur leise testen können.

Nun hab ich das Teil zu hause im top boost mal aufgerissen, gain so ca 13 uhr und volume ca 11 mit reduzierter leistung auf 22 watt...nun fängt er da teilweise an zu knistern und zu knacken, wenn man in die tasten haut. Es klinkt wie das knackten, von einem defekten poti, oder wenn man ein altes kabel in ner buchse dreht. Aber das master volume kratzen bei dem ding klingt anders. Kann man so aus dem stehgreif sagen, was das sein könnte, oder was es auf keinen fall sein könnte...wenn die röhren wären, würde dann überhaupt was rauskommen und können die solche fehler machen, oder n wackelkontakt? aber warum nur bei höheren lautstärken? Beim normal channel ist mir das noch nicht aufgefallen, hab da auch mal lauter gedreht, kann zufall sein, aber wenns da nicht ist, könnens doch schonmal nicht die endröhren sein, oder? andererseits, wenns die vorstufen röhren wären, dann wäre es doch wieder unabhänging von der lautstärke.
Also ich bin grad bischen durch den wind...wollte morgen schon proben mit dem ding und grad garkein geld fürn techniker...also der typ von dem ich das hab, der hats bestimmt nicht gemerkt, jedenfalls hat er mich bestimmt nicht mutwillig betrügen wollen. Ich schwör.

aber bis zur brauchbaren lautstärke is das teil echt ne offenbahrung, solange man den gain regler im top boost nicht weiter als bis 13 uhr aufdreht vom feinsten, danach wirds gain mäßig öde.

Naja nun die frage meint ihr man kann hier forums technisch dem problem auf den grund gehen bis zu einem gewissen punkt, oder soll ich gleich mit dem ding zum techniker? Über hilfe wäre ich sehr dankbar.

greetz

Hans

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Hallo Creepels

deiner Beschreibung nach hört sich das entweder nach Kontaktproblemen in den Röhrenfassungen an oder nach defekten Koppelkondensatoren. In beiden Fällen wirst du ohne Hilfe eines Fachmannes nicht weiterkommen. Der Verstärker muss Stufe für Stufe kontrolliert werden.

Was du selbst machen kannst eine Röhre nach der anderen ziehen und wieder einstecken das könnte vorhandene Kontaktprobleme beheben.

Salu Hans

Dr. Nöres

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Ich hatte vor Kurzem ein ganz ähnliches Symptom im Cleankanal meines CAE3+ Preampclones. Plötzlich aus heiterem Himmel sehr laute Knatter- und Knarz-Geräusche beim Spielen, während das eigentliche Gitarrensignal etwas leiser wurde. Das ging dann wieder weg, kam wieder und ging wieder weg. Völlig unberechenbar. Die anderen beiden Kanäle waren nicht betroffen. Die Ursache war eine kalte Lötstelle an der Kathode der 2. Stufe des Kanals. Der Draht ließ sich quasi ohne Probleme aus seiner Lötstelle am Sockel herausziehen. Nach erneutem Löten war der Fehler behoben. Vielleicht ist es sowas ähnliches?

Creepels

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das die röhrenm kontakt probleme haben könnte ja theoretisch durch den transport passiert sein, aber meinem bescheidnenen laienverständsnis nach müssten kontakt probleme doch bei kleinerer lautstärke schlimmer sein, oder? weil bei mehr strom der wenn vorhandene minimale kontaktfehler doch übersprungen werden kann, oder nicht? Die kalte lötstelle und die koppelkondensatoren...ja wäre das problem nicht auch immer da? und nicht nur bei höheren lautstärken und da sporadisch?

Man das is soo schade...der techniker wird bestimmt teuer. Ich hab ehrlich gesagt schon manschetten den amp selbst aufzuschrauben und wenns nur ums röhren rein und rausziehen geht...aber die sind ja nicht falsch wieder einzustecken, oder? man kann ja eigentlich quasi nichts falsch machen, oder? solange man das chassi nicht aufmacht. hmm

bushy

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Moin,
es könnte auch etwas ganz anderes sein, nähmlich:
das schwarze Abschirmblech über den Endröhren. War bei mir so.  :laugh:
Ab einer gewissen Lautstärke entwickelte dieses Blech knarzender und rappelnder Weise eine mechanische Eigendynamik.   :devil:
Raus das Ding und Ruhe war. Sind nur zwei kleine Holzschrauben im Gehäuse, nicht im Chassis.
Finde ich auch optisch und mechanisch besser, da man leider mit dem Blech die Endröhren gar nicht glimmen sehen kann und u.U. der optimale Hitzeabfluss nicht gegeben ist und was nicht da ist kann nicht rappeln. ;)
Wär nen Versuch wert, dauert ne halbe Stunde und kostet nichts! :angel:
Grüße aus Münster, Dirk

Creepels

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das muss grundsätzlich eh noch raus das blech, wegen der hitze...aber da das knacken aus den lautsprechern kommt und in der lautstärke variabel ist, denke ich kann man das blech ausschließen...aber danke für den gedanken.

Dr. Nöres

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Kannst Du das Knacken aufnehmen und hier als MP3 reinstellen?

Creepels

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Ich werds mal versuchen...kann ich mp3s hier direkt hochladen?

Creepels

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hmm...also irgendwie wird das von tag zu tag schwerer zu reproduzieren, gestern ging es garnicht. Ist es irgendwie möglich, dass dieses knattern auftritt, wenn ein amp lange nicht benutzt wurde? Und kann es vielleicht auch daran liegen, das der schleifer vom master volume nicht mehr ganz in ordnung ist? Würd den sonst einfach mal austauschen, obwohl ich da recht schissig bin, aber eigentlich sollte n poti auswechseln ja nicht das ding sein...werd auch die röhren alle nochmal ziehen und frisch reinstecken...bis jetzt hab ich den amp noch nicht aufgemacht. Aber so nebenbei: Wie krass laut is den son teil bitte? Ich hab ihn auf 22 watt und ein viertel aufgedreht und er ist schon laut...ich weiß jetzt nicht, ob die lautstärke über den gesamten bereich linear ansteigt, aber das muss ja bei 30watt und vollaufgerissenem master echt nicht auszuhalten sein...da kann n 100 watt marshall ja echt fast einpacken.

Und eine frage noch zum standby (vielleicht ne dumme) es wird ja beim ac30 empfohlen den standby schalter immer an zu lassen...gilt das auch, wenn man den amp ausmacht, dass man dann gleich den power aus schalter betätigen kann?

danke schonmal...

Dr. Nöres

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Zitat von: Creepels am Aug 12, 2009, 10:36
hmm...also irgendwie wird das von tag zu tag schwerer zu reproduzieren, gestern ging es garnicht. Ist es irgendwie möglich, dass dieses knattern auftritt, wenn ein amp lange nicht benutzt wurde?
Wenn dieser Fehler nicht ständig auftritt, spricht das schon stark dafür, dass irgendwo ein Wackelkontakt, wie z.B. eine kalte Lötstelle oder ein Kabelbruch o.ä vorhanden ist.
Da das Problem nur in einem Kanal auftritt, tippe ich weiter auf eine kalte Lötstelle am Sockel oder einen defekten Sockel einer Röhre des entsprechenden Kanals.

darkbluemurder

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Zitat von: Creepels am Aug 12, 2009, 10:36
Aber so nebenbei: Wie krass laut is den son teil bitte? Ich hab ihn auf 22 watt und ein viertel aufgedreht und er ist schon laut...ich weiß jetzt nicht, ob die lautstärke über den gesamten bereich linear ansteigt, aber das muss ja bei 30watt und vollaufgerissenem master echt nicht auszuhalten sein...da kann n 100 watt marshall ja echt fast einpacken.

Ein AC30 hat schon ordentlich Pfund. 30 Watt sind übrigens kaum lauter als 22 Watt. Und ab einem bestimmten Punkt steigt nicht mehr die Lautstärke, sondern nur noch die Verzerrung.

Zitat von: Creepels am Aug 12, 2009, 10:36
Und eine frage noch zum standby (vielleicht ne dumme) es wird ja beim ac30 empfohlen den standby schalter immer an zu lassen...gilt das auch, wenn man den amp ausmacht, dass man dann gleich den power aus schalter betätigen kann?

danke schonmal...

Diese Empfehlung unterstütze ich nur, wenn Dein Amp eine GZ34 (5AR4) Gleichrichterröhre hat. Denn diese sorgt für einen langsamen Anstieg der Versorgungsspannung (B+). Hat Dein Amp eine Diodengleichrichtung oder eine 5U4G als Gleichrichter, steigt die Anodenspannung schnell an, so dass das vorherige Aufwärmen hier sinnvoll ist. Die Reihenfolge ist beim Einschalten wie beim Ausschalten gleich: erst Power, dann Stand By.

Viele Grüße
Stephan
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Zitat von: darkbluemurder am Aug 12, 2009, 03:26
Diese Empfehlung unterstütze ich nur, wenn Dein Amp eine GZ34 (5AR4) Gleichrichterröhre hat. Denn diese sorgt für einen langsamen Anstieg der Versorgungsspannung (B+). Hat Dein Amp eine Diodengleichrichtung oder eine 5U4G als Gleichrichter, steigt die Anodenspannung schnell an, so dass das vorherige Aufwärmen hier sinnvoll ist. Die Reihenfolge ist beim Einschalten wie beim Ausschalten gleich: erst Power, dann Stand By.


Hey, das hab ich ja noch nie gehört.  Ist das dann bei allen Amps mit GZ34 als Gleichrichterröhre so? Denk schon. Gibt es sonst noch Röhren, bei denen man so verfahren soll?

mfg ordi
http://ordoalephysik.wordpress.com/

Geologische Fragen an mich, elektrotechnische an euch!

Creepels

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Ja, also der amp hat ne gz34 gleichrichter röhre...man hört das auch...das wenn man den standby anlässt und power anmacht, das normale amp brummen erst langsam einsetzt dann...und beim ausmachen kann ich also auch gleich den power knopf ausmachen?

darkbluemurder

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Zitat von: röhrenlehrling-ordi am Aug 12, 2009, 05:43
Hey, das hab ich ja noch nie gehört.  Ist das dann bei allen Amps mit GZ34 als Gleichrichterröhre so? Denk schon. Gibt es sonst noch Röhren, bei denen man so verfahren soll?

mfg ordi

Hallo ordi,

ja, das ist so. Das liegt an der Röhre selbst. Mit der 5Y3 geht das auch.

Viele Grüße
Stephan
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Zitat von: Creepels am Aug 12, 2009, 11:00
...und beim ausmachen kann ich also auch gleich den power knopf ausmachen?

Ja - das geht grundsätzlich bei jedem Amp mit Standby-Schalter, unabhängig von der Art der Gleichrichtung.
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