18 watter

Begonnen von guitarthunder, Dez 04, 2011, 09:26

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looky

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#150
Hey Leute,

habe alles nochmal erneut durchgemessen mit dem 270R Widerstand als Kathoden-R. Habe nun bei einer EL84 18,3mA.... bei der anderen 33,8mA. Es handelt sich um ein gemachtes Pärchen. Ein vertauschen der Röhren liefert das selbe Ergebnis. Was denkt ihr, woran es noch liegen könnte? Kathode hat den gemeinsamen 270R Widerstand. Anode geht ja an den OT, Primär (oder?)... Der OT ist ein alter Grundig (1955) aus meiner Grabbelkiste, habe da mal paar brauchbare PP OT's aus Röhrenradio's gemopst, denkt ihr es könnte evtl. noch daran liegen?


Grüße


Lukas

PS:

Röhre mit 18mA: 290V

Röhre mit 33mA: 340V


SvR

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Salü,
Zitat von: Lukas Niedermaier am Feb 27, 2012, 06:05
Röhre mit 18mA: 290V
Röhre mit 33mA: 340V
Ist das die Anodenspannung der jeweiligen Röhre?
Sicher das du den AÜ richtig angeschlossen hast, er noch in Ordnung ist bzw. das es sich überhaupt um einen PP-AÜ handelt. Wie hoch ist die Ub? Der ohmsche Widerstand der AÜ-Wicklung von der 18mA-Röhre müsste sich im Kiloohm-Bereich bewegen, da ist irgendwas faul.
mfg sven
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looky

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Ja, das sind jeweils die Anodenspannungen. der AU ist richtig angeschlossen, ob er noch in Ordnung ist weiß ich nicht, habe ihn vor ca. 1 Jahr mal beim Einbau durchgemessen, da war alles OK aber die genauen Werte weiß ich nicht mehr :-/

Es ist definitiv ein PP-AÜ, stammt aus einem Grundig 4395 Stereo Radio. U(b) sind 360V. Der Widerstand beider Anzapfungen der Sekundärwicklung zur Mitte sind 192 und 197 Ohm. Also leider keiner im KOhm Bereich....



Grüße

Lukas

SvR

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Salü,
Zitat von: Lukas Niedermaier am Feb 27, 2012, 06:48
Der Widerstand beider Anzapfungen der Sekundärwicklung zur Mitte sind 192 und 197 Ohm. Also leider keiner im KOhm Bereich....
Das passt hinten und vorne nicht zusammen! Wenn die Ub=360V ist, du an der Anode Ua=290V misst und durch die Röhre ein Kathodenstrom von 18mA fließt (ziehen wir fürs Gitter mal grob gepeilt 3mA ab -> Ia=15mA), dann müsste zwischen Ub und Ua einen ohmschen Widerstand von R=(360V-290V)/15mA=4,67kohm liegen. Dazwischen sollte aber nur der DC-Widerstand der AÜ-Wicklung liegen, die du mit 197ohm ausgemessen hast! Miss den AÜ noch mal aus und versuch raus zufinden, wo/warum die 50V verloren gehen!
mfg sven
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Striker52

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#154
Hi Lukas,
falls vorhanden, löte mal für jede EL84 einen eigenen Kathoden-R ein. Wert ca. 130-200 Ohm, ist aber für die Messung nicht sooo wichtig, Hauptsache zwei gleiche. Den gemeinsamen Katoden-C kannst du lassen. Dann miss mal vom Gleichrichter angefangen alle Spannungen am AÜ, den Anoden, den Schirmgittenr und den Katoden jeder Röhre und poste die Werte hier. Am besten wäre ein Schaltplan der Endstufe mit gemessenen Spannungen.
Hast du die Schirmgitter richtig angeschlossen?
Gruß Axel

Edit: Man muss dann natürlich auch 2 getrennte Cs einlöten  :-[

Beano

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Zitat von: Striker52 am Feb 27, 2012, 07:32
falls vorhanden, löte mal für jede EL84 einen eigenen Kathoden-R ein. Wert ca. 130-200 Ohm, ist aber für die Messung nicht sooo wichtig, Hauptsache zwei gleiche. Den gemeinsamen Katoden-C kannst du lassen.

Wie soll denn das gehen, 2 getrennte Widerstände aber ein gemeinsamer Elko?

Grüße,
Mathias

Striker52

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Zitat von: Beano am Feb 27, 2012, 07:39
Wie soll denn das gehen, 2 getrennte Widerstände aber ein gemeinsamer Elko?

Grüße,
Mathias

Oooops, da hab ich wohl gepennt  :-[  Müssen natürlich auch zwei separate Cs sein  ;D Wert ist für die Messung nicht so wichtig, müssen nur nur gleich sein.
Gruß Axel

looky

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Nur um mich nochmal abzusichern:

Ub gemessen wo? (Ich weiß wo, aber sagt's mir ruhig nochmal ;) )

R Ausgangsübertrager messe ich zwischen Halbspulenanzapfung der Sekundärwicklung und jeweiligen Enden... Spielt die induzierte Gegenspannung und der damit verbundene ansteigende Widerstand nicht auch eine bedeutende Rolle? (Jedoch gemessen im ausgeschalteten Zustand)

Schirmgitter, Pin 9 der EL84? (Müsste richtig angeschlossen sein, lt. Schaltplan)


Das mit dem Schaltplan und den gemessenen Spannungen werde ich mal machen, kann jedoch eine weile dauern, da ich gerade im Abitur-lernstress bin -.-


Liebe Grüße


Lukas


PS: Werde sonst zur Sicherheit mir einen neuen OT wickeln lassen und testen


looky

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Also,

nochmal alles ganz sachte nachgemessen.

U(b) = 366V

U(a1) = 356V

U(a2) = 359V

U(ak1) = 290V

U(ak2) = 340V

I(k1) = 18mA

I(k2) = 33mA

R Ausgangsübertrager : 192 und 197 Ohm

Röhren sind gematchte Sovtek EL84, gleiches Phänomen mit gemachten Telefunken El84, jedoch andere Werte....

SvR

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Salü,
U(a) ist die Spannung von der Anode nach Masse und U(ak) die Spannung von Anode nach Kathode oder wie muss man die Angaben verstehen? Gemessen wurde mit gemeinsamen oder getrennten Kathoden-R(s) für die beiden EL84?
mfg sven

PS: Wenn du im Moment Abi-Stress hast, leg die Baustelle vielleicht erstmal ne Weile beiseite. Mit nem freien Kopf geht die Fehlersuche leichter.
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looky

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Gemessen wurde mit einem gemeinsamen Kathoden R, die Messweise hast du richtig verstanden (:

Ja, das mit dem freien Kopf weiß ich, leider fällt die Lernerei mir schwerer mit dem Amp im Hinterkopf :-/


Grüße


Lukas

SvR

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Salü,
Mit einem gemeinsamen Kathodenwiderstand macht die Messergebnisse keinen Sinn. Hast du evtl. falsch gemessen? Die Spannung Ua ist die Spannung von Anode nach Masse, Uak die von Anode nach Kathode -> dann ist die Differenz aus beiden die Spannung über den Kathodenwiderstand.
Du misst an Röhre 2: U(a2) = 359V und U(ak2) = 340V -> U(Rk)=19V -> soweit macht das noch halbwegs Sinn
Jetzt kommt aber noch Röhre 1: U(a1) = 356V und U(ak1) = 290V -> da müssten über den Kathodenwiderstand jetzt 66V abfallen. Das geht aber nicht, da über den selben Kathodenwiderstand eigentlich 19V abfallen (es können nicht zwei unterschiedliche Spannungen zur selben Zeit über einen Widerstand abfallen)! Zeichne dir mal in den Schaltplan der Endstufe die Spannungspfeile ein und stell den Maschensatz dazu auf, dann wirds dir vielleicht klar(er). Die Spannungen passen so einfach nicht zusammen. Deshalb leg das Ding beiseite, bis du den Kopf frei hast, dir scheint da schon beim Messen ein grundlegender Fehler zu unterlaufen.
mfg sven
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looky

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#162
Also mtlw. bin ich soweit das es wohl an der Röhre liegen muss! Es gibt eine die stets 18mA zieht und eine die stehst 33 mA zieht, wenn ich sie austausche, tauscht sich auch er Wert. ABER. Es handelt sich um ein gemachtes Pärchen und mit den anderen Röhren habe ich ja das gleiche Problem dass eine deutlich mehr zieht wie die andere. Hab ich nur einfach Pech? Aber das kann doch mit 2 gemachten Pärchen nicht geschehen?!



Grüße

Lukas

Tante Edith:

Versuchsaufbau:

Röhren unter 342V - Röhre1 -> 33,2mA     Röhre2 -> 18,8mA  Gesamtstrom an R(k) passt soweit auch. Bei den anderen Röhren ist ebenfalls eine Röhre die mehr Strom zieht. Woran kann das liegen? 2 gemachte Pärchen, 2 Verkäufer, aus 2 verschiednen Jahrhunderten :D,... Ich glaube ja an viel, aber soviel Pech? :-/

PS: die 290V haben sich in Fehlern eingeschlichen :-/ Die Spannung hatte ich nicht nachgemessen und durch Wiederholung haben sich die 290V eingeschlichen. Nachgemessen sind es doch 341V...

Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Lukas Niedermaier am Feb 27, 2012, 10:03
Röhren unter 342V - Röhre1 -> 33,2mA     Röhre2 -> 18,8mA  Gesamtstrom an R(k) passt soweit auch. Bei den anderen Röhren ist ebenfalls eine Röhre die mehr Strom zieht. Woran kann das liegen? 2 gemachte Pärchen, 2 Verkäufer, aus 2 verschiednen Jahrhunderten :D,... Ich glaube ja an viel, aber soviel Pech? :-/

Röhren sind nicht linear arbeitende Bauteile. Je nachdem an welchem Punkt man nun die Messung für das Matching vornimmt kann es dann in der Praxis zu Abweichungen kommen die ein paar mA betragen können (aber nicht müssen).Ein Unterschied von 19 auf 33 mA ist allerdings außerhalb jedes vernünftigen Matchings. Wobei auch nicht ausgeschlossen werden kann, dass die 19 mA Röhre überlastet oder beschädigt oder sonst wie misshandelt wurde. Achte mal auf braunen Belag innen am Glaskolben im Bereich der Bleche insbesondere dort wo sich Öffnungen in den Blechen befinden.

Gruß, Dirk
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looky

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In der Tat kann man bei der 18,8mA Röhre gräulich/schwarzen Belag an der mittleren Öffnung erkennen. Jedoch war die Röhre bisher nichtmal 5h im Einsatz und egtl. nur in diesem Amp.

Aber etwas unpraktisch dass beide EL84 Sätze die ich hier habe solche Differenzen haben...



Grüße

Lukas