Kathodenwiderstände brennen durch

Begonnen von David ben Jesse, Apr 07, 2012, 03:00

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David ben Jesse

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Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit einem Stereo-Verstärker, der mit je zwei EL34-B pro Endstufe bestückt ist. Die Kathodenwiderstände, je 10 Ohm / 2 Watt, brennen sporadisch durch.
Bias wird auf 0,35-0,4V eingestellt. Die Röhren stammen aus China.
Wenn ich die Widerstände erneuere und den Ruhestrom eingestellt habe, scheint wieder alles ganz normal. Jedoch gibt es später ganz spontan den Fall, ohne irgendwelche Vorzeichen, dass dann ein Kanal ausfällt, eben aus dem Grund, dass wieder ein Widerstand durchgebrannt ist.

Über Hilfe würde ich mich freuen.

viele Grüße
David

mceldi

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Ich hatte mal sowas. Da war aber das Poti für die Gittervorspannung im Eimer; durch den hohen Strom brannte dann der Widerling durch. Seit ich neue Potis drin habe - und die Gittervorspannung beim eventuellen Potiausfall nicht mehr auf Null ansteigen kann - ist alles OK.

Ciao
John

David ben Jesse

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Hallo John,

danke, das ist ein sehr guter Tipp, denn der Schaltplan meines Amps weist ebenfalls diese verdächtigen Potis auf.

Ich werde sie vorsichtshalber austauschen.

viele Grüße
David

Fandango

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Hallo mein Freund,
ZitatBias wird auf 0,35-0,4V eingestellt.
wenn dort noch Kathodenwiderstände und -Elkos drin sind dann könnte sowas passen, ansonsten sollte man sich mit dieser Schaltung noch einmal auseinandersetzen, mit den Konstuktionskünstlern selbst wird das ja wohl schlecht gehen.

Melde mich nochmal per PM.

Viele Grüße,
Georg
I doubt if any of my favorite players even own a soldering iron.

David ben Jesse

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Zitat von: Fandango am Apr 10, 2012, 11:08
Hallo mein Freund,wenn dort noch Kathodenwiderstände und -Elkos drin sind dann könnte sowas passen, ansonsten sollte man sich mit dieser Schaltung noch einmal auseinandersetzen, mit den Konstuktionskünstlern selbst wird das ja wohl schlecht gehen.

Melde mich nochmal per PM.

Viele Grüße,
Georg

Hallo Georg,

Entschuldigung, dass ich nicht sofort geantwortet habe. Ich war mit Karaoke beschäftigt (ich bin süchtig).

Wie dem auch sein... Wenn ich es richtig vermute, hat man mit 35 bis 40mA gerade den nichtlinearen Bereich der Kennlinie verlassen, also das könnte passen. Aber Du hast schon ganz recht, dem Design des Verstärkers kann man nicht trauen. Mir scheint das Dingens ist etwas zu sehr auf Ausgangsleistung gezüchtet, was gar nicht sein müßte. Da sind die Entwickler zu sehr an die Grenzen gegangen.

viele Grüße
Ralf