Tremolo ohne Funktion beim Marshall 1959T

Begonnen von kraftroehre, Jul 04, 2018, 08:11

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Bierschinken

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YaBB God
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Moin,

meines Verständnisses wird man am Kollektor des Transistors kein Signal messen können.
Der Transistor verstärkt nicht wie bei einer üblichen Tremoloschaltung, sodern er variiert die Impedanz.
Dieter hatte es angedeutet; nicht am Scope ein Signal suchen, sondern mal das Messgerät an den Signalpunkt gegen Masse messen lassen, ob der Gleichstromwiderstand sich periodisch ändert.

Alternativ; ein Messignal einspeisen und dann das Messsignal vorher scopen und nach der Tremolo-Stufe scopen.

Ich vermute fast sowas banales wie Lötstellenbruch, Drahtbeinbruch etc.

Grüße,
Swen

loco

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YaBB God
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räusper, so allmählich sollte die Kiste wieder hupen..............

kraftroehre

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Hallo Andy,

teste ich aus, melde mich mit dem Ergebnis dann. Schönes We.

Gruß Jens

kraftroehre

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Guten Morgen,

so der Tremolo funktioniert wieder. Andy hat mich auf die richtige Spur gebracht. :topjob:  Es war eine Signalunterbrechung zum Poti hin.

besten Dank an euch!
Gruß Jens  :guitar:

Unverbindlich

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Hallo,

der Oszillator muss wie oben schon erwähnt immer schwingen.
Wenn er das, nach einem Röhrenwechsel, nicht mehr tut, kann es sein dass die Verstärkung der Röhre zu gering ist
und er nicht mehr anschwingt.
Der Transistor aggiert hier als  spannungsgesteuerter Widerstand dessen Widerstand sich mit der Oszillatorspannung ändert,
es ist keine Verstärkerstufe.

Gruß



BuggyAndy

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YaBB God
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#21
Würde auch mal den 50uF Katodenkondensator tauschen.
Wenn dieser über die Jahre einen Kapazitätsverlust hat nimmt die Stufenverstärkung ab.
Auch gealterte leckstrombehaftete Folienkondesatoren in der Rückkopplung können Kandidaten für den Fehler sein.
Ein Trick aus der Hochzeit der Röhren ist es ein Widerstand parallel zu Anode und Kathode zu schalten um den Verstärkungsfaktor "mü" zu veringern.
Passiert hier durch den 150kOhm Widerstand, da die Kathode durch den Kathodenkondensator wechselstrommässig niederohmig zur  Masse liegt,
bzw. 150kOhm sehr viel größer als der kapazitive Widerstand im Bereich der Oszillatorfrequenz ist.
Für ECC83 normal mü = 100:
Ri_neu = Ri||150kOhm ~ 44kOhm
mü_neu = Ri_neu  * S  = 44kOhm * 1,6ma/V ~ 71

Wenn der Austausch der genannten Teile versagt hat, und der Oszillator immer noch nicht anschwingt.
Könnte man es noch mit einem schrittweisen Erhöhen des 150kOhm Widerstands probieren,
bzw. ein z.B 100k Trimmer dazu in Reihe zu schalten.
Vollständig Isolierter Schraubendreher verwenden da Hochspannung am Schleifer !!!

Diese Maßnahmen gelten nur wenn der Oszillator nicht schwingt.


Unverbindlich

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cca88

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YaBB God
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Zitat von: Unverbindlich am Jul 27, 2018, 08:14
Gibt es schon Erkenntnisse?

Gruß

Musst Du oben gucken - das Trem ist vor deinem ersten Posting schon wieder gelaufen  ;)

Wie heißt Du eigentlich?

Grüße
Jochen

Unverbindlich

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Zitat von: cca88 am Jul 27, 2018, 09:31
Musst Du oben gucken - das Trem ist vor deinem ersten Posting schon wieder gelaufen

Danke, habe ich verpennt.